Über den Vršič-Pass ins Soča-Tal
September 20 in Slovenia ⋅ ☀️ 22 °C
Heute hieß es Abschied nehmen von Bled. Nach einem letzten Frühstück mit zauberhaftem Blick auf den Bleder See packten wir unsere Sachen und machten uns mit dem Auto auf den Weg zu unserer nächsten Unterkunft in Bovec.
Doch auch heute sollte der Weg wieder zum Ziel werden – und so legten wir unterwegs einige besondere Stopps ein.
Unser erster Halt war Kranjska Gora, einer der bekanntesten Ferien- und Wintersportorte Sloweniens. Der Ort liegt am Dreiländereck von Slowenien, Österreich und Italien und ist vor allem für seine beeindruckende Bergwelt und den Wintersport bekannt.
Heute war Kranjska Gora allerdings ganz im Zeichen des Julian Alps Trail Run. Hunderte Läuferinnen und Läufer waren auf den verschiedenen Distanzen unterwegs. Besonders spannend für uns: Am Samstagmorgen waren die 80-Kilometer-Läufer direkt vor unserer Terrasse am Bleder See gestartet – und heute fand hier in Kranjska Gora der Zieleinlauf statt.
Weiter ging es zum Lake Jasna, einem türkisblauen Bergsee am Rand von Kranjska Gora. Hier steht auch die berühmte Statue des Geißbocks Zlatorog. Er erinnert an die bekannte slowenische Sage vom Zlatorog, dem sagenhaften weißen Gamsbock, der in den Julischen Alpen lebte und dessen goldene Hörner einen sagenhaften Schatz bewachen sollen.
Wir genossen die Sonne, das glasklare Wasser und vor allem den fantastischen Blick auf die umliegenden Berge. Und während ich die Landschaft lieber vom Ufer aus bewunderte, wagte Heiko sogar einen Schritt ins Wasser – zumindest mit den Füßen. 😉
Danach begann der spektakulärste Abschnitt unserer heutigen Fahrt: der Vršič-Pass.
Mit 1.611 Metern ist der Vršič der höchste Pass Sloweniens und verbindet Kranjska Gora mit dem Soča-Tal. Die Passstraße ist berühmt für ihre zahlreichen engen Kurven: 24 Spitzkehren auf der Nordseite und 26 auf der Südseite. Die Fahrt war entsprechend kurvenreich, aber jede einzelne Kehre wurde mit neuen, faszinierenden Ausblicken auf die Bergwelt der Julischen Alpen belohnt.
Schroffe Berggipfel, tiefe Täler und eine beeindruckende alpine Landschaft machten die Fahrt über den Pass zu einem der Höhepunkte unserer bisherigen Reise.
Auf der Südseite ging es anschließend wieder bergab – hinein ins Soča-Tal. Schon bald konnten wir einen ersten Blick auf den Fluss erhaschen. Die Soča, auf Italienisch Isonzo, ist für ihr außergewöhnlich klares, türkisgrünes Wasser bekannt und begleitet uns in den nächsten Tagen durch das Tal.
Am Nachmittag erreichten wir schließlich Bovec, unser Zuhause für die kommenden vier Nächte.
Unsere Unterkunft, das Glamping Gozdna Jasa, überraschte uns mit einem ausgesprochen herzlichen Empfang. Statt eines klassischen Hotels erwartete uns eine wunderschöne Anlage mit viel Freifläche, einer gemeinschaftlichen Außenküche und Gemeinschaftsduschen.
Wir hatten uns für eine gemütliche Holzhütte entschieden. Die verschiedenen Glamping-Zelte sahen allerdings ebenfalls sehr interessant aus – vielleicht wäre das ja eine Idee für eine andere Reise.
Nachdem wir uns eingerichtet hatten, blieb noch etwas Zeit zum Lesen und Ausruhen. Mit einem gemütlichen Abendessen ließen wir den Tag ausklingen.
Wieder ein erlebnisreicher Reisetag – diesmal mit Bergpanorama, Spitzkehren, türkisblauem Wasser und unserem ersten Eindruck vom faszinierenden Soča-Tal.Read more








































Traveler
🤩
TravelerWow, ganz tolle Bilder. Ich hätte mir Slowenien niemals so schön vorgestellt.