• Gestrandet in Sortland

    Sep 20–23 in Norway ⋅ ☁️ 11 °C

    Leider war die Reparatur am Camper nur von kurzer Dauer. Schon am nächsten Tag - wir waren gerade auf dem Weg nach Digermulen (Lofoten) zur Kaiservarden-Wanderung sprang die Warnleuchte erneut an. So ein Mist. Es war Samstag Mittag - wir telefonierten kurz mit der Werkstatt in Sortland, sollten Montag wiederkommen, und nur mit nicht allzu hoher Geschwindigkeit weiterfahren.
    Wir steuerten einen Campingplatz auf halber Strecke an (in Gullesfjord), am nächsten Tag (Sonntag) dann die restlichen 35 Kilometer auf den Campingplatz nach Sortland. Unsere Stimmung war entsprechend.
    Montag früh dann Telefonat mit Werkstatt daheim, Werkstattbesuch in Sortland und danach dem ADAC. Was wir schon am Wochenende befürchtet hatten, wurde nun Gewissheit. Wir können mit dem Camper nicht mehr nach Hause fahren.

    Jetzt gab es einiges zu organisieren. Diverse Unterlagen beim ADAC einreichen (in der Hoffnung dass sie den Rücktransport des Campers übernehmen) und parallel unsere eigene Rückreise organisieren inkl. Kaufen von Reisetaschen usw.

    Immerhin haben wir es mit dem Campingplatz in Sortland sehr gut getroffen. Während er eigentlich fürs reine Camping zu teuer ist (580 NOK pro Nacht 😳), hat man uns hier zusätzlich zum Stellplatz für die letzten zwei Nächte eine geräumige Hütte mit Küche und Bad zur Verfügung gestellt - dort konnten wir sehr gut packen und sortieren, während wir Abend und Nacht noch in unserem Camper verbringen konnten. Dafür haben wir 750 NOK (Hütte+Stellplatz) bezahlt.
    Nebenbei haben wir uns auch noch ein Bisschen Sortland angeschaut, normal nimmt man die Stadt ja eher als Versorgungspunkt auf den Vesteralen war.

    Anstelle von Rückreise über Schweden strandeten wir also weitere Tage auf den Vesteralen - das war ganz schön traurig und auch nervenaufreibend, insbesondere solange bis wir die Zusage vom ADAC hatten… 🙁
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