• Letzte Kilometer

    December 23, 2025 in Thailand ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Reise mit dem zuverlässigen Scooter Roland neigte sich langsam dem Ende zu. 👋🛵
    Eine Nacht verbrachten wir in Phayao, nahe des grossen Sees.
    Phayao liegt ruhig zwischen Hügeln und ist vor allem bekannt für den Kwan Phayao, einen der grössten natürlichen Seen Nordthailands.
    Die Fahrt nach Phayao verlor etwas vom Spektakel der letzten Tage. Die Strassen wurden breiter, die Hügel flacher.
    Dafür wurde das Fahren schneller und gleichmässiger, was auf seine eigene Art auch Spass machte. In Phayao angekommen schlenderten wir noch ein Stück am See entlang, genossen die Wärme und assen sehr gut zu Abend. 🍚
    Ein ruhiger, angenehmer Abschluss für diese Etappe.
    Am nächsten Morgen ging es direkt von Phayao zurück nach Chiang Mai.
    Die Strecke führte durch ruhige Landschaften und mehrere bewaldete Abschnitte, unter anderem durch Gebiete des Doi Luang Nationalparks.
    Breite, gut ausgebaute Strassen, wenig Verkehr, viel Grün.
    Eine entspannte Fahrt ohne Überraschungen.
    In Chiang Mai angekommen ging es direkt ans Organisieren. Zuerst zum Busterminal, denn wir brauchten noch Tickets für die Weiterreise am nächsten Tag. Danach Logistik. Zum Scooterverleih fahren, Gepäck abholen, zurück zur Unterkunft, Gepäck einschliessen, umziehen, wieder zurück zum Scooterverleih. Nach exakt 1930 Kilometern gaben wir den Roller ab. Keine Beanstandungen. Alles problemlos und unkompliziert.
    Nicht dass etwas vorgefallen wäre, aber ein kleines Aufatmen gehört trotzdem immer dazu.
    Mit unserem 150er Scooter waren wir übrigens sehr zufrieden, obwohl wir bei Vollgas manchmal nur 40 km/h den Berg hochfuhren. 🐌
    Danach gingen wir essen, checkten ein, duschten und machten uns wieder parat. 🚿

    Den frühen (heiligen) Abend verbrachten wir wie schon beim letzten Mal auf dem Nachtmarkt mit einem (vielleicht auch zwei 😉) Bier. Und ganz traditionell assen wir an unserem Weihnachtsabend gemütlich in unserem Lieblingsrestaurant. Verlässlich gut, wie immer.

    Für alle, die es interessiert, noch eine kurze Einordnung zu den zwei Loops. Uns hat der Nan Loop insgesamt etwas besser gefallen. Was den reinen Fahrspass angeht, ist der Mae Hong Son Loop mit seinen unzähligen Kurven wahrscheinlich noch einen Tick spektakulärer. Der Nan Loop hingegen ist deutlich angenehmer zu fahren. Weniger Verkehr, weniger Stress, mehr Ruhe. 🌳🐦
    Zur Grösseneinordnung: Der Nan Loop führt durch die Provinzen Lampang, Lamphun, Phayao, Phrae und Nan. Zusammen ergibt das eine Fläche ungefähr so gross wie die Schweiz, allerdings mit nur rund zwei Millionen Einwohnern. 🌈
    Also etwa ein Viertel der Bevölkerungsdichte. Die meisten Menschen leben in den jeweiligen Provinzhauptorten.
    Dazwischen ist viel Platz. Und das spürt man deutlich.
    Das Schöne am Nan Loop ist, dass man fast immer eine kleinere Strasse findet, um sich eigene Routen zusammenzustellen.

    Es gibt mehrere Webseiten, die den Nan Loop für drei oder fünf Tage empfehlen. Für uns fühlte sich das sehr sportlich an.
    Wir entschieden uns aus Gründen, die noch folgen werden, für sieben Tage. Im Nachhinein wären sogar zehn bis zwölf Tage ideal gewesen. 👍
    Mehr Zeit für Pausen, Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten, Ruhetage und vor allem für die kleinen Bergstrassen abseits der Hauptverbindungen.
    Eine längere und bewusstere Planung hätte für uns definitiv Sinn gemacht. 😅
    Unsere Route basierte grösstenteils auf diesem sehr hilfreichen Blog, den wir euch gerne weiterempfehlen: https://www.bucketlistly.blog/posts/the-nan-loo…

    Der Nan Loop ist für uns hiermit abgeschlossen. Unsere Reise allerdings nicht. Es geht weiter. 😊
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