• Luang Prabang

    January 1 in Laos ⋅ ☀️ 25 °C

    In Luang Prabang angekommen, gingen wir zuerst direkt auf den Nachtmarkt. 🌛
    Wir haben uns mit Michel verabredet und trafen uns dort zum Essen.
    Für Chantal gab es zum Glück einen Stand mit nur vegetarischem Essen. 🥦
    Man bezahlt pro Teller (CHF 1.85) und kann ihn so voll laden, wie es halt geht. Türmchen inklusive.
    Danach wollten wir die Ankunft noch etwas feiern. 🥳 Also liefen wir am Mekong entlang und durch die wunderschöne Altstadt.

    Luang Prabang gehört zum UNESCO-Welterbe. Die Stadt war Teil von Französisch Indochina, was man bis heute deutlich sieht. Klare Bauvorschriften sorgen dafür, dass das Stadtbild gut erhalten und harmonisch geblieben ist. 🫶
    Es gibt viele alte Häuser aus Holz, niedrige Gebäude und buddhistische Tempel dazwischen.
    Man merkt noch den französischen Einfluss, vor allem bei den Häusern mit Balkonen und Fensterläden.

    Wir landeten in einer kleinen Bar, eigentlich eher ein Restaurant. 🍻
    Neben uns sassen drei Inder und eine Inderin. 🇮🇳
    Wir kamen schnell ins Gespräch und hatten viel Spass zusammen.
    Sie freuten sich, dass wir in Indien waren, Michel freute sich, da er durch ganz Indien wandern will, und sie freuten sich, da sie im Februar in die Schweiz reisen. 💪
    Es wurde viel gelacht und Nummern getauscht. ☎️

    Am Silvestertag machten wir nicht viel.
    Nach der langen Anreise auf dem Boot tat es gut, einfach zu Fuss unterwegs zu sein.
    Kaffee geniessen, Stadt entdecken, Mango Shake trinken, am Mekong sitzen, Yatzy spielen und den Sonnenuntergang anschauen.

    Am Abend ging es wieder auf den Nachtmarkt. Plötzlich sass ein Schweizer neben uns, frisch auf Weltreise.
    Er lud uns auf ein Bier ein und wir gingen auf eine Beizentour. Wir hatten Spass, bis man uns um halb zwölf freundlich bat zu zahlen, weil Feierabend war. 🤔
    Naja, in Laos feiert man am 31. Dezember auch kaum. 🤷‍♂️🤷‍♀️
    Das laotische Neujahr, Pi Mai, wird jedes Jahr Mitte April gefeiert, meist vom 13. bis 16. April. 💡
    In der Ferne sahen wir ein zweistöckiges Boot mit Musik und vielen Leuten, also gingen wir dort hin. 🛥
    Um Punkt zwölf stiessen wir auf dem Boot an. 🍾 Und natürlich trafen wir wieder Leute von der Mekongfahrt und sogar unsere neuen vier indischen Freunde. 🥳
    Es wurde getanzt, gelacht und gefeiert.
    Gegen drei Uhr morgens gingen wir zurück in die Unterkunft. 💤

    Am nächsten Tag waren wir früh wach. Wir gingen etwas essen und danach auf den Phousi Hill. Das ist ein Hügel mitten in der Stadt, und 328 Stufen führten uns nach oben.
    Dort steht ein kleiner Tempel, und man hat einen guten Blick über die Stadt und den Mekong. 😊
    Natürlich trafen wir wieder Leute vom Boot. 😅
    Wir haben kurz geplaudert, die Aussicht genossen und gingen wieder runter.
    Danach besuchten wir den Phousi Markt.
    Der war sehr lokal und sehr bodenständig. Es gab viel Gemüse, das meiste war uns sogar bekannt. 😊 Ausserdem viel Fleisch und Tiere, die uns auch bekannt waren, zum Beispiel ganze Rinderbeine (rasiert), lebende Kröten, Fische und Schlangen. 🐮🐸🐍

    Anschliessend ging es für Philipp zu einem lokalen Barber. Der hat für zwei Franken während guten dreissig Minuten Philipps Haar und Bart geschnitten. Dazu hat er den Ventilator angemacht, worauf die davonfliegenden Haare auf Chantal gelandet sind, die auf der einzigen Bank gewartet hat. 😂
    Den Abend liessen wir wieder mit Yatzy und Sonnenuntergang ausklingen.

    Am letzten Tag mieteten wir einen Scooter und fuhren zum Kuang Si Wasserfall. Knapp 30 Kilometer, aber fast eineinhalb Stunden Fahrt. 🙈
    Die Strasse war holprig, extrem staubig und ohne richtigen Asphalt. Oberste Priorität hat immer die Sicherheit, und so fuhren wir stellenweise im Schritttempo, was uns jedoch auch nichts ausmacht. 😊

    Gleich beim Eingang liegt das Bear Rescue Center. Dort leben asiatische Schwarzbären, die aus schlechter Haltung gerettet wurden. Viele wurden früher wegen ihrer Galle missbraucht, die in der traditionellen Medizin verkauft wird.
    Es ist kein perfekter Ort, aber falls die Bären wirklich aus solcher Haltung stammen, ist es sicher besser als das, was sie vorher erlebt haben. 🐻

    Wir nahmen den Waldweg zum Wasserfall. Es war ruhig, grün und hatte wenig Leute.
    Nach einem Abstecher zu einem Restaurant ging es dann zurück zum Wasserfall.
    Der Kuang Si Wasserfall ist rund 60 Meter hoch und besteht aus mehreren Stufen mit hellblauen Becken. Der war beeindruckend und sehr schön, auch wenn viele Leute da waren. 🌞
    Holprig fuhren wir zurück in den Sonnenuntergang.
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