• Cafayate - hola Argentina, hola Vino

    6.–7. nov. 2025, Argentina ⋅ ☀️ 24 °C

    Da war es... das zweitlezte und letzte Land meiner Reise... Argentinien 🇦🇷. Vielleicht... aber natürlich nur villeicht, rollte beim 'Willkommen in Argentinien' Schild eine Träne über meine Wange und ich hollte tief Luft damit ich nicht von den Gefühlen überwältigt wurde...
    Ich plante Schritt für Schritt... erreicht immer wieder kleine Meilensteine und meinem Ziel so sichtbar näher zu kommen ist auf der einen Seite beängstigend und auf der anderen Seite einfach nur Verrückt.
    Aber genug über meinen emotionalen Ausbruch. Denn das Glücksgefühl wurde rasch von der Geldproblematik abgelöst. Geheimtipp Wetsern Union stellte sich als grosse Challange dar. Den als ich am Schalter von Western Union stand, wurde ich abgewiesen mit - wir haben kein Gelt. Argentinien ist mitten in einer Inflation und die Preisen ändern sich Täglich... bei der Bank konnte ich nur 30'000 (17 CHF) mit einer Gebühr von 15'000 beziehen. Da ich nicht ganz ohne Geld reisen wollte, machte ich das zwei Mal und markierte mir alle Western Union's bis die nächst grössere Stadt Jujuy in meiner Karte. Ich hatte richtig angst Geld auszugeben. Daher richtete ich es mir ein, jede Nacht wild zu campen. 1 Nacht traff ich eine kolumbianische Familie, die mit ihrer Tochter reisen und wir campten in einem kleinen Inenhof. Die zweite Nacht stellte ich mein Zelt in einem trockenen Flussbed nicht sichtbar von der Hauptstrasse und die dritte Nacht auf einem Dorfplatz mit Grillstellen. Ich brauchte genau Geld um mir einmal Gemüse und einmal Brot zu kaufen. Wasser wurde gefiltert und essen hatte ich in Bolivien nochmals aufgestockt. Nur das schöne Dorf Humahuaca lies mich nicht einfach so vorbei ziehen und ich fand ein super und preiswertes Restaurant wo ich mit Karte zahlen konnte. Generell war die Landschaft überwältigend. Ich weis auch nicht warum ich in Peru zu den Rainbowmontains lief.. hier gibts die am Strassenrand quasi Take-Away. Und neben schönen Landschaften waren die Menschen auch super lieb - auf jeden Fall was ich verstand, wenn sie mit mir sprachen. Das Spanisch in Argentinien hat einen sehr starken Dielakt und es fühlt sich für mich an als fange ich wieder bei 0 an. Aber okey - gezwungenermasse: Challange acepted... In jedem Dorf das ich besuchte, stattete ich Western Union einen Besuch ab... und ich erhilt immer die selbe Antwort - no tengo Platta. Platte heisst so viel wie Cash oder Scheine. In Jujuy checkte ich in einem Hostel ein und stellte den Wecker um bei Öffnung um 08.30 Uhr am Schalter der Wester Union zu stehen. Das klappte dan hervorragend und ich konnte 370'000 (200 CHF) argentinische Pesos abheben. Ich weis nicht was ihr so macht um reich zu werden, aber geldabheben in Argentinien schenkt einem auf jedenfall ein Gefühl von Reichtum.
    In einem Whatsappchat unter Fahrradreisenden in Südamerika meldeten sich mehrere mit Geldproblemen in Argentinien und ich berichtete von meinem Erfolgserlebnis. Da nam Danny mit mir kontakt auf. Er war auch gerade in Jujuy am Geldabheben und besuchte mich anschliessend im Hostel wo ich gerade meinen platten Reiffen flickte. Ich hatte am Tag zufor einen Dornenbusch eingefahren und das war seither mein 2 Platten. Danny ist eine berühmte Persönlichkeit. Er ist Contentcreater aus Deutschland und hat über 220'000 Follower auf Instagram. Umso erstaunlicher war es, dass ich Danny nicht kannte. Wir verstanden uns aber auf Anhieb und beschlossen, uns am Abend in Salta wieder zu treffen. Doch als unterwegs meinem Reifen wieder die Luft ausging, war ich froh das Danny mit umwegen und langem Stop in Jujuy genau in diesem Moment die Strasse hoch kam und mir mit seiner elektronischen Pumpe ordentlich Luft in meinen Reiffen reinballerte 😄. Wir fuhren den Rest bis Salta zusammen. Das Hostel bei welchem wir eincheckten, ist wohl eines der Besten die ich auf der ganzen Reise hatte. Das Preisleistungsverhältnis war echt super und alleine die Dusche war so toll, dass es sich lohnte 2 Nächte zu bleiben. Ich überedete Danny ebenfalls zu bleiben und wir schlenderten zwischen Cafe, Eisdiele, Fahrradladen und Aussichtsplatform durch Salta. Am nächsten Tag vereinbarten wir nochmals einen gemeinsamen Schlafplatz. Der Ort wo wir übernachteten hiess Alemania (übersetzt Deutschland) was lustig war, weil kaum waren wir in Deutschland, schüttete es in Ströhmen. War ja klar! Die Instagramkarriere von Danny ist mit seinen guten Küste als Fotograf geschuldet. Also die ausserordentlichen Guten zwei Fotos sind von ihm 😄.
    Am nächsten morgen trrennten sich unsere Wege wieder. Danny ist schon ordentlich schneller Unterwegs als ich und drückt locker 180km im Tag. Da kann ich mit meinen 70 - 100km kaum mithalten. Allgemein war ich dankbar für das längere Tageslicht, da ich wirklich wieder auf deutlich mehr km im Tag komme, weil ich gegen Abend wieder länger Zeit habe zum radeln.
    Nachdem ich much von Danny verabschiedet hatte, packte ich mein durchnässtes Zelt ein und fuhr los. Kaum ausserhalb von Deutschland erschien wieder die Sonne (ohne Witz ich glaube die haben den Ort Wetterbedingt Deutschland genannt).
    Die Strecke von Alemania nach Cafayate war ein reines Spektakel. Unglaublich schöne Gesteingebirge mit einem Farbenspiel, wenn man es malen würde, wäre es als kreative Unmöglichkeit abgebucht. Ich muaste mich mehrfach kneiffen, das dies Real ist. Cafayate ist ein in Rebbergen gelegenes Dorf. Ich war froh für ein günstiges Hostelbett um mein Zelt zum drockenen aufzuhängen und genoss die Gesellschaft im Hostel. Gönnte mir eine sehr feine Pizza, Empanadas und ein Glas von einem lokalen Wein. 🍷
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