• Muang Ngoy

    January 9 in Laos ⋅ ☀️ 18 °C

    Für uns ging es ganz laostypisch weiter mit dem Boot nach Muang Ngoy. 🛶
    Die Fahrt dauerte rund eineinhalb Stunden flussaufwärts, und da es noch früh am Morgen war, froren wir auf dem Boot trotz Zwiebelprinzip. Um einen zusätzlichen dicken Pulli wäre Chantal schon öfter froh gewesen. 👚
    Zum Glück hatten wir freundliche Reisegefährten an Bord, und dank ihrer Gesellschaft und der wunderschönen Aussicht verging die Zeit wie im Flug.
    In Muang Ngoy angekommen checkten wir erst einmal in unserem Zimmer ein, das kühlschrankähnliche Temperaturen aufwies. 🧊
    Danach ging es weiter zur Bezahlung.
    Das ist in Laos nicht immer ganz einfach, denn auf den Buchungsplattformen reserviert man nicht in laotischen Kip, sondern in US Dollar, da der Kip keine sehr stabile Währung ist.
    Wenn es dann ums Bezahlen geht, wird in den meisten Fällen wieder in laotische Kip umgerechnet, und da sollte man den Wechselkurs gut im Auge behalten. 💸
    Unsere Unterkunft bestand jedoch auf US-Dollar. Zum Glück hatten wir wie immer ein paar Dollar dabei, schliesslich werden die fast überall auf der Welt akzeptiert.
    Unsere Dollar waren ihnen jedoch angeblich nicht schön genug, und so entstanden ganz schöne Diskussionen darüber, wie denn nun bezahlt wird. 🙄
    Eine etwas längere Geschichte, doch sagen wir es so: Die schlechten Bewertungen auf den Buchungsplattformen können wir inzwischen etwas besser verstehen. 😉

    Muang Ngoy selbst ist ein sehr kleines Dorf, eigentlich eher eine Schule und eine einzige lange Strasse, gesäumt von ein paar Restaurants, kleinen Unterkünften und gemütlichen Cafés. 🏫☕️
    Die Strasse ist betoniert und überall begegnet man spielenden Kindern, die schreiend über die Strasse rennen, und kleinen Lebensmittelständen, an denen man Snacks, Obst oder Wasser kaufen kann. 🍌

    Wir erkundeten das Dorf ausgiebig und nutzten die Gelegenheit, jeden Tag in einem anderen Restaurant zu essen, um die verschiedenen lokalen Familien ein wenig zu unterstützen. Trotz der Hauptsaison scheint es ein Überangebot an Restaurants und Cafes zu geben und vieles wirkt besonder Abends etwas leer.

    Neben dem gemütlichen Dorfleben besuchten wir auch eine nahe gelegene Höhle. Viel erwartet hatten wir ehrlich gesagt nicht, doch sie überraschte uns mit glasklarem Wasser und ihrer Tiefe. 🐟
    Natürlich durfte auch ein obligatorischer Besuch eines Viewpoints nicht fehlen. 🇱🇦⛰️
    Oben angekommen erwartete uns eine fantastische Aussicht auf die beeindruckenden Karstfelsen, das kleine Dorf und den ruhig dahinfliessenden Fluss. ☀️

    Ausserdem wanderten wir zu zwei abgelegenen Dörfern in der Umgebung. Der Weg führte uns vorbei an Reisfeldern, die um diese Jahreszeit allerdings nicht mehr besonders grün und schon lange nicht mehr hoch waren. 🍚
    Wenn wir solche Dörfer besuchen, trauen wir uns meistens nicht so richtig, Fotos zu machen, weil wir nicht stören oder zu aufdringlich sein möchten. 👁👄👁
    Beobachten lässt sich aber sehr gut, wie die Menschen hier leben: Oft sitzen mehrere Familien und Freunde zusammen, machen ein Barbecue, essen Sticky Rice aus Körbchen und trinken dazu Bier. Allgemein wird sehr viel getrunken und laut Musik gehört. 🍺🔊
    Kinder sieht man kaum am Smartphone, was vielleicht auch daran liegt, dass es hier sowieso kein Internetsignal gibt. 😅

    Es waren auf jeden Fall sehr spannende zwei Tage, in denen wir die Ruhe genossen und einen kleinen Einblick in den Alltag der Menschen mitzuerleben.

    Ein abschliessendes Wort zum Sonntag:
    Dieser Reiseblog lebt nicht nur von Orten und Erlebnissen, sondern auch von dir.
    Davon, dass du seit so langer Zeit mitliest, reagierst, likest und mit uns reist.
    Ein grosses Danke für deine Zeit, deine Aufmerksamkeit und dafür, dass du uns auf dieser Reise begleitest. ❤️
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