Leon, Guanajuato, San Miguel de Allende
Jan 5–9, 2025 in Mexico
Aus Guadalajara raus war so ne Sache - grosse Stadt halt. Als ich den gröbsten Verkehr hinter mir hatte, fuhr ich nicht mal annähernd soweit wie ich wollte und schlug meine Zelte bei einem See auf, wo gratis Zelten erlaubt war. Neben ganz vielen aufdringlichen Hunden, welche ich mit Händen und Füssen abwehrte, damit sie nicht in mein Zelt kommen, ein schöner Platz. Der Weg zu diesem Platz war nicht ganz so schön. Ich weis nicht was sich die Leute überlegt haben - lass mal betonieren und random Steine reinwerfen - egal wie die dan landen. Und als ich mir den Weg zurück zu der Strasse erkämpfte, legte es mich tatsächlich zu Boden. Ich wollte vom Fahrrad absteigen und schieben, mein Fuss knickte weg und schwubsdibubs lag mein Fahrrad auf mir. Vergesst nicht, mein Fahrrad wiegt ca. 50 Kilo. In erster Linie war ich froh das es meinem Fuss gut ging. Bei weiteren Kilometer radeln stellte sich eher der Rücken als Problem. Angenehmes fahrradfahren würde ich es nicht mehr nennen. Aber ich kämpfte mich bis San Miguel el Alto durch. Aus Angst wenn ich in meinem Zelt schlafe, dass ich am Morgen nicht mehr aufstehen kann, entschied ich mich bequem für eine Hotel übernachtung. Ich plante 90km zu radeln bis Leon. Hatte dort auch ein Wamrshower und wusste Zach (Radreisender kennengelernt in Tequila) wird auch dort sein. Ich kämpfte mehr als es spass machte. Und als Marco anhielt und fragte ob er mich mitnehmen soll, lehnte ich nicht ab. Marco sprach nur spanisch und es war sicherlich keine grosse Diskusion die wir an Tag legten. Aber wir konnten uns etwas austauschen. Er nahm mich mit nach Leon und anstelle von 90km wurden es halt nur 50km. Ich war dankbar. Zach und ich verbrachten also die Nacht bei Paulo. Paulo ist Inahber eines eigenen Restaurants und neben einer tollen Stadtführung wurden wir herzlich mit Essen bedient. Es war sehr lecker und wir waren so dankbar für die grosszügige Gastfreundschaft. Zach und ich radelten am nächsten Tag gemeinsam nach Guanajuato. Dort wurde ich von Reed empfangen. Reed radelt ebenfalls von Alaska nach Argentinien und seit unserem Start waren wir in Kontakt auf Instagram. Wir haben uns aber nie getroffen und es war richtig cool das wir in Guanajuato endlich aufeinander traffen und den selben Warmshower teilten. Guanajuato ist eine richtig tolle Stadt. Wann nicht die Beste in Mexico bis jetzt. Die bunten Häuset schlängeln sich an den Hügel entlang und trotz Fahrrad schieben und auch laufen sehr anstrengend war, wird man von der Farbtracht und dem eigenen Grove der Stadt wie mitgezogen. Kartenlesen ist aber irgendwie schwierig bis unmöglich. Da es ein Untergrundnetz von Tunneln für die Autos und viele Wege oberhalb nur zu Fuss (oder Fahrrad wenn man die vielen Treppen ignoriert) machbar sind, ist die Karte ein virvar von Strassen und man weis nicht genau auf welchen Ebene die genau sind (dürft gerne Guanajuato in Google Maps eingeben 😉). Unser Host Richard ist von der USA und macht sixh ein gutes Leben in Guanajuato. Er war echt super und wir durften solange bleiben wie wir wünschten. Auf jedenfall hatten Reed und ich eine gute Zeit und wir radelten zusammen weiter Richtung San Miguel de Allende. Ein hübsches Dorf mit vielen Farben. Aber dan halt doch irgendwie so wie schon 30 Dörfer zu vor. Und Ortsgetreu schoben wir unser Fahrrad mal ordentlich ein paar Höhenmeter hoch. Wir fragten die Feuerwehr, ob wir unsere Zelte bei ihnen aufschlagen dürfen. Das ist so ein Ding in Mexiko, dass mal als Radtourist immer bei der Feuerwehr übernachten darf. So stellten wir die Zelte, gingen einkaufen und verbrachten eine etwas unruhuge Nacht afgrund der Sirenen bei den Bombros 😊.Read more




















