• Susann und Reto on Tour
  • Susann und Reto on Tour

Marokko mit dem WoMo 2019

Auf geht's ! Im Januar 2019 starteten wir mit unserem WoMo für 4 Monate nach Marokko.
Via Gotthard nach Genua und dann mit der Fähre nach Tanger.
Was dann kommt, werden wir sehen.
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  • Début du voyage
    14 janvier 2019

    Hinreise

    14 janvier 2019, Suisse ⋅ 🌧 2 °C

    am 14. Januar
    starteten wir mit dem bangen Gefühl, dass wir vielleicht die Schneeketten am St. Gotthard Portal montieren müssen.
    Zum Glück war dem nicht so und wir erreichten bereits nach 2 1/2 Stunden, bei schönstem Wetter Bellinzona, wo wir eine Rast einlegten.
    Problemlos, fuhren wir gestärkt weiter nach Mendrisio, bummelten durch den Ort und genossen die Abendstimmung.
    Am Abend reisten wir nach Riva San Vitale und suchten einen Stellplatz - am vorgeschlagenen Ort fanden wir keinen Platz für unser WoMo, so suchten wir ausserhalb des Ortes und fanden eine ruhige Stelle, direkt am See.
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  • Genua

    15 janvier 2019, Italie ⋅ ☀️ 13 °C

    wir starteten nach dem feinen Frühstück um etwa 10 Uhr, assen etwas unterwegs und erreichten Genua bereits um 14 Uhr.
    Ohne Umweg fanden wir prompt den Stellplatz, ein paar km östlich der City und um 14:30 waren wir bereits eingerichtet.
    Wir plauderten ein Weilchen mit unseren Nachbarn aus Norddeutschland, dabei trat sie uns eine Portion von ihrem Nudelauflauf ab (sie hatte viel zuviel davon gekocht), und dann machten wir uns auf den Weg in Richtung Stadt (10 km), genossen den Blick aufs Meer, die alten Häuser und andere "Sehenswürdigkeiten", welche ich nicht erwähnen möchte.
    In einem alten Quartier genossen wir eine Gelati und fuhren später vom Bahnhof mit dem 16er Bus wieder zum WoMo zurück
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  • Genua 2

    16 janvier 2019, Italie ⋅ 🌧 11 °C

    wir fuhren bei Nieselregen mit dem Bus 16 wieder in die Stadt, bis zum Hauptbahnhof. Per Pedes "wanderten" wir durch schmale Gassen bis zum Hafen, wir wollten sehen, wie man dort hinkommt, weil wir keine Unterlagen erhielten. Die engen Gassen und kleinen Läden gefielen uns besonders gut, hier findet das wahre Leben statt. Hier, nördlich des Hafens war die frühere Stadt und das alte Zentrum. Viele grosse Prachstsbauten erinnern an diese glorreiche und reiche Zeit.
    Beim Hafen, neben dem Museo del Mare fanden wir ein kleines Restaurant, ganz ohne Touristen und genossen leckere Spaghetti mit Knoblauch und einem grossen gemischten Salat.
    Die "Platzanweiserin" sprach ein gutes englisch und freute sich, mit und zu plaudern.
    Zu Fuss, wieder durch die schmalen Gassen kehrten wir zurück zum Bahnhof und nahmen den Bus zurück zum WoMo. Leider regnete es wieder, das störte uns natürlich nicht, wir tranken nämlich mit unseren Nachbarn Eike und Gunther ein Glas Wein und tratschten über Gott und die Welt.
    Danach packten wir unsere Sachen für die Fähre, nur das nötigste: Toilettensachen, lockere Kleider, Jacken, Laptops, Kameras, Brot, Butter, Konfitüre, Käse, Wurst und natürlich die Nespressomaschine :-)
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  • Überfahrt nach Tanger

    17 janvier 2019, Balearen-Meer ⋅ ☁️ 13 °C

    Frühstücken, dumpen, bezahlen und um 8:30 losfahren, wir dachten, in 30 Minuten für die paar Kilometer locker zum Hafen zu kommen - Irrtum, sprach der Igel! Wir brauchten 90 Minuten.

    Auf diesem Stellplatz in Genua lernten wir zwei Paare aus Deutschland kennen.
    Wir werden zusammen nach Tanger fahren und dann wahrscheinlich noch ein paar Tage auf der selben Route sein. Das wird bestimmt lustig!
    Eike und Gunther aus Müritz (nahe Rostock) mit einem Carthago,
    Jutta und Uli aus Köln mit einem Hymer.

    Sollten wir verschiede Routen fahren sind wir ja per WhatsApp verbunden und werden uns austauschen können.

    Also, auf nach Afrika
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  • Tanger - Assilah

    19 janvier 2019, Maroc ⋅ ☁️ 14 °C

    Tanger - Assilah أصيلة - طنجة ⵜⵉⵏ ⵉⴳⴳⵉ - ⴰⵥⵉⵍⴰ

    gegen 8 Uhr standen wir auf und frühstückten in der Kabine, wir waren froh um unsere Kaffeemaschine!
    Per Lautsprecher hörten wir, dass wir gegen 11:15 in Tanger anlegen sollten, und wo wir uns besammeln sollten. Die Kabine mussten wir bereits um 9 Uhr verlassen, so sassen wir denn noch ein Weilchen herum.
    Tatsächlich, wir landeten um 11:35 und konnten 1 Stunde später mit dem WoMo die Fähre verlassen. Nach einer weiteren Stunde hatten wir bereits den Zoll (sie wollten nur wissen, ob wir Drohnen dabei hatten, dafür liessen sie uns 1/2h warten).
    Wir fuhren zügig los, durch die Einreise-Polizeikontrolle und auf zum Einkaufen beim Marjan.
    Wir kauften ebenfalls zwei SIM Karten mit 10GB incl. für je 20.- (!) und ich half unseren deutschen Freunden bei der Handykonfiguration.
    Weiter zum Campingplatz, in Asilah, der eigentlich nur eine Wiese zwischen den Häusern war (WOMO Buch 003), aber mit Strom, für satte 125 DHM. Vielleicht sieht der Platz ohne Regen ganz anders aus ;-). Susann kochte ein feines Abendessen, Curry-Poulet-Geschnetzeltes mit Reis und Tomatensalat.
    Danach trafen wir uns alle im grossen Carthago von Eike und Gunther zu einem Glas Wein und besprachen, wies weiter gehen soll.
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  • Assilah

    20 janvier 2019, Maroc ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir haben sehr gut geschlafen, einerseits, weil es keinen Strassenlärm gab, einerseits war der Regen in der Nacht sehr beruhigend und das Gebell des guten Dutzend Hunde auf dem Platz störte kaum.
    Am Vormittag besuchten wir die Grotten des Herkules. Es sind Höhlen, welche vor langer Zeit durch den Abbau von Tuff entstanden.
    Vor der Weiterfahrt wollten wir unser Grauwasser und die Toilette entsorgen, doch die Infrastruktur war in einem lausigen Zustand. Zufällig war gerade der Campinginspektor auf dem Platz, der den Besitzer wegen der schlechten Anlagen zusammenstauchte. Nun wurde sofort die Grube für das Grauwasser ausgeschaufelt und die Dumpstation freigegeben.
    Nun fuhren wir nach Assilah, nicht über die Autobahn, sondern auf der RN1. Dies durch kleine Dörfer und an Stränden mit Kite-Surfern vorbei.
    In Assilah begrüsste uns Mohamed und wies uns einen Stellplatz für 40 DHM zu. Durch etwas Bakshish wurden wir sofort als "Brother" und gute Freunde bezeichnet. Gunther schenkte ihm eine Flasche Bier und Mohamed war total happy.
    Als dann alle angekommen waren, bummelten wir durch die Altstadt und waren angenehm überrascht, dass wir nicht laufend von aufdringlichen Verkäufern belästigt wurden - Danke, König Mohamed VI !!
    Wir konnten bei einem Bäcker in die Backstube und auch Brote kaufen, hier bringen die Frauen ihren Brotteig hin, um ihre Brote zu backen zu lassen.
    Es wurde bald kühl und wir setzten uns vor ein Teehaus, wo wir marokkanischen Whisky (süsser Pfefferminztee) und Milchkaffe tranken. Danach bummelten wir zurück zu den WoMos.
    Susann und ich zogen uns warm an und verreisten wieder in die Stadt - in die Neustadt. Hier waren plötzlich viele Leute erschienen und die Strassen verwandelten sich in einen lebhaften Markt (Souk).
    Wir konnten ebenfalls die Markthalle besuchen, allerdings nicht für jeden Geschmack geeignet. Neben Gemüsen, Früchten und Gemüsen, werden auch lebende Hühner angeboten, welche vor Ort geschlachtet werden - frischer geht es nicht!
    Während der Muezin zum Gebet rief, bummelten wir wieder zurück und schauten uns den riesigen Sandstrand und die Wellen des Meeres von der Befestigung aus. Aber bei 15 Grad sahen wir niemanden Baden.
    Wir hatten für uns sechs einen Tisch in einem lokalen, kleinen Restaurant reserviert, da gingen wir nun zusammen hin. Es schienen nur Einheimische hier zu sein, dies ergab eine ganz besonders schöne Stimmung, in der wir uns sehr wohl fühlten. Nicht nur das Essen, auch das Personal hat uns positiv beeindruckt.
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  • Moulay Bousselham 1 مولاي بو سلهام

    21 janvier 2019, Maroc ⋅ ☁️ 14 °C

    wir wurden in Moulay Bousselham mit Musik geweckt. Nein, es war nicht der Muezin, es waren die vielen Stare, welche in den nahen Bäumen übernachteten. Nach dem Frühstück plauderten wir mit den Nachbarn und einem Paar aus Wettingen. Beide Paare waren schon oft in Marokko und erzählten von ihren Erlebnissen.
    Wir fuhren bald los und hatten das grosse Glück, hinter zwei WoMos zu fahren, welche sich nicht trauten einen schleichenden LKW zu überholen. Irgendwann wurde es mir zu bunt und ich konnte an allen drei Fahrzeugen locker vorbei ziehen.
    Wir fuhren auf der RN1, durch Dörfer, Landwirtszonen und vorbei an vielen Korkeichen. Es sah gar nicht so aus, wie wir es erwartet hatten, die Felder waren grün und die Kartoffelernte war im Gange.

    Nach dem Einkauf im Marjan bogen wir für den letzten Teil auf die Autobahn nach Moulay Bousselham, wo wir problemlos den Campingplatz fanden.
    Es ist ein grosser Platz, der Sonnen- und Schattenplätze anbietet. Morgen werden wir auch vom Ver. und Entsorgungsangebot gebrauch machen.
    Am frühen Nachmittag ärgerte sich Susann mit unserem Grill ab, dennoch wurden die Poulet Schenkel knusprig und gar.
    Wir genossen noch ein Weilchen die Sonnenstrahlen, es wurde doch etwa 18°C warm, dann erkundeten die drei Frauen die Umgebung bis in die Stadt. Ich nutzte die Zeit, um endlich unsere Webseite zu aktualisieren. Am Abend bereitete ich Fotos für Susann auf, damit sie an ihrem Fotobuch arbeiten konnte.
    Ein feines Himbeerdessert an griechischem Joghurt rundete den Tag ab.
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  • Moulay Bousselham 2

    22 janvier 2019, Maroc ⋅ ☁️ 14 °C

    am Morgen wollten wir Wäsche waschen, von den 4 Maschinen waren drei kaputt und wir hätten 1h warten müssen. Also liessen wir es. Wir unternahmen dann eine Wanderung durch das Dorf und die schmalen Gässchen. Wir waren eine Sensation und wurden besonders von den Kindern begrüsst und umzingelt. Auch die Erwachsenen begrüssten uns immer sehr herzlich und scheuchten die Kinder gleich weg, wenn diese betteln wollten. Durch eine grosse Gemüse- und Beerenplantage, dann quer durch den Eukalyptuswald gelangten wir zum grossen Parkplatz am Strand.
    Von hier durch den Souk in die Stadt. Oberhalb vom neuen Campingplatz tranken wir einen Tee und genossen die schöne Aussicht über die Lagune.
    Zurück auf dem Platz konnten wir unsere Wäsche in die Maschine legen und waschen.
    Nach dem Abendessen (Rösti) begann es zu regnen und wir trafen uns alle im WoMo von Eike und Gunter zu Aperol Spritz und einer Partie "Knack", ein einfaches Kartenspiel, dessen Spielregeln wir rasch verstanden.
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  • weiter nach Rabat الرباط ⴰⵕⴱⴰⵟ

    23 janvier 2019, Maroc ⋅ ☁️ 14 °C

    wir dumpen, leeren das WC tanken Frischwasser und bezahlen unser Bleiben (225 DHM).
    Wir haben beschlossen, dass wir einzeln losfahren und uns auf dem Stellplatz in Rabat treffen.
    Wir fuhren also auf der Autobahn in Richtung Kenitra und wollten auf der RN1 übers Land weiterfahren.
    Irgendwie fuhren wir nicht richtig und wir pfadeten uns durch sehr ärmliche Dörfer und Sandpisten auf der P4266 nach Süden, wie auf einer Safari.
    Wir fühlten uns nie unsicher! Alle Menschen begrüssten uns freundlich und stellten ihre Autos oder Eselkarren beiseite um Platz zu machen.

    Wieder auf der RN1 trafen wir im Carrefour Jutta und Uli. Wir brauchten im Wesentlichen eine Bratpfanne, Brot etc.
    Wir trafen uns wie verabredet in Rabat, wurden aber von Parkwächter darauf hingewiesen, dass es hier unsicher sei, dass es aber weiter im Süden einen Campingplatz gäbe. Er bekam dafür eine Flasche Wasser, worüber er sich sehr freute (schon wieder einen Freund mehr).

    Wir zogen also los durch das normale Chaos, an dem ich meine Freude hatte, denn es fliesst alles, auch in dreispurigen Kreiseln, wenn man flott mitfährt. Die Marokkaner denken irgendwie mit und lassen einen die Spur wechseln, bevor man selbst ein Hindernis (z. B. Eselskarren) entdeckt.
    Den angepeilten Campingplatz gab es nicht mehr, dafür einen anderen, ganz in der Nähe. Nach einem kurzen Bummel an den Atlantikstrand mit den hohen Wellen assen wir das geschenkte CousCous mit Würstchen und Salat.
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  • Rabat الرباط ⴰⵕⴱⴰⵟ

    24 janvier 2019, Maroc ⋅ 🌧 15 °C

    Rabat "befestigter Ort", ist seit 1956 die Hauptstadt Marokkos mit dem Regierungssitz und der Residenz des Königs.

    Alle zusammen fahren mit dem Bus 33 die Stadt hinein (4 DH / Person)
    Der Bus wäre bei uns Schrottreif, aber er fährt ja noch. Kaputte Scheiben oder Türen werden einfach mit Plexiglas zugeklebt - und wegen einem Rostloch, oder ein paar Beulen macht keiner ein Büro auf.
    Wir bummeln an der alten Stadtmauer entlang zur Hassan Moschee mit den vielen Säulen. Natürlich können wir die Moschee nicht besuchen, aber dafür das Mohammed V Mausoleum. Ein Meisterwerk, das man gesehen haben muss.
    Dann weiter durch Nebenstrassen zum Hassan Turm, jetzt merkten wir, dass wir Hunger haben und kehrten in ein hübsches Restaurant ein. Uns viel uns sofort die korrekte Bedingung auf und es stellte sich heraus, das der Besitzer, Jean, ein Belgier war. Wir haben sehr gut gegessen (Pizzen und Tagesmenüs), dabei war es auch noch ganz lustig - und die Toiletten sauber.
    Hier trennten wir uns und wir besuchten den Souk in der Medina im Norden, wo es natürlich allerhand zu sehen gab.
    Sehr angenehm war, dass wir kaum von Händlern angesprochen wurden und alles anschauen konnten. Auf jede Anfrage erhielten wir sehr freundlich Antworten.
    Nach einem Thé à la menthe erkundeten wir die Gegend und erreichten den grossen Friedhof mit einer grandiosen Aussicht auf den Fluss und die Schwesterstadt Salé.
    Langsam wurde es Zeit um zum WoMo zurückzukehren, es wurde nämlich schon Dunkel. Also wieder mit dem Bus 33 zurück Témara, wo wir gegen halb neun ankamen.
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  • Salé, die Schwesterstadt von Rabat

    25 janvier 2019, Maroc ⋅ 🌫 16 °C

    Am Morgen war es bereits wieder kühl, nur 12 Grad und wir wärmten unser Zuhause auf.
    Leider bellten in der Nacht Hunde bis um 3 Uhr in der Früh, dann um 5 Uhr meldeten sich die Hähne und um 7 Uhr die Muezzins, das heisst, wir haben schon besser geschlafen.
    Der Himmel versprach uns heute einen sonnigen Tag und wir machten uns bald auf den Weg, unser Ziel für heute war die Stadt Salé, gleich am Nordufer des Flusses.
    Wieder mit dem Bus 33 - der aber schon beim Hauptbahnhof kaputt ging - offensichtlich war der Motor überhitzt.
    Man kann sich das mords Gezeter der Fahrgäste vorstellen, ein Mann hatte sich bei uns mehrmals bei und über die schlechten Zustände der Verkehrsmittel entschuldigt, die Leute seien einfach zu faul, um die Schäden zu reparieren.
    Wir konnten auf den Bus 17 umsteigen und fuhren wieder in die Stadt, bis zur Tramhaltestelle.
    Mit dem ganz neuen Tram fuhren wir dann nach Salé und besuchten die Altstadt, welche wir als sehr ärmlich.
    Im Gegensatz zu Rabat, hat sie uns nicht gefallen. Also kehrten wir zum Hafen zurück und speisten hier vorzüglich.
    Mit dem Taxi fuhren wir gemeinsam zum Handwerkerviertel und bestaunten die Werke der Töpfer, Tischler, Korbflechter und Metallhandwerker - man könnte ein Vermögen für all die schönen Kunstwerke ausgeben.
    Voller Eindrücke marschierten wir über die Brücke. Der Verkehr und die Menschenmenge nahm rasant zu, so legten wir bei "Ladies&Gentlemen" eine Pause ein und wollten mit dem Bus zurückfahren.
    Als aber nach mehr als 40 Minuten immer noch kein Bus war (vielleicht kaputt ?), stürzte sich Susann auf ein gepflegtes Taxi, welches uns sicher zum Campingplatz fuhr.
    Am Abend sassen wir alle bei Eike und Gunter, erzählten uns bei einem "Hugo" gegenseitig, was wir erlebt hatten und besprachen die nahe Zukunft.
    Insgeheim hofften wir, dass uns die streunenden und bellenden Hunde heute Nacht schlafen lassen würden.
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  • via Casablanca nach Oualidia

    26 janvier 2019, Maroc ⋅ ☁️ 15 °C

    Unser heutiges Ziel war aus checken, die Hassan II Moschee in Casablanca zu besuchen und dann einen Stellplatz südlich von El Jadida zu suchen.
    Aber schön der Reihe nach ....
    Am Morgen war es bereits wieder kühl und trüb. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen, bezahlten die 210 dh.
    Wir verabschiedeten uns herzlich voneinander und jedes Paar folgte nun seinen eigenen Pfaden.
    Wir zwei fuhren auf der Autobahn nach Casablanca, schnurstracks auf die Hassan II Moschee zu und stellten unser Gefährt mitten auf einer belebten Marktstrasse ab. Natürlich vertrauten wir den Einheimischen, dass nichts passiert!
    Die Moschee ist schon ein Riesenbauwerk, ganz am Meer gelegen. Leider konnten wir sie nicht besuchen, nicht weil wir keine Moslems sind, sondern, weil keine Besuchszeit war - schade, wir werden halt ein paar Bilder aus dem Internet einbauen.
    Vielleicht war es ein Fehler, aber wir wollten die Stadt nicht weiter erkunden.
    Auf der Weiterfahrt sahen wir, dass auf vielen Kilometern das Ufer ausgebaut und familientaugliche Infrastruktur erstellt wird. In ein paar Jahren dürfte diese Gegend nicht mehr zu erkennen sein.
    Unsere Fahrt führte uns nun auf der Hauptstrasse weiter, bei Nebel und Dunst, alles der Küste entlang, bis nach El Jadida. Diese Region ist für Austernzucht und Salzgewinnung bekannt, daneben laden die endlosen Sandstrände viele Touristen aus Marokko und Frankreich an. Entsprechend gibt es viele Hotels und Restaurants.
    Nach viel "Nichts" landeten wir bei Oualidia im Früchte- und Gemüseland und stellten uns auf den Stellplatz (023).
    Bei einem Bummel an den Strand begegneten wir wieder den freundlichen Menschen, welche und herzlich willkommen hiessen.
    Ein Blick zurück auf die Stadt verriet uns, dass die meisten Häuser leer standen und dies ein grosser Urlaubsort sein muss.
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  • weiterfahrt nach Marrakech مراكش ⵎⵕⵕⴰⴽⵛ

    27 janvier 2019, Maroc ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach einer ruhigen Nacht auf dem Stellplatz, wo wir nur das Quaken der Frösche hörten, packen wir wieder mal unsere sieben Sachen. Unterwegs kauften wir von einer Strassenhändlerin ein leckeres Fladenbrot für 3 dh, fuhren im "Outback" bei einer Sportschule auf den Vorplatz und assen gemütlich, bei Sonnenschein unser Frühstück. Das Fladenbrot war vollgespickt mit leckeren Körnern und wir waren bald richtig satt.
    Nun zogen wir auf der holprigen P3430 weiter und erreichten bei dunstigem Wetter die Passhöhe, ca. 500 müM. Wieder unter passierten wir kilometerweit kerzengerade Strecken und topfebenes Gelände, fruchtbares Ackerland und dutzende kleine Schafherden. Wir waren nun genug geschaukelt worden und bogen auf die nagelneue Autobahn ein, dann weiter auf der N7 in Richtung Marrakesch, wo wir Leute bei der Thymianernte sahen. Uns ist aufgefallen, dass hier auch die kleinsten Dörfer sauber herausgeputzt waren!
    An einer Kreuzung kauften wir einen grossen Sack Orangen und viele Erdbeeren. Aus einem kleinen Teil davon bereiteten wir uns ein feines Dessert zu.
    Die Anfahrt nach Marrakech war, wie erwartet, hektisch und nervös, wir schlugen uns aber tapfer durch und erreichet das Einkaufscenter Marjian, kauften ein (auch ein Bodenteppich fürs WoMo) und stellten uns auf den Campingplatz (076), gleich neben Jutta und Uli. Nach den Spaghettis sassen wir noch ein Weilchen mit Jutta und Uli zusammen und plauderten.
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  • Marrakech 1 مراكش ⵎⵓⵕⵕⴰⴽⵓⵛ

    28 janvier 2019, Maroc ⋅ ☁️ 18 °C

    bei sonnigem Wetter konnten wir draussen frühstücken. Weil es Jutta und Uli nicht gut ging, fuhren wir alleine mit dem Tax für 100dh in die Stadt, zum Grossen Platz vor der Medina.
    In der Medina, dem grossen Souk wurden wir oft zum kaufen bedrängt, etwas, das zum Beispiel in Rabat nicht vorkommt. In einem kleinen Restaurant assen wir eine Tajin - sehr lecker - dazu den obligaten marokkanischen Pfefferminztee (Whiskey).En savoir plus

  • Marrakech 2, Ruhetag

    29 janvier 2019, Maroc ⋅ ☀️ 19 °C

    heute schalten wir einen Ruhetag ein, wir stellen unser Gefährt an einen sonnigeren Platz, bringen die Wäsche in die "Lingerie" und hängen diese bereits am Mittag zum trockenen auf.
    Wir verspeisten die letzten Erdbeeren an Joghurt, danach relaxten wir an der warmen Sonne, es wurde 20 Grad warm, nachdem es nachts nur gerade 8 Grad kühl war.
    Am Nachmittag unternahmen Susann und Jutta einen längeren Spaziergang und erkundeten die topfebene Umgebung.
    Am Horizont konnte man gegen Abend die schneebedeckten Berge des Hohen Atlas in der Ferne sehen.
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  • Marrakesch 3

    30 janvier 2019, Maroc ⋅ ☀️ 17 °C

    Am Morgen war es nach einer klaren Nacht mit vielen Sternen am Himmel nur noch 8 Grad kühl, jedoch wieder Sonnig.
    Zusammen mit Jutta und Uli führen wir mit dem Taxi zum Yves St. Lorant Garten in der Stadt. Die Warteschlange an der Kasse war gross und bei der unwahrscheinlich schnellen Arbeit an einer einzigen Kasse, liessen wir vom Besuch des Gartens ab.
    Wir steuerten dann dem Gerberviertel zu, hier soll nach alter Tradition Leder gegerbt und gefärbt werden.
    Ein alter Mann mit seinem Fahrrad wies uns den Weg und liess nicht locker, uns auf dem Weg dorthin zu begleiten. Allerdings merkten wir rasch, dass es ein anderes Ziel verfolgte. Es war aber sehr schwierig, ihn abzuschütteln. Offenbar merkte dies ein Touristen-Polizist und "arretierte" ihn kurzerhand - er sein ein "faux guide".
    Bald schon trafen wir den nächsten, der uns den Weg weisen wollten, er erklärte uns aber, dass er kein Guide sei und auch kein Geld wolle, er sei gerade auf dem Weg zu seinem Bruder - ein Lederwarenverkäufer und nehme uns gerne mit. Naja, wir waren sehr misstrauische, aber es soll ja auch ehrliche Menschen geben. Diese war so einer. Am Ziel angekommen wünschte er uns einen schönen Tag und einen interessanten Aufenthalt in Marrakesch - danke schön !!!
    Ein echter Führer bot uns hier ganz offiziell gegen einen Obolus an, das Gerbervierten zu zeigen - und wir sahen und erlebten vieles, das ein gewöhnlicher Tourist wohl nicht zu sehen bekommt. Da stampften die Gerber in Fischerstiefeln in den uralten, mit Chemikalien gefüllten Bottichen (neuerdings aus Beton) auf dem Leder herum. Kamel-, Schaf-, Ziegen und Kuhleder wurde hier verarbeitet. Damit wir mit dem Gestank umgehen konnten, überreichte er jedem von uns einen Büschel Minzekraut, so zu sagen als Gasmaske.
    Wir konnten auch sehen, wie die Haare manuell vom Rohleder geschabt wurde, oder wie das Leder in uralten Holztrommeln gewaschen wurde.
    Eine Färberei konnten wir nicht besichtigen, da nur im März Leder gefäbmt werden kann, sonst ist es zu kalt oder zu heiss.
    Nach diesem Lehrgang zogen wir durch die Medina, wo uns wiederum unzählige Katzen über der Weg liefen und assen in einem kleinen, aber feinen Restaurant ein wunderbares CousCous.
    Übrigens stimmt die allgemeine Ansage, dass Kellner kein Retourgeld haben, oder dass die Toiletten nicht sauber seien gar nicht!!
    Nach gefühlten 100km setzten wir uns im Caffe Bazaar auf die Terrasse und tranken einen feinen Nespresso Capucino. Hinter dem unscheinbaren Eingang versteckte sich, wie so oft in der Altstadt, ein geschmackvoll eingerichtetes Restaurant. Mitten in einer engen Gasse, zwischen den Händlern findet man oft auch weiträumige, luxuriöse Riads.
    Zurück zum Taxistand schlenderten wir durch das abendliche, lustige Treiben auf dem Fna-Platz und assen im Restaurant des Campingplatzes lecker zu Abend und tranken eine Flasche Wein.
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  • Marrakesch - Titz-n-Test

    31 janvier 2019, Maroc ⋅ ☀️ 11 °C

    Am Morgen, wieder bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein räumten wir das Feld. Wie immer, dumpen, Wasser auffüllen und bezahlen, dann einkaufen und Tanken.
    Dann ging es los in Richtung Süden, Richtung Berge. Die Fahrt durch den südlichen Teil der Stadt war herrlich, viele neuen Strassen und Quartiere. Alles sauber und mit viel Grünflächen.
    Wir fuhren Richtung Asni und sahen bereits die hohen, schneebedeckten Berge. Die gute Strasse führte durch Hügel und Täler, vorbei an Olivenhainen, Schafen, Ziegen, Dromedaren und Kamelen - kurz: eine sehr schöne, farbenfrohe und abwechslungsreiche Fahrt.
    Nach Asni wurde die Strasse etwas herausfordernder, sie war zwar breit genug, um einen LKW zu kreuzen, aber es war nur noch in der Mitte ein asphaltierter Streifen, sodass beide Fahrzeuge auf den Schotter ausweichen mussten. Bei den wenigen Autos war dies jedoch kein Problem, die lokalen Autofahrer fuhren sehr vorsichtig und rücksichtsvoll.
    Auf einem kleinen Parkplatz hielten wir kurz an und assen zu Mittag. Und weiter ging's mit etwa 25 km/h im Schnitt aufwärts. Eigentlich wollten wir unterwegs auf einem Stellplatz übernachten, dann packte uns aber der Wunsch, auf die Passhöhe zu fahren und dort um "Asyl" zu bitten.
    Wir fuhren also bergwärts, wobei wir unsere Freunde auf dem Laufenden hielten. wir stiegen immer höher, die Serpentinen hinauf und erreichten am Abend die Passhöhe auf 2100m und durften unser WoMo beim Restaurant "la belle vue" hinstellen.
    Ein überwältigendes Panorama bot sich uns auf dem Titz-n-Test an, nur getrübt durch etwas Dunst. Ein herrlicher Sonnenuntergang und ein überwältigender Anblick des Sternenhimmels bei völliger Dunkelheit waren der Lohn für diesen Tag.
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  • Stopp in Taroudannt تارودانت ⵜⴰⵔⵓⴷⴰⵏⵜ

    1 février 2019, Maroc ⋅ ☁️ 18 °C

    In der kalten Nacht staunten wir ob der Millionen von Sternen am Himmel bei absoluter Dunkelheit, einfach fantastisch!
    Nur selten fuhr nachts ein Fahrzeug vorbei und wir hatten wunderbar geschlafen.
    Gegen 8:30 Uhr stieg die Sonne über den Bergen auf und tauchte das Nebelmeer und die Bergseite in ein gespenstiges Licht.
    Die Passstrasse Richtung Süden war einiges schlechter geworden, doch bald wurde sie breit und noch etwas später fast zu einer Autobahn. Auf der Strecke konnten wir die verschiedenen Farben des Gesteins sehen, weiss, gelb, ocker und rot.
    In der Stadt Taroudannt angekommen, stellten wir fest, dass es den beschriebenen Stellplatz nicht mehr gab und der mit Franzusen vollgestellte "Campingplatz" gefiel uns nicht, also stellten wir uns auf dem Parkplatz vis à vis des Polizeipostens auf. Für 20 dh durften wir über Nacht bleiben.
    Sogleich machten wir uns auf die Socken und fanden einen "Geheimgang" durch die riesige Stadtmauer in die Medina. In den beiden Souks waren die Händler gesprächig, aber überhaupt nicht aufdringlich, sondern überaus gut aufgelegt.
    Am Abend gesellten sich Jutta und Uli zu uns und wir besuchten zusammen noch einmal die Altstadt, welche sich nun viel lebendiger zeigte.
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  • Agadir und Umgebung أغادير ⴰⴳⴰⴷⵉⵔ

    3 février 2019, Maroc ⋅ ☀️ 23 °C

    Es war am Morgen noch kühl, doch die Sonne wärmte bald und wir konnte draussen Frühstücken. Die vielen Fliegen und der Duft der grossen Weiten Welt, welche vom nahe liegenden Bauernhof zu uns wehte, machte es uns leicht, diesen eigentlich schönen Platz in Taroudannt wieder zu verlassen und Richtung Agadir weiter zu fahren.
    Dann, an Agadir vorbei (wir werden die Stadt später besuchen), schwenkten wir nach Auorir ein und dann hoch ins "Paradise Vallée". Der Platz ist europäisch eingerichtet und voll mit Franzosen und Deutschen. Da die Parzellen gross und durch grüne Büsche getrennt sind, hat man dennoch seine Privatsphäre. Toiletten und Duschen sind sehr gut unterhalten.
    Wir waren gerade fertig mit Waschmaschinen füllen, als ich Susann rief, zu mir zu kommen. Plötzlich erschienen Dromedare direkt neben dem Campingplatz. Der Künstler, der hier WoMos bemalt, half mir beim übersetzen, so konnte ich mit dem Kamelhirten sprechen. Er treibt mit einem Freund etwa 250 Tiere durch die Gegend, welche hier die Nüsse von den Argan-Bäumen klauben. Mit dem älteren Hirten konnten wir uns nicht verständigen, er sprach nur berberisch, aber eine Umarmung sprengt alle Grenzen.
    Am Abend fuhr ein lokaler Händler auf den Platz und bot seine Gemüse und Früchte an, das Angebot wurde reichlich genutzt.
    Später erreichten auch unsere Kölner Freunde den Platz, und wir bereiteten das Abendessen vor. Wir speisten ein typisch marokkanisches Menü: "Gschwellti mit Chäs" (Pellkartoffeln mit Käse, Tomaten ....) :-)
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  • Agadir Paradise Vallée

    4 février 2019, Maroc ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute morgen suchten wir den Künstler, der die Wohnmobile mit seinen Werken verziert, er würde bald kommen, das heisst auf gut marokkanisch "irgendwann". Er war dennoch bereits gegen Mittag hier und wir gaben ihm den Auftrag, etwas schönes auf unser WoMo zu malen. Dazu gehörte neben der Besprechung, was wir gerne hätten, auch sehr viel Plaudern - eben ein Auftrag nach arabischer Art - und es wurde wirklich ein schönes Gemälde!
    Danach, es war schon Nachmittag, starteten wir eine Wanderung durch das steinige Gelände, zuerst dem Flussbett entlang, dann quer durch die Dromedar Herde, welche sich durch unsere Anwesenheit überhaupt nicht beim fressen stören liess. Dann stiegen wir hoch auf den Hügel, zum Wasserreservoir um später auf "unseren" Campingplatz herunterschauen zu können. Der Gedanke ist schon etwas schräg, hier sonnen sich die Gäste, während daheim 30cm Schnee liegt. Der Abstieg war dann richtig steil, doch wir sind uns das von den Bergen her gewohnt.
    Jetzt hatten wir aber richtig Hunger und bereiteten Nudeln mit sehr würzigen (mit viel Knoblauch) Tomaten zu.
    Nach dem Essen zogen wir noch einmal die richtigen Schuhe an und wollten sehen, wie es der Dromedar Mutter geht, welche seit den Morgenstunden darauf wartet, dass ihr Kalb endlich zur Welt kommt. Sie war allerdings nicht mehr hier. Der Hirte, welcher berberisch sprach (unsere zweite Muttersprache ;-) ), erklärte uns in Gebärdensprache, dass Mutter und Kalb wohlauf seien.

    Übrigens schreibt unsere Tochter: "heute ist Tag 21 von 121, will heissen, in 100 Tagen seid ihr endlich wieder daheim" - dabei sind wir erst gerade weggefahren!

    Für morgen planen wir entweder den botanischen Garten, ein paar Kilometer oberhalb der Campingplatzes, in Alba zu besuchen, oder nach Agadir zu fahren.
    "Inshallah" !
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  • Wanderung nach Alba

    5 février 2019, Maroc ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute Nacht wurden 4 Dromedarkälber geboren, leider hat "unsere" Kuh und das Kalb die Geburt nicht überlebt, beide wurden ein Stück weit entfernt begraben (arabisch, die Natur wird es danken).
    Wir unternahmen bei schönstem Wetter eine Wanderung dem trockenen Flussufer entlang ins Dorf Alba, ca. 6 Kilometer von hier. Zwischen Felsen, Kakteen und über Stock und Stein trafen wir auf einen Imker, der in der Steinwüste lebt. Wir durften von seinem leckeren Honig versuchen und sogar ein Foto in seiner kleinen, schön aufgeräumten Hütte mit ihm machen.
    Leider mussten wir den letzten Teil der Strecke auf der Strasse gehen, so gelangten wir bald an unser Ziel, den botanischen Garten. Dieser war nicht gross, aber sehr schön mit Gewürzen und Blumen angelegt. Eine sehr nette Berberin, die gut französische sprach, erklärte uns die Pflanzen und offerierte uns aus den verschiedenen köstlichen Honigtöpfen mit dem selbstgebackenen Brot zu kosten.
    Im sehr schönen Ladenlokal konnte man allerhand Öle, Kosmetika und natürlich Honig kaufen. Auch wir erwarben Honig und Argan-Öl von dieser Kooperation.
    Der Marsch zurück führte uns wieder durch die Felsen und das Flussbett und wir gönnten uns danach eine Pause mit Kaffee
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  • weiter nach Agadir أغادير ⴰⴳⴰⴷⵉⵔ

    6 février 2019, Maroc ⋅ ☀️ 19 °C

    Es war am Morgen noch kühl, doch die Sonne wärmte bald und wir konnte draussen Frühstücken. Die vielen Fliegen und der Duft der grossen Weiten Welt, welche vom nahe liegenden Bauernhof zu uns wehte, machte es uns leicht, diesen eigentlich schönen Platz in Taroudannt wieder zu verlassen und Richtung Agadir weiter zu fahren.
    Dann, an Agadir vorbei (wir werden die Stadt später besuchen), schwenkten wir nach Auorir ein und dann hoch ins "Paradise Vallée". Der Platz ist europäisch eingerichtet und voll mit Franzosen und Deutschen. Da die Parzellen gross und durch grüne Büsche getrennt sind, hat man dennoch seine Privatsphäre. Toiletten und Duschen sind sehr gut unterhalten.
    Wir waren gerade fertig mit Waschmaschinen füllen, als ich Susann rief, zu mir zu kommen. Plötzlich erschienen Dromedare direkt neben dem Campingplatz. Der Künstler, der hier WoMos bemalt, half mir beim übersetzen, so konnte ich mit dem Kamelhirten sprechen. Er treibt mit einem Freund etwa 250 Tiere durch die Gegend, welche hier die Nüsse von den Argan-Bäumen klauben. Mit dem älteren Hirten konnten wir uns nicht verständigen, er sprach nur berberisch, aber eine Umarmung sprengt alle Grenzen.
    Am Abend fuhr ein lokaler Händler auf den Platz und bot seine Gemüse und Früchte an, das Angebot wurde reichlich genutzt.
    Später erreichten auch unsere Kölner Freunde den Platz, und wir bereiteten das Abendessen vor. Wir speisten ein typisch marokkanisches Menü: "Gschwellti mit Chäs" (Pellkartoffeln mit Käse, Tomaten ....) :-)
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  • am Strand in Tifnit ⵜⵉⴼⵏⵉⵜ

    7 février 2019, Maroc ⋅ ☀️ 18 °C

    früh verlassen wir den unschönen Platz uns steuern rund um Agadir in Richtung Süden, wir sind uns ja bereits an den hiesigen Verkehr gewöhnt und kommen flott voran. Unterwegs lag dichter Nebel, der sich gegen Mittag, kurz vor Tifnit auflöste. Bei Sonnenschein und starkem Wind stellten wir uns auf einen grossen, leeren Parkplatz und richteten uns gemütlich ein. Es war Ebbe und zahlreichen Muschelsammler kletterten auf den Felsen am Strand herum. Auch wir kletterten zum Sandstrand hinunter und spazierten zum Fischerdorf. Als wir und auf den Rückweg machten, stieg das Wasser bereits wieder und wir beobachteten die hohen Wellen, welche am Ufer mit lautem Getöse, einer Explosion gleich brachen.
    Am Abend wurden wir von einem Polizisten, deren Posten 200m nebenan war, freundlich darauf hingewiesen, dass wir hier nicht übernachten dürfen, also fuhren wir die drei Kilometer zurück, auf den schönen Campingplatz, mitten im Nirgendwo (Camp Bakanou)
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  • Sidi Ifni سيدي إيفني ⵙⵉⴷⵉ ⵉⴼⵏⵉ

    8 février 2019, Maroc ⋅ ☀️ 19 °C

    dichter Nebel auf dem schönen Campingplatz bei Tifnit half uns bei der Entscheidung, weiter nach Süden zu fahren. Der Platz hier ist bestimmt ein Juwel.
    Wir nahmen die Bergstrasse und fuhren durch kleine Dörfer mit sehr freundlichen Leuten und gelangten schliesslich wieder an den Atlantik, nach Sidi Ifni. Ein Blick auf die Brandung und wir beschlossen hier zu "ankern". Zuerst warfen wir einen Blick auf die bekannten Campingplätze, doch verging uns die Lust, hier, zwischen all den Franzosen einen Platz zu suchen. Wir besannen uns auf ein Schild am Anfang des Dorfes, fuhren zurück und fanden einen sehr schönen, ganz neuen Campingplatz - mit Strom und Wasser.
    Wir unternahmen, wie immer einen Marsch durch das Dorf vor der Stadt und staunten ob der interessanten Baukunst!
    Weil wir Strom hatten, konnte Susann einen feinen Zopf backen, am liebsten hätte ich gleich davon genascht.
    Heute war für einmal schlemmen angesagt, ein wunderbar zartes Rinderfilet, mit Reis und Salat war unser Abendessen. Danach bedankte sich der schöne Tag mit einem herrlichen Sonnenuntergang.

    Liebe Andrea, Natacha und lieber Tobias, heute ist ein schwieriger Tag für euch, wir sind mit unseren Gedanken bei euch allen !
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  • Sidi Ifni 2

    9 février 2019, Maroc ⋅ ☀️ 23 °C

    Auch heute begann der Tag wieder mit Dunst und es war lediglich 12 Grad warm. Wir standen erst auf, als die Sonne hinter dem Berg hervor kam und alles aufwärmte, dann schmeckte der Zopf zum Frühstück noch besser.
    Kurz vor Mittag brachen wir zu einem Marsch quer durch die Steinwüste in die Stadt Sidi Ifni auf. Wir genossen zuerst die schöne Sicht auf die Stadt und stiegen dann zum Strand hinunter, dann von hier an den beiden vollen Campingplätzen vorbei und auf der schönen Promenade hinauf in die Stadt. Interessanterweise befanden sich hier kaum Touristen. Es scheint, dass die Franzosen lieber hinter den Mauern bei ihren Wohnmobilen bleiben und Pastis trinken (haha).
    Wir jedenfalls strampelten viele Kilometer herum und begegneten auch heute wieder vielen freundlichen Menschen. Wann passiert es schon, dass ein Junge daherkommt, uns die Hand gibt und uns auf arabisch und französisch willkommen hiess. Er war so glücklich seine paar ausländische Worte mit Fremden zu teilen - so schön einfach kann die Welt sein!!
    Die Stadt scheint jedenfalls nur von den Einheimischen zu leben, in jeder Strasse gibt es mindestens einen Laden, in dem allerhand angeboten wird. Sollte einmal ein Velo oder Töffli kaputt gehen, kein Problem, hier findet man bestimmt irgendwo eine Werkstatt, man muss sich nur durchfragen.
    Wir durchquerten nur kurz den Markt und schauten den Männern beim Spielen zu. Die einen spielten so etwas wie "Eile mit Weile", oder "Mensch ärgere dich nicht", andere spielten ein Spiel, dass wir "Joker" nennen. Bei allen Spielen standen bestimmt 10 weitere Männer ringsum und fieberten eifrig mit - und hatten natürlich jederzeit einen Tipp parat.
    Zurück gingen wir auf einem anderen Weg, an der Militärbastion vorbei und dann am nahen Dorf vorbei. Wir genossen dann einen gemütlichen Nachmittag mit viel Sonnenschein.
    Nach dem Abendessen bummelten wir ins Dorf, an die Felsen vor der Küste und schauten fasziniert dem Sonnenuntergang zu. Es beeindruckte uns, dass es kaum nach Sonnenuntergang keine Dämmerung gibt. Es wird sofort dunkler und auch kühler.
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