October 2017
  • Day7

    Braunschweig

    October 31, 2017 in Germany ⋅ 🌙 8 °C

    Reformationstag - einmaliger Feiertag für ganz Deutschland ... und leider schon der letzte Tag unserer Wohnmobil-Test-Tour (nach Kauf und vor Winterpause). Nach wieder ruhiger Nacht trotz einiger Regenschauer müssen wir heute unseren "Heimathafen" anlaufen (das Saison-Kennzeichen erlaubt nur das Fahren vom 1.3. bis 31.10. des Jahres). Zunächst werden alle Wassersysteme geleert (Frisch-, Abwasser sowie Boiler), WC-Cassette entleert und gespült sowie Siphons geleert, um keine Frostschäden zu bekommen. Die erste (von zwei) Propangasflaschen ist trotz Warmwasserbereitung, ab und zu heizen, kochen und Kühlschrankbetriebs noch nicht ganz leer geworden. Alle Systeme an Bord haben super funktioniert, keine Schäden festgestellt. Das ist ein schöner Abschluss ! Und nun beginnt schon das lange Warten auf das Frühjahr, wenn wieder neue Touren auf uns warten !Read more

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  • Day6

    Gifhorn

    October 30, 2017 in Germany ⋅ 🌙 6 °C

    Die Nacht war ruhig, ohne Sturm. Der WoMo-Platz wurde noch in der Nacht voll (alle 16 Plätze belegt), gut, dass wir gestern schon recht früh angekommen sind. Heute klingelt unser Wecker bereits um 5 Uhr, da Scarlett leider arbeiten muss (aber morgen ist ja noch ein Feiertag - Reformationstag). Müsli zum Frühstück zubereiten, bei 5°C um 6 Uhr Abfahrt nach Braunschweig. Wegen einer Baustelle in Ausbüttel müssen wir eine Umleitung über Leiferde, Hillerse, Didderse, Neubrück fahren, um über die B214 und A395 zur Celler Strasse zu kommen. Scarlett geht zur Arbeit, ich fahre zur Werkstatt, um Post und Zeitungen zu holen. Zu Hause kann ich die Buchführung erledigen, Frischwasser auffüllen, einkaufen. Mittag hole ich Scarlett von der Arbeit ab und wir fahren wieder nach Gifhorn zur Allerwelle zurück. Vom Stellplatz gehen wir zu Fuss nur wenige Minuten bis zur Altstadt (auch Schloss und Mühlenmuseum sind leicht zu erreichen). Bei Fleischer Gmyrek essen wir mal jeder eine leckere Currywurst mit Brot, viel Betrieb hier. Am Nachmittag kommen meine Schwiegereltern zu Besuch, um das Wohnmobil zu besichtigen. Es gibt Kaffee und Kuchen, draußen ist es bei 10°C sogar etwas sonnig geworden. Zum Abschluss des Tages testen wir erstmals unsere vollautomatische SAT-TV-Anlage. Über nur einen Knopf schaltet man alles ein und aus - die SAT-Schüssel richtet sich automatisch aus, der Fernseher schaltet sich ein, über eine Ferbedienung kann man noch den Sender wählen und die Lautstärke regeln. Das ist alles, voll einfach!Read more

  • Day5

    Wittenberge - Brome - Gifhorn

    October 29, 2017 in Germany ⋅ 🌙 7 °C

    Die ganze Nacht gab es heftige Sturmböen mit prasselndem Regen aus westlicher Richtung. Das Wohnmobil hat ziemlich heftig geschaukelt, so dass wir oft wach lagen. Überall hörte man nicht nur den Sturm pfeifen, auch Dosen und andere lose Gegenstände flogen durch die Luft oder rollten auf dem Parkplatz umher. Gegen 9 Uhr kamen ein paar Sonnenstrahlen hervor, das WoMo konnte von aussen inspiziert werden, zum Glück waren keine bleibenden Schäden erkennbar. Zum Frühstück gab es (erstmals im Omnia-Backofen) kurz aufgebackene Brötchen von gestern. Die schmeckten sogar prima. Danach zogen wieder grau-schwarze Regenwolken auf. Gegen 11 Uhr machen wir uns auf zur Weiterfahrt nach Gifhorn (über Brome), im strömenden Regen hält Scarlett das Lenkrad fest in der Hand. Die Strecke führt weiter über Arendsee - B190 - Salzwedel - B248 - Brome - Ehra - Westerbeck nach Gifhorn. Hier fahren wir den WoMo-Stellplatz an der Allerwelle (Schwimmbad) an, den wir nach gut 120km Fahrt gegen 13.30 Uhr erreichen. Schön ruhig im hinteren Teil des Bad-Parkplatzes gelegen, nahe Schloßteich, gut geschützt. Für 5 Euro kann man 24 Stunden stehen, Strom gibt es wieder aus einer Münzsäule, Entsorgung ist kostenlos.Read more

  • Day4

    Osterburg - Krumke

    October 28, 2017 in Germany ⋅ 🌙 11 °C

    Der Morgen begrüsst uns mit grauem Himmel, es hatte genieselt und war recht windig aus westlicher Richtung. Auch hier gibt es einen Bäcker Thonke und schon weiss man, wo die Frühstücksbrötchen herkommen. Als Fussgänger kommt man wegen fehlender Ampeln an den Kreisverkehren zügig voran - vorbildlich! Der Wind wird stärker, bei 9°C wird es eisiger, aber noch ist es trocken. Wir fahren am späten Vormittag weiter nach Osterburg, eine Strecke von etwa 60 km. Auf dem leeren alten Marktplatz können wir prima kostenlos parken. Ein Spaziergang führt uns zur Nicolaikirche, vorbei an schmucken Fachwerkhäusern. Osterburg gilt auch als Hochburg des Karnevals in der Altmark, wie Tangermünde darf sie sich auch Hansestadt nennen. Anschließend geht unsere Fahrt noch 10km weiter nach Krumke. Nach einem Fernsehbericht gibt es in dem restaurierten Kavaliershaus die beste Stachelbeertorte weit und breit. Und es stimmt tatsächlich. In schöner nostalgischer Umgebung läßt es sich vorzüglich Kaffee trinken und Kuchen essen. Leider können wir den angepriesenen schönen Park wegen des starken Windes nicht besuchen (vielleicht ein anderes Mal). Dann müssen wir schauen, dass wir das nächste Nachtquartier finden. Nach gut 30km Fahrt erreichen wir den Sportboothafen in Wittenberge. Der Wohnmobil-Stellplatz liegt direkt an der Elbe und kostet 7,50 Euro pro Nacht. Die Stromversorgung erfolgt wie so oft über Säulen mit Münzautomaten (etwa 70 Cent pro kWh). Mal sehen wie die Nacht wird. Wir stehen hier mit 7 weiteren Wohnmobilen, der Wind wird immer stärker.Read more

  • Day3

    Rathenow - Stadt der Optik

    October 27, 2017 in Germany ⋅ ⛅ 29 °C

    Nachts war es wieder ruhig draußen, nur den Regen hörte man ein paar Mal aufs Dach prasseln. Morgens holten wir uns wieder die leckeren Thonke-Brötchen zum Frühstück. Um den Muskelkater vom Radfahren etwas abzuschütteln, gingen wir noch etwas durch den Ort Tangermünde und unten am Wasser wieder zurück zum WoMo-Platz. Unterwegs sahen wir überall Zugvögel, die sich zum Flug in den Süden an der Elbe sammelten, schönes Spektakel. Imposant, wie sich immer weitere Gruppen von Vögeln ihnen anschlossen. Gegen Mittag tankten wir Frischwasser auf, entsorgten unser Abwasser und entleerten die Toiletten-Kassette am Platz (alles, wie auch Strom, im Preis von 14 Euro für 2 Nächte enthalten). Dann ging unsere Fahrt weiter nach Rathenow, der Stadt der Optik: https://de.wikipedia.org/wiki/Rathenow . Die Stadt liegt an der Havel und ist für seine optische Industrie (seit Ende des 19. Jahrhunderts) sowie die Bundesgartenschau 2015 bekannt. Der Wohnmobilplatz für max. 6 Fahrzeuge liegt im Ort direkt am Stadtkanal. Ausser uns steht nur ein weiteres Mobil hier, die Übernachtung ist kostenlos. Die Stadt Rathenow gefällt uns, sie ist schön hergerichtet, überall sauber und es gibt viel zu sehen. Abends entscheiden wir uns, mal ein Lokal zum Essen zu besuchen. Nach 5 Min Fussweg erreichen wir "Zum Alten Hafen", ein feines und gemütliches Restaurant. Hier lassen wir es uns gutgehen mit gebratener Entenbrust und Bandnudeln sowie Würzfleisch-Schnitzel mit Käse überbacken. Voll lecker!Read more

  • Day2

    Tangermünde

    October 26, 2017 in Germany ⋅ 🌙 14 °C

    Die Nacht im Wohnmobil war ruhig (bis auf ein paar Geräusche vom Dach, vermutlich Eichhörnchen oder andere "Futtersucher"). Frühmorgens war ein Hubschrauber zu hören, anschließend die Glocken vom Kirchturm aus der Ferne. Bei 13°C gingen wir beide erstmal zu Bäcker Thonke, um die leckeren Brötchen zum Frühstück zu holen. Man kann hier fast alles gut zu Fuß erreichen, auch die Sehenswürdigkeiten: Nette Altstadt mit Backstein- und Fachwerkbauten, Burganlage, Türme und mehr. Mehr über Tangermünde hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Tangermünde Nach dem leckeren Frühstück im Wohnmobil luden wir unsere Fahrräder aus und machten eine Radtour auf dem Elberadweg, der direkt hier an Tangermünde vorbei führt (insgesamt umfasst er über 1200km). Wir fuhren am oder auf dem Deich entlang nach Grieben, sahen unterwegs viel Windbruch der vergangenen Stürme und kämpften gegen den ziemlich kalten Gegenwind. In Grieben gibt es eine Fähre, dort setzten wir über die Elbe nach Ferchland über (5 Euro für 2 Pers. mit Fahrrädern). Auf der anderen Elbseite fuhren wir nun wieder zurück. In Klietznick gibt es im kleinen Waldstück einen Aussichsturm, von dem man über die ganze Elblandschaft blicken kann.Toll! Unten gibt es einen kleinen Weinberg (400 Liter pro Jahr), dann fuhren wir weiter nach Jerichow (bekanntes Kloster), wo wir eine kurze Pause bei leckerem Cappuccino einlegten. Danach ging es weiter nach Fischbeck, aber plötzlich gab es keinen Elberadweg mehr. Man erzählte uns, dass er erst 2018 nach Bauarbeiten wieder befahrbar sein soll. Aber keinerlei Hinweise oder Umleitungsschilder - das ist schwach! Also mussten wir notgedrungen auf der Bundesstrasse weiterfahren (ordentlich Verkehr). Irgendwann ging es dann wieder auf dem Radweg neben der Strasse weiter, an der B188 über die Elbbrücke bei Steigung und Gegenwind zurück nach Tangermünde. Ganz schön anstrengend, obwohl es nur 40km Fahrt waren! Puh !! Nach einer erfrischenden Dusche im WoMo gab es Nudeln mit Chouriço zum Abendessen. Dazu ein legendäres Kuhschwanzbier (dunkelbraunes, naturbelassenes untergäriges Frischbier) und anschl. noch einen Furzwurz als Verteiler (Gewürzbitter mit kräftig-lieblichem Geschmack). Nachtruhe !Read more

  • Day1

    Tour-Vorbereitung

    October 25, 2017 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Endlich hatte das lange Warten ein Ende. Unser eigenes Wohnmobil ist da ! Nach Ummeldung des erst 6 Monate alten WoMos, das wir von unserem WoMo-Vermieter übernommen haben, wollten wir eine kurzeTour in die Altmark unternehmen, um alle Geräte und Komponenten auf Funktion zu überprüfen, bevor es in die Winterpause geht. Also wurden 2 Gasflaschen eingebaut (für Herd, Warmwasser und Kühlschrank), beide Fahrräder in der Heckgarage verstaut, Stromkabel, Frischwasserschlauch, Bettzeug und weiter technische und persönliche Ausrüstung eingepackt und dann ging es gegen 16 Uhr los in Richtung Stendal. Nach 2 Stunden Fahrt über 130km gab es die erste Überraschung: Der WoMo-Stellplatz in Stendal war gesperrt. Er befindet sich auf dem Schützenplatz, wo gerade das Herbstfest mit Kirmesbuden und Karussells stattfand. Na super ! Also ging es gleich weiter nach Tangermünde zum dortigen Platz am Klosterberg. Hier wollten wir dann bis Freitag bleiben (14 Euro am Automaten bezahlt). Schöner ruhiger Platz in historischer Umgebung mit Blick zu den Elbwiesen.Read more