• Praslin Fähre Vallee de Mai

    September 28 on the Seychelles ⋅ 🌬 29 °C

    Um 8 Uhr legte die Fähre nach Praslin ab, was noch einmal frühes Aufstehen bedeutet.
    Kurz nach halb sechs den Rucksack gepackt, einen Kaffee gemacht und ins Bad gesprungen.
    Auf geht's zum Hafen, einchecken und den großen Rucksack abgeben.
    Leichte Wellen konnte man schon im Hafen erahnen und so war es etwas glücklich bei der Platzwahl hinten links zu sitzen.
    Die erste kräftige Welle erwischte an der offenen Seite alle.
    Ein paar Mal durchgeschaukelt war nach einer Stunde bereits wieder Land in Sicht.
    Bis zur Unterkunft, den Cavern Apartments, waren es lediglich 20 Minuten und ein Bäcker liegt auf dem Weg.
    Köstlich, aber Preise wie auf Hawaii, da fällt der Gang zum deutschen Bäcker wieder leichter.
    Gegen 10:30 Uhr durften wir schon einchecken und bekamen von Christel alles notwendige erklärt, was ziemlich cool war.
    Die Insel ist recht klein und so wirken die Entfernungen manchmal riesig, stellen sich aber bei genauerer Betrachtung als dreißig minütiger Fußweg heraus.
    Auf den Erfahrungen von Christel aufbauend bestand jetzt die Möglichkeit auf einen Bus in der nächsten halben Stunde zu hoffen oder einfach direkt die fünf Kilometer zum Valleé de Mai Nationalpark zu gehen.
    Schon auf dem Weg zur Unterkunft bekamen wir Gesellschaft und der kleine Hund wartete bis wir wieder auf die Straße traten. Über die nicht ungefährliche Landstraße, inklusive Trinkpause am Bach, folgte er uns freudig.
    Leider war am Parkeingang der gemeinsame Weg beendet und hoffentlich kam er wieder heil im Dorf an.
    Der Park ist UNESCO Erbe und entsprechend wurde der Eintritt immer mehr angezogen.
    Die oft als Wanderung betitelte Begehung kann man getrost als lockeren Spaziergang betiteln.
    Interessant, aber weniger anstrengend und es war heute ziemlich leer.
    Unweit vom Eingang gibt es noch den Glacis Noire Nature Trail, welcher am Ende einen wunderbaren Ausblick bietet.
    Mit dem Bus sollte es nun weitergehen, die Richtung und das Ziel waren egal.
    Der erste Bus der kam, fuhr Richtung Süden und so landeten wir am Grand Anse Beach.
    Nicht schlecht und gegenüber lockte ein Foodtruck mit Abendessen.
    Die Einheimischen haben die Bustacktung im Blut, also wenn sich die Haltestelle füllt, sollte es nicht mehr lange dauern.
    So war es auch, wobei die Auswahl der unterschiedlichen Busse auf drei Nummern beschränkt ist und man quasi maximal in die verkehrte Richtung fahren kann.
    Auf den letzten Metern schauerte es einmal kräftig, was aber nicht schlimm war, ist man hier nach etwas Bewegung doch eh durch.
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