• Graulf
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45 +3 Summits

»Peakbagging« nennt man das wohl.
Ich habe mir jedenfalls vorgenommen in sehr loser Folge die jeweils höchsten „Berge“ der 37 Landkreise und 8 kreisfreien Städte Niedersachsen, plus HB, HH & BHV zu besteigen, so sie denn öffentlich zugänglich sind.
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  • Kreis Stade - Litberg 65m ü.NHN

    Yesterday in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Ein so schöner Septembertag mußte genutzt werden. Dazu nahm ich heute das erste Mal überhaupt mein Fahrrad mit in die Bahn, was trotz Deutschlandticket noch einmal 7 € mehr kostete.
    Es muss sich also auch lohnen und ich verließ die Bahn in Tosedt um von dort aus ca. 20 km über tolle Wege bis in einen Ort mit dem schönen Namen »Sauensiek« zu radeln.

    Hier befindet sich der mit 65m ü.NHN der höchste Berg im Landkreis Stade, von dem, wie schon beim Steinberg, der gute Herr Gauß seine Trigonometrische Messungen gemacht hat. Auf dem Gipfel steht neben einem Findling, einer Sitzecke und zwei Wackeltieren für die Kinder auch ein 2008 erbauter Aussichtsturm. Diese tolle 25 m hohe Turm hat mich mit seinen 133 Stufen ganz schön ins schnaufen gebracht. Ich bin wirklich nicht mehr in Form.
    Oben angekommen auf nunmehr 65+25=90m Höhe hat man einen großartigen Blick in die überwiegende flache Ferne. In einer Richtung konnte ich sogar den Fernsehturm von Hamburg erkennen, was aber unmöglich zu fotografieren war.
    Das nenne ich mal eine wirklich schöne Gipfel-Erfahrung hier im Landkreis Stade. Da können sich manch andere Landkreise gern eine Scheibe von abschneiden.

    Wieder unten angekommen fuhr ich mit meinem elektrifizierten Drahtesel ins ca. 7 km entfernte Apensen, denn dort befindet sich ein Haltepunkt der Elbe-Weserbahn RB33, die mich an diesem Tag noch in die Nähe eines weiteren meiner 48 Summits bringen sollte.

    Aber dazu mehr im nächsten Footprint.
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  • Kreis Osterholz-Scharmbeck - Weyerberg 54,4m ü.NHN

    September 21 in Germany ⋅ 🌬 18 °C

    Per Bahn und Bus fuhr ich heute nach Worpswede. Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich tatsächlich noch nie hier war, obwohl dieser berühmte Künstlerort im ehemaligen Teufelsmoor gar nicht so weit von Zuhause entfernt ist. Ein Montag ist aber nicht unbedingt der ideale Tag um diesen schönen Ort zu besuchen, musste ich feststellen. Einige der Gallerien und Musen haben geschlossen, ebenso auch einige der Restaurants.

    Geöffnet aber hatte die „Große Kunstschau Worpswede“, eines der vier Museen hier.
    Eine interessante Ausstellung in einem architektonischen sehr interessanten unter Denkmalschutz stehenden Gebäude. Etwas überraschend für mich entdeckte ich zwischen Mackensen, Modersohn und Vogler, auch drei Objekte einer Mitschülerin, die damals mit mir zur Grundschule ging.

    Nach der Kunst ging es zum Berg, denn am Ortsrand befindet sich der Weyerberg, der mit 54,4 m ü.NHN auch der höchste Punkt des Landkreises Osterholz-Scharmbeck ist.
    Auf dem Berg, einige Meter unterhalb der höchsten Stelle steht eine sehr interessante Skulptur (?) . Eine beidseitig verspiegelte, mannshohe, zweidimensionale Silhouette eine Manns mit Hut, der durch ein Fernglas schaut. Ein Foto aus dem richtigen Winkel geschossen, ergibt ein skurrile Verschmelzung von Vorder- und Hintergrund.

    Ein Abstecher zum nahegelegenen, ca. 18m großen Denkmal, bzw. Bauwerk „Niedersachsenstein“ war enttäuschend, da dieses wegen einer Restaurierung komplett eingerüstet und verhüllt war. 🤷‍♂️ Egal, Denkmäler aus der Kaiserzeit sind eh nicht so meins.

    Über schöne Wege ging es zurück nach Worpswede und nach einem kleinen Bummel zur Bushaltestelle.
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  • Bremen - Friedehorstpark (32,5m ü.NHN)

    September 15 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Auf zur nächsten herausfordernden Gipfelbesteigung.
    Wie bereits vor 3 Wochen, als ich den höchsten Punkt Hamburgs erklommen habe, konnte ich mit meinem heutigen Ziel ebenfalls zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. So habe ich dieses Mal also den fünften der von mir angestrebten 48 Summits und zusätzlich auch noch einen weiteren der 16 Summits of Germany besucht.

    Mit meinem vor kurzem erworbenen Deutschlandticket im Smartphone fuhr ich per Bahn in den Norden Bremens bis zum Bahnhalt St. Magnus. In der Nähe entdeckte ich einen kleinen idyllischen Waldweg der genau in die richtige Richtung zu meinem Ziel führte. Nur die etwas laute Autobahn die parallel unterhalb dem, sogar als Wanderweg gekennzeichneten Weg verläuft, störte ein wenig.

    Ziel war der zu St.Magnus und Burglesum, und damit auch zu Bremen gehörende Friedehorstpark. Der kleine Hügel neben dem Parkweg war schnell gefunden und ein kleiner Trampelpfad führte hinauf zum ca. 30cm hohen Gipfelkreuz. Sehr angemessen für einen solch beeindruckenden Peak.

    Zurück zur Bahn, dieses Mal zum Bahnhalt Burglesum. Es war insgesamt ein kurzer aber schöner Spaziergang und da es offiziell noch kein Herbst ist hatte ich heute quasi meinen persönlichen:
    „Sommer-Vormittag in Lesmona“
    (Liebe Grüße an Frau Riemann 😊)

    Anschließend fuhr ich mit der S-Bahn in die City und ging in Bremen noch ein wenig Bummeln mit anschließendem Essen und zwei alkoholfreien Weizen an direkt der Weser.

    Ich bin ein wenig traurig. Die Bremer City hat doch arg nachgelassen, seit der Zeit, als es etwas ganz besonderes war, wenn meine Eltern mit mir und meinem kleinen Bruder vielleicht ein- oder zweimal im Jahr vom Dorf in diese große Stadt fuhren. Karstadt und Horton, die Häuser in denen ich in den 70ern das erste Mal mit einer Rolltreppe fahren durfte, sind leer oder nur noch ein Schatten ihrer selbst. Viele andere Geschäfte nur noch Schnickschnack oder inzwischen Touri-Buden 🤷‍♂️

    Na ja Zeiten ändern sich, immer und immer wieder - das muss so

    Live Long and Prosper 🖖
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  • Kreis Rotenburg - Höllenberg (93 m ü.NHN)

    September 6 in Germany ⋅ 🌬 19 °C

    Heute habe ich ausnahmsweise einen Berg nicht zu Fuß erstiegen, sondern ihn per Fahrrad erklommen. Ok, ein kleines bisschen elektrische Hilfe war auch dabei und die letzten Meter musste ich schieben.
    Da der Höllenberg in akzeptabler Reichweite von meinem Zuhause liegt hab ich mich an diesem schönen Sonntag auf mein E-Bike gesetzt und eine Tour durch mein heimatliches Mittel-Niedersachsen gemacht.

    Einige Kilometer hinter Visselhövede, oder wie wir hier meist sagen hinter „Vissel“ habe ich mich dann dummerweise von GoogleMaps routen lassen. Das Ding hat mich dann über teils abenteuerliche Feldwege zu dem Waldstück geführt in dem sich der Gipfel befindet.

    Am höchsten Punkt, im durchaus hübschen Wald befindet sich unübersehbar ein 1929 aus Findling und Beton gemachtes „Denkmal“ mit brauner Kack-Vergangenheit 🤮. (siehe Wikipedia). Wenigstens konnte ich dort aber keine entsprechenden Symbole mehr erkennen.
    Etwas unterhalb am Waldrand zieht hier übrigens der 145 km lange, niedersächsische Hermann-Billung-Wanderweg vorbei. Diesen oder den in Teilen parallel laufenden Freudentalweg möchte ich irgendwann auch noch mal laufen.

    Der Rückweg war etwas einfacher, da ich recht schnell auf bessere Wege stieß, die mich zurück zur Straße führten. Während des Heimwegs machet ich noch Stop an einen schönen, gut besuchten Ausflugslokal mit lecker Essen und Getränk. Alles in allem hab ich eine ca. 55km Radtour hinter mir und keinen Tropfen Benzin verfahren.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Höllenberg_(Südhe…
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  • Kreis Harburg - Hülsenberg (155m ü.NN)

    August 26 in Germany ⋅ ☀️ 23 °C

    Da ich an diesem Tag zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollte, machte ich mich vom Hasselbrack gleich weiter auf in Richtung des Hülsenbergs, der wohl als die höchste Erhebung der Harburger Berge und des Landkreises Harburg gilt.

    Zuerst überlegte ich wieder zurück zum Heidschnuckenweg zu gehen, entschloss mich aber dann, auf mehr oder weniger direkten Weg quer durch die Wälder der Harburger Berge zu wandern. Das war gar nicht so einfach, denn es gibt hier zwar eine Menge Wege, die den Spuren nach wohl stark von Mountainbiker genutzt werden, aber ich musste schon arg in die Smartphone-Karten hinein zoomen um mich nicht zu verlaufen.

    Letztendlich fand ich mitten im Wald an der auf einer der Karten angegebenen Stelle so etwas ähnliches wie einen „Gipfel“. Dieser war sehr unspektakulär und die letzten ca. 100-50m war der Weg auch nicht mehr sehr gut dort „hinauf“. Oben auf befindet sich zumindest ein unbeschrifteter geodätischer Messpunkt. Ich war also nicht ganz falsch. Wieder zuhause, las ich mir den Wikipedia Eintrag zum Hülsenberg durch und denke inzwischen, dass ich nicht ganz genau an der richtige Stelle war, eher in der Nähe des eigentlichen Gipfels, aber noch einmal geh ich da nicht auf die Suche und erkläre diesen Punkt einfach als erfolgreich abgehakt. (Immerhin mache ich hier für mich die Regeln 😉)

    Weiter ging’s auf schönen Wegen hinunter bis nach Langenrehm und zurück auf den Heidschuckenweg. An der dortigen Trailmagic Bude 👍 bei NST km 616,8 machte ich ausgiebig Pause. Großen Dank hier an die Bertreiber*In des umgebauten Bauwagens. Dort entschied ich, dass meine derzeitige Fitness nicht mehr ausreichend war um noch den Bahnhof in Buchholz zu erreichen. Eine kurze Recherche ergab, dass in ca. 20 Minuten ein Bus von Langenrehm zum Bahnhof Klecken fahren sollte. Zurück zur nahegelegenen Bushaltestelle. Bus erwischt und gleich darauf noch den passenden Zug zurück in die heimatliche Provinz.
    Glück gehabt. es war ein wirklich schöner Tag. Mal schauen welcher Landkreis der nächste ist.
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  • Hamburg - Hasselbrack (116m ü.NN)

    August 26 in Germany ⋅ ☀️ 23 °C

    Es wurde endlich mal wieder Zeit die Wanderschuhe anzuziehen und mein großspurig angekündigtes Niedersächsisches Bergprojekt fortzusetzen. M

    Da wir uns gerade mitten in der Heideblüte befinden, hab ich mich am Morgen per Bahn zum Trailhead des Heidschnuckenwegs bringen lassen, nun ja zumindest fast, denn von der S-Bahnstation Hamburg-Neugraben muss man sich noch ein Stückchen durch die Vorstadt kämpfen. An diesem Tag war wohl Einschulung, denn mir sind auf dem Weg diverse Abc-Schützen mit Schultüte und Elternteil begegnet.

    Los ging es dann auf dem Heidschnuckenweg durch die Fischbecker Heide, wo auch ein guter Teil des Heidekrauts tatsächlich noch bühte; nicht mehr alles, aber es waren immer noch Flecken von lila zu sehen. Irgendwann wechselte der Weg von der Heide in den Wald der Harbuger Berge. Bei der keinen und mittlerweile sicher sehr teuren, exklusiven Waldsiedlung Tempelberg verließ ich den Heidschuckenweg und ging über hügelige Waldwege zum südlichsten Zipfel des Landes bzw. der Stadt Hamburg auf den Hasselbrack. Dieser wird auf seiner Inschrift ganz hanseatisch, nicht als höchster Berg sondern nur als „höchster Punkt“ Hamburg bezeichnet.

    Hiermit habe ich also den zweiten der von mir angestrebten 48 Summits bestiegen und zusätzlich auch noch meinen 6. der berühmten 16 Summits von Deutschland.
    Den Wurmberg (NDS) und den Brocken (LSA) hatte ich bereits vor einigen Jahren bei diversen Touren im Harz erstiegen und den Langenberg (NRW) bei meiner Wanderung auf dem Rothaarsteig 2019. Die Wasserkuppe (HE) hatte ich als Kind bei einem Schulausflug und die Zugspitze (BY) zusammen mit meinen Eltern jeweils schon in den 70er Jahren besucht.
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  • Kreis Verden - Steinberg (73,9m ü.NN)

    February 15 in Germany ⋅ ☁️ 0 °C

    An einem wunderschönen sonnigen Wintertag Mitte Februar 2026 brach ich nach dem sonntäglichen Mittagessen auf, um meinen ersten Berg in diesem Jahr zu besteigen. Ausgangspunkt war ein ca. 54m ü.NN. gelegener Parkplatz nahe dem kleinen Ort Holtum (Geest), von wo aus ich mich ohne zusätzlichen Sauerstoff über einen verschneiten Rundweg durch den Wald zum nahegelegenen Gipfel begab. Hier hatte übrigens schon der gute Carl Friedrich Gauß einen seiner Messpunkte für seine kartographische Triangulation, die auch auf der Rückseite des letzten 10,-DM Scheins abgebildet war.
    Insgesamt hatte ich einen wunderschönen 5,5 km langen Wsldspaziergang.
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    Trip start
    February 15, 2026