Sognefjell, Sladalsvegen, Trollstigen
September 1 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C
Gut haben wir hier oben auf dem Fjell übernachtet - und dank (moderat eingestellter) Heizung auch nicht gefroren. Als wir aufwachten, war es draußen noch total neblig, aber die Sonne ließ sich schon erahnen. Nach einem ersten schnellen Kaffee starteten wir gegen halb neun, aber erstmal nur wenige Kilometer bis zur Sognefjellhütte. Dort hielten wir für ein paar Fotos an. Der Nebel wich nun endgültig der Sonne.
Anschließend fuhren wir die komplette RV55 zu Ende bis nach Lom. Nach den anfänglich hohen Bergen schraubte sich die Straße wieder langsam runter und wurde im Leierdalen immer lieblicher.
In Lom gab’s einen kleinen Stopp - das was vermutlich jeder hier macht - die sehr leckere Bäckerei besuchen (ein Brot und Zimt- und Puddingschnecken wanderten in unsere Einkaufstüte 😋), außerdem fotografierten wir die bekannte Stabkirche, allerdings nur von außen. Allzu lange hielten wir es heute aber nicht in dem trubeligen Ort aus - mehrere Reisebusse machten gerade einen Stopp, es war also recht viel los.
Wir wechselten nun auf die E15 Richtung Otta. In Vagamo bogen wir jedoch schon wieder ab, dank Google hatten wir eine Abkürzung entdeckt, die sehr vielversprechend klang - den „Sladalsvegen“. Das ist eine ca. 30km lange Gravelroad nach Norden, die über eine Hochebene führt. Sie ist mautpflichtig (100NOK), aber soll landschaftlich sehr reizvoll sein. Genau das war sie auch, die Straße trotz Gravel auch recht gut zu befahren. Also eine tolle Alternative zur E6.
Am Ende des Sladalsvegen mussten wir uns entscheiden - weiter nach rechts nach Dombas und dann über die E6 nordwärts oder weiter nach links übers Romsdalen nach Andalsnes. Wir entschieden uns für letzteres, wieder einmal Neuland für uns. Zunächst war die Strecke nichts besonderes, aber dann startete das Romsdalen mit einem Fluss, der sich durch Felsen schlängelte, einer schicken Stromschnelle und dann die großen sehr beeindruckenden Felswände. Die Trollveggen kurz vor Andalsnes sind übrigens die höchste senkrechte Felswand Europas.
Entgegen der Wettervorhersage war es jetzt - 16 Uhr immer noch trocken, so dass wir ganz spontan noch den Trollstigen hoch- und wieder runtergefahren sind. Eigentlich hatten wir das erst morgen früh geplant, haben dann aber gesehen, dass morgen zwei Kreuzfahrtschiffe im Andalsnes anlegen. Wie blöd, das wird sicher sehr trubelig und wir hatten keine Lust uns den Trollstigen mit entgegenkommenden Bussen zu teilen.
Später checkten wir auf dem Campingplatz in Andalsnes ein - direkt am Raumafluss umgeben von den hohen Bergen des Romsdalen, eigentlich ganz idyllisch, aber man hörte die E136 ein bisschen.
🚐: 248kmRead more
























Traveler
super, fast wie in den Alpen 👍🏼
Traveler
Da könnten wir auch nicht widerstehen! 🤩😋
TravelerEinfach wunderschön und viele Erinnerungen wurden wieder wach. Da braucht man gar nicht nach Kanada 😉, wenn auch das Land viel zu bieten hat.