Kampot
March 14 in Cambodia ⋅ ☀️ 28 °C
Mit einem Boot verliessen wir Koh Rong bei Regenwetter, so fiel uns der Abschied immerhin etwas leichter.
Mit dem Bus ging es für uns weiter in die kleine Stadt Kampot.
Kampot ist für seine umliegenden Pfefferfarmen bekannt. Also mieteten wir einen Roller und begaben uns auf Erkundungstour.
Auf einer Pfefferfarm wurden wir freundlich begrüsst und nachdem wir die angebotenen Bambushüte dankend abgelehnt hatten, durften wir uns einer Führung anschliessen. 💪
Ein lustiger älterer Herr führte uns über die Anlage und zeigte uns allerhand.
Dabei erzählte er auch von den Anfängen der Pfefferfarm. Ein schottischer Investor hatte die Farm einst gekauft und darauf bestanden, dass die Pfefferpflanzen an Backsteinen hochgezogen werden sollten. Traditionell wachsen sie jedoch an Holzpfählen.
Wie sich herausstellte, war das keine besonders gute Idee. Die Backsteine speicherten zu viel Hitze, worunter die Pflanzen litten und weniger Ertrag lieferten. 🔥
Ausserdem versteckten sich in den Hohlräumen giftige Schlangen und Skorpione. 🐍🦂
Während wir über die Anlage liefen, erlaubte sich unser Guide immer wieder kleine Spässe. 🤡
So gab er uns Kurkumawurzeln zum Probieren. Wir zwei lehnten wissend ab, während der Rest der Gruppe neugierig mit den Frontzähnen an den Wurzeln knabberte und noch zwei Stunden später orange leuchtende Zähne hatte. 😂
Auch verbot er uns, uns den Früchtebäumen zu nähern. Angeblich würden die Bäume unsere Sonnencreme wahrnehmen und daraufhin ihre Früchte fallen lassen. 🤔
Das wagen wir zwar zu bezweifeln, aber wir waren schliesslich nur zu Besuch. 😅
Wir wanderten also von Station zu Station und sahen den Leuten bei der mühsamen Handarbeit zu. Ausserdem probierten wir Pfefferkörner direkt von der Pflanze, die teilweise schon erstaunlich scharf waren.
Die Führung endete mit einer ausgiebigen Degustation von zwölf Pfeffervariationen des berühmten Kampot Pfeffer. Zum Trinken gab es Pfeffertee und der schmeckt genau so, wie ihr euch das jetzt vielleicht vorstellt. 😉
Nach einem kleinen Trinkgeld machten wir uns wieder auf den Weg.
Mit dem Roller fuhren wir weiter an die Küste und anschliessend in zwei Nationalparks.
Unterwegs begegneten wir auch vielen Nördlichen Schweinsaffen, die wir sehr lustig fanden. 🐵
Allerdings werden sie offenbar auch von manchen Leuten gefüttert. Wenn wir anhielten, um sie zu beobachten und dabei unsere Hände bewegten, kamen sie in einem höllischen Tempo auf uns zugerannt und wir gaben lieber schnell wieder Gas. 😅
Auf dem höchsten Punkt des Bokor National Park erwartete uns eine Geisterstadt aus der französischen Kolonialzeit der 1920er Jahre. 👻
Ansonsten erkundeten wir die kleine Stadt Kampot zu Fuss, die uns mit ihren alten Kolonialgebäuden und dem lebhaften Treiben auf den Strassen sehr gefallen hat. ❤️Read more

















TravelerWieder äusserst spannend und unterhaltsam geschrieben. Fotos auch toll, wie stets. Soll ich mir jetzt vielleicht einen Pfeffertee aufsetzen? Nein, ich bleibe lieber beim Sencha Grüntee.
Traveler
Soo e schöne Brunne 😍
TravelerSehr spannend und cool, was ihr in Kampot erlebt habt 🤭😍