• Graulf
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45 +3 Summits

»Peakbagging« nennt man das wohl.
Ich habe mir jedenfalls vorgenommen in sehr loser Folge die jeweils höchsten „Berge“ der 37 Landkreise und 8 kreisfreien Städte Niedersachsen, plus HB, HH & BHV zu besteigen, so sie denn öffentlich zugänglich sind.
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  • Kreis Rotenburg - Höllenberg (93 m ü.NHN)

    September 6 in Germany ⋅ 🌬 19 °C

    Heute habe ich ausnahmsweise einen Berg nicht zu Fuß erstiegen, sondern ihn per Fahrrad erklommen. Ok, ein kleines bisschen elektrische Hilfe war auch dabei und die letzten Meter musste ich schieben.
    Da der Höllenberg in akzeptabler Reichweite von meinem Zuhause liegt hab ich mich an diesem schönen Sonntag auf mein E-Bike gesetzt und eine Tour durch mein heimatliches Mittel-Niedersachsen gemacht.

    Einige Kilometer hinter Visselhövede, oder wie wir hier meist sagen hinter „Vissel“ habe ich mich dann dummerweise von GoogleMaps routen lassen. Das Ding hat mich dann über teils abenteuerliche Feldwege zu dem Waldstück geführt in dem sich der Gipfel befindet.

    Am höchsten Punkt, im durchaus hübschen Wald befindet sich unübersehbar ein 1929 aus Findling und Beton gemachtes „Denkmal“ mit brauner Kack-Vergangenheit 🤮. (siehe Wikipedia). Wenigstens konnte ich dort aber keine entsprechenden Symbole mehr erkennen.
    Etwas unterhalb am Waldrand zieht hier übrigens der 145 km lange, niedersächsische Hermann-Billung-Wanderweg vorbei. Diesen oder den in Teilen parallel laufenden Freudentalweg möchte ich irgendwann auch noch mal laufen.

    Der Rückweg war etwas einfacher, da ich recht schnell auf bessere Wege stieß, die mich zurück zur Straße führten. Während des Heimwegs machet ich noch Stop an einen schönen, gut besuchten Ausflugslokal mit lecker Essen und Getränk. Alles in allem hab ich eine ca. 55km Radtour hinter mir und keinen Tropfen Benzin verfahren.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Höllenberg_(Südhe…
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  • Kreis Harburg - Hülsenberg (155m ü.NN)

    August 26 in Germany ⋅ ☀️ 23 °C

    Da ich an diesem Tag zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollte, machte ich mich vom Hasselbrack gleich weiter auf in Richtung des Hülsenbergs, der wohl als die höchste Erhebung der Harburger Berge und des Landkreises Harburg gilt.

    Zuerst überlegte ich wieder zurück zum Heidschnuckenweg zu gehen, entschloss mich aber dann, auf mehr oder weniger direkten Weg quer durch die Wälder der Harburger Berge zu wandern. Das war gar nicht so einfach, denn es gibt hier zwar eine Menge Wege, die den Spuren nach wohl stark von Mountainbiker genutzt werden, aber ich musste schon arg in die Smartphone-Karten hinein zoomen um mich nicht zu verlaufen.

    Letztendlich fand ich mitten im Wald an der auf einer der Karten angegebenen Stelle so etwas ähnliches wie einen „Gipfel“. Dieser war sehr unspektakulär und die letzten ca. 100-50m war der Weg auch nicht mehr sehr gut dort „hinauf“. Oben auf befindet sich zumindest ein unbeschrifteter geodätischer Messpunkt. Ich war also nicht ganz falsch. Wieder zuhause, las ich mir den Wikipedia Eintrag zum Hülsenberg durch und denke inzwischen, dass ich nicht ganz genau an der richtige Stelle war, eher in der Nähe des eigentlichen Gipfels, aber noch einmal geh ich da nicht auf die Suche und erkläre diesen Punkt einfach als erfolgreich abgehakt. (Immerhin mache ich hier für mich die Regeln 😉)

    Weiter ging’s auf schönen Wegen hinunter bis nach Langenrehm und zurück auf den Heidschuckenweg. An der dortigen Trailmagic Bude 👍 bei NST km 616,8 machte ich ausgiebig Pause. Großen Dank hier an die Bertreiber*In des umgebauten Bauwagens. Dort entschied ich, dass meine derzeitige Fitness nicht mehr ausreichend war um noch den Bahnhof in Buchholz zu erreichen. Eine kurze Recherche ergab, dass in ca. 20 Minuten ein Bus von Langenrehm zum Bahnhof Klecken fahren sollte. Zurück zur nahegelegenen Bushaltestelle. Bus erwischt und gleich darauf noch den passenden Zug zurück in die heimatliche Provinz.
    Glück gehabt. es war ein wirklich schöner Tag. Mal schauen welcher Landkreis der nächste ist.
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  • Hamburg - Hasselbrack (116m ü.NN)

    August 26 in Germany ⋅ ☀️ 23 °C

    Es wurde endlich mal wieder Zeit die Wanderschuhe anzuziehen und mein großspurig angekündigtes Niedersächsisches Bergprojekt fortzusetzen. M

    Da wir uns gerade mitten in der Heideblüte befinden, hab ich mich am Morgen per Bahn zum Trailhead des Heidschnuckenwegs bringen lassen, nun ja zumindest fast, denn von der S-Bahnstation Hamburg-Neugraben muss man sich noch ein Stückchen durch die Vorstadt kämpfen. An diesem Tag war wohl Einschulung, denn mir sind auf dem Weg diverse Abc-Schützen mit Schultüte und Elternteil begegnet.

    Los ging es dann auf dem Heidschnuckenweg durch die Fischbecker Heide, wo auch ein guter Teil des Heidekrauts tatsächlich noch bühte; nicht mehr alles, aber es waren immer noch Flecken von lila zu sehen. Irgendwann wechselte der Weg von der Heide in den Wald der Harbuger Berge. Bei der keinen und mittlerweile sicher sehr teuren, exklusiven Waldsiedlung Tempelberg verließ ich den Heidschuckenweg und ging über hügelige Waldwege zum südlichsten Zipfel des Landes bzw. der Stadt Hamburg auf den Hasselbrack. Dieser wird auf seiner Inschrift ganz hanseatisch, nicht als höchster Berg sondern nur als „höchster Punkt“ Hamburg bezeichnet.

    Hiermit habe ich also den zweiten der von mir angestrebten 48 Summits bestiegen und zusätzlich auch noch meinen 6. der berühmten 16 Summits von Deutschland.
    Den Wurmberg (NDS) und den Brocken (LSA) hatte ich bereits vor einigen Jahren bei diversen Touren im Harz erstiegen und den Langenberg (NRW) bei meiner Wanderung auf dem Rothaarsteig 2019. Die Wasserkuppe (HE) hatte ich als Kind bei einem Schulausflug und die Zugspitze (BY) zusammen mit meinen Eltern jeweils schon in den 70er Jahren besucht.
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  • Kreis Verden - Steinberg (73,9m ü.NN)

    February 15 in Germany ⋅ ☁️ 0 °C

    An einem wunderschönen sonnigen Wintertag Mitte Februar 2026 brach ich nach dem sonntäglichen Mittagessen auf, um meinen ersten Berg in diesem Jahr zu besteigen. Ausgangspunkt war ein ca. 54m ü.NN. gelegener Parkplatz nahe dem kleinen Ort Holtum (Geest), von wo aus ich mich ohne zusätzlichen Sauerstoff über einen verschneiten Rundweg durch den Wald zum nahegelegenen Gipfel begab. Hier hatte übrigens schon der gute Carl Friedrich Gauß einen seiner Messpunkte für seine kartographische Triangulation, die auch auf der Rückseite des letzten 10,-DM Scheins abgebildet war.
    Insgesamt hatte ich einen wunderschönen 5,5 km langen Wsldspaziergang.
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    Trip start
    February 15, 2026