• Stephan Brysch
  • Alex Neyer
Oct – Nov 2024

USA Südstaaten 2024

A 18-day adventure by Stephan & Alex Read more
  • Trip start
    October 24, 2024

    Tag 1: Ankunft Houston

    October 24, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach einem fast 12h Flug sind wir in Houston gelandet. Mietwagen abholen klappte super (inkl. Handgas), es gab n kurzen Power Nap, Welcome Drinks an der Hotelbar (waren als Gold-Memeber von Expedia gratis) und n kurzen Spaziergang durch die Midtwown… Zum Essen gabs nat. traditionelle amerkianische Küche: Burger, die wirklich gut waren…Hotel: The Whitehall Houston (super barrierefrei, eher etwas edler und sehr zentral)Read more

  • Tag 2: Houston -> San Antonio

    October 25, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    Am Morgen gab es noch eine kleine Tour durch Downtown Houston. Viele Hochhäuser, coole Graffittis/Murals und interessante Gebäude bietet die Downtown. Danach gings dann ins Space Center Houston (Stephan hats super gefallen und man kann hier Stunden verbringen - Alex ist nicht so Raumfahrtbegeistert)…Hier gibt es einige echte Raketen, viel Infos über die Mondlandungen und sogar einen echten Mondstein zum anfassen. Danach ging es dann direkt weiter nach San Antonio. Dort steht kurz vor Halloween alles im Zeichen des "Dias de los Muertos". Wir haben eine River Parade angeschaut bei dem 30 Boote im Stile des Dias de los Muertos unterwegs sind (hatten bisschen mehr erwartet aber war cool, bisschen wie Halloween auf dem Wasser) und haben den Abend in einer Honky Tonk Bar bei Live-Musik verbracht. Das war dann schonmal richtig Texas Feeling. Es spielten 2 unterschiedliche Bands Country-Musik, es gab Barbeque, Flipperautomat und eine coole Bar mit Bier, Whisky & Shots. Die einzigen ohne Cowboystiefel waren wir.

    Hotel: Red Roof Plus Inn Downtown San Antonio - bissl schäbig und ewige Anstehzeit beim Anmelden. Aber es war günstig, gut gelegen und barrierefrei
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  • Tag 3 San Antonio

    October 26, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    Tag 3 in San Antonio hat uns weiterhin sehr geflasht. Auch heute stand alles im Zeichen der Tage der Toten. Überall in der Stadt sind Altare mit Bildern der Verstorbenen aufgebaut. Es gibt jede Menge Marktstände, Musik, Paraden, Totenköpfe und Skulpturen. Außerdem waren wir noch in „the Alamo“, am Riverwalk und haben uns in der deutschen Prost-Bar ein überteuertes Bier gegönnt, sowie eine Lichtshow über die Geschichte San Antonios, die auf eine Kathedrale projiziert wurde, angesehen. San Antonio ist wirklich unfassbar lebendig, bunt, toll und großartig. Die Loclas sind auch sehr gesprächig und haben viel mit uns geschnackt (und fragen immer ungläubig, ob wir nicht auch Locals wären und warum wir hier im Urlaub sind)…Auch hier sind sooo viele coole Grafitis überall! Mega cool war auch das Hotel „Emma“ was in einer alten Brauerei ist (uns aber deutlich zu teuer war).

    Und zum Wetter: Bisher haben wir jeden Tag Sonne pue und über 30 Grad - bisschen anstrengend aber besser so als Regen…
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  • Tag 4: San Antonio -> Austin

    October 27, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute ging es über New Braunfels nach Austin. Auf dem Weg waren wir noch 3h Outlet Shopping in den San Marco Outlets, haben n Halt im Bucees gemacht (ist sehr famous hier und die größte Tankstelle der Welt) und uns New Braunfels angeschaut.
    In Austin haben wir Fledermäuse an der Congress Avenue Bridge beobachtet und waren in der Sixth Street. Leider war das beides nur najaaa, vor allem die Sixth Street war sehr trashy, laut und mit vielen Obdachlosen. Am Abend waren wir aber noch in einer ganz coolen Bar, die zur Halloween Zeit das Motto „Simpsons“ hat und deshalb auch Moe‘s Taverne heißt inklusive nem Krusty-Burger Laden. Unglaublich viel Liebe zum Detail und schon einzigartig.
    Die Skyline von Austin war ganz nett und die Simpsons Bar witzig, aber insgesamt hat uns Austin nicht sooo sehr überzeugt.

    Hotel war wieder eher ein billiges Motel (La Quinta Inn). und wir haben den ersten Cybertruck gesehen
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  • Tag 5: Austin -> Dixie Dude Ranch

    October 28, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 23 °C

    Morgens sind wir noch den Austin River Boardwalk entlangelaufen und haben neben einiger Vöglein auch viele Schildkröten gesehen. Auf dem Weg zur Dixie Dude Ranch, auf welcher wir die nächsten 2 Tage verbringen werden, haben wir einen Zwischentopp im deutsch angehauchten Fredericksburg gemacht. Nach einem einem Sprung in den Pool und dem Abendessen auf der Ranch haben wir uns Cowboylieder am Lagerfeuer angehört und Marshmallows geröstet. Danach wollten wir noch in die nahegelegene Cowboy Hauptstadt Bandera auf ein Bier. Hier war aber außer ein paar Hühnern nix mehr los. Also sind wir noch zum Sternegucken bissl rausgefahren. Sehr viele Tiere sind hier nachts unterwegs, man muss aufpassen dass man hier nicht eins aus Versehen aufgabelt…
    Die Sterne sieht man natürlich ziemlich gut hier.
    Eie Ranch ist wie man es sich vorstellt - rustikal, alt, Cowboys, viele Tiere und griabig. Beim Lagerfeuer mit Cowboy-Musik kann man richtig gut abschalten.
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  • Tag 6: Dixie Dude Ranch

    October 29, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute war der 2 Tag auf der Dixie Dude Ranch - nach einem rustikalen Frühstück gings für Stephan zum ersten Ausritt. Es ging 1h über Stock und Stein begleitet von Cowboys. War eher ein gemütlicher, aber spannender Ausritt. Nach dem Mittagessen gings in die nächste Kleinstadt „Bandera“ und dort sind wir in einen Gun-Shop. Der Besitzer war super freundlich und zeigte uns alles und erklärte uns die Waffengesetze in Texas (die bekannterweise am lockersten sind in den USA). Natürlich gab es neben den Waffen einige Trump-Support Schilder und Figuren.

    Danach gings in eine local Bar, die wirklich witzig war. Hinten gab es ne große Bühne - die 11 Street Bar wird auch die „größte kleine Bar“ hier genannt. Danach gings auch schon zum Abendessen zurück auf die Ranch. Der Programmpunkt nach dem Essen heute war „Longhorn-Riding“. Also es war eher „draufsitzen“, da Rancho eher n alter, ruhiger Bulle war. Trotz allem hat Stephan viel Mut bewiesen und Stand sogar auf Rancho und es gab noch n Foto mit uns 3…

    Abends gings nochmal in die Stadt - nur um hier mit Locals n Bier zu trinken. Und es war einfach nur verrückt. Wir haben den ganzen Abend mit nem leicht angetrunkenen Cowboy gequatscht, der noch nie Outside von Texas war und eig. dachte, dass alle Deutschen böse sind. Und alle Städte in die wir gehen sind „Shitholes“ - es geht eben nichts über das echte Farmerleben in Texas 😅

    Zum Abschluss gabs noch n texanischen (wirklich guten) Whisky und Alex wurde dazu gedrängt, ein Original texanisches Nummernschild mitzunehmen (also eig. wollte er es eh unbedingt, aber bei 1.000 anderen die dort hängen wird es sicher niemand vermissen)…
    Die Bar war wie man es sich vorstellt - überall eben Nummernschilder, Cowboyhütte an der Wand mit den Besitzernamen die tot sind und von der Decke hängten uralte BHs denen man das Alter ansah. Und nebenbei hatte der Cowboy noch was mit der Bedienung, die aber auch schon die vorherige Nacht verbracht haben - halt alles unspektakulär texanisch 😂
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  • Tag 7: Dixie Dude -> Wildcatter Ranch

    October 30, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    Um für das morgen geplante Tontaubenschießen gerüstet zu sein, ließen wir uns am Vorabend im lokalen Gun Shop beraten, welche Voraussetzungen man für den Erwerb einer Schusswaffe mitbringen muss. Es sind erstaunlich wenige in Texas... was wir besonders krass fanden, ist, dass man auf dem entsprechenden Formular auch Angaben zu Rasse und ethnischer Herkunft machen muss.

    Nach einem guten Frühstück ging es dann 5 Stunden durch die texanische Hügellandschaft begleitet von Country- und patriotischen Lokalradiosendern, auf denen ständig pro Trump berichtet wurde. Nachmittags konnten wir dann in der Wildcatter-Ranch einchecken und den tollen Pool mit einer klasse Aussicht genießen. Die Wildcatter Ranch ist weniger rustikal und Ranch, mehr n kleines Ferienresort im Ranch-Style.

    Abends ging es dann noch in eine Burger und Billard Bar mit ein paar Arcade Games. Die Burger waren schrecklich, aber man konnte umsonst Billard spielen und wir haben schon mal geübt fur unser Clay-Shooting am nächsten Tag…
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  • Tag 8: Ranch + Graham @Halloween 🎃

    October 31, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 15 °C

    Morgens gings heute endlich zum „Clay Shooting“. War ne sehr coole Erfahrung (hatten beide davor noch nie geschossen) - Stephan hat sich auch gleich als Talent rausgestellt und oft getroffen. Alex war zu gutmütig und wollte die Tontauben nicht töten…Jeder hatte 5x jeweils 5 Schuss, also wirklich viel und einer merkts heut nun auch in der Schulter vom Rückstoß.

    Danach gings mal n bisschen relaxen in der Sonne am Pool, der wirklich schôn und erfrischend ist.

    🎃Und dann kam das Abend-Highlight: Halloween 🎃💀

    Wir sind nach Graham auf den Marktplatz, da gabs viele Stände wo alle Süßigkeiten verteilten (Feuerwehr, Politiker, Locals,..) - und wirklich alle (Kinder wie Erwachsene) waren verkleidet. War echt n geiles Feeling und viele gaben sich so viel Mühe!

    Wir hatten unsere „Donald Drunk“ Shirts dabei und die kamen unerwarteteresise großartig an. Mindestens 20 Leute sprachen uns an und fandens klasse - ein paar kritische Blicke gabs nat auch jnd viel Getuschel. Witzig irgendwie, an Halloween das Gesprächsthema #1 zu sein in ner texanischen Kleinstadt…

    Wir fuhren dann noch durch die Gegend und haben n paar echt cool geschmückte Häuschen gesehen und haben dann noch zum Sonnenuntergang ein Highschool-Footballspiel geschaut (also zumindest kurz zugesehen)…

    Abendessen gabs dann bei Hatchet BBQ - das beste BBQ bisher und sooo unfassbar viel, dass wir danach in die Ranch zurückgerollt sind und diesmal sehr früh eingeschlafen sind…
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  • Tag 9: Fort Worth + Dallas

    November 1, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute ging es von der Wildcatter Ranch nach Dallas. wir haben kurz Downtown Dallas erkundet und im Hotel eingecheckt und sind dann nach Fort Worth zu den Stockyards. da gibt es das ganze Jahr Rodeo und es ist eig. ein Rodeo-Vergnügungsviertel.

    Überall Cowboy Bars, Souvenirshops und Retaurants. Für den Abend hatten wir Rodeo-Karten und was sollen wir sagen: Es war verrückt - verrückt patriotisch, verrückt spaßig und einfach ne mega verrückte, gute Stimmung. Wenn man schon in Texas ist, gehört das einfach dazu. Es war Bull Riding (Highlight), Pferd-Riding, Hindernis mit Pferd nach Zeit und Kalb-einfangen dabei, abgerundet durch crazy patriotisches Intro mit Flaggen und Nationalhymne und ein paar Spielen für Kinder.

    Nach dieser Erfahrung ging es ins „Billy Bob‘s Fort Worth“ - die größte Honky-Tonk Bar der Welt mit 100 Billardtischen, Live-Country-Musik, Tanzfläche, tausende Reklameschilder und mehr…Ein bisschen Disneyland für Cowboys. Warn auch in anderen Bars (White Elephant), aber Billy Bobs war am speziellsten

    Nach Billy Bob‘s sind wir zurück nach Dallas und da auf eine Rooftop in em Hotel. Die Aussicht auf Dallas war großartig und eig das einzige, was uns in Dallas direkt sehr gefallen hat.
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  • Tag 10: Dallas -> Memphis

    November 2, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute ging es in einer langen Autofahrt 1.000 km durch Arkansas bis nach Memphis, Tenessee. Einen kurzen Zwischentopp haben wir in Little Rock für einen Kaffee gemacht. Mehr gibt's darüber auch nicht zu berichten.

    Abend ging es dann auf die Beale Street, eine Party-Meile mit sehr vielen Bars in denen quasi 24/7 Live Musik gespielt wird. Wir hätten etwas mehr Rock erwartet, aber es wurde vor allem Blues gespielt. So sind wir dann auch im B. B. King's Blues Club gelandet für ein gutes Barbecue bei Live Musik. Stephan hat die Soul/Blues Musik gut gefallen, Alex eher nicht so.

    Insgesamt ist die Beale Street eben sehr bunt und touristisch und doch auch mit vielen Obdachlosen und etwas verrückten Gestalten…Aber gehört eben zu Memphis dazu
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  • Tag 11: Memphis

    November 3, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 26 °C

    Heut war n vollgepackter Tag.

    Nachdem wir mit dem Auto (ja Auto! - macht man hier so) über nen Friedhof gefahren sind mit Elvis Mausoleum sind wir zum ersten Highlight um 11:30:
    Ein Gospel-Gottesdienst in der Full Gospel Tabernacle Church - von Bischoff Al Green (ja, der weltberühmte Musiker Al Green der 11 Grammys und zahllose Hits hat). Er entschloss sich nach einigen Schicksalschlägen, Bischoff/Pastor zu werden und ne eigene Kirche in Memphis zu gründen. Der Gospel-Gottesdienst ging fast 2,5h und war großartig. es waren vllt 40/50 Leute, davon einige Touristen aber auch einige aus der Gemeinde. Ich empfehle jedem in der USA mal eine Gospel-Church zu besuchen - ein einmaliges Erlebnis!

    Danach gings zu nem Monster-Truck Event: Volles Kontrastprogramm. Das war aber eher enttäuschend und eher für Kinder zugeschnitten…Halt wieder typisch amerikanisch.

    Dann gings ins Peabody Hotel: Da werden jeden Abend um 17 Uhr Enten von der Lobby mit dem roten Teppich und Aufzug auf die Dachterasse gefahren, da haben sie ein eigenes Luxus-Loft. Ein großes Spektakel mit eigenem Zeremonienmeister und vielen Zuschauern…

    Zum Abschluss gings dann in ne Taverne - Alex-Taverne…Da gabs mega leckeres Shrimp-BBQ und wieder Shuffleboard (macht soo Spaß) bevors noch in die letzte Bar ging - eine Art Geister-Bar bzw. Eine Bar wo es heißt es spuckt (war so naja)

    Bevor's ins Bett ging haben wir uns noch den Ort angesehen, an dem Martin Luther King erschossen wurde, das Appartment 306 des Lorraine Motels.
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  • Tag 12: Graceland -> Natchez

    November 4, 2024 in the United States ⋅ 🌬 28 °C

    Heut morgen gings zu Elvis - nach Graceland. nicht ganz günstig (80€ pP) aber sehr lohnend. Die Ausstellungen sind echt toll, aber am Besten war Graceland selbst, das Anwesen von Elvis. Alle Räume sind wie damals und sind einfach so kunterbunt, cool und einmalig. Hat sichs damals echt schön eingerichtet ;-) Er und seine Familie haben dort auch ihre Gräber.

    Und dann gings auch schon weiter, auf dem Natchez-Trace nach Natchez. Unterwegs haben wir noch in ner Geisterstadt angehalten, war schon sehr creepy (und dunkel). Danach gings ins Hotel und schnell was essen im Pig Out Inn (najaa) . Zum Abschluss gabs noch n Bier in ner Brauerei (Münchner Hell, aber schmeckte net so) und ne lokale Bar…
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  • Tag 13: Natchez —> New Orleans

    November 5, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 28 °C

    Heut gings von Natchez nach New Orleans. Wir haben einen Zwischenstopp bei nem alten Herrenhaus gemacht (The Houmas). das gehört einer Privatperson, der aber gerne zeigt was er hat. Hier wurden auch einige Filme gedreht - der Garten ist riesig und die Haustour war sehr spannend, auch wenn die Infos über die Sklavenzeit fehlte…
    Danach sind wir noch zur Oak Alley Plantage - sehr bekannt aus Filmen und n schönes Motiv (sind aber nicht rein).

    Uns hat überrascht, wieviele Chemiefabriken und Raffinerien entlang des Missippi hier stehen.

    Kurz vor Sonnenuntergang entschlossen wir uns dann die geplante Tour abzuändern und n Stopp in nem Restaurant zu machen, was leicht im Sumpfgebiet liegt. Und das war goldrichtig. Auf der Terrasse kamen plötzlich unzählige Allogatoren und Schildkroten und wir waren super happy. Es gab keine anderen Gäste und so hatten wir die für und allein. Wir denken, das Restaurant kippt altes Essen zu den Allogatoren weshalb dann soviele komme sobald sie Menschen sehen…Zum Essen hatten wir dann u.a. Alligator - zwei riesige fritierte Platten mit Fisch, Alligator & Co.

    Als wir in New Orleans ankamen gings ins Fench Quarter. Wieder sehr touristisch und viele Obdachlose, aber wir haben am Ende ne sehr coole Bar gefunden (Fritzls) mit großartigem Jazz und guten (aber teuren) Getränken.

    Zum Abschluss gabs noch etwas Horror - die Wahlergebnisse in den USA - aber lassen wir das Thema ;-)
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  • Tag 14: New Orleans

    November 6, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 29 °C

    Wir haben gestern noch spontan Tickets für eine Bootstour durch ein Bayou im Mississippi-Delta gekauft (im Angebot für 25$ statt 37$). Ein „langsameres“ Boot, da man darauf mit dem Rollstuhl kommt. Wir warn also um 9:40 Uhr dort, jedoch meinte der Besitzer, die Tour falle aus und ob uns denn niemand Bescheid gegeben hätte. Die Nächste wäre um 12:10 Uhr gegangen, aber er bot an, uns kostenlos auf ne Airboat Tour zu buchen die direkt losging. Dachten mit Rollstuhl wär das schwierig, aber bei der Besichtigung des Bootes stellte sich heraus, dass übersitzen relativ easy war und die Sitze schön gepolstert sind, also haben wir das Angebot gern angenommen.

    Und das war die beste Entscheidung überhaupt. nicht dass wir nur 50$ zusammen statt 150$ gezahlt haben (da schlägt das Schwabenherz hôher) - nein es war sooo unfassbar spaßig und genial, Es ging schnell hin und her, wir sahen viele, viele Alligatoren (die unser Guide auch anfasste) und Weisskopfseeadler, ne große Schlange und sogar Coyoten. Einen eigenen, kleinen Alligator zum anfassen hatte unser Guide auch dabei. Einziger Wermutstropfen: Er gab manchen Tieren Marshmallows, damit sie näher rankommen. Er versicherten allen ganz deutlich, dass das den Tieren net schadet, aber so richtig glauben wir ihm da nicht…

    Danach gings an Bäumen mit Aasgeiern vorbei auf ein paar Hikes/Wanderrouten. Hier sahen wir Schlangen, Frösche, einen Alligator und noch so n paar Kleintiere. Die meisten sind auch gut ausgebaut und mit Rollstuhl gut befahrbar… Schon ne tolle Flora und Fauna in dem Gebiet.

    Und dann kam wieder Kontrastprogramm: Ein NBA Spiel, New Orleans Pelicans gegen Cleveland Cavalliers. insgesamt wars ganz cool, vor allem spielerisch dreifach so gut wie in Deutschland. Aber die Stimmung war nur so naja, da es auch nicht voll war. Und die Pelicans verloren noch dazu deutlich.

    Am Abend gings in die Frenchmen Street, welche hinter der sehr touristischen Bourbon Street liegt, und uns deutlich besser gefallen hat. Waren in der Bar Favela Chic beim Jazz. Die Band war auch klasse, aber nicht ganz soo gut wie am Vorabend… Hier zahlt man im Gegensatz zu Memphis oft keinen Eintritt, dafür sind die Getränke etwas teurer und es geht ein Spendeneimer um fûr die Musiker (wo doch einiges zusammenkommt und jeder gern gibt)
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  • Tag 15: New Orleans

    November 7, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 27 °C

    Heute haben wir zuerst den Fontainebleau State Park nördlich von New Orleans besucht. Um dorthin zu gelangen mussten wir auf einer 39 km langen Brücke den Lake Pontchartrain, welcher dreimal so groß ist wie der Bodensee überqueren. Hier haben wir dann auch die ersten Pelikane gesichtet.

    Alex hatte sich im State Park einen Action Wheelchair reserviert. Mit dem Teil konnten wir dann eine sieben Kilometer lange Wanderung über Stock und Stein machen. Total krass und genial: Es kostet einfach nix, man muss ihn einfach reservieren und in fast jedem State Park gibt es so einen. Am Anfang war Alex noch etwas ängstlich, abrr dann gings easy von der Hand und machte auch super Spaß. Am Ende hat Stephan den Wheelchair auch kurz probegefahren.

    Den Rest des Tages haben wir damit verbracht unterschiedliche Boardwalks zu besuchen.

    Abends wollten wir dann auf ein klassisches Cajun-Zydeco Konzert in der Bourbon Street. Aber der Schuppen hatte einfach zu, weshalb wir dann extra mit nem Bus außerhalb zur Rock n Bowl Halle gefahren sind auf n „richtiges“ Zydeco Konzert. Im Endeffekt wars ok, war halt wenig los und eher ältere Gäste (also noch älter als wir) und die Musik war net ganz wie wirs erwartet haben…

    Um den Abend gut ausklingen zu lassen sind wir noch in die Innenstadt und haben da noch ein paar „Hand Grenades“ getruken (sehr bekannter, starker Cocktail in New Orleans) und sind noch in eine Honky Tonky Bar (wo wir nur noch 1/2 Lieder hörten bevors zuende war) und dann in n Jazz Laden - hier wars wieder sehr cool und der Sänger hatte eine mega Stimme. War n sehr cooler Abschluss für den letzten Abend in New Orleans
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  • Tag 16: New Orleans -> Houston

    November 8, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute ging es zurück nach Houston, von wo aus wir morgen wieder heimfliegen werden. Auf dem Weg gab es nur bedingt etwas zu sehen, außer der nicht öffentlich zugänglichen Evergreen Plantation, welche Drehort für Django Unchained war. Zwei Alligatoren haben wir auch noch entdeckt.

    Kurz nach Sonnenuntergang haben wir noch im Licht der Handytaschenlampe einen Trail begangen, sind dann aber umgedreht, als uns dann doch zu viele fette Spinnen den Weg versperrt haben. War aber sehr spannend so komplett allein im dunkeln zu wandern, ohne eine andere Menschenseele

    Mit der Autofähre, welche übrigens kostenlos ist, haben wir von Port Bolivar nach Galveston übergesetzt und kamen pünktlich zur Schließung des Historic Pleasure Piers dort an...

    Inzwischen sind wir bei sage und schreibe 4750 Kilometern auf dem Tacho angelangt. Hätten wir auch nicht gedacht, dass es soviel wird.

    Jetzt gehts dann ins Bett auf die letzte Nacht in US & A 🇺🇸
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    Trip end
    November 10, 2024