Pakse
January 29 in Laos ⋅ 🌙 25 °C
Mit schönen Reiseerinnerungen im Gepäck fuhren wir Vollgas zurück nach Thakhek. 🛵
Nach einer erholsamen Nacht stapften wir durch einen sandigen Trampelpfad zum Busbahnhof, um von dort aus den 09:30 Bus nach Pakse zu nehmen. 🚐
Beim Ticketkauf meinte der mürrische Verkäufer: „Bus broken. Next bus 12.“
Misstrauisch, wie wir mittlerweile sind, fragten wir beim Buschauffeur nach, schliesslich stand der angeschriebene Bus bereits da.
Aber auch dort: „Yes, next bus 12.“
So warteten wir 3,5 Stunden und platzierten uns für die kommenden acht Stunden zwischen den Achsen des maroden Busses und auf der schattigen Ostseite. 😅
Sieben Kilometer vor der Stadt Pakse gingen die Lichter an, der Chauffeur rief: „Pakse, Pakse, Pakse, final station“ und bat alle auszusteigen.
Der Bus hielt im stockdunklen Nirgendwo an einem äusserst traurigen Busbahnhof.
Das Gepäck wurde aus dem Bus auf den Boden geworfen, die Tuk-Tuks waren bereits vorgefahren und luden Taschen und Touristen ein.
Und wo waren die Einheimischen? Die stiegen ebenfalls aus und versteckten sich hinter dem Bus.
Dank Chantals Obsession, Google Rezensionen zu lesen, wussten wir Bescheid.
Der Witz: Sobald die Touristen brav bezahlt hatten und alle Tuk-Tuks abgefahren waren, stiegen die Einheimischen wieder in den Bus und fuhren weiter ➡️ mitten in die Stadt!
Obwohl wir die Masche kannten, waren wir trotzdem ziemlich wütend und enttäuscht, dass die lokale Bevölkerung bei dieser Verarsche mitmacht.
Nach dem Aussteigen atmeten wir ein paar Mal tief durch, liefen zum Hostel und checkten bei einer sehr herzlichen Dame ein, was unsere Stimmung sofort besserte. 😊
Am nächsten Tag fiel uns gleich auf, dass sich das Landschaftsbild geändert hatte. Die Karstfelsen und grünen Hügel hatten wir hinter uns gelassen. Selbst der Mekong präsentierte sich hier anders mit einer beeindruckenden Breite von 1,5 Kilometern. 🤯
Um zu unserem Tagesziel, einem grossen Buddha (für uns gleichzeitig auch ein Aussichtspunkt 😉) zu gelangen, mussten wir den Fluss über eine riesige Brücke passieren.
Tags darauf mieteten wir uns einen Scooter für vier Tage. Das erste Modell, das uns die Chefin übergab, war in miesem Zustand und so lehnten wir ab.
Etwas mürrisch brachte sie uns zu unserer Überraschung ein fast brandneues Modell. 😅
Mit dabei ein Kettenschloss und eine mahnende Warnung, dass der Roller neu sei. ☝️
Wir fuhren zur Ausgrabungsstätte Vat Phou, laut Internet „Ruhe und Natur pur“. 🌳
Uns erwartete eher „Kultur pur“.
Schnell fanden wir heraus, dass an diesem Wochenende das Vat Phou Festival stattfindet, das Tausende Pilger aus Südostasien anzieht.
Es war wirklich sehr, sehr viel los und besonders die Lautstärke hat uns fast umgehauen. 🫨
Es gab viele Marktstände, wobei jede namhafte Firma aus Laos vertreten war und jeder eigene Musik aus den Boxen laufen hatte oder moderierte. Das Ganze erinnerte uns ein wenig an die BEA in Bern. 😂
Je näher wir den Tempeln und Ausgrabungsstätten kamen, desto mehr religiöse Opfergaben wurden verkauft. 🕯 Gläubige beteten, Mönche sassen im Schatten, wir wurden ab und zu gefilmt und kleine Kinder bettelten.
Das Geld floss in Strömen in viele verschiedene Kassen, unter anderem um kleine Vögel zu kaufen und sie dann wieder freizulassen.
Vögel in Laos haben es wirklich nicht leicht. 🫣
Irgendwann wurde es uns dann ein wenig zu viel, sodass wir uns an die Heimfahrt machten. Auf der Rückfahrt kamen uns sehr viele Minivans entgegen und wir waren froh, dass wir bereits am Vormittag dort gewesen waren. 😊Read more














TravelerDie wissen wer gutes Geld ins Land bringt! Aber eine sehr fise Masche der Einheimischen!
Traveler
Crazy! Ig hät eine kouft u frei gla 😅