• Wanderung durchs Innerdalen

    September 2 in Norway ⋅ ⛅ 11 °C

    Schone lange stand das Innerdalen auf unserer Wunschliste - angeblich Norwegens schönstes Tal. Bisher hatte es nur noch nicht in die Touren gepasst - lag nicht auf der Route oder das Wetter war zu schlecht.
    Dieses Jahr sollte es nun endlich klappen - dafür hatten wir in Andalsnes unseren Wecker gern auf 6:30 gestellt. Nach über 2,5 Stunden Anfahrt holten wir auf dem Wanderparkplatz unser Frühstück nach, schnürten die Wanderstiefel und starteten gegen den 10 Uhr unsere Tour. Bis ca 14 Uhr war perfektes sonniges Wetter angesagt. Der Parkplatz hier hinten im Tal ist übrigens ausreichend groß, kostet unter der Woche 75 NOK, am Wochenende 175 NOK.
    Man kann im Innerdalen auch gut mehrtagestouren oder sehr große Tagestouren unternehmen. Wir entschieden uns aber für die Klassiker - den Weg zur Innerdalshytta und zurück. Am Anfang geht’s gleich ordentlich bergauf, aber auf breitem Weg. Überhaupt ist der Wanderweg technisch gar nicht anspruchsvoll, dafür wunderschön. Blick auf einen Gletscher, die umliegenden Berge, zwei Seen und viele süße Holzhütten mit Grasdächern. Für tolle Fotomotive ist also reichlich gesorgt. Die Innerdalshütte hat bis Mitte September geöffnet - sie ist für ihre leckeren Waffeln bekannt und natürlich ließen wir uns das nicht entgehen. Hinter der Hütte gibt’s einen wunderschönen Aussenbereich mit Blick auf Berge und See. Dort ließen wir uns in der Sonne die leckeren Waffeln 🧇 schmecken.
    Wir liefen noch ein kleines Stück weiter, hier werden die Wege etwas anspruchsvoller und Stöcke würden nicht schaden.
    Irgendwann ging’s den gleichen Weg zurück, es zogen wie angekündigt immer mehr Wolken auf. Ganz am Ende fing sogar leichter Nieselregen an. Gut dass wir so früh gestartet waren.
    Auch wenn der Besuch des Innerdalen doch einige Kilometer bedeutete, hat sich dieser Ausflug für uns total gelohnt 😄.

    🥾: 10,7 km, 414 HM
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