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Roadtrip CAN Winter 25/26

93-päiväinen seikkaillu — JucyReisen & alex Lue lisää
  • Goodbye Revy & Hallo Hexenschuss 🤕❄️

    11.–14. maalisk., Kanada ⋅ ❄️ 0 °C

    Der Sturm ist tatsächlich gekommen. Und jeder in Revelstoke weiß: Der erste Blick am Morgen geht nicht aus dem Fenster, sondern auf den Zwerg. Dieser kleine Schneemesser-Gnom am Berg zeigt an, wie viel Neuschnee gefallen ist. Wenn der arme Kerl fast im Schnee versinkt, heißt das: Powder Alarm. ❄️⛄

    Und genau so war es. Der Forecast sagt 28 cm Neuschnee. Herzklopfen. 🤩❄️

    Also früh raus und ab zum Lift. Natürlich nicht alleine – an solchen Tagen ist ganz Revelstoke auf dem Berg. Die Schlange ist da, aber ehrlicherweise nicht so schlimm wie gedacht. Wir stellen uns etwa 45 Minuten vor Liftöffnung an. Und trotzdem stehen schon einige vor uns. Die Frage bleibt: Wann bitte kommen diese Leute? 😅

    Hier haben wir übrigens eine neue Regel gelernt: die 10-cm-Regel.
    Heißt: Wenn über Nacht 10 cm Neuschnee fallen, fängt man in Revelstoke einfach erst um 12 Uhr an zu arbeiten. ⏰❄️

    Ich frage mich ernsthaft, ob das in Deutschland funktionieren würde. 😆

    Oben angekommen: Powder ohne Ende. So tief, dass du auf flachen Passagen fast stehen bleibst. Traumhaft – zumindest für einen Moment. 🎿❄️

    Meine „neuen“ gebrauchten Skischuhe entwickeln heute eine ganz eigene Persönlichkeit und drücken so brutal, dass nach zwei Runs Schluss ist. Alex dreht noch ein paar Runden, während ich unten bei einem Bier sitze und ehrlich gesagt ziemlich frustriert bin – endlich Powder und ich kann ihn vor Schmerzen nicht genießen. Der Winter und ich finden dieses Jahr irgendwie nicht so richtig zusammen. 🤷‍♀️

    Am nächsten Tag klappern wir nochmal alle Skiläden ab, in der Hoffnung doch noch eine Alternative zu finden. Aber die Chancen sind gering. Viele Shops sind gedanklich schon halb im Sommermodus. 🏔️🚴‍♀️

    Und dann kommt es richtig dicke 🫣

    Ich lege im Camper nur kurz ein Handtuch nach unten – nichts Dramatisches, einfach einmal kurz bücken. Und plötzlich schießt ein stechender, brutaler Schmerz in meinen Rücken, so stark, dass ich erstmal laut aufschreie. Ich friere mitten in der Bewegung ein und denke nur: Was war das denn jetzt bitte? Kurz stillstehen, durchatmen, vielleicht geht es gleich wieder. Tut es natürlich nicht. Ein paar Sekunden später wird klar: Das ist kein Ziehen – das ist ein Hexenschuss vom Feinsten. ⚡🤕

    Aufrichten? Fehlanzeige. Jede Bewegung tut weh. Also erstmal hinsetzen, Wärme drauf, Salbe drauf und versuchen zu atmen. 🔥
    Jetzt weiß ich auch, warum das so heißt: Man läuft wirklich wie eine kleine Hexe durch die Gegend – leicht gekrümmt, extrem vorsichtig und mit einem Gesichtsausdruck, der nichts Gutes verheißt. 🧙‍♀️

    Die Nacht im Camper ist… sagen wir mal: sportlich. Versuch mal mit Hexenschuss ins Bett zu klettern. Oder wieder raus. Oder dich im Mini-Bad halbwegs gerade hinzustellen. 🚐😅

    Am nächsten Morgen ist klar: Ski fahren fällt erstmal aus. Mein Rücken hat offensichtlich genug von Schuh-Drama, Dauerschmerz und diesem ziemlich chaotischen Winter. 😬
    Also Plan B. Wenn kein Ski fahren, dann wenigstens See, Feuer, Grill und Bier. 🔥🍺🌅

    Da wir in zwei Wochen sowieso zurückfliegen, entscheiden wir uns langsam wieder Richtung Vancouver aufzubrechen. Heißt auch: Abschied von Revy.

    Wir starten den Tag nochmal in unserem Lieblingscafé mit Frühstück ☕🥐, fahren ein letztes Mal zu den heißen Quellen ♨️, besorgen Holz 🪵 und ein paar Sachen für die nächsten Tage.

    Mit Hexenschuss merkt man übrigens sehr schnell, wie abhängig man plötzlich im Alltag ist. Selbst Einkaufen wird zur kleinen Expedition und mein Einkaufswagen entwickelt sich kurzerhand zum besten Rollator der Welt. 🛒 In solchen Momenten merkt man erst, wie viele Bewegungen eigentlich völlig selbstverständlich sind – aufstehen, laufen, sich bücken oder etwas tragen. Wenn plötzlich jede Bewegung weh tut, wird selbst der Weg durch den Supermarkt zum kleinen Abenteuer.

    Revy verlasse ich mit ziemlich gemischten Gefühlen. Einerseits ist dieser Ort einfach magisch – riesige Berge, Powder-Mythen und diese besondere Stimmung hier. Andererseits war mein Winter hier eher eine Mischung aus Schmerzen, Liftschlangen und „fast perfekt, aber irgendwie doch nicht“. Der legendäre Champagner-Powder, von dem alle erzählen? Den habe ich irgendwie verpasst. ❄️🥂 Und jetzt rolle ich auch noch mit Hexenschuss aus der Stadt – leicht benebelt von Schmerzmitteln und mit einem Rücken, der eindeutig anderer Meinung über weitere Skitage ist. 😵‍💫

    Aber eines ist sicher: Wir kommen wieder.
    Im Sommer, wenn die Trails rufen. 🚵‍♀️☀️
    Bis bald, Revy. ❄️🤍
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  • Zwischenstopp Salmon Arm ❄️🚐

    14.–16. maalisk., Kanada ⋅ ⛅ 2 °C

    Nach intensiver Rückenpflege – viel Wärme, Creme und so viel Bewegung wie eben möglich – geht es meinem Rücken Stück für Stück erstaunlich besser. Und an dieser Stelle auch ein großes Danke für all eure lieben Genesungs-wünsche, ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. ❤️ Ehrlich gesagt bin ich selbst ziemlich überrascht, wie gut ich schon wieder relativ schmerzfrei laufen kann. Ganz rund fühlt es sich noch nicht an, aber im Vergleich zu den Tagen davor ist das schon ein riesiger Unterschied. 🥳

    Also beschließen wir, die Weiterfahrt gemütlich anzugehen und machen einen Zwischenstopp in Salmon Arm. Die kleine Stadt liegt direkt am Shuswap Lake und ist bekannt für ihre entspannte Atmosphäre, viel Wasser und eine der längsten Holz-Seepromenaden Kanadas. Im Sommer scheint hier richtig was los zu sein – jetzt wirkt alles eher ruhig und gemütlich. 🏠

    Am Nachmittag suchen wir uns einen schönen Platz direkt am See. Die Idee: Feuer machen, grillen und den Abend entspannt ausklingen lassen. Da aber Sonntag ist, hatten offensichtlich noch ein paar andere Menschen genau dieselbe Idee. Die einzige Feuerstelle ist bereits besetzt, also verschieben wir unser Feuer-Grill-Projekt kurzerhand und kochen stattdessen im Camper ein großes, leckeres Chili con Carne. Auch nicht die schlechteste Option. 🌶️

    Am nächsten Morgen dann die Überraschung:
    Alles weiß. 😳

    Über Nacht hat es ordentlich geschneit und die ganze Landschaft ist plötzlich wieder tief winterlich. Schon irgendwie ironisch – kaum haben wir Revelstoke und dem Skifahren den Rücken zugewandt, meldet sich der Winter nochmal zurück.

    Typisch für diesen Winter-Roadtrip und diese Wintersaison. ❄️😄
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  • Lagerfeuer am Thompson River 🔥🚐

    16.–17. maalisk., Kanada ⋅ ☁️ 7 °C

    Nach unserem überraschend winterlichen Morgen geht es für uns weiter Richtung Kamloops. Unterwegs machen wir natürlich noch einen kurzen Pflichtstopp bei Costco – wir lieben den Laden einfach. Gute Qualität, riesige Auswahl und alles im XXL-Format. Einkaufen tun wir diesmal allerdings wenig, denn unsere Zeit hier in Kanada wird langsam knapp und die Portionen dort sind eher auf Großfamilie ausgelegt. 😄

    Die Fahrt auf dem Trans-Canada Highway 1 fühlt sich dabei fast an wie eine kleine Reise durch die Jahreszeiten. Noch vor ein paar Stunden standen wir im Schnee – und je näher wir Kamloops kommen, desto mehr verändert sich die Landschaft. Die verschneiten Wälder werden weniger, die Hügel wirken trockener und offener mit viel Grasland. Die Sonne kommt raus, es wird deutlich wärmer und plötzlich fühlt es sich eher nach Frühling als nach Winter an. ☀️

    Kurz vor Kamloops finden wir einen schönen Stellplatz direkt am Thompson River beim kleinen Campingbereich Juniper Beach Provincial Park. Auf den ersten Blick wirkt alles ziemlich idyllisch: direkt am Wasser, viel Platz, kaum Leute und weit genug von der Straße entfernt – perfekt für eine ruhige Nacht.

    Zumindest dachten wir das zuerst. 😅

    Schon am Abend hören wir plötzlich ein tiefes Rumpeln. Dann noch eins. Und noch eins. Schnell wird klar: Rechts und links vom Fluss verlaufen zwei große Zuglinien. Und hier fahren nicht nur kleine Züge, sondern richtig lange Güterzüge. Willkommen im Zug-Korridor Kanadas. 🚂

    Züge spielen hier eine riesige Rolle. Kanada ist ein Land der Güterzüge – oft über zwei Kilometer lang und teilweise mit mehr als hundert Waggons. Sie transportieren alles von Getreide über Autos bis zu Rohstoffen quer durchs Land. Viele Strecken verlaufen entlang der Flüsse durch die Täler der Rockies, genau wie hier am Thompson River. Manchmal hört man sie minutenlang vorbeiziehen, bevor der letzte Wagen verschwunden ist. 🚞

    Am nächsten Morgen scheint die Sonne und wir nutzen das schöne Wetter erst einmal, um den Camper komplett auszuräumen, alles neu zu sortieren und wieder einen Überblick über unsere Vorräte zu bekommen. Danach machen wir es uns gemütlich, entzünden ein kleines Feuer 🔥🪵 und genießen die Mittagssonne 😎☀️. Dazu etwas vom Grill 🥩, Blick auf den Fluss – und trotz der vorbeiziehenden Züge hat dieser Platz seinen ganz eigenen Charme.

    Nach dem Essen packen wir langsam zusammen und rollen weiter Richtung Duffey Lake Road. Diese spektakuläre Straße kennen wir bereits von unserer Fahrt Richtung Rockies – jetzt geht es für uns wieder zurück Richtung Whistler. 🏔️ 🚐 🤍
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  • Duffy Road & verspätetes Finale 🚐❄️

    17.–19. maalisk., Kanada ⋅ 🌧 4 °C

    Wie versprochen holen wir jetzt die letzten Kapitel unserer Kanada-Winterreise nach. ❄️😊

    Bei der Abreise aus Kanada kam damals einfach noch einiges dazwischen. Zurück in Deutschland ging es direkt weiter mit all den Dingen, die sich in drei Monaten Abwesenheit angesammelt hatten. Und ehe wir uns versahen, saßen wir schon wieder im Flieger nach Kanada – diesmal für unser Sommerabenteuer. 🚐☀️

    Aber das Ende unserer Winterreise steht noch aus. Und genau das holen wir jetzt nach. ❤️



    Nach unserem Stopp am Thompson River geht es für uns weiter Richtung Duffey Lake Road – eine der schönsten Strecken, die wir auf dieser Reise gefahren sind.

    Die Straße schlängelt sich von Pemberton hoch in die Berge Richtung Lillooet und verbindet Küste und Inland auf eine ganz besondere Art. Tiefe Täler, schroffe Felswände, zugefrorene Seen und immer wieder dieser Blick auf die verschneiten Gipfel der Coast Mountains.

    Es ist eine dieser Straßen, bei denen man ständig denkt: „Okay, noch ein Foto… und noch eins… und noch eins.“ 📸

    Wir lassen uns bewusst Zeit, fahren nicht einfach durch, sondern machen zwei Stopps über Nacht. Und genau das macht diesen Abschnitt für uns so besonders.

    Die Campingplätze, die im Sommer wahrscheinlich gut besucht sind, gehören im Winter einfach… uns. Kein Mensch weit und breit.

    Einmal stehen wir direkt am Fluss, hören nur das Wasser und sonst nichts.
    Ein anderes Mal stehen wir mitten im Wald, direkt an einem See. Kein Schnee, keine hohen Berge – dafür dieses ruhige Wasser, Bäume um uns herum und einfach diese ganz eigene Stimmung 🌲🌊

    Starlink läuft zwar und wir haben ganz entspannt Empfang – aber trotzdem fühlt es sich hier komplett abgeschieden an. Kein Trubel, keine Menschen, einfach diese ruhige, fast schon magische Stimmung. 🌲🌊🤍

    Genau das tut gerade richtig gut. Nochmal kurz durchatmen, ein bisschen runterfahren und die letzten Tage bewusst genießen… bevor es weitergeht Richtung Whistler und die letzten Kapitel dieser Reise starten. 🤍✨
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  • Pemberton, Whistler & ein Stück Zuhause 🇨🇦🥖🏔️

    19.–21. maalisk., Kanada ⋅ 🌧 4 °C

    Pemberton, Whistler & ein Stück Zuhause 🇨🇦🥖🏔️

    Nach den ruhigen Tagen auf der Duffey Lake Road geht es für uns nochmal zurück Richtung Pemberton und Whistler. Irgendwie fühlt es sich an, als würden wir unsere Lieblingsorte zum Abschied noch einmal besuchen. 🤍

    In Pemberton entdecken wir eine kleine deutsche Bäckerei – und was soll ich sagen: ein richtig gutes Brot schmeckt einfach doppelt so gut. 🥖😄 Ein kleines Stück Zuhause mitten in British Columbia.

    Außerdem nutzen wir die Gelegenheit, mal wieder ins Fitnessstudio zu gehen. Nach den letzten Wochen mit Rückenchaos tut ein bisschen Bewegung richtig gut. 💪

    Für die Nächte finden wir nochmal wunderschöne Stellplätze direkt am Wasser. Ruhig, entspannt und genau der richtige Ort, um die letzten Tage unserer Reise zu genießen. 🌊🚐

    Am nächsten Morgen machen wir noch eine kleine Wanderung zu den Nairn Falls. Die Wassermassen stürzen mit voller Kraft durch die enge Schlucht – beeindruckend, wie viel Energie und Kraft dort auf so engem Raum zusammenkommen. 🌲💦

    Danach geht es ein letztes Mal weiter nach Whistler. Wir schlendern noch einmal durch das Village, erledigen die letzten Besorgungen und genießen einfach die Atmosphäre.

    Und was darf zum Abschluss natürlich nicht fehlen? Ein Besuch in der Old Spaghetti Factory. 🍝😋 Fast schon eine kleine Tradition auf unseren Kanada-Reisen.

    Mit vollem Bauch, vielen schönen Erinnerungen und dem Gefühl, dass sich der Kreis langsam schließt, geht es anschließend weiter Richtung Vancouver – zu den letzten Kilometern unserer Winterreise. 🚐❤️
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  • Feuer, Wasserfälle & zurück nach Vancouver 🔥💦🚐

    21.–23. maalisk., Kanada ⋅ ☀️ 10 °C

    Nach unserem letzten Stopp in Whistler wollen wir uns noch einmal etwas gönnen: einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer. 🔥 Also suchen wir uns einen Campingplatz kurz hinter Whistler und haben mit dem Wetter richtig Glück. Die Sonne scheint, wir grillen, räumen den Camper schon ein bisschen um, organisieren unsere Sachen und genießen einfach das Draußensein. Irgendwie fühlt es sich schon ein bisschen nach Sommer an. ☀️🌲

    Am nächsten Morgen dann die Überraschung: Alles weiß. ❄️😅 Über Nacht hat es nochmal ordentlich geschneit. Da waren wir doch ganz froh, dass wir den sonnigen Tag gestern so gut ausgenutzt hatten.

    Auf dem Weg Richtung Vancouver fahren wir weiter auf dem Sea-to-Sky Highway (Highway 99) und legen noch zwei schöne Stopps ein.

    Als Erstes geht es zum Train Wreck Trail. Die kleine Wanderung führt durch den Wald über eine Hängebrücke bis zu mehreren alten Zugwaggons, die hier seit einem Zugunglück in den 1950er-Jahren liegen. Heute sind sie bunt mit Graffiti gestaltet und ein richtig cooler Fotospot mitten in der Natur. 🚂🎨

    Danach geht es weiter nach Squamish zu den Mamquam Falls. Für die Wasserfälle gibt es einen ausgebauten, kostenpflichtigen Rundweg mit Holzstegen. Wir entscheiden uns allerdings für den natürlichen Pfad am Rand. Etwas ursprünglicher, deutlich ruhiger und mit mindestens genauso schönen Ausblicken auf die beeindruckenden Wasserfälle. 🌲💦

    Nach einer letzten Nacht in Squamish machen wir uns am nächsten Morgen auf den Weg nach Vancouver. Unser Ziel: der BCRV Park – zurück an den Ort, an dem unser Winterabenteuer in Kanada langsam zu Ende geht. 🚐❤️
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  • Zurück am Anfang – Kofferchaos & Heimflug 🚐✈️

    23.–27. maalisk., Kanada ⋅ ☁️ 10 °C

    Nach unseren letzten Ausflügen rund um Squamish geht es zurück nach Vancouver – genauer gesagt auf den BC RV Park. Irgendwie ein schönes Gefühl, denn genau dort, wo unsere Reise begonnen hat, endet sie nun auch. 🤍

    Vor uns liegen vier Nächte und drei volle Tage. Klingt erst einmal entspannt… in Wirklichkeit heißt das aber: Packen, sortieren, umräumen und improvisieren. 😅

    Nachdem wir unsere Sommersachen bei unseren Freunden in Vancouver abgeholt haben, herrscht im Camper erst einmal pures Chaos.

    Was muss mit nach Deutschland? 🇩🇪
    Welche Sachen bleiben für unseren Sommertrip mit den Mountainbikes in Kanada? 🚵‍♀️
    Was kann aussortiert werden? Und wie bekommt man bitte drei Monate Winterausrüstung, Skier, Schuhe, Klamotten und den restlichen Hausstand wieder sinnvoll verstaut? 🤯

    Also wird der Camper einmal komplett auf links gedreht. Koffer werden gepackt, Skier transportsicher verstaut, Kisten neu sortiert und ständig fliegt irgendetwas wieder raus, weil es doch noch woanders hin muss. Zwischendurch muss natürlich alles wieder so eingeräumt werden, dass wir nachts überhaupt noch im Camper schlafen können. 😄

    Zum Glück spielt das Wetter größtenteils mit und wir können vieles draußen sortieren. Trotzdem sind diese drei Tage geprägt von Chaos, Improvisation und der einen oder anderen Frage: „Wo hatten wir das jetzt eigentlich hingelegt?“ 🙈

    Zwischendurch gönnen wir uns aber immer wieder kleine Auszeiten. Eine Runde in den Pool, ein Glas Wein am Abend 🍷, etwas Leckeres zum Naschen und einfach kurz durchatmen. Das macht das ganze Kofferchaos gleich deutlich entspannter.

    Am Ende passt tatsächlich alles. Die Koffer sind gepackt, das Skigepäck ist verstaut und ehrlich gesagt sind wir einfach nur froh, dass wir es geschafft haben. ✅

    Am Abreisetag geht es mit dem Mietwagen zum Flughafen. Einchecken, Skigepäck abgeben, Koffer auf das Band – und tatsächlich läuft alles völlig problemlos. Genau so wünscht man sich den letzten Reisetag. ✈️

    Nach rund zehn Stunden Flug landen wir schließlich wieder in München.

    Hallo Deutschland – wir sind zurück. 🇩🇪❤️
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  • 93 Tage. Drei Monate unterwegs. Unzählige Erinnerungen. Und ehe man sich versieht, sitzt man schon wieder zu Hause und fragt sich, wo die Zeit eigentlich geblieben ist.

    Wenn wir heute auf diese Reise zurückblicken, dann war sie wahrscheinlich nicht die Winterreise, die wir uns am Anfang vorgestellt hatten.

    Der legendäre Champagner-Powder? Eher selten. Stattdessen Regen, Eis, wechselhaftes Wetter und oft eine hohe Lawinengefahr, die viele Touren unmöglich gemacht hat. Dazu kamen mein endloses Skischuh-Drama und zum Abschluss sogar noch ein Hexenschuss. 😅

    Aber genau das gehört wohl auch zum Reisen dazu.

    Denn zwischen all den Herausforderungen liegen die Momente, die bleiben.

    Die einsamen Campingplätze mitten im Wald. 🌲🚐
    Lagerfeuer am See. 🔥
    Endlose Straßen durch British Columbia. 🏔️
    Neue Bekanntschaften und Freunde getroffen ❤️
    Und dieses Gefühl, einfach drei Monate unterwegs gewesen zu sein.

    Diese Reise war vielleicht nicht perfekt. Aber sie war echt. Und genau deshalb wird sie uns lange in Erinnerung bleiben.



    Ein kleiner Rückblick 📊

    🔹 Reisedauer: 93 Tage
    🔹 Länder: Kanada & Deutschland 🇨🇦🇩🇪
    🔹 Gefahrene Kilometer: ca. 2.500 km mit Hugo 🚐 (+ Flug)
    🔹 Übernachtungen im Camper: 93 Nächte 🏕️
    🔹 Skitage: rund 40 ⛷️
    🔹 Skitouren: 2 🎿
    🔹 Besuchte Skigebiete: 6
    🔹 Fotos im Blog: 724 📸
    🔹 Blogbeiträge: 33 ✍️

    ❤️ Lieblingsort: die kleinen, abgelegenen Campingplätze mitten im Wald.
    🤍 Besondere Begegnung: Vida & Hal – Menschen, die wir nicht vergessen werden.
    🍜 Lieblingsessen: Vietnamesisch & Sushi.
    🥖 Entdeckung des Winters: gute deutsche Bäckereien in Kanada. 😄
    🛒 Lieblingsladen: Costco – wie jedes Mal. ❤️
    ☕ Morgenritual: Kaffee von Alex.
    🎲 Spieleabende: natürlich wieder Kniffel.
    😂 Größtes Missgeschick: Skischuh-Drama… dicht gefolgt vom Hexenschuss. 😅



    Danke an alle, die uns auch auf dieser Reise begleitet haben. ❤️

    Für eure Nachrichten, Kommentare, Tipps und lieben Worte unterwegs. Es macht unglaublich viel Spaß, unsere Reisen mit euch zu teilen und euch ein Stück mit nach Kanada zu nehmen.

    Und irgendwie schließt sich gerade ein Kreis.

    Schon während unserer Winterreise hatten wir die Flüge für den Sommer gebucht. Damals stand für uns fest: Wir kommen wieder. ❤️

    Und genau das haben wir getan.

    Während ihr diese Zeilen lest, sind wir nämlich schon wieder in Kanada – diesmal nicht mit Skiern, sondern mit Mountainbikes. 🚵‍♀️☀️

    Danke, Kanada. 🇨🇦

    Wir freuen uns schon auf das nächste Kapitel. ❤️
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    Matkan lopetus
    28. maaliskuuta 2026