• Vietnam! 🇻🇳 Ho-Chi-Minh

    March 15 in Vietnam ⋅ ☀️ 29 °C

    Unser Kambodscha-Visum war leider abgelaufen, und so organisierten wir uns einen Bus an die Grenze zu Vietnam. Blöderweise sassen wir lange auf der Wartebank in Kampot, was uns für den langen Reisetag inklusive Grenzübergang nicht gerade optimistisch stimmte. 🤔

    Nach 1.5 Stunden kam der Bus dann doch noch angerollt, und wir waren die einzigen Gäste in dem Luxusliner. 😅
    So schafften wir es bis zum Grenzdorf, wo wir noch ein paar Dollar in vietnamesische Dong wechseln konnten und das zu unserer grossen Überraschung zu einem fairen Kurs. 💵

    An der kambodschanischen Grenze stempelten wir ohne Probleme aus, worauf wir rund fünf Minuten zu Fuss über eine staubige Strasse zum vietnamesischen Zollhaus wanderten, während etliche Motorräder neben uns vorbeisausten. 🚶‍♀️🚶‍♂️

    Wir betraten schliesslich das vietnamesische Gebäude aus den 70er Jahren und mussten uns regelrecht auf die Suche nach den Beamten machen.
    Die fanden wir dann, berufstypisch mürrisch und in beeindruckenden Uniformen.

    Nach dem üblichen Prozedere (Fingerabdrücke scannen und Gesicht fotografieren) erhielten wir unseren Einreisestempel und eine Aufenthaltsbewilligung für 90 Tage.
    Zum Schluss wurde noch „Fieber gemessen“. Die „Gebühr“ von 1 Dollar konnten wir angeblich nicht zahlen, da wir angeblich kein Cash dabeihatten. 😉
    Dann durften wir passieren und unsere Pässe beim Verlassen des Geländes noch drei verschiedenen Beamten vorzeigen.

    Zum sechs Kilometer entfernten Busbahnhof gelangten wir mit zwei Motorrad-Taxis, die immerhin ein kleines bisschen mit sich feilschen liessen. 😅
    Sie setzten uns gleich beim richtigen Bus ab, und so rollten wir schon zehn Minuten später in einem superschicken Schlafbus Richtung Ho-Chi-Minh davon.

    💡 Wissenswertes zum Busfahren: Beim Einsteigen zieht man seine Schuhe genau vor der Schwelle aus und verstaut sie in einer bereitgestellten Plastiktüte.
    Bei Pausenstopps steht am Buseingang eine riesige Kiste mit Plastikschlappen für alle bereit, die draussen Pause machen. Da es in der Kiste etwas chaotisch sein kann, muss man aufpassen, dass man bei der Tankstelle nicht in zwei linken Schuhen unterschiedlicher Grösse herumschlurft.

    Nach sechs Stunden erreichten wir die Grossstadt Ho-Chi-Minh mit ihren zehn Millionen Einwohnern.

    Die nächsten Tage verbrachten wir tagsüber mit Sightseeing, lernten einiges über die Geschichte Vietnams, verköstigten uns mit Bún Đậu und probierten den typischen Kokoskaffee.
    Wir erlebten HCMC als eine sehr grüne Stadt, und besonders die saubere Luft ist uns aufgefallen. 🌳

    Es ist übrigens gerade „Jahr des Pferdes“, was die vielen Pferde überall erklärt. 🐴😉

    Ausserdem mussten wir uns von den langen Nächten auf der Partystrasse erholen, wo wir eine lustige Zeit mit Leuten aus der ganzen Welt verbrachten. 🥳
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