• Manuela Kunze
  • Manuela Kunze

Slowenien: Alpen, Adria & Abenteuer

Unsere Reise führt uns von Bled und dem Bohinjsee über die spektakulären Julischen Alpen ins Soča-Tal und nach Bovec, weiter an die slowenische Adriaküste nach Piran, durch die faszinierende Karstlandschaft rund um Postojna bis nach Ljubljana. Read more
  • Trip start
    September 17, 2026

    🇸🇮 Slowenien, wir kommen!

    September 17 in Slovenia ⋅ 🌧 15 °C

    Heute beginnt unsere 16-tägige Slowenien-Rundreise – und damit ein Urlaub voller Natur, Abenteuer, Genuss und hoffentlich vieler unvergesslicher Eindrücke.

    Von Frankfurt am Main geht es mit dem Flugzeug Richtung Süden. Nach gerade einmal 55 Minuten Flugzeit landen wir in Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens.

    Slowenien ist mit rund zwei Millionen Einwohnern eines der kleineren Länder Europas und liegt zwischen Alpen, Adria, Karst und Pannonischer Tiefebene. Die Julischen Alpen und der Triglav, mit 2.864 Metern der höchste Berg Sloweniens, prägen besonders den Nordwesten des Landes.

    Am Flughafen übernehmen wir unseren Mietwagen – unser Begleiter für die kommenden Tage – und machen uns auf den Weg zu unserem ersten Ziel: Bled am Bleder See.

    Bled ist einer der bekanntesten und meistfotografierten Orte Sloweniens. Der idyllische Bleder See liegt auf etwa 475 Metern Höhe, ist rund 2,1 Kilometer lang und bis zu 30 Meter tief. Umgeben von Bergen, Wäldern und der markanten Burg auf einem Felsen, wirkt der See fast wie aus einem Bilderbuch.

    Nach unserer Ankunft beziehen wir unsere Ferienwohnung. Und schon der erste Blick aus dem Fenster ist etwas ganz Besonderes: Vor uns liegt der Bleder See mit seiner kleinen Insel und der darauf thronenden Kirche. Ein zauberhafter Ausblick, an dem man sich wahrscheinlich auch nach mehreren Tagen noch nicht sattsehen kann.

    Die Bleder Insel ist die einzige natürliche Insel Sloweniens. Auf ihr steht die berühmte Kirche der Mutter Gottes auf dem See, deren Geschichte bis ins Mittelalter zurückreicht. Besonders bekannt sind die 99 Stufen hinauf zur Kirche und die sogenannte Wunschglocke. Der Legende nach soll sich ein Wunsch erfüllen, wenn man die Glocke läutet.

    Nachdem wir unsere Sachen ausgepackt haben, heißt es zunächst: Lebensmittel einkaufen und ankommen. Doch dann zieht es uns trotz des langen Reisetages noch einmal hinaus.
    Wir spazieren entlang der Uferpromenade von Bled, genießen unseren ersten Abend und beobachten die hölzernen Pletna-Boote, mit denen man zur Insel gelangt. Das Wasser liegt ruhig vor uns, die Insel mit ihrer Kirche bildet die perfekte Kulisse, und ringsum erheben sich die Berge.

    Nach einem langen und ereignisreichen Reisetag geht es schließlich zeitig zurück in unsere Unterkunft.

    Der erste Tag ist geschafft – und Slowenien hat uns bereits bei der Ankunft verzaubert.
    Morgen warten Bled und Umgebung darauf, von uns noch intensiver entdeckt zu werden. 🌿🏔️💙
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  • Vintgar-Klamm, Cremeschnitte & Bleder Burg

    September 18 in Slovenia ⋅ ☁️ 19 °C

    Der zweite Tag unserer Slowenien-Rundreise begann ganz entspannt mit einem Frühstück auf der Terrasse unserer Ferienwohnung. Dazu dieser herrliche Blick über den Bleder See – schöner kann ein Urlaubstag eigentlich kaum starten. ☀️🏔️

    Anschließend machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Parkplatz des Shuttle-Busses, der uns zur Vintgar-Klamm brachte.
    Die Klamm gehört zu den bekanntesten Natursehenswürdigkeiten Sloweniens. Auf einem gut ausgebauten Holzsteg führt der Weg durch die rund 1,6 Kilometer lange Schlucht, die der Fluss Radovna über Jahrtausende in das Gestein gegraben hat. Zwischen steilen Felswänden, türkisgrünem Wasser, kleinen Stromschnellen und zahlreichen Wasserfällen war der Weg ein echtes Naturerlebnis.
    Wir liefen die Klamm flussabwärts und ließen die beeindruckende Landschaft ganz in Ruhe auf uns wirken. Am Ende der Schlucht wartete mit dem Šum-Wasserfall noch ein besonderer Höhepunkt. Der Name „Šum“ bedeutet sinngemäß „Brausen“ oder „Rauschen“ – passend zu dem tosenden Wasser, das hier über eine etwa 13 Meter hohe Felsstufe in die Tiefe stürzt.
    Nach der Schlucht führte unser Weg im großen Bogen durch die Landschaft wieder zurück zum Eingang.

    Nach so viel Natur und Bewegung hatten wir uns eine Pause verdient. Direkt am Ausgang gönnten wir uns etwas, das bei einem Besuch in Bled einfach dazugehört: die berühmte Bleder Cremeschnitte, die „Kremšnita“. Die Spezialität besteht aus einer Schicht knusprigem Blätterteig, einer großzügigen Vanillecreme und einer luftigen Sahneschicht, gekrönt von einer weiteren Blätterteigschicht. Die klassische Bleder Cremeschnitte wird traditionell in einer rechteckigen Form serviert und mit Puderzucker bestäubt. Dazu ein Kaffee – und der süße Teil des Tages war perfekt. 😊

    Anschließend ging es zurück nach Bled und erst einmal für eine kurze Pause in unsere Ferienwohnung.
    Am Nachmittag stand dann noch eines der Wahrzeichen von Bled auf unserem Programm: Blejski grad, die Burg von Bled.
    Hoch über dem See thront die mittelalterliche Burg auf einem rund 130 Meter hohen Felsen und bietet dadurch fantastische Ausblicke auf den Bleder See, die kleine Insel mit der Marienkirche und die umliegenden Berge. Besonders schön war es, durch die historischen Innenhöfe zu schlendern und immer wieder neue Ausblicke auf die Landschaft zu entdecken.

    Zum Abschluss des Tages ging es noch einmal hinunter zum See. Bei einem gemütlichen Spaziergang am Ufer ließen wir die Eindrücke des Tages Revue passieren.
    Ein rundum gelungener zweiter Urlaubstag – beeindruckende Natur, slowenische Spezialitäten, Geschichte und ganz viel Bled.
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  • Mit dem Rad durch die Bergwelt Bohinjs

    September 19 in Slovenia ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute stand unser dritter Tag der Slowenien-Rundreise ganz im Zeichen von Bewegung, Natur und beeindruckender Bergwelt.
    Heute machten wir uns mit dem Auto auf den Weg nach Ribčev Laz, am östlichen Ende des Bohinj-Sees. Der Bohinj-See liegt mitten im Triglav-Nationalpark und ist mit rund 3,2 Quadratkilometern der größte natürliche See Sloweniens. Er entstand während der letzten Eiszeit und wird von den mächtigen Gipfeln der Julischen Alpen eingerahmt.

    In Ribčev Laz wechselten wir vom Auto aufs Fahrrad. Von hier aus ging es immer am Südufer des Sees entlang in Richtung Ukanc. Die Strecke bot uns immer wieder schöne Ausblicke auf das tiefblaue Wasser, die umliegenden Berge und die alpine Landschaft.

    Unser erstes großes Ziel war die Vogel-Seilbahn. Die Talstation liegt direkt am Bohinj-See. Mit der Gondel ging es in wenigen Minuten von etwa 569 Metern auf 1.535 Meter Höhe.

    Oben angekommen, ging es für uns sogar noch ein Stück weiter mit dem Sessellift. Von hier aus hatten wir noch einmal einen ganz anderen Blick auf die Bergwelt. Besonders spannend fanden wir die zahlreichen Skipisten, die sich über die Hänge zogen. Jetzt im Spätsommer wirkten sie ganz anders als im Winter.

    Das Skigebiet Vogel befindet sich im Herzen des Triglav-Nationalparks und erstreckt sich über rund 78 Hektar. Es verfügt über bis zu 22 Kilometer Skipisten und ist bekannt dafür, dass hier auf Naturschnee gefahren wird.

    Nach diesen beeindruckenden Ausblicken ging es wieder mit der Seilbahn hinunter zur Talstation. Dort warteten unsere Fahrräder bereits auf uns. Wir schwangen uns wieder auf die Räder und fuhren weiter in Richtung Savica-Wasserfall.

    Am Parkplatz angekommen, stellten wir die Fahrräder ab. Von dort führte ein Fußweg durch den Wald bergauf. 553 Stufen lagen vor uns – und die hatten es durchaus in sich. Aber schließlich erreichten wir den Aussichtspunkt und konnten den berühmten Savica-Wasserfall bestaunen.

    Der Savica ist mit einer Fallhöhe von rund 78 Metern einer der bekanntesten Wasserfälle Sloweniens. Das Besondere: Das Wasser kommt nicht einfach oberirdisch aus einem Bach, sondern tritt aus einem unterirdischen Höhlensystem hervor und teilt sich am Fels in zwei Wasserläufe. Der größere Wasserfall stürzt anschließend spektakulär in die Tiefe. Die Savica gilt außerdem als Quelle der Sava Bohinjka, die schließlich in den Bohinj-See fließt.

    Nach dem Abstieg über die vielen Stufen gönnten wir uns erst einmal eine kleine Pause. Dann hieß es wieder: Fahrräder satteln und zurück zum Bohinj-See. Die Rückfahrt entlang des Sees war nach den vielen Eindrücken des Tages fast schon entspannend. Noch einmal genossen wir die Ruhe, das klare Wasser und die beeindruckende Kulisse der Julischen Alpen.

    Anschließend ging es mit dem Auto zurück nach Bled. Dort ließen wir unseren letzten Abend am Bleder See ganz gemütlich auf unserer Terrasse ausklingen – natürlich wieder mit diesem wunderschönen Blick auf den See und die kleine Insel mit ihrer Kirche.

    Ein weiterer Tag voller Natur, Bewegung und beeindruckender Landschaften ging zu Ende. Heute haben wir Slowenien auf ganz unterschiedliche Weise erlebt: mit dem Fahrrad am See, hoch oben am Vogel und schließlich am tosenden Savica-Wasserfall.
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  • Über den Vršič-Pass ins Soča-Tal

    September 20 in Slovenia ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute hieß es Abschied nehmen von Bled. Nach einem letzten Frühstück mit zauberhaftem Blick auf den Bleder See packten wir unsere Sachen und machten uns mit dem Auto auf den Weg zu unserer nächsten Unterkunft in Bovec.

    Doch auch heute sollte der Weg wieder zum Ziel werden – und so legten wir unterwegs einige besondere Stopps ein.

    Unser erster Halt war Kranjska Gora, einer der bekanntesten Ferien- und Wintersportorte Sloweniens. Der Ort liegt am Dreiländereck von Slowenien, Österreich und Italien und ist vor allem für seine beeindruckende Bergwelt und den Wintersport bekannt.

    Heute war Kranjska Gora allerdings ganz im Zeichen des Julian Alps Trail Run. Hunderte Läuferinnen und Läufer waren auf den verschiedenen Distanzen unterwegs. Besonders spannend für uns: Am Samstagmorgen waren die 80-Kilometer-Läufer direkt vor unserer Terrasse am Bleder See gestartet – und heute fand hier in Kranjska Gora der Zieleinlauf statt.

    Weiter ging es zum Lake Jasna, einem türkisblauen Bergsee am Rand von Kranjska Gora. Hier steht auch die berühmte Statue des Geißbocks Zlatorog. Er erinnert an die bekannte slowenische Sage vom Zlatorog, dem sagenhaften weißen Gamsbock, der in den Julischen Alpen lebte und dessen goldene Hörner einen sagenhaften Schatz bewachen sollen.

    Wir genossen die Sonne, das glasklare Wasser und vor allem den fantastischen Blick auf die umliegenden Berge. Und während ich die Landschaft lieber vom Ufer aus bewunderte, wagte Heiko sogar einen Schritt ins Wasser – zumindest mit den Füßen. 😉

    Danach begann der spektakulärste Abschnitt unserer heutigen Fahrt: der Vršič-Pass.

    Mit 1.611 Metern ist der Vršič der höchste Pass Sloweniens und verbindet Kranjska Gora mit dem Soča-Tal. Die Passstraße ist berühmt für ihre zahlreichen engen Kurven: 24 Spitzkehren auf der Nordseite und 26 auf der Südseite. Die Fahrt war entsprechend kurvenreich, aber jede einzelne Kehre wurde mit neuen, faszinierenden Ausblicken auf die Bergwelt der Julischen Alpen belohnt.

    Schroffe Berggipfel, tiefe Täler und eine beeindruckende alpine Landschaft machten die Fahrt über den Pass zu einem der Höhepunkte unserer bisherigen Reise.

    Auf der Südseite ging es anschließend wieder bergab – hinein ins Soča-Tal. Schon bald konnten wir einen ersten Blick auf den Fluss erhaschen. Die Soča, auf Italienisch Isonzo, ist für ihr außergewöhnlich klares, türkisgrünes Wasser bekannt und begleitet uns in den nächsten Tagen durch das Tal.

    Am Nachmittag erreichten wir schließlich Bovec, unser Zuhause für die kommenden vier Nächte.

    Unsere Unterkunft, das Glamping Gozdna Jasa, überraschte uns mit einem ausgesprochen herzlichen Empfang. Statt eines klassischen Hotels erwartete uns eine wunderschöne Anlage mit viel Freifläche, einer gemeinschaftlichen Außenküche und Gemeinschaftsduschen.
    Wir hatten uns für eine gemütliche Holzhütte entschieden. Die verschiedenen Glamping-Zelte sahen allerdings ebenfalls sehr interessant aus – vielleicht wäre das ja eine Idee für eine andere Reise.

    Nachdem wir uns eingerichtet hatten, blieb noch etwas Zeit zum Lesen und Ausruhen. Mit einem gemütlichen Abendessen ließen wir den Tag ausklingen.

    Wieder ein erlebnisreicher Reisetag – diesmal mit Bergpanorama, Spitzkehren, türkisblauem Wasser und unserem ersten Eindruck vom faszinierenden Soča-Tal.
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  • Tief in die Klamm & hoch in die Lüfte

    September 21 in Slovenia ⋅ ⛅ 20 °C

    Ein Tag der Superlative. Tief in die Klamm und hoch in die Lüfte – und dazwischen jede Menge Abenteuer.

    Nach einem besonders liebevoll vorbereiteten Frühstück in unserer Unterkunft in Bovec starteten wir heute in einen Tag, der uns vermutlich noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Schon beim Frühstück ahnten wir natürlich noch nicht, dass am Ende des Tages einer der wohl spektakulärsten Momente unserer gesamten Slowenienreise hinter uns liegen würde.

    Unser erstes Ziel war Kobarid, ein kleiner, geschichtsträchtiger Ort im Soča-Tal. Von dort machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Kozjak-Wasserfall. Insgesamt kamen dabei rund 4,3 Kilometer Wanderstrecke zusammen.

    Der Weg führte uns durch eine wunderschöne Landschaft, vorbei an der smaragdgrünen Soča und immer tiefer hinein in die Natur. Je näher wir dem Wasserfall kamen, desto beeindruckender wurde die Umgebung. Schließlich standen wir vor einem ganz besonderen Naturschauspiel: Der Kozjak-Wasserfall stürzt rund 15 Meter tief in einen beinahe mystisch wirkenden, von Felswänden umschlossenen natürlichen Raum. Das Wasser sammelt sich darunter in einem grünlich-blauen Becken.

    Und dann kam unser eigentliches Highlight des Tages – vielleicht sogar das Highlight unseres gesamten Urlaubs.
    Am Abend zuvor hatten wir ganz spontan beschlossen, etwas völlig Neues auszuprobieren: Tandem-Paragliding über dem Soča-Tal.

    Einmal fliegen, bitte!
    Unser Flug sollte mit Jože stattfinden, einem erfahrenen Tandem-Gleitschirmpiloten von Paragliding Bovec. Und schon die Fahrt hinauf zum Startplatz auf dem Matajur war ein kleines Abenteuer.

    Der Matajur erhebt sich südlich von Kobarid zwischen dem Soča- und dem Nadiža-Tal direkt an der slowenisch-italienischen Grenze. Unser Startplatz lag auf 1.304 Metern Höhe. Dort oben erwartete uns eine breite, grasbewachsene Wiese – und vor uns öffnete sich eine unglaubliche Aussicht auf Kobarid, das Soča-Tal und die Julischen Alpen.

    Dann wurde es ernst.
    Gurt anlegen, letzte Anweisungen von Jože, ein kurzer Moment der Konzentration – und dann hieß es: Laufen!
    Ein paar Schritte über die Wiese … und plötzlich waren wir in der Luft.
    Was für ein Gefühl!

    Der Boden entfernte sich immer weiter unter uns und das, was eben noch wie eine beeindruckende Berglandschaft aussah, wurde plötzlich zu einem riesigen Panorama. Unter uns lag Kobarid, durch das Tal schlängelte sich die Soča und ringsum erhoben sich die Berge der Julischen Alpen.
    Adrenalin pur.

    Gleichzeitig war da aber eine unglaubliche Ruhe. Kein Motor, kein Lärm – nur der Wind und dieser fantastische Blick. Wir konnten die Landschaft plötzlich aus einer Perspektive sehen, die man sich zu Fuß niemals erschließen kann.
    Für uns war es einfach nur überwältigend.

    Und Jože? Ein absoluter Glücksgriff! Ruhig, souverän und professionell vermittelte er uns jederzeit das Gefühl, gut aufgehoben zu sein.

    Unser Flug war viel zu schnell vorbei.
    Als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, mussten wir tatsächlich erst einmal wieder „ankommen“. Was gerade passiert war, musste sich erst einmal setzen.
    Wir waren geflogen!

    Noch einmal tief hinunter
    Nach so viel Höhe und Adrenalin brauchten wir nun wieder etwas Boden unter den Füßen. Also stiegen wir ins Auto und fuhren von Kobarid weiter nach Tolmin.

    Dort wartete bereits das nächste Naturerlebnis auf uns: die Tolmin-Klamm.
    Auf einem rund 2,5 Kilometer langen Rundweg tauchten wir erneut in eine völlig andere Welt ein. Statt hoch über dem Tal zu schweben, ging es jetzt tief hinein in die von Wasser und Fels geformte Landschaft.

    Die Tolmin-Klamm umfasst eigentlich zwei Schluchten – die Tolminka und die Zadlaščica. Sie gehören zu den eindrucksvollsten Natursehenswürdigkeiten der Region und liegen direkt am Eingang zum Triglav-Nationalpark. Mit etwa 180 Metern über dem Meeresspiegel befindet sich hier sogar der tiefste Punkt des Nationalparks.

    Der Weg führte uns vorbei an steilen Felswänden, tief eingeschnittenen Schluchten und türkisfarbenem Wasser. Besonders beeindruckend ist das Zusammentreffen von Tolminka und Zadlaščica. Unterwegs gibt es außerdem den markanten Felsen „Medvedova glava“ – Bärenkopf, eine Thermalquelle und die berühmte Teufelsbrücke, die rund 60 Meter über der Tolminka liegt.

    Nach unserem Flug hoch über den Bergen war die Wanderung durch die enge Klamm der perfekte Kontrast.

    Heute hatten wir Slowenien wirklich in allen Dimensionen erlebt: tief unten zwischen Felsen und Wasser – und hoch oben über den Wolken.

    Am späten Nachmittag ging es schließlich zurück nach Bovec.

    Die Eindrücke des Tages waren gewaltig. Kozjak-Wasserfall, Soča-Tal, Matajur, unser erster Tandemflug und anschließend noch die Tolmin-Klamm – eigentlich hätte jeder einzelne dieser Programmpunkte für einen besonderen Urlaubstag gereicht.

    Zum Abschluss ließen wir den aufregenden Tag ganz entspannt im Jacuzzi unserer Unterkunft ausklingen. Zur Ruhe kommen, zurückblicken und realisieren, was wir heute alles erlebt hatten.

    Ein Tag voller Natur, Abenteuer, Adrenalin und ganz besonderer Momente.
    Ein Wahnsinnstag.
    Ein Tag der Superlative.
    Und wahrscheinlich einer der Tage, über die wir noch lange erzählen werden.
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  • Rafting, Felsen und smaragdgrünes Wasser

    September 22 in Slovenia ⋅ ☀️ 19 °C

    Der Morgen begrüßte uns heute mit strahlendem Sonnenschein – und damit genau mit dem richtigen Wetter für unser nächstes Abenteuer. Nach den Erlebnissen der vergangenen Tage sollte es heute wieder actionreich werden: Wildwasser-Rafting auf der Soča stand auf unserem Programm.

    Im Rafting-Zentrum angekommen, bekamen wir zunächst unsere komplette Ausrüstung. Neoprenanzug, Helm und Schwimmweste gehörten natürlich dazu. Anschließend wurden wir mit dem Bus ein Stück flussaufwärts gefahren. Spätestens als wir am Ufer der Soča standen und das glasklare, smaragdgrüne Wasser vor uns sahen, war klar: Jetzt wird es ernst!

    Die Soča gilt als einer der schönsten Flüsse Europas. Ihren Beinamen „Smaragdfluss“ verdankt sie ihrer außergewöhnlich klaren, grün-blauen Farbe. Sie entspringt in den Julischen Alpen bei Trenta und fließt über Slowenien bis nach Italien, wo sie schließlich in die Adria mündet. Auf ihrem Weg hat sie tiefe Schluchten, natürliche Becken, Kaskaden und enge Felspassagen geschaffen. Heute ist sie vor allem für Outdoor-Abenteuer wie Rafting, Kajakfahren und Canyoning bekannt.

    Nach einer ausführlichen Einweisung hieß es dann: rein ins Boot und los! Unser Schlauchboot teilten wir mit vier weiteren Mitfahrern und unserem Guide. Zunächst ging es noch ganz gemütlich dahin. Doch schon bald wurde die Strömung stärker und die ersten Wellen sorgten dafür, dass wir ordentlich zu tun bekamen.

    Am Anfang war es gar nicht so einfach, die Balance zu halten und gleichzeitig mit allen anderen im gleichen Rhythmus zu paddeln. „Vorwärts!“, „Stopp!“ – unser Guide gab die Richtung vor und wir versuchten, möglichst synchron zu reagieren. Doch schon nach kurzer Zeit waren wir eingespielt. Und dann hieß es eigentlich nur noch: Spaß haben!

    Zwischendurch gab es immer wieder kleine Pausen. Wir konnten aus dem Boot steigen, im seichten Wasser herumplanschen und die wunderschöne Landschaft genießen. Allerdings war das Wasser wirklich ziemlich frisch. Kein Wunder: Die Soča bleibt auch im Sommer eher kühl und erreicht nur selten Wassertemperaturen von über 20 Grad.

    Und dann kam der Moment, bei dem bei Heiko offensichtlich der Mut über den Respekt siegte: Er sprang von einem etwa sieben Meter hohen Felsen direkt in die Soča! Ein kurzer Moment des Zögerns – und dann ging es mit ordentlich Adrenalin hinunter ins smaragdgrüne Wasser. Was für ein Erlebnis!

    Nach rund eineinhalb Stunden auf der Soča war unsere Rafting-Tour leider schon wieder vorbei. Wir paddelten ans Ufer, zogen unsere Ausrüstung aus und machten uns auf den Rückweg zum Ausgangspunkt. Erst einmal war eine kleine Kaffeepause angesagt. Schließlich muss man sich von so viel Adrenalin auch wieder erholen.

    Aber für uns war der Tag noch lange nicht vorbei.
    Mit dem Auto fuhren wir anschließend noch ein Stück in Richtung Trenta. Unser nächstes Ziel waren die berühmten Soča-Tröge, genauer gesagt die eindrucksvollen natürlichen Felsformationen und Schluchten, die der Fluss im Laufe von Jahrtausenden in das Gestein gegraben hat.

    Dort herrschte richtiges Sommerleben. Viele Besucher lagen in der Sonne, machten Picknick oder genossen einfach die außergewöhnliche Landschaft. Einige besonders Mutige sprangen sogar von den Felsen in das kalte Wasser der Soča. Wir beobachteten das bunte Treiben, genossen die Sonne und konnten gut verstehen, warum dieser Abschnitt des Flusses zu den beliebten Ausflugszielen der Region gehört.

    Anschließend wollten wir noch ein Stück des Soča-Trails erkunden. Der Weg gehört zu den bekanntesten Wanderwegen im Soča-Tal und führt entlang des Flusses durch die beeindruckende Landschaft des Triglav-Nationalparks. Der gesamte Soča Trail verbindet die Quelle der Soča mit Bovec, ist rund 25 Kilometer lang und gilt als der älteste und längste Lehrpfad im Nationalpark.

    Wir machten uns flussaufwärts auf den Weg und waren schon nach kurzer Zeit wieder völlig fasziniert von der Natur. Tief unten bahnte sich die Soča ihren Weg durch das Gestein. Das Wasser schimmerte grün und türkis, rauschte über Felsen und zwängte sich durch enge Passagen. Immer wieder gab es neue Perspektiven auf den Fluss.

    Allerdings hatte der Trail es durchaus in sich. Statt gemütlich am Wasser entlangzuspazieren, mussten wir über Felsgestein steigen, Wurzeln überwinden und einige anspruchsvollere Stellen meistern. Nach ungefähr einer halben Stunde entschieden wir uns deshalb, wieder umzukehren. Schließlich wollten wir unsere Kräfte für die kommenden Tage aufsparen.

    Also machten wir uns auf den Rückweg zu unserer Unterkunft.

    Was für ein Tag! Eineinhalb Stunden Wildwasser-Rafting, ein mutiger Sprung aus sieben Metern Höhe, die beeindruckenden Soča-Tröge und eine Wanderung entlang des smaragdgrünen Flusses.

    Und wieder einmal hat uns die Soča gezeigt, dass sie nicht nur wunderschön anzusehen ist, sondern vor allem eines kann: Abenteuer!
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  • Auf 2 Rädern und 5 Stahlseilen durchs Soča-Tal

    September 23 in Slovenia ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute stand eine geführte Radtour auf dem Programm – und damit eine weitere Möglichkeit, die beeindruckende Landschaft rund um Bovec einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben.

    Von Bovec aus machten wir uns mit unseren Rädern auf den Weg. Unser erster Stopp war der Virje-Wasserfall, einer der besonders schönen Wasserfälle im Soča-Tal. Der vom Kanin-Gebirge gespeiste Bach Glijun stürzt hier etwa 12 Meter tief und 20 Meter breit über mehrere Felsstufen in einen leuchtend grün schimmernden Gumpen. Besonders interessant: Der Glijun gehört zu den seltenen Karstquellen, die praktisch nie versiegen. Im Sommer wird seine Wassermenge zusätzlich durch die Schneeschmelze am Kanin beeinflusst. Das Wasser ist allerdings mit maximal etwa 7 Grad eisig kalt – an Baden war also ohnehin nicht zu denken.

    Doch nicht nur wegen seiner Natur ist diese Gegend etwas Besonderes. Das Soča-Tal rund um Bovec war im Sommer 2007 Schauplatz für die Dreharbeiten zu „Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia“.
    Genau hier, am Zusammenfluss der Soča mit ihrem Nebenfluss Gljun, entstand für den Film die gewaltige 60 Meter lange Brücke von Beruna.
    Für die Dreharbeiten wurde die beeindruckende Holzkonstruktion eigens errichtet. Rund 300 Soldaten der Telmarer Armee marschierten im Film über diese Brücke, bevor es zum spektakulären Finale kam. Damit die monumentale Filmkulisse überhaupt gebaut werden konnte, wurde der Fluss während der Dreharbeiten sogar vorübergehend umgeleitet. Nach Abschluss der Produktion wurde die Brücke wieder vollständig abgebaut.
    Heute ist davon nichts mehr zu sehen – die Natur hat ihren Platz zurückerobert.

    Dann ging es weiter zum Boka-Wasserfall, bevor wir anschließend immer entlang der türkisfarbenen Soča flussaufwärts radelten. Die Landschaft war dabei wieder einmal einfach unglaublich: schroffe Berge, dichter Wald, das glasklare Wasser und immer wieder kleine Stromschnellen und Felsformationen.

    Unser Weg führte uns auch zu den Großen Soča-Trögen – dort waren wir gestern bereits zu Fuß unterwegs gewesen. Heute konnten wir sie noch einmal aus einer anderen Perspektive erleben.

    Von der Soča wechselten wir anschließend auf die Lepenjica und fuhren hinein ins Lepena-Tal, einem Seitental der Soča im Triglav-Nationalpark. Die rund fünf Kilometer lange, eiszeitlich geprägte Lepena wird vom gleichnamigen Fluss durchzogen und ist von ursprünglichen Wäldern und einer beeindruckenden Berglandschaft geprägt.

    Dann erreichten wir einen Ort, der uns ganz besonders begeistert hat: den Šunikov vodni gaj – den Šunik-Wasserhain.
    Hier schien die Zeit für einen Moment stillzustehen. Zwischen dichtem Wald bahnt sich das Wasser seinen Weg über moosbewachsene Felsen und bildet unzählige kleine Kaskaden, Wasserfälle, Stromschnellen und smaragdgrüne Becken. Der Šunik-Bach trifft hier auf die Lepenjica und hat über viele Jahre eine geradezu märchenhafte Landschaft geschaffen.

    Anschließend führte unsere Tour durch Koritnica und noch ein Stück entlang des gleichnamigen Flusses zurück nach Bovec.
    Am Ende standen 44 sportliche Kilometer auf unserem Tacho. Wir waren rund fünf Stunden unterwegs – über Wander- und Naturwege, durch Wälder, entlang der Flüsse und immer wieder mit spektakulären Ausblicken. Eine anstrengende, aber wunderschöne Tour!

    Doch obwohl die Beine inzwischen etwas müde waren, war der Tag noch lange nicht vorbei.
    Nach einer wohlverdienten Kaffeepause hieß es: Kräfte sammeln für das nächste Abenteuer. ☕️

    Am Nachmittag wartete die Zipline von Bovec auf uns.
    Im Active Planet Büro im Zentrum von Bovec bekamen wir unsere Ausrüstung: Klettergurt, Helm und Handschuhe. Anschließend ging es mit einem Geländewagen hinauf ins Krnica-Tal zwischen Kanin und Rombon.

    Und dann standen wir plötzlich auf der Startplattform – auf 1.300 Metern Höhe.

    Vor uns lag die Bovecer Landschaft, weit unter uns das Tal. Nach einer Einweisung und einem kurzen Übungslauf hieß es schließlich: einhaken, tief durchatmen und los!

    Fünf Stahlseile mit insgesamt rund 3 Kilometern Länge lagen vor uns. Auf den einzelnen Seilen ging es mit bis zu 60 km/h durch die Luft, teilweise rund 200 Meter über dem Boden.

    Und jedes der fünf Seile war anders. Mal ging es rasant bergab, mal etwas länger und ruhiger – aber immer mit diesem unglaublichen Gefühl, über dem Soča-Tal zu schweben.

    Der Blick auf die Julischen Alpen, die tief unter uns liegende Landschaft und die steilen Berghänge war atemberaubend. Gleichzeitig sorgten Geschwindigkeit und Höhe für eine ordentliche Portion Adrenalin.

    Nach dem letzten Flug lagen rund 300 Höhenmeter hinter uns – und ein Erlebnis, das wir so schnell wohl nicht vergessen werden.

    Was für ein Tag!
    44 Kilometer mit dem Fahrrad, fünf Stunden Natur pur und anschließend noch drei Kilometer Zipline aus 1.300 Metern Höhe.

    Ein wahnsinniges Erlebnis und ein absolut krönender Abschluss unserer Aktiv-Tage im Soča-Tal. ❤️
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  • Von der Soča zur Adria

    September 24 in Slovenia ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute hieß es Abschied nehmen vom wunderschönen Soča-Tal. Vier erlebnisreiche Tage in und rund um Bovec lagen hinter uns – mit Wasserfällen, Schluchten, wilden Flüssen und jeder Menge Abenteuer. Nun führte uns unsere Reise weiter Richtung Süden, hinunter zur Adriaküste.

    Eine ganze Weile begleitete uns die Soča noch auf unserem Weg. Der Fluss, der uns in den vergangenen Tagen so oft begegnet war, zeigte sich dabei noch einmal von einer ganz anderen Seite.
    Je weiter wir uns vom eigentlichen Soča-Tal entfernten, desto breiter wurde sein Flussbett. Aus dem wilden, türkisfarbenen Gebirgsfluss wurde allmählich ein ruhiger und breiter werdender Strom.
    Bei Nova Gorica trennten sich schließlich unsere Wege. Die Soča setzte ihren Lauf Richtung Italien fort und mündet schließlich bei Monfalcone in den Golf von Triest und damit in die Adria.

    Auch die Landschaft veränderte sich nun deutlich. Die hohen Berge blieben langsam hinter uns zurück und immer häufiger bestimmten Weinberge das Landschaftsbild. Wir fuhren durch die Region Brda, eine der bekanntesten Weinregionen Sloweniens, entlang der Brda-Weinstraße in Primorska. Sanfte Hügel, kleine Dörfer, Weinreben und immer wieder herrliche Ausblicke begleiteten uns.

    Unser erstes großes Ziel des Tages waren jedoch nicht die Weinberge, sondern die Škocjan-Höhlen.
    Schon der Eingang in diese unterirdische Welt war beeindruckend. Gemeinsam mit einer Gruppe von etwa 40 Besuchern und unserem Guide machten wir uns auf den Weg durch das weitläufige Höhlensystem. Was uns dort erwartete, lässt sich kaum mit den üblichen Vorstellungen von einer Höhle vergleichen.
    Die Škocjan-Höhlen gehören zum UNESCO-Welterbe und zählen zu den bedeutendsten unterirdischen Karsterscheinungen Europas. Verantwortlich für diese außergewöhnliche Landschaft ist vor allem der Fluss Reka. Er verschwindet bei Škocjan unter der Erde und hat über Jahrtausende eine gewaltige unterirdische Schlucht geschaffen.
    Und dann standen wir tatsächlich mitten in dieser gigantischen Höhlenwelt. Gewaltige Hallen, bizarre Tropfsteinformationen und vor allem die tiefe Schlucht machten die Führung zu einem besonderen Erlebnis.
    Ein absoluter Höhepunkt war die Brücke, die 50 Meter über der unterirdischen Schlucht verläuft. Tief unter uns rauschte die Reka durch die Dunkelheit, während wir über die Brücke gingen. Ein Moment, der einem eindrucksvoll vor Augen führte, welche Kräfte Wasser über Millionen von Jahren entwickeln kann.
    Nach der eigentlichen Höhlenführung war unser Abenteuer allerdings noch nicht ganz beendet. Vom Ausgang der Höhle führte ein etwa 2,5 Kilometer langer Wanderweg zurück zum Besucherzentrum. Und der hatte es noch einmal in sich: Rund 600 Stufen mussten wir dabei bewältigen. Nach den vielen Eindrücken unter der Erde sorgte dieser letzte Abschnitt noch einmal für ordentlich Bewegung.

    Zurück am Besucherzentrum hieß es dann: aufatmen, kurz verschnaufen und weiter Richtung Küste.
    Unser nächstes Zuhause für die kommenden fünf Tage liegt in Malija, oberhalb von Izola: unsere Ferienwohnung La Bella Vista. Schon der Name sollte nicht zu viel versprechen – und tatsächlich wurden unsere Erwartungen sogar übertroffen.
    Unser Vermieter Mathias begrüßte uns herzlich und zeigte uns unsere schicke Ferienwohnung. Nach den vergangenen Tagen in den Bergen war es schön, nun anzukommen und etwas zur Ruhe zu kommen.
    Für einen Sprung in den Pool war es am Nachmittag dann doch etwas zu kühl. Aber ganz ehrlich: Ein erster Cappuccino auf dem Balkon war ohnehin die bessere Idee. Vor uns lagen Portorož und die glitzernde Adria – was für ein Ausblick!
    Und als hätte die Küste uns zum Abschluss des Tages noch einmal besonders freundlich begrüßen wollen, schenkte sie uns am Abend einen wunderschönen Sonnenuntergang.

    Die Berge liegen nun hinter uns – vor uns liegen fünf Tage Adriaküste. Wir sind gespannt, was uns erwartet.
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  • Fahrradrundtour entlang der slowenischen Adria

    September 25 in Slovenia ⋅ ☀️ 21 °C

    Für heute hatten wir uns eine Fahrradtour entlang der slowenischen Adriaküste vorgenommen. Um 8:45 Uhr wurden wir von unserem Fahrradverleiher abgeholt und nach Portorož gebracht. Dort nahmen wir unsere E-Bikes in Empfang – und dann konnte unsere Küstentour beginnen.

    Unser erster Abschnitt führte uns von Portorož auf die Parenzana, einen der bekanntesten Radwege Sloweniens. Die Route verläuft auf der ehemaligen Schmalspurbahn, die einst Triest mit Poreč verband. Die rund 130 Kilometer lange Strecke führt heute durch Italien, Slowenien und Kroatien und wird auch als „Weg der Gesundheit und Freundschaft“ bezeichnet.

    Wir radelten in Richtung Jagodje und Izola. Immer wieder wechselten sich Meerblicke, mediterrane Landschaft und die typischen istrischen Häuser ab. In Izola legten wir zunächst eine wohlverdiente Pause ein – natürlich nicht ohne einen großen Eisbecher. 🍦

    Izola ist eine traditionsreiche Fischerstadt, deren Geschichte eng mit dem Meer verbunden ist. Heute prägen die verwinkelten Gassen der Altstadt, der Hafen und die mediterrane Atmosphäre das Stadtbild.

    Frisch gestärkt ging es anschließend direkt an der Küste weiter nach Koper. Die größte Küstenstadt Sloweniens verbindet historische venezianische Architektur mit einem modernen Hafen- und Stadtleben. Nach einer Trinkpause machten wir uns wieder auf den Rückweg.

    Über Izola führte unsere Strecke anschließend weiter in Richtung Strunjan.

    Hier wurde es noch einmal etwas abenteuerlicher. Der Weg führte über Schotter, Wurzeln und unebenes Gelände. An den Strunjan-Klippen war deshalb teilweise Schluss mit entspanntem Radeln – hier mussten wir unsere E-Bikes kurzerhand schieben.

    Die Landschaft entschädigte jedoch für die Mühe: Der Naturpark Strunjan besitzt mit seiner markanten Flysch-Klippe die höchste Klippe an der östlichen Adriaküste. Unterhalb der Felsen liegt die malerische Mondbucht.

    Das eigentliche Highlight unserer Tour erwartete uns danach: Piran.

    Von Strunjan kommend näherten wir uns der Stadt zunächst von oben – und plötzlich lag dieses wunderschöne Gewirr aus roten Dächern, engen Gassen und blauem Meer unter uns. Ein Blick, bei dem wir erst einmal stehen bleiben mussten. 📸

    Piran liegt auf einer schmalen Halbinsel und gilt als eine der bedeutendsten historischen Küstenstädte Sloweniens. Das Stadtbild ist stark von der venezianischen Vergangenheit geprägt: enge mittelalterliche Gassen, dicht aneinanderstehende Häuser und venezianische Paläste geben Piran seinen besonderen Charakter.

    Im Mittelpunkt liegt der Tartini-Platz, benannt nach dem berühmten in Piran geborenen Geiger und Komponisten Giuseppe Tartini (1692–1770). Interessant: Der heutige Platz entstand erst, nachdem der frühere kleine Hafen zugeschüttet worden war.

    Über der Stadt thront die St.-Georgs-Kirche. Von ihrem Glockenturm reicht der Blick weit über die Adriaküste und bei guter Sicht sogar bis zu den Alpen.

    Auch die Geschichte des Salzes ist untrennbar mit Piran verbunden. Die Salinen der Region gibt es bereits seit Jahrhunderten; die traditionelle Salzgewinnung prägte die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und ist bis heute Teil ihrer Identität.

    Heute zeigte sich Piran von seiner lebendigen Seite: volle Cafés und Bars, Livemusik, Menschen an der Uferpromenade und überall sonnenhungrige Besucher, die das mediterrane Flair genossen. Wir ließen uns einfach ein wenig treiben und genossen die besondere Atmosphäre dieser Stadt.

    Danach hieß es noch einmal kräftig in die Pedale treten. Insgesamt kamen wir heute auf 52 Kilometer – eine stolze Strecke für eine Küstentour mit einigen abenteuerlichen Abschnitten.
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  • Unter weißen Segeln durch die slowenische Adria

    September 26 in Slovenia ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute stand ein ganz besonderer Tag unserer Slowenienreise auf dem Programm: Wir wollten die slowenische Adriaküste einmal vom Wasser aus entdecken.

    Am Morgen fuhren wir mit dem Auto nach Izola. Im Yachthafen wurden wir von Federike von „Alice in Waterland“ herzlich empfangen. Wenig später gingen wir an Bord des Segelbootes „Alice in Waterland“, das für die nächsten neun Stunden unser Zuhause auf dem Wasser sein sollte.

    Unser Skipper Damjan begrüßte uns an Bord. Gemeinsam mit seiner Frau Federike und seiner Tochter Alice lebt er auf dem Boot und bietet Gästen ganz besondere Auszeiten auf der Adria an – von einigen Stunden über Tagestouren bis hin zu mehrtägigen Segeltörns.

    Zunächst ging es mit Motorkraft aus dem Hafen hinaus. Wir passierten die beeindruckenden Strunjaner Klippen, die an dieser Stelle steil aus dem Meer aufragen, und nahmen Kurs auf Piran. Nachdem wir Piran gestern bereits mit dem Fahrrad erkundet hatten, konnten wir die Stadt heute aus einer völlig neuen Perspektive erleben. Vom Wasser aus zeigten sich die Küste, die Altstadt und die markante Silhouette Pirans noch einmal ganz anders.

    Das Wetter hätte für unseren Segeltag nicht besser sein können: strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und angenehme 25 Grad. Die slowenische Adriaküste zeigte sich von ihrer schönsten Seite.

    Später ankerten wir in einer geschützten Bucht und legten einen ausgedehnten Badestopp ein. Heiko und ich nutzten die Gelegenheit, uns beim Schwimmen im angenehm temperierten Adriawasser abzukühlen. Ansonsten hieß es: Füße hoch, Sonne genießen und einfach die besondere Atmosphäre an Bord auf sich wirken lassen.

    Zur Mittagszeit wurden wir mit einem frisch zubereiteten, leckeren Mittagessen verwöhnt. Mit Blick auf das Meer schmeckte es gleich noch einmal so gut.

    Nach der Mittagspause wurde es dann richtig maritim: Die Segel wurden gesetzt und wir kreuzten vor der Küste. Nun war nur noch das Rauschen des Wassers und das leise Knarren des Bootes zu hören. Bei leichtem Wind glitten wir über die Adria und konnten unseren Urlaubstag einfach genießen.

    Die slowenische Adriaküste ist mit ihren rund 46 Kilometern zwar vergleichsweise kurz, bietet aber eine erstaunliche landschaftliche Vielfalt. Neben den historischen Küstenstädten Koper, Izola, Piran und Portorož gehören Steilküsten, Salinen, kleine Buchten und mediterrane Landschaften zu ihrem besonderen Reiz. Das Klima ist deutlich mediterran geprägt: Die Sommer sind warm und überwiegend sonnig, während die Winter vergleichsweise mild sind. Der Tourismus spielt an der Küste eine wichtige Rolle – neben Badeurlaubern kommen viele Gäste zum Radfahren, Wandern, Wassersport und natürlich zum Segeln.

    Um 17 Uhr liefen wir wieder im Hafen von Izola ein. Neun Stunden auf der Adria lagen hinter uns – neun Stunden voller Sonne, Meer, Wind, guter Gespräche, leckerem Essen und wunderschöner Ausblicke.

    Ein ganz besonderer Urlaubstag ging damit zu Ende.

    Ein riesengroßes Dankeschön an die Familie Rožnik von „Alice in Waterland“ für diesen wunderschönen Tag auf der Adria!
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  • Ein ruhiger Tag und ein magischer Abend in Piran

    September 27 in Slovenia ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute ließen wir es ganz ruhig angehen. Nach all den Erlebnissen und Abenteuern der vergangenen Tage war das genau richtig. Wir starteten mit einem ausgedehnten und entspannten Frühstück auf unserer Terrasse. Bei schönem Wetter ließen wir uns Zeit und genossen einfach den Moment.

    Anschließend verbrachten wir den Tag ganz gemütlich im Garten unserer Ferienwohnung. Pool, ein gutes Buch und jede Menge Ruhe standen heute auf dem Programm. Wir ließen die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren – von den beeindruckenden Landschaften rund um den Bleder See über die wilden Abenteuer im Soča-Tal bis zu unserer Ankunft an der Adriaküste. Es gab viel zu erzählen und noch mehr schöne Erinnerungen, die wir in Gedanken noch einmal erlebten.

    Am Nachmittag machten wir uns schließlich auf den Weg zu einem Ort, der uns bereits bei unserem ersten Besuch besonders begeistert hatte: Piran. Dieses Mal fuhren wir mit dem Auto dorthin. Nach der obligatorischen, leider etwas nervenaufreibenden Parkplatzsuche konnte unser Abend beginnen.

    Von der Stadtmauer aus machten wir uns zu Fuß auf den Weg hinunter ins Zentrum. Durch die engen, verwinkelten Gassen ging es über steile und schmale Treppen immer weiter bergab. Hinter jeder Ecke wartete ein neuer Blick auf die Stadt, auf die roten Dächer, das Meer und die kleinen Plätze. Piran hat einfach etwas ganz Besonderes – mediterran, verwinkelt, lebendig und gleichzeitig unglaublich romantisch.

    Schließlich erreichten wir die Strandpromenade. Dort ließen wir uns eine Pizza schmecken und hatten dabei den perfekten Platz für ein ganz besonderes Naturschauspiel: Die Sonne begann langsam im Meer zu versinken und tauchte Piran und die Adria in warmes Abendlicht. Ein traumhafter Sonnenuntergang – schöner hätte der Abend kaum sein können.

    Doch damit war der Tag noch lange nicht vorbei. Mit Einbruch der Dunkelheit erschien der Vollmond am Himmel. Und als wäre das nicht schon genug, konnten wir im Hafen tatsächlich noch eine Gruppe Delfine beobachten! So etwas erlebt man nicht jeden Tag.

    Auf dem Rückweg kamen wir noch einmal an der historischen Stadtmauer von Piran vorbei, die eindrucksvoll über den Dächern der Altstadt liegt. Ihre Ursprünge reichen bis ins Mittelalter zurück. Piran selbst wurde bereits in der Antike besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Küstenstadt. Besonders geprägt wurde die Stadt über Jahrhunderte von der Republik Venedig, deren Einfluss noch heute in der Architektur und den engen Gassen deutlich sichtbar ist. Eine wichtige Grundlage für Pirans Wohlstand war die Salzgewinnung in den nahegelegenen Salinen, die bis heute eine große Bedeutung für die Region hat. Heute gehört Piran zu den schönsten historischen Küstenstädten Sloweniens und verbindet auf besondere Weise venezianisches Erbe, mediterranes Lebensgefühl und die Lage direkt am Adriatischen Meer.

    Piran bei Nacht hatte noch einmal einen ganz eigenen Zauber. Die beleuchteten Häuser spiegelten sich im Wasser, die Gassen wurden ruhiger und über allem lag das silberne Licht des Vollmonds.

    Ein völlig entspannter Tag, der mit einem ganz besonderen Abend endete. Einfach wundervoll.
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  • Sonne, Meer und Dolce Vita in Portorož

    September 28 in Slovenia ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute ging es mit dem Auto nach Portorož, unserem letzten Ziel an der slowenischen Adriaküste. Nachdem die vergangenen Tage von Wanderungen, Abenteuern und vielen neuen Eindrücken geprägt waren, stand heute vor allem eines auf dem Programm: genießen und die Seele baumeln lassen.

    Wir schlenderten zunächst gemütlich entlang der palmengesäumten Küstenpromenade und ließen das besondere Flair von Portorož auf uns wirken. Der Ort gilt als einer der bekanntesten Bade- und Kurorte Sloweniens und blickt auf eine lange Tradition als Seebad zurück. Bereits im 19. Jahrhundert entwickelte sich Portorož zu einem beliebten Kur- und Urlaubsort. Heute prägen Hotels, Restaurants, Cafés, der Yachthafen und die lange Promenade das Bild des mondänen Küstenortes.

    Schließlich ließen wir uns im Beach Club Meduza nieder und verbrachten dort einen wunderbar entspannten Tag. Wir badeten im Meer, lasen, genossen die Sonne und ließen unseren Blick immer wieder über die glitzernde Adria schweifen. Kein Programm, keine Wanderung und kein Zeitplan – einfach nur das Meer vor Augen und die letzten Stunden unseres Küstenaufenthalts genießen.

    Dabei wurde uns noch einmal bewusst, wie besonders dieser kleine Küstenabschnitt ist: Slowenien besitzt gerade einmal rund 47 Kilometer Adriaküste. Auf diesem kurzen Stück liegen jedoch bekannte Orte wie Koper, Izola, Portorož und Piran – und wir haben in den vergangenen Tagen viele davon auf ganz unterschiedliche Weise kennengelernt.

    So wurde unser letzter Tag an der Adria zu einem ganz besonderen Abschluss: ruhig, sonnig und voller Urlaubsgefühl. Wir verabschiedeten uns von der glitzernden See, der Küstenpromenade und dem mediterranen Lebensgefühl. Morgen geht unsere Reise weiter – doch die Bilder von der slowenischen Adriaküste werden uns sicher noch lange begleiten.
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  • Von der Adria ins Karstland

    September 29 in Slovenia ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute hieß es schweren Herzens Abschied nehmen von der Adria. Die vergangenen Tage am Meer mit ihrem mediterranen Flair, dem tiefblauen Wasser und den malerischen Küstenorten waren wunderschön – doch unsere Reise führte uns nun wieder ins Landesinnere. Mit unserem Mietwagen machten wir uns auf den Weg in Richtung Nordosten.

    Je weiter wir uns von der Küste entfernten, desto deutlicher veränderte sich die Landschaft. Die mediterrane Vegetation wurde nach und nach weniger, die Straßen führten wieder durch grüne Wälder und die Landschaft wurde zunehmend bergiger. Unser Ziel für die kommenden zwei Nächte war Postojna, das auf Deutsch Adelsberg heißt.
    Die Stadt liegt in der historischen Landschaft Innerkrain, heute Teil der slowenischen Region Primorsko-notranjska, und ist vor allem für ihre berühmte Karstlandschaft und die Postojna-Höhlen bekannt.

    Doch bevor wir unsere Unterkunft bezogen, stand noch ein ganz besonderes Highlight auf unserem Programm: Predjama Castle – die Höhlenburg Predjama.

    Schon bei der ersten Annäherung wirkt die Burg wie aus einem Märchen. Predjama thront inmitten einer gewaltigen, rund 123 Meter hohen senkrechten Felswand und scheint regelrecht aus dem Berg herauszuwachsen. Das Besondere: Die Burg wurde nicht einfach vor einen Felsen gebaut – sie ist unmittelbar mit einer natürlichen Höhle verbunden. Genau diese außergewöhnliche Verbindung von mittelalterlicher Architektur und Karstlandschaft macht Predjama zu einem der spektakulärsten Bauwerke Sloweniens. Sie gilt als größte Höhlenburg der Welt.

    Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück. Eine Burganlage wird bereits im 12. Jahrhundert vermutet; schriftlich erwähnt wurde die Burg erstmals 1274 unter dem deutschen Namen „Luegg“. Ursprünglich gehörte sie zum Einflussbereich der Patriarchen von Aquileia. Im Laufe der Zeit wurde die Anlage mehrfach erweitert und befestigt. Die natürliche Lage war dafür geradezu ideal: Der steile Felsen schützte die Burg auf mehreren Seiten, während der Zugang ohnehin schwierig war.

    Besonders eng ist Predjama mit der Geschichte des Ritters Erazem von Predjama, auch Erasmus von Lueg genannt, verbunden. Im 15. Jahrhundert geriet er in Konflikt mit den Habsburgern und verschanzte sich in der Burg. Während einer Belagerung soll er sich mehr als ein Jahr gegen seine Gegner behauptet haben. Die Höhlen hinter der Burg spielten dabei eine entscheidende Rolle: Über verborgene Wege konnten Lebensmittel und andere Dinge in die Burg gebracht werden. Dadurch war es für die Belagerer äußerst schwierig, die Bewohner auszuhungern.

    Um Erazem ranken sich zahlreiche Geschichten und Legenden. Eine davon erzählt, dass er schließlich durch Verrat ums Leben kam. Angeblich wurde er von einem Kanonenschuss getötet, als er sich in einem abgelegenen Teil der Burg aufhielt. Ob jedes Detail dieser Geschichte tatsächlich der historischen Wahrheit entspricht, lässt sich heute nicht mehr eindeutig sagen – fest steht aber, dass Erazem bis heute untrennbar mit Predjama verbunden ist.

    Und auch geologisch ist Predjama faszinierend. Die Burg steht mitten in der slowenischen Karstlandschaft, deren Kalkstein über Millionen von Jahren durch Wasser geprägt wurde. Unter und hinter der Burg befindet sich ein weit verzweigtes Höhlensystem mit zahlreichen Gängen und Kammern. Das Wasser des Flusses Lokva hat sich über lange Zeit seinen Weg durch das Kalkgestein gebahnt und dabei die unterirdischen Hohlräume geschaffen. Das Höhlensystem unter Predjama erstreckt sich über mehr als 13 Kilometer und zeigt eindrucksvoll, wie eng hier Natur und menschliche Baukunst miteinander verbunden sind.

    Beim Rundgang durch die Burg konnten wir uns gut vorstellen, wie außergewöhnlich das Leben an diesem Ort im Mittelalter gewesen sein muss. Dunkle Räume, dicke Mauern, steinerne Treppen und die Höhle direkt hinter der Burg erzählen von einer Zeit, in der Schutz und Verteidigung wichtiger waren als Komfort. Gleichzeitig eröffneten sich immer wieder faszinierende Ausblicke auf die umliegende Landschaft.

    Nach diesem eindrucksvollen Besuch ging es weiter nach Bukovje, einem kleinen Ortsteil inmitten der grünen Landschaft rund um Postojna. Hier bezogen wir unsere Ferienwohnung für die nächsten beiden Nächte – idyllisch gelegen und umgeben von viel Natur.

    Schon bei unserer Ankunft wurden wir ausgesprochen herzlich empfangen. Auf uns warteten Salamiwurst, Käse, frisches Brot und sogar Honigwein – eine wunderbare slowenische Begrüßung, die sofort für ein Gefühl von Zuhause sorgte.

    Den Abend ließen wir ganz gemütlich ausklingen. Wir saßen noch eine Weile in der Sonne, genossen die Ruhe und beobachteten, wie die Sonne langsam hinter den Bergen verschwand.

    Die Adria liegt nun hinter uns – vor uns wartet die geheimnisvolle Welt des slowenischen Karsts.
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  • Postojnas Unterwelt und Rakov Škocjan

    September 30 in Slovenia ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute stand eines der bekanntesten Naturwunder Sloweniens auf unserem Reiseprogramm: die berühmte Postojna-Höhle, eine der größten und beeindruckendsten Schauhöhlen Europas. Mit dem Auto machten wir uns auf den Weg nach Postojna und tauchten schon bald in eine Welt ein, die über Millionen von Jahren tief unter der slowenischen Erde entstanden ist.

    Schon der Beginn unseres Besuchs war etwas ganz Besonderes. Die ersten Kilometer durch das weit verzweigte Höhlensystem legten wir nämlich nicht zu Fuß, sondern mit einem eigens für die Höhle gebauten Höhlenzug zurück. Auf den Schienen ging es immer tiefer hinein, vorbei an gewaltigen Hallen, bizarren Felsformationen und unzähligen Tropfsteinen. Der Höhlenzug ist längst selbst zu einer Besonderheit der Postojna-Höhle geworden. Bereits seit 1872 können Besucher Teile der Höhle mit der Bahn erkunden – zunächst noch mit einem handbetriebenen Zug, später mit einer elektrischen Bahn. Heute gehört die Fahrt zu den charakteristischen Erlebnissen eines Besuchs und ermöglicht es, in kurzer Zeit mehrere Kilometer des riesigen Höhlensystems zurückzulegen.

    Nach der Zugfahrt ging es zu Fuß weiter. Während unserer Führung erfuhren wir viel über die Entstehung dieser faszinierenden Karstwelt. Wasser dringt über Jahrtausende durch das kalkhaltige Gestein, löst es langsam auf und schafft dabei Hohlräume, Gänge und Hallen. Gleichzeitig lagert sich an vielen Stellen wieder Kalk ab – und so entstehen die für die Höhle typischen Tropfsteine. Stalagmiten wachsen dabei vom Boden nach oben, während Stalaktiten von der Decke nach unten wachsen. Manche dieser Formationen sind nur wenige Zentimeter groß, andere haben über Jahrtausende beeindruckende Dimensionen erreicht.

    Besonders gespannt waren wir natürlich auf den berühmtesten Bewohner der Höhle: den „Brillanten“, slowenisch Briljant. Der etwa fünf Meter hohe, strahlend weiße Stalagmit gilt als Wahrzeichen der Postojna-Höhle und ist zugleich ihr offizielles Symbol. Seine außergewöhnlich helle Farbe und seine elegante Form machen ihn zu einer der auffälligsten Tropfsteinformationen der gesamten Höhle. Direkt daneben erhebt sich eine kunstvoll verzierte, säulenartige Kalksteinformation, die gemeinsam mit dem Brillanten ein besonders eindrucksvolles Bild abgibt. Hier wird deutlich, wie unterschiedlich und detailreich die Natur über unvorstellbar lange Zeiträume gestalten kann.

    Nach der Führung brachte uns der Zug wieder zurück Richtung Ausgang. Es war schon ein eigenartiges Gefühl, nach mehreren Kilometern unter der Erde wieder ans Tageslicht zu kommen. Die Postojna-Höhle hat uns einmal mehr gezeigt, dass Slowenien nicht nur oberirdisch mit Bergen, Seen und Flüssen beeindruckt, sondern auch unter der Erde eine faszinierende Welt verborgen liegt.

    Nach einer Mittagspause wartete am Nachmittag noch ein ganz anderes Karsterlebnis auf uns. Wir fuhren nach Rakov Škocjan, einem landschaftlich außergewöhnlichen Karsttal zwischen den Poljen von Cerknica und Planina. Durch das Tal fließt der Fluss Rak, der hier eine Landschaft geschaffen hat, in der sich Wald, Felsformationen, Höhlenreste und natürliche Brücken miteinander verbinden. Seinen Namen verdankt Rakov Škocjan der ehemaligen Kirche St. Kancijan, deren Ruinen in der Nähe der Großen Naturbrücke liegen und deren Ursprünge bis etwa um 1500 zurückreichen.

    Wir schnürten unsere Wanderschuhe und machten uns auf eine rund 6,5 Kilometer lange Wanderung durch den Wald. Der Weg führte uns durch eine wunderbar ursprüngliche Natur, vorbei an moosbewachsenen Felsen, dichtem Wald und immer wieder überraschenden Ausblicken auf die Karstlandschaft. Besonders beeindruckend waren die gewaltigen natürlichen Steinbrücken, die der Fluss Rak im Laufe von Jahrtausenden geschaffen beziehungsweise freigelegt hat.

    Unser Höhepunkt war die Große Naturbrücke, ein imposantes Relikt des einstigen Höhlensystems. Die Brücke ist Teil einer Karstlandschaft, in der der Rak seinen Lauf teilweise unterirdisch fortsetzt. Über lange Zeiträume hat das Wasser die Kalksteinlandschaft geformt und dabei unterirdische Hohlräume geschaffen. Teile der ehemaligen Höhlendecken sind eingestürzt, während mächtige Felsbögen zurückblieben – heute beeindruckende Naturdenkmäler mitten im Wald.

    Besonders außergewöhnlich war für uns, dass der Rak derzeit nur sehr wenig Wasser führte. Dadurch konnten wir tatsächlich unter der Naturbrücke durch das Flussbett laufen. Wo sonst das Wasser seinen Weg nimmt, konnten wir direkt durch den gewaltigen Felsbogen gehen und die Dimensionen dieser natürlichen Konstruktion aus nächster Nähe erleben. Ein faszinierender Moment und zugleich ein schönes Beispiel dafür, wie sehr sich eine Landschaft je nach Wasserstand verändern kann.

    Mit dieser Wanderung ging unser letztes großes Naturerlebnis dieser Slowenienreise zu Ende. Noch einmal führte uns der Tag durch eine Landschaft, die eindrucksvoll zeigt, wie eng in Slowenien Wasser und Gestein miteinander verbunden sind: In der Postojna-Höhle formte das Wasser eine geheimnisvolle Welt tief unter der Erde, während es in Rakov Škocjan über Jahrtausende ein ganzes Karsttal mit Höhlen, Brücken und Schluchten geschaffen hat.

    Nun heißt es langsam Abschied nehmen von den Bergen, Wäldern, Seen, Flüssen und der Adriaküste, die uns auf unserer Reise begleitet haben. Morgen wartet ein neuer Abschnitt auf uns: Wir fahren in die slowenische Hauptstadt Ljubljana. Dort werden wir unsere letzten beiden Tage verbringen, bevor sich unsere Reise durch Slowenien endgültig dem Ende nähert. Nach all den Naturerlebnissen der vergangenen Tage freuen wir uns darauf, zum Abschluss noch einmal das urbane und kulturelle Slowenien kennenzulernen.
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  • Ljubljana – zu Fuß, per Boot und von oben

    October 1 in Slovenia ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute stand der letzte Ortswechsel unserer Slowenienrundreise auf dem Programm. Wir machten uns auf den Weg in die slowenische Hauptstadt Ljubljana. Damit begann zugleich der letzte Abschnitt unserer Reise – und der sollte noch einmal richtig abwechslungsreich werden.

    In Ljubljana angekommen, erwartete uns zunächst eine Stadtführung durch die historische Altstadt. Unser Rundgang begann am Prešeren-Platz, dem zentralen und wohl bekanntesten Platz Ljubljanas. Benannt ist er nach dem slowenischen Nationaldichter France Prešeren, dessen Denkmal den Platz prägt. Von hier aus tauchten wir Schritt für Schritt in die Geschichte der Stadt ein.

    Unser Weg führte uns zunächst zur St.-Nikolaus-Kathedrale, einem der bedeutendsten Sakralbauten Ljubljanas. Besonders beeindruckend ist die bronzene Eingangstür, die mit zahlreichen Darstellungen aus der Geschichte Sloweniens gestaltet ist. Sie wurde anlässlich des Besuchs von Papst Johannes Paul II. im Jahr 1996 geschaffen.

    Weiter ging es zum Rathaus von Ljubljana, dessen Ursprünge bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen. Der heutige Bau vereint verschiedene Stilepochen und bildet zusammen mit dem Rathausplatz einen wichtigen historischen Mittelpunkt der Altstadt. Nur wenige Schritte entfernt kamen wir zur Fleischerbrücke, die heute vor allem durch die zahlreichen Liebesschlösser bekannt ist. Sie verbindet die beiden Ufer der Ljubljanica und ist zugleich Teil der romantischen Flusspromenade.

    Anschließend schlenderten wir über den Marktplatz, der sich entlang der Ljubljanica erstreckt. Hier findet man Obst, Gemüse, regionale Produkte und allerlei slowenische Spezialitäten.

    Natürlich durfte auch eines der berühmtesten Bauwerke der Stadt nicht fehlen: die Drei Brücken, die Tromostovje. Was heute wie ein außergewöhnliches Brückenensemble wirkt, entstand aus einer älteren zentralen Brücke, die durch zwei seitliche Fußgängerbrücken ergänzt wurde. Der berühmte slowenische Architekt Jože Plečnik prägte damit das Stadtbild entscheidend. Überhaupt begegnet man seinem Werk in Ljubljana immer wieder – seine Architektur hat das Zentrum der Stadt nachhaltig gestaltet.

    Nach dem Rundgang wechselten wir die Perspektive und bestiegen ein kleines Boot. Nun ging es auf der Ljubljanica, dem Fluss, der sich durch das Zentrum Ljubljanas schlängelt, gemütlich durch die Stadt. Viele der Bauwerke, die wir gerade noch zu Fuß erkundet hatten, konnten wir nun vom Wasser aus betrachten. Die Uferpromenaden, Brücken, historischen Fassaden und Cafés wirkten aus dieser Perspektive noch einmal ganz anders.

    Nach so viel Geschichte und Sightseeing war erst einmal eine Pause angesagt. Wir ließen uns in einem der zahlreichen Lokale direkt an der Ljubljanica nieder und gönnten uns einen Kaffee. Das Leben spielt sich in Ljubljana ganz besonders entlang des Flusses ab: Die Ufer sind gesäumt von Cafés, Restaurants und Bars und laden dazu ein, einfach sitzen zu bleiben und das Treiben der Stadt zu beobachten.

    Am Nachmittag setzten wir noch einen Tipp unseres Stadtführers um und machten uns auf den Weg zum Nebotičnik, dem „Wolkenkratzer“ Ljubljanas. Das historische Hochhaus wurde bereits 1933 eröffnet und war seinerzeit eines der höchsten Gebäude Europas. Mit dem Aufzug ging es kostenlos bis in den 14. Stock. Oben angekommen, wurden wir mit einem fantastischen Rundumblick belohnt: Ljubljana lag uns zu Füßen, und bei guter Sicht reicht der Blick weit über die Stadt bis zu den umliegenden Bergen. Wir verbanden den Besuch mit einem Getränk und stimmten uns dort gemütlich auf den Abend ein.

    Zum Abendessen ging es anschließend ins Gostilna Sokol, ein traditionsreiches Lokal mitten in der Altstadt. Hier wollten wir natürlich noch einmal die slowenische Küche kennenlernen und ließen uns typische slowenische Spezialitäten schmecken. Nach all den kulinarischen Eindrücken unserer Reise war das ein schöner Abschluss für unseren ersten Tag in der Hauptstadt.

    Ljubljana zeigte sich am Abend noch einmal von einer ganz besonderen Seite. Die historischen Gebäude waren beleuchtet, die Straßen und Plätze füllten sich mit Menschen und entlang der Ljubljanica herrschte eine lebendige, zugleich entspannte Atmosphäre. Ljubljana ist nicht nur die politische und kulturelle Hauptstadt Sloweniens, sondern auch eine ausgeprägte Studentenstadt. Die Universität Ljubljana wurde bereits 1919 gegründet und prägt das Stadtleben bis heute. Rund um die Universität, in den Cafés, Bars und Parks begegnet man vielen jungen Menschen.

    Passend dazu konnten wir zum Abschluss unseres Tages noch ein wenig Studentenleben miterleben. Im Park Zvezda fand anlässlich des Studienbeginns der Universität Ljubljana eine Erstsemesterparty statt. Eine Band sorgte für Musik, während zahlreiche junge Leute gemeinsam den Beginn ihres neuen Studienabschnitts feierten. Wir blieben noch eine Weile stehen, lauschten der Musik und ließen die besondere Atmosphäre auf uns wirken.

    Dann ging auch unser Ljubljana-Tag langsam zu Ende.
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  • Ein letzter Tag in Ljubljana

    October 2 in Slovenia ⋅ ☀️ 21 °C

    Unser letzter voller Urlaubstag in Slowenien stand noch einmal ganz im Zeichen der wunderschönen Hauptstadt Ljubljana. Nachdem wir gestern bereits die Altstadt erkundet hatten, wollten wir heute eines ihrer bekanntesten Wahrzeichen besuchen: die imposante Burg von Ljubljana.

    Mit der Standseilbahn ging es bequem hinauf auf den Burgberg. Schon während der Fahrt konnten wir einen herrlichen Blick auf die Stadt genießen. Oben angekommen erwartete uns eine spannende Reise durch rund 900 Jahre Geschichte.

    Die Burg von Ljubljana thront seit dem Mittelalter über der Stadt. Ursprünglich als Verteidigungsanlage errichtet, wurde sie im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und unterschiedlich genutzt. Sie diente unter anderem als Festung, Militärstützpunkt und Gefängnis. Heute ist sie eines der bedeutendsten Wahrzeichen Sloweniens und ein lebendiger Ort für Geschichte, Kunst und Kultur.

    Ausgestattet mit einem Audioguide erkundeten wir die weitläufige Burganlage auf eigene Faust. An verschiedenen Stationen erfuhren wir viel Wissenswertes über ihre bewegte Vergangenheit, ihre Architektur und das Leben hinter den mächtigen Mauern.
    Besonders interessant war die „Virtuelle Burg“, eine eindrucksvolle 4D-Animation. In einer etwa zwölfminütigen Vorführung konnten wir die architektonische Entwicklung der Burg von ihren Anfängen bis zu ihrem heutigen Erscheinungsbild verfolgen.

    Ein weiteres Highlight war die faszinierende Kunstillumination in den historischen Kasematten. Die einst zur Verteidigung genutzten Gewölberäume verwandelten sich durch das Zusammenspiel von Licht, Farben und künstlerischen Projektionen in eine außergewöhnliche Erlebniswelt.

    Natürlich durfte auch der Blick vom Aussichtsturm und von den Burgmauern nicht fehlen. Von hier oben bot sich uns ein wunderschönes Panorama über die Dächer Ljubljanas, die verwinkelten Gassen der Altstadt und die umliegende Landschaft.

    Nach unserer ausgiebigen Burgbesichtigung ging es wieder hinunter in die Altstadt. Dort folgten wir einem kulinarischen Tipp, den uns unser Stadtführer gestern gegeben hatte: dem beliebten Streetfood-Markt „Odprta kuhna“, zu Deutsch „Offene Küche“.

    Zwischen den zahlreichen Ständen herrschte eine lebhafte Atmosphäre. Überall duftete es nach frisch zubereiteten Gerichten, und die vielfältigen kulinarischen Angebote machten die Auswahl nicht gerade leicht. Natürlich nutzten wir die Gelegenheit, uns durch das Angebot zu probieren und unser Mittagessen unter freiem Himmel zu genießen.

    Doch nicht nur kulinarisch war heute einiges los. Ganz Ljubljana stand im Zeichen eines großen Sportereignisses: Heute fiel der Startschuss für die Straßenrad-Europameisterschaften 2026, die vom 2. bis zum 7. Oktober in Slowenien ausgetragen werden.

    Mehr als 800 Radsportlerinnen und Radsportler aus über 50 Ländern werden bei insgesamt 14 Wettbewerben erwartet. Heute standen die Straßenrennen der Frauen und Männer unter 23 Jahren auf dem Programm.
    Das große Radsportereignis prägte das gesamte Stadtbild. Straßensperrungen, Absperrungen und das sportliche Treiben sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre in der slowenischen Hauptstadt.

    Am Abend ließen wir unseren letzten Urlaubstag bei einem leckeren Abendessen direkt an der Ljubljanica ausklingen. Noch einmal genossen wir die besondere Stimmung am Fluss, die beleuchteten Häuser und das lebendige Flair dieser charmanten Stadt.
    Mit diesem wunderschönen Abend verabschiedeten wir uns von Ljubljana.

    Morgen heißt es Abschied nehmen: Dann geht es zum Flughafen und zurück nach Deutschland. Für heute aber lassen wir den letzten Abend ganz in Ruhe ausklingen.
    Ein letztes Mal gute Nacht, Slowenien. 🇸🇮❤️
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  • Slowenien – ein Reiseabenteuer voller Erinnerungen

    October 3 in Slovenia ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach 17 erlebnisreichen Tagen heißt es nun Abschied nehmen von Slowenien. Hinter uns liegt eine Reise, die abwechslungsreicher kaum hätte sein können. Wir haben beeindruckende Landschaften entdeckt, historische Städte erkundet, die Berge und die Adria erlebt und dabei viele neue und aufregende Erfahrungen gesammelt.

    So manches Abenteuer war für uns eine echte Premiere: Beim Paragliding schwebten wir hoch über der Landschaft, beim Rafting ging es mit viel Action durch die Fluten der Soča.
    Gleichzeitig gab es immer wieder Momente zum Durchatmen und Genießen – bei entspannten Stunden am Pool, am Meer, auf unserer Terrasse oder bei einem guten Essen inmitten der slowenischen Lebensfreude.

    Von den majestätischen Julischen Alpen über das smaragdgrüne Soča-Tal und die geheimnisvolle Karstwelt bis hin zur glitzernden Adria und der lebendigen Hauptstadt Ljubljana hat uns Slowenien jeden Tag aufs Neue überrascht.

    Nun treten wir die Heimreise an – im Gepäck unzählige Erinnerungen, besondere Begegnungen, neue Erfahrungen und viele kleine Geschichten, die uns noch lange begleiten werden.
    Slowenien war für uns eine Reise voller Abenteuer, Genuss, Entspannung und unvergesslicher Momente – und genau deshalb wird sie einen ganz besonderen Platz in unseren Reiseerinnerungen behalten.
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    Trip end
    October 3, 2026