9. Tag: Nizwa
16 novembre 2025, Oman ⋅ ☀️ 26 °C
Wir haben lange geschlafen, sehr gut gefrühstückt - Hotel ist einfach doch was feines mit Kind.
Nizwa ist eine schöne Stadt! Alles aus tollen, sandfarbenen alten Häusern mit Zinnen und man sieht, dass vieles wieder im alten Stil hergerichtet wurde.
Nach dem Frühstück sind wir auf den Souq, Nizwas großer Markt, der zum Teilen aus Handwerkskunst, zum Teil aus Süßspeisen wie Halwa oder Datteln aller Art besteht und auch aus frischem Obst & Gemüse. Er ist nach Themen sortiert, das macht es einfacher sich zurecht zu finden als in Mutrah.
Anna hatte den Auftrag Gewürze mitzubringen und daher hatten wir uns eine Weile damit beschäftigt den besten Gewürzdealer ausfindig zu machen, auf keinen Fall möchte man hier in eine Touristenfalle tappen! Dort angekommen war Anna dann erstmal beschäftigt, man muss sagen, dass die Gewürze in Sri Lanka oder dem Iran NOCH günstiger waren, aber trotzdem gute Preise. Außerdem haben wir eine Tahini Mühle entdeckt, zuschauen können wir das funktioniert (sehr simple) und uns auch damit eingedeckt, denn Tahini gehört ja zu den Grundnahrungsmitteln der Veganer mMn.
Dann gabs ein Mittagessen mit Aussicht, fast alle Restaurants haben wir Dachterassen, eine toller als die andere.
Die Toni hat heut plötzlich angefangen deutlich verständlichere Worte zu sagen und einem nachzusprechen. Die letzten Tage kamen eh schon viele neue Tierlaute dazu. „Nein“ ist gerade das häufigste Wort. Oma und Opa dürfen sich drauf einstellen nach dem Urlaub Moma und Popa zu heißen 😉 Außerdem hat sie heute gelernt, Bussis zu geben! Nur wenn sie will natürlich.
In 2 Tagen ist hier im Oman großer Nationalfeiertag und man sieht schon viele Vorbereitungen. Die Flagge, die Nationalfarben und auch das Gesicht des Sultans (ehemalig und aktuell) sind schon sehr präsent und Pferde üben auch schon das paradelaufen.
Auch hier fällt auf, wie friedlich dieses Volk ist. Vll auch kein Wunder, wenn Alkohol und Drogen unter langen Haftstrafen stehen. Anscheinend gibts dafür auch keinerlei Untergrundszene, es ist quasi uncool. Führt sicherlich auch zu friedlicheren Menschen. Wir haben uns bisschen ein gelesen, und es scheint, vor allem aber auch an einer speziellen Form des Islam zu liegen:
Der Oman folgt überwiegend dem ibaditischen Islam, einer sehr alten, friedlichen und unaufdringlichen Strömung, die Konsens, Bescheidenheit und moralische Integrität über Machtausübung stellt. Diese Haltung prägt seit Jahrhunderten das gesellschaftliche Leben: Sie fördert Ruhe, Toleranz und Gemeinschaftssinn, wodurch das Land bis heute außergewöhnlich stabil, höflich und harmonisch geblieben ist.
Das zeugtbsuch auch darin, dass die Gesänge der Muezzin nur kurz singt und die Moscheen auch nicht im Lautstärke-Wettbewerb zu einander stehen. Das war in zB in Sri Lanka ganz anders.
Nachmittags waren wir am Pool vom Hotel, haben die Toni in den Schlaf gewagelt um dann in Ruhe schön essen zu gehen! Eat wenn the Baby sleeps! Wieder auf einer tollen Dachterasse. Dabei konnten wir unseren gesamten weiteren Trip planen und quatschen ♥️Leggi altro














ViaggiatoreVielen Dank für die tollen Bilder und so interessanten kulturellen Infos. Anna weiter gute Besserung!
ViaggiatoreWie schaut denn die Tahin Mühle aus? Mahlt man damit dann geröstete Sesamsamen?
ViaggiatoreIch glaube der war ungeroestet!
ViaggiatoreHab dir ein Video reingeladen :)