• Baja California Sur - Desert Friends 🌵

    Dec 3–9, 2024 in Mexico ⋅ ⛅ 26 °C

    Wo fange ich an... ich traf die letzte Zeit überall tolle Menschen... so das ich mir nie wirklich Zeit name euch auf meiner Reise mitzunehmen - ich entschuldige mich hermit für die lange Reiselücke und nehme euch gerne in die letzten paar Wochen bis nach La Paz mit 😄. La Paz ist die letzte grössere Stadt auf der Baja California. Auf dem Weg von Guerrero Negro hier her hatte ich tolle Wegbegleiter, ein hübscher Campingplatz, Weg-Engel, neue Herzensmenschen, alte Frende und einen wunderbaren Host. Aber
    eines nach dem anderen. 

    Ich radelte von Guerrero Negro nach San Ignacio. San Ignacio ist eine Oase in der Wüste. Durch den Fluss der durch diesen Ort fliesst, wachsen viele Palmen und Datel Bäume. Ich fühlte mich sofort wohl. Dazu kam ein super Campingplatz mit weiteren Fahrradreisenden, lernte Markus von Neuseeland und Anna und Jack aus Colorado kenne. Auch Kevin und Jan kamen auf den selben Camping. Weil ich mich so wohl gefühlt habe blieb ich insgesamt 3 Nächte. Verbrachte Zeit mit vielen Videocalls und Kevin und ich kammen auf den Genuss von Margaritas. Seit mein Alttag die Fahrradreise ist, hat sich meine Trinkfestigkeit verabschiedet und nach 2 Margaritas war ich bereits gut angetrunken. 

    Bevor ich mir noch weitere Gründe für zahlreiche Margaritas geben konnte, witmete ich mich der Weiterreise. Nächstes Ziel Mulegé. Dies war in 2 Tage padele treten zu erreichen. Der erste Tag hatte einige Aufstiege und es war unglaublich heiss. Mein Kopf machte sich bemerkbar und ich hielt den Tag kurz und steuerte eine Camping an. Somit waren es noch 100km bis nach Mulegé. Die radelte ich schlussendlich am folge Tag mal einfach so weg. 

    In Mulegé wurde ich von David aufgenommen. Ich hatte seinen Kontakt von einer tollen Fahrradreisende die mir 2 Wochen voraus ist. David ist wunderbar, hatte ein Bett für mich und offerierte mir solange zu bleiben wie ich gerne möchte. Als ich ihm erzählte dass Rene und Tim mit Eve ebenfalls unterwegs nach Mulegé sind, nam David diese drei Radler ebenfalls bei sich auf. Da Mulegé ein Treffpunkt für die Strassen und die Baja Divide (happige Montainbike route die sich durch die ganze Baja zieht, offroad duch Sand und Kaktusstacheln) fahrer ist, traffen wir einige neue und alte Weggspändli wieder. Ich genoss die Zeit in Mulegé und blieb insgesammt 4 Nächte. Witmete meinen Konsum mehr dem Bier und genoss das kleine idyllische Dorf am Meer. 

    Marion und Morris kommen ebenfalls aus der Schweiz und reisen mit ihrem gelben schönen und selbst ausgebauten Campervan. Aufgrund der Schweizer Nummer habe ich den beiden auf der Strasse gwunken und sie haben angehalten. Wir blieben in Kontakt und die beiden verweilten an einem schönen Strand nach Mulegé. Also verabredeten wir uns für ein Kaffee. Die Beiden sind wundervoll und ich genoss es mal wieder ohne viel überlegen mich in meiner Muttersprache zu verständigen. Ich radlte weiter und die beiden gingen zurück an den Strand. Sie wollten am nächsten Tag nach La Paz fahren. 

    Ich durfte in einem Garten von einem Restaurant mein Zelt aufschlagen und bekam unerwartet erfreuliche Gastfreundschaft von Anna und Jack (die beiden von Colorado, Bier getrunken in San Ignacio, in Mulegé und in diesem Restaurant irgendwo im niergendwo). Die beiden kämpfen sich durch die Baja Divide. Da ein Zelt zu schwer wäre, schlafen die beide auf Matte und Schlafsack simpel einfach auf dem Boden. Ich bin immer beeindruckt ab solch leichten und unkomplizierten Setups und hätte wohl jede Nacht unglaubliche Angst vor Spinnen, Skorpione und Schlangen 😄. Aber ich schweife ab...

    Am folge Tag wurde ich von Marion und Morris aufgeholt. Die beiden offerierten mir eine Mitfahrgelegenheit an. Dankend nam ich diese entgegen. Zuerst wollte ich nur nach Loreto mitfahren. Ich wusste aber, dass nach Loreto bis nach La Paz ein steiller langer Aufstieg von 13 km folgt und anschliessend nur eine gerade Strasse. Zudem war die Gesellschaft der beiden einfach zu toll und ich blieb bis nach La Paz im Van sitzen. Die beiden fuhren zu einem Strand. Ich schlug mein Zelt neben ihrem Van auf und bedankte mich, indem ich für die beiden Kochte. 

    Am folge Tag luden mich Marion und Morris, nachdem ich eknen super feinen Kaffe erhielt, bei der Fähre ab und machten sich bereit für die Überfahrt.

    Ich radelte nach La Paz, verbrachte eine Nacht in einem Hostel bevor ich mich in das Airbnb von Kevin einnistete. Da lernte ich auch den Ersten Österreicher Tourenfahrradfahrer Manuel kennen. Ein Herzensmensch stellte sich heraus und wir verquatschten uns bis spät in die Nacht. Am folge Abend liesen wir das Airbnb welches für 2 Personen angedacht ist, etwas sprengen und Kevin gewährte den beiden Brüder aus Frankreich Clotaire und Pierre ebenfalls einen Platz für ihr Mätteli. 

    Es war richtig entspannt als Kevin und ich nur noch zu zweit waren und ich hatte somit sogar ein Bett.

    Ich machte mir ein Weihnachsgeschenk... oder ich brauchte einfach einen Grund für das viele Gelt auszugeben. Ich wollte mit Wahlhaien schwimmen gehen. Für mich klang das sehr romantisch... wäre es vieleicht auch, wenn man nicht tonnenweise Tabletten gegen Seekrankheit nehmen muss und beim reinspringen in das Meer von Panikattaken heimgesucht wird 😬😆 fazit... es war eindrücklich und toll aber mit romantik hatte das in meinem Falle nichts zu tun.
    Mich auf Atmen, Fisch und Meer zu konzentrieren ging so gar nicht auf. Mir war das alles mega peindlich und als einer der Guides mich an der Hand nam und zu dem grossen Wahlhai führte, jrallte ich mich so fest an seiner Hand und lies sie gar nicht mehr los 🤦‍♀️. Ich bin dankbar für dieses wunderbare Erlebnis aber nicht bösse, dass ich am nächsten Tag auf die Fähre hoppste und die Guides in La Paz somit mit Sicherheit nicht mehr sehen werde...

    Lange Rede kurzer Sinn - Baja du warst eine Reise wert. Viel Liebe für diesen Ort!
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