• Bienee
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Kenia🇰🇪

A 10-day adventure by Bienee Read more
  • Trip start
    March 15, 2026

    Nairobi

    March 16 in Kenya ⋅ ☀️ 27 °C

    Nachdem wir gestern nur noch fix und fertig ins Bett gefallen sind, haben wir heute das erste mal realisieren können, dass wir in Kenia angekommen sind. Die erste Nacht mit gefühlt 100 °C und ohne Klimaanlage haben wir ganz gut gemeistert. Zum Frühstück gab es dann für umgerechnet 5€ Sandwich, Fruchtsalat und einen großen Kaffee. Dann sind wir kurz durch die Straßen geschlendert und haben uns gefühlt wie Aliens - willkommene Aliens😀 Weil wir etwas abgelegen vom Zentrum sind, gibt es hier so gut wie keine Touristen. Alle waren sehr interessiert und wollten teilweise sogar Fotos von uns machen. Weil wir noch keine kenianische Währung hatten, wurde uns dann sogar das Wasser im Supermarkt geschenkt. Auf einem Essensmarkt hätten wir uns durch das gegrillte Fleisch testen können, das haben wir dann aber abgelehnt, weil man ja nie weiß. Aber einfach alle sind hier so unfassbar lieb und aufmerksam. Jetzt liegen wir nur noch am Pool und genießen das Wetter, solange die Sonne noch scheint🌞Read more

  • Nightout Nairobi

    March 16 in Kenya ⋅ 🌙 23 °C

    Nach der entspannten Poolsession sind wir zwar völlig übermüdet, aber auch motiviert was von der Stadt zu sehen, Richtung Nairobi Zentrum gefahren. Mit Bolt kosteten 30km nur umgerechnet 7€. Die Fahrt war die reinste Odyssee. So einen Verkehr und die Art und Weise wie gefahren wird habe ich noch nie erlebt. Kreuz und quer, von links nach rechts. Und das ganze bei schönster Sonnenuntergangs-Romantik. Das Restaurant war Highclass. Beim Einchecken mussten wir unsere Taschen durch eine Gepäcksschleuse geben. Oben angekommen hatten wir eine wunderschöne Aussicht. Es gab Lachs und Steak und mega Cocktails.
    Trotzdem blieben die ganze Zeit die Eindrücken vom Hinweg im Hinterkopf. Etliche heruntergekommenen Hütchen, Mann an Mann, Armut, Müllberge an den Straßen und Menschen die mit allen Mitteln versuchen, Geld zu verdienen. Wir sind unfassbar privilegiert das mit europäischen Augen Sehen zu dürfen und man wird einfach auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Jetzt gehts ins Bett mit so vielen Eindrücken💤
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  • Komm wir geh'n auf Safari🦁🐘

    March 17 in Kenya ⋅ ⛅ 22 °C

    Mit wenig Schlaf, aber voller Vorfreude ging's heute morgen Richtung Maasai Mara - endlich auf zur Safari 🥹 Jimmy unser Fahrer hat uns um 7 Uhr eingesammelt und uns auf dem Weg zum Treffpunkt eine Menge über die kenianische Kultur erzählt. Hier ist es üblich, dass die Busse mit Graffiti besprüht werden. Es gibt sogar richtige Challenges zwischen den Artists. Das ist auch der Grund warum man hier mehr bemalte als unbemalte Fahrzeuge sieht. Tatsächlich ist es sogar so, dass manche Leute sogar lieber länger auf den nächsten Bus warten würden, wenn dieser bemalt ist, als in einen unbemalten Bus zu steigen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung hier ist verrückt. Kleine Fahrzeuge dürfen nur 100 km/h fahren, größere Autos 110, Busse sogar nur 80. Deutsche Autobahnen sind also ein absolutes Highlight. Kenia wurde damals von den Britischen Kolonien erobert, was erklärt warum hier links gefahren wird und auch der Führerschein nach britischen Regeln gemacht wird - die danach aber sofort wieder verfallen😀
    Das Krasseste war aber einfach, dass wir uns über die Sozialisierung in Deutschland und Kenia unterhalten haben. Afrikaner kennen Therapeuten nur aus Filmen und können sich gar nicht vorstellen, dass es die wirklich gibt und Menschen dafür Geld bezahlen, dass sie reden können. Hier ist es üblich mit jedem über alles zu reden. Sei es der Fremde an der Haltestelle oder eben Freunde und Familie. Jeder hilft jedem bei Problemen, sei es funktional oder eben mental. Ein schlechtes Leben in dem Sinne gibt es nicht, trotz all der Probleme rundherum. Das war auch einfach wieder so Augen öffnend, was für unfassbar dumme zivilisierte Probleme wir uns in Deutschland machen.
    Auf dem Weg ins Camp nach Masaai Mara haben wir schon unendlich viele Tiere gesehen. An jeder Ecke Herden von Kühen, Schafen, Ziegen. Alle grasen am Wegesrand und überqueren nach Lust und Laune die Straße. Das ist zum Fahren natürlich ne Katastrophe, aber irgendwie funktioniert das alles. Unser Highlight der Fahrt war die Geburt von einem kleinem Kälbchen mitten an der Straße🥹 Apropos Straßen, sofern man das so nennen kann. Wir würden die letzten Stunden wirklich durchgeschüttelt ohne Ende. Die Wege sind so hügelig und uneben und voller Schlaglöcher😀
    Angekommen im Camp hat es geschüttet ohne Ende. Aber passend zur Safari sind alle Wolken verzogen und die Sonne kam zurück.
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  • Maasai Mara🐘🦁🦒

    Mar 17–19 in Kenya ⋅ ⛅ 23 °C

    Die letzten 2 Tage waren ein absoluter Traum. Eigentlich ist es nicht möglich überhaupt Worte dafür zu finden, aber die Safari war von vorne bis hinten mehr als perfekt. Wir haben unglaublich viele Tiere gesehen, aus allernächster Nähe von Angesicht zu Angesicht. Ich hätte niemals geglaubt, dass das überhaupt möglich ist. Von den Big 5 fehlen uns leider der Leopard und das Nashorn, dafür haben wir aber einen Geparden beim Jagen, einen Löwen beim Fressen eines Wasserbüffels und sooo vieles Mehr gesehen. Die Bilder und Videos sprechen für sich. Moses Unser Fahrer hat auch einfach einen Orden verdient, weil kein anderer Fahrer so nah an die Tiere rsngefahren ist und so einen Blick dafür hatte, wo man am besten Tiere spotten kann. Die Tiere waren alle so gelassen und haben sich kaum aus der Ruhe bringen lassen. Ein Highlight war auch, dass wir während der Tour insgesamt 3 Autos aus dem Schlamm ziehen mussten, was insgesamt 2 Stunden gedauert hat. Alle haben sich im Matsch festgefahren. Die Gruppe mit der wir unterwegs sind ist auch einfach nur toll und wir haben so so viel Spaß gehabt.

    Spotted Tiere:
    - Zebras
    - Paviane
    - Warzenschweine
    - Hyänen
    - Giraffen
    - Gepard
    - Antilopen
    - Löffelhund
    - Schakal
    - Gazellen
    - Löwen
    - Büffel
    - Bisons
    - Thomson Gazelle
    - Topi Antilope
    - Nilpferde
    - Elefanten
    - Ipalas
    - Krokodile
    - Geier
    - Parabus
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  • Back to Nairobi🚗

    March 19 in Kenya ⋅ ☁️ 26 °C

    Es ging zurück nach Nairobi. Nach 2 Nächten im Zelt erwartet uns jetzt das komplette Gegenteil - der entspannte Part der Reise steht bevor. Aber einfach paar Worte noch zum Camp. Wir haben in einem Zelt mit lediglich 2 Betten und einem abgetrennten "Bad" übernachtet. Das Bad bestand aus einer Toilette und einer Kaltwasser-Dusche. Licht gab es nur von 18-23:00 Uhr. Um warm duschen zu können, mussten wir Toni dem "Hot-Water-Man" bescheid geben, der uns dann das Feuer angezündet hat, welches das Wasser zum Duschen erhitzt. Die Nächte unter Moskitonetz und mit ziemlich vielen offenen Stellen im Zelt waren tatsächlich besser als gedacht. In der 2. Nacht hat mich das Kopfkino aber erstmal um den Schlaf gebracht. Wie sich herausstellte auch nicht unbegründet, denn wie wir im Nachhinein erfahren haben gibt es zur Regenzeit in solchen Buschcamps eine Menge Schlangen🥲
    Die Einwohner des Dorfes, die sogenannten Masaai waren super lieb und haben uns den Aufenthalt relativ angenehm gestaltet. Außer die Frauen, die waren etwas speziell und und wollten uns gegenüber nicht ganz so freundlich sein 😀 Der Rückweg war dann recht unspektakulär. Wir haben ein letztes Mal Zebras und Gnus gesehen und sogar noch Mangusten. Der Abschied von Makda aus Kanada war sehr emotional. Wir hatten wirklich eine schöne und lustige Zeit zusammen. Abends ging es dann für uns noch zu einem Streetfood-Markt im Zentrum von Nairobi bzw. eigentlich war es eine Halle mit ganz vielen verschiedenen, bunten Wagen die unterschiedliche Gerichte angeboten haben. Man konnte draußen bei afrikanischen Beats gemütlich essen und trinken und dabei den Locals beim Tanzen zuschauen. Das war wirklich beeindruckend und wir haben kaum geredet, weil wir unseren Blick nicht von den tanzenden Paaren abwenden konnten. Relativ früh fing es dann zurück ins Hotel, weil wir schon um 5 Uhr am Morgen eingesammelt und zum Flughafen gebracht werden.
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  • Diani Beach🌊🌴

    Mar 20–23 in Kenya ⋅ ☀️ 30 °C

    Die letzten Tage unserer Reise haben wir am Diani Beach verbracht.
    Freitags ging es schon um 5 Uhr morgens Richtung Flughafen und somit Richtung Mombasa. Auf dem Weg zum Hotel sind wir noch eine Stunde durch Mombasa gefahren. Im Vergleich zu Nairobi war alles sooo viel grüner und es gab soo schöne Natur. Auch die Häuser sehen auf den ersten Blick etwas besser gebaut aus und bestehen immerhin zum Teil auch aus Mauern und nicht nur Blech. Hier leben überwiegend Muslime und dementsprechend strenger ist hier auch die Kleiderirdnung. Viele Einheimische tragen Gewand und Verschleierung. Im Hotel angekommen mussten wir noch kurz auf unser Zimmer warten. Eine der ersten Regeln die uns mitgeteilt wurden war: Do not feed the monkeys.
    Plottwist: Der Affe hat sich selber gefüttert indem er über meine Schulter von hinten angesprungen kam und mir mein Toast geklaut hatte, was ich mir schön aufbewahrt hab und genüsslich essen wollte😀 das Wetter war leider nicht so berauschend, weshalb wir uns zwar kurz an den Pool gelegt haben, aber eher um einfach mal zu schlafen. Abends sollte es dann entspannt in eine Bar gehen, witzigerweise mit dem Namen "Funky Monkey". Aus entspannt wurde etwas doller, da der Abend dann im Tandoori, einem lokalen Club endete🤡 Hier in Diani fahren 90% Tuctucs, das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, darum wurde der Weg zum Club dann schön mit Tuctuc bestritten😊
    Der nächste Tag war entsprechend quälig. Es schüttete aber auch aus Eimern und wir haben unseren Kater dann in Form von einer Wood-Massage aus unserem Körper vertreiben lassen. Im Leben haben wir morgens nicht gedacht, dass wir den Tag noch so aktiv zu enden bringen könnten. Aber im Hotel gab es dann noch eine Karaoke-Night und das haben wir uns nicht entgehen lassen. Mit den Mitarbeitern vom Hotel haben wir dann doch echt noch gut und lange ausgehalten und etliche Lieder gesungen. Sonntag haben wir uns dann ordentlich verbrannt, weil man die Sonne komplett unterschätzt hat. Das Meer und der Strand waren aber wunderschön bei Sonnenschein und der Vibe ein ganz anderer. Witzigerweise gibt es hier Ebbe und Flut und wie auch bei uns an der Nordsee können bei Ebbe sämtliche Meeresbewohner gesichtet werden. Allerdings deutlich gefährlicher als bei uns, weshalb man nur mit Schuhen durch das Watt gehen sollte. Weniger schön ist aber die Armut die auch hier am Strand sichtbar wird. Viele Einwohner wollen etwas verkaufen und belästigen einen wirklich schon extrem teilweise, um wenigstens ein bisschen am Ende des Tages verdient zu haben.
    Wir waren unfassbar traurig uns auf den Rückweg machen zu müssen. 10 Tage vergehen im Flug, aber die Erinnerungen an Kenia werden wohl auf Ewig bleiben🫶
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    Trip end
    March 24, 2026