• Gedanken über Bord
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Ocean College 24/25

6 Monate
10 Länder
33 Schüler*innen
14.000 Seemeilen
∞ Unvergessliche Momente
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  • Die letzten Tage in Europa 🇪🇺

    24.–25. nov. 2024, Spanien ⋅ ☁️ 12 °C

    Die letzten zwei Tage in Europa 🇪🇺

    Nach einem Kurzvortrag der Länderbriefing-Gruppe zur Insel Teneriffa ging es um 09:30 Uhr mit dem Bus los Richtung 'Parque Nacional del Teide'. Etwa 1:35 h fuhren wir mit zwei Bussen (Besatzung Regina Maris und Johann Smidt) zum Nationalpark. Dort angekommen bekamen wir von den ansässigen Rangern den Hinweis, dass es gegen Mittag sehr windig werden und mögliche Gewitter aufziehen könnten ⛈️
    Daher beschlossen wir - entgegen der vorherigen Planung - nicht auf den 'Mount Guajara' zu wandern, sondern eine Rundtour am Fuße des Berges zu gehen 🥾
    Wir waren etwa 3 1/2 h unterwegs und konnten viele spannende Eindrücke bzgl. der umliegenden Vulkanlandschaft sammeln 🌋
    Im Anschluss an unsere Wanderung stärkten wir uns im Café, an dem wir von den Bussen abgesetzt wurden und fuhren dann um 16:30 Uhr zurück zum Schiff 🚌
    Etwa 14°C Unterschied lagen zwischen 0 m ü. NN und 2.250 m ü. NN. Grund genug uns mit Trekkinghosen, Hoodies und Regenjacken bekleidet bei 13°C und Wind durch die Landschaft zu bewegen 🧥👖
    Nach Wiederankunft starteten wir direkt in die Vorbereitungen für ein gemeinsames BBQ mit beiden Schiffsbesatzungen ⛵⛵
    Um 20:00 Uhr kamen alle Personen der 'Johnny' zu uns an Deck, wir grillten gemeinsam und ließen den Abend bis 23:00 Uhr in gemütlicher Atmosphäre ausklingen 🌄
    Morgen erwartet uns dann eine große Essenslieferung für die Verpflegung in den nächsten Wochen und ein Besuch bei der Alexander von Humboldt II inkl. Bordführung ⛵
    Die Kids werden noch einmal die Gelegenheit für einen free-shore-leave bekommen, ehe wir dann nach der Fuel-Lieferung dem europäischen Festland 'Adieu' sagen und uns bis Ende März nächsten Jahres außerhalb des EU-Gebiets bewegen werden 🇨🇻 🇵🇦 🇨🇷 🇨🇺 🇧🇲
    Nach Abfahrt wird es deshalb auch erst wieder Updates geben, wenn wir bei unseren nächsten Stopps - bspw. auf den Kap Verden (Przemek: Cap' Vördies) - Internetcafés ausfindig machen können 🛜
    ~ Digital Detox at it's best ~
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    The last two days in Europe 🇪🇺

    After a short presentation by the country briefing group on the island of Tenerife, we set off by bus at 09:30 in the direction of 'Parque Nacional del Teide'. We drove to the national park in two buses (crew Regina Maris and Johann Smidt) for about 1:35 hours. Once there, we were told by the local rangers that it could get very windy around midday and that there was a chance of thunderstorms ⛈️
    We therefore decided - contrary to our previous plans - not to hike up 'Mount Guajara', but to take a circular tour at the foot of the mountain 🥾
    We hiked for around 3 1/2 hours and were able to gather lots of exciting impressions of the surrounding volcanic landscape 🌋
    After our hike, we fortified ourselves in the café where we were dropped off by the buses and then headed back to the ship at 4:30 pm 🚌
    There was a difference of around 14°C between 0 m above sea level and 2,250 m above sea level. Reason enough to dress in trekking pants, hoodies and rain jackets and move through the landscape in 13°C and windy conditions 🧥👖
    After arriving back home, we got straight into preparations for a joint BBQ with both boat crews ⛵⛵
    At 20:00, everyone on the 'Johnny' joined us on deck, we barbecued together and let the evening fade away in a cozy atmosphere until 23:00 🌄
    Tomorrow we can expect a large delivery of food for the next few weeks and a visit to the Alexander von Humboldt II including a guided tour of the ship ⛵
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    #spanien #spain #teneriffa #tenerife #santacruz #reginamarisamsterdam #schüleraustausch #exchangeyear #segeln #atlantiküberquerung #adventureatsea #aroundtheworld #gedanken #erlebnisse #erfahrungen #perspektivwechsel #philosophie #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #andersdenken #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #gapyear #traveltheworld #travelblogger #wandern #hiking #freeshoreleave #picodelteide #mountguajara
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  • Boote, Fliegende Fische & Unterricht 📝

    26.–29. nov. 2024, Nordatlantik ⋅ ☀️ 23 °C

    Zwischen Teneriffa und Kap Verden 🇨🇻

    Die Tage auf See scheinen gerade nach Abfahrt aus Teneriffa deutlich an Routine zu gewinnen. Aufstehen - Frühstück - Schule Vormittag - Lunch - Meetings (Schüler*innenmeeting, Crewmeeting, Großes Meeting) - Schule Nachmittag - Dinner - Pathway-Referat - freie Spielerunden. Man kann nun tatsächlich, so vom Gefühl her, von einem geregelten Alltag sprechen 🗓️
    Aber was wäre ein Alltag ohne die kleinen Höhepunkte und Kuriositäten.
    Während unseres großen Meetings (26.11.24) fiel mir auf, dass Mathieu und unser Captain Heine ungewöhnlich oft durch die Ferngläser schauten und immer wieder ins Gespräch kamen. Grund: Am Horizont tauchte auf einmal ein herrenloses Boot auf, welches von unserem Radarsystem nicht angezeigt wurde. Es blieb uns nun die Wahl, einfach weiterzufahren oder es uns einmal näher anzuschauen, um ggf. Schiffsbrüchigen Hilfe zu leisten 🛶
    Daher änderten wir unseren Kurs und sahen uns das Boot aus der Nähe an. Es war ein afrikanisches Boot, welches durch einen einfachen Motor betrieben wurde. Niemand war an Bord. Lediglich eine blaue Plane und ein bisschen Müll im Inneren des Schiffs waren zu sehen. Heine meldete unseren Fund an die nächste Seenotsbehörde und wir fuhren daraufhin weiter ⛵
    Am Abend kamen wir noch einmal mit Heine über diesen kuriosen Vorfall ins Gespräch. Er selbst hatte so etwas auch noch nicht erlebt und sich viele Gedanken darüber gemacht. Seine plausibelste Erklärung war, dass der Helikopter, den wir am Tag vorher über uns hinwegfliegen sahen, die Menschen aus diesem Boot (ggf. Flüchtlinge) gerettet hat und das Boot infolgedessen zurückgelassen wurde. Dafür spricht, dass der Motor eingeklappt war und nur noch etwas Müll im Boot zurückgelassen wurde. Eine weitere mögliche Erklärung könnte sein, dass sich das Boot an einem Strand losgerissen hatte und deshalb nun auf dem Meer umhertreibt. Leider werden wir schlussendlich keine Antwort auf unsere Vermutungen erhalten 💭
    Am 28.11.24 war es dann wieder soweit: Mathe an Bord 📐
    Zum ersten Mal wurde der Unterricht nach draußen verlegt und das wundervolle Wetter und der ruhige Wellengang im Hintergrund schafften eine atemberaubende Atmosphäre. Das erlebt man wirklich nicht alle Tage - außer eben beim Ocean College 🌊
    Da die Spannweite an Bord zwischen Klasse 9 bis 11 liegt und das Vorwissen sehr unterschiedlich und heterogen ist, haben wir uns als Einstiegsthemen die linearen und quadratischen Funktionen vorgenommen - immer mit Bezug zum Schiffsalltag 🔃
    Im Anschluss an die Nachmittagsklasse gab es dann Kartoffelpüree mit Gemüse serviert - "für den Mathelehrer in Form einer monoton fallenden, linearen Funktion" ↘️
    Am 29.11.24 gab es dann zum ersten Mal Besuch von den 'fliegenden Fischen'. Malte hatte früh morgens zwei Fische an Deck ausfindig machen können, die zu dem Zeitpunkt leider schon das Zeitliche gesegnet hatte 🐟
    Am selben Tag gab es auch noch weiteren tierischen Besuch, undzwar von einem 'madeirischen Sturmtaucher'. Der Vogel ließ sich völlig entkräftet auf unserem Schiff nieder und wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, ihn bis zu den Kap Verden mitzunehmen und ihn wieder aufzupäppeln. Von Ella und Raphi (Medic) gefunden, wurde er prompt von Raphi mit dem Namen 'Xaver' versehen. Von Tag zu Tag geht es ihm besser und er frisst fleißig die 'gefangenen' Fische von Malte 🐦‍⬛

    Mein persönliches Highlight:
    Die Schüler*innen haben sich vermehrt eine Neuauflage der Einzelgespräche gewünscht und konnten sich dafür in einer Liste einem oder mehreren Lehrern zuordnen. Ich habe mir vorher ein paar Impulse zur Selbst- und Fremdwahrnehmung überlegt und die Schüler*innen konnten sich zum Schluss mit der Frage auseinandersetzen: 'Wenn du eine Stunde deines Lebens restlos streichen oder noch einmal erleben könntest, welche wäre das und wieso?' 💭
    So entstanden sehr viele spannende und tiefsinnige Gespräche mit interessanten Anekdoten und Lebensgeschichten 🫧

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    Between Tenerife and Cape Verde 🇨🇻

    The days at sea seem to become much more routine, especially after leaving Tenerife. Get up - breakfast - school in the morning - lunch - meetings (student meeting, crew meeting, big meeting) - school in the afternoon - dinner - Pathway presentation - free play sessions. You can actually speak of a regular daily routine now, in terms of feeling 🗓️
    But what would everyday life be without the little highlights and curiosities?
    During our big meeting (26.11.24), I noticed that Mathieu and our captain Heine looked through their binoculars unusually often and kept getting into conversation. The reason: a stray boat suddenly appeared on the horizon, which was not indicated by our radar system. We now had the choice of simply continuing our journey or taking a closer look at it in order to help any shipwrecked people 🛶
    So we changed course and took a closer look at the boat. It was an African boat powered by a simple engine. No one was on board. All we could see was a blue tarpaulin and some garbage inside the boat. Heine reported our find to the nearest maritime authority and we continued on our way ⛵
    In the evening, we talked to Heine again about this curious incident. He had never experienced anything like it himself and had given it a lot of thought. His most plausible explanation was that the helicopter we had seen flying overhead the day before had rescued the people from the boat (possibly refugees) and the boat had been abandoned as a result. This is supported by the fact that the engine was folded up and only some garbage was left in the boat. Another possible explanation could be that the boat broke loose on a beach and is now adrift at sea. Unfortunately, we will ultimately not get an answer to our suspicions 💭
    On 28.11.24 it was time again: math on board 📐
    For the first time, the lessons were moved outside and the wonderful weather and calm waves in the background created a breathtaking atmosphere. You really don't experience that every day - except at Ocean College 🌊
    As the range on board is between grades 9 and 11 and prior knowledge is very diverse and heterogeneous, we chose linear and quadratic functions as our introductory topics - always with reference to everyday life on board 🔃
    After the afternoon class, we served mashed potatoes with vegetables - "for the math teacher in the form of a monotonically decreasing linear function" ↘️
    On 29.11.24 we had our first visit from the 'flying fish'. Malte had been able to find two fish on deck early in the morning, which had unfortunately already died by then 🐟
    On the same day, there was another animal visitor, namely a 'Madeiran shearwater'. The bird settled on our boat completely exhausted and we made it our mission to take it to Cape Verde and nurse it back to health. Found by Ella and Raphi (Medic), he was promptly given the name 'Xaver' by Raphi. He is getting better day by day and eats the fish 'caught' by Malte 🐦‍⬛

    My personal highlight:
    The pupils have increasingly requested a new edition of the one-to-one meetings and were able to assign themselves to one or more teachers in a list. I came up with a few ideas about self-perception and the perception of others beforehand and the students were then asked the question: 'If you could completely eliminate or relive one hour of your life, what would it be and why?
    This led to many exciting and profound conversations with interesting anecdotes and life stories 🫧
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  • Der Mast und die Challenges 🚩

    29. november 2024, Nordatlantik ⋅ ☀️ 25 °C

    Perspektivwechsel 👁️

    Faszination Segelschiff ⛵
    Die Schüler*innen fangen an, die Regina Maris als 'Zuhause' zu bezeichnen.
    'Ich bin froh, wenn ich nach der Wanderung Zuhause duschen kann' (Jakob auf dem Rückweg vom Pico del Teide) 🚶🏽
    Seit 6 Wochen ist dieses Schiff nun unser Zuhause. Bisher sehr verlässlich - abgesehen vom Watermaker - bringt es uns von Land zu Land. Es trotzt den Wellen und der Gischt und zeigt uns eine beeindruckende Tierwelt und spannende chemische und physikalische Besonderheiten. Als 'Lernumgebung' ein wahrer Genuss, das so viele Anknüpfungspunkte zu bieten hat 🌀
    Neben den ganzen Vorteilen für eine große Gemeinschaft, bietet es obendrein einige wenig Orte, in denen man sich zurückziehen kann. Zuerst gibt es am Heck des Schiffes zwei Bänke, die zum 'Seele- und Beinebaumeln-lassen' einladen. Mit dem Rücken zum Schiff gedreht, sieht man vor sich nur die Weite des Ozeans und unter seinen Füßen das rauschende Wasser an sich vorbeiziehen 🌊
    Auf der anderen Seite lädt das Netz am Bug des Schiffes zum entspannten Lesen oder einfach zum Relaxen ein. Bewaffnet mit einer Life-Jacket kann man sich in ein Sicherungsseil einhaken und an guten Tagen auch Delfinen beim Schwimmen und Spielen zusehen 🐬
    Obgleich es sich so anhört, als sei es der 'favorit place to be', sieht man kaum mehr als zwei Schüler*innen, die es sich am Tag im Netz bequem machen - vielleicht auch, weil es langsam zur 'Normalität' wird 🕸️
    Mein absoluter 'favorit place to be' ist und bleibt aber die Aussichtsplattform im vorderen Mast. Um dort hinzugelangen zieht man sich zunächst ein 'Harness' an, welches man in der Kiste neben dem Steuer findet. Danach klickt man sich mit den zwei Sicherungshaken an das Stahlseil der - nach oben hin spitz zulaufenden - Leiter ein und klettert immer 2-3 Sprossen hoch, um sich dann wieder neu zu sichern 🪜
    Diese Kletterei ist allerdings nicht für jeden etwas, da die Leiter sehr spitz zuläuft (am Ende passt nur noch ein Fuß in die Sprosse; s. Video) und es oben sehr windig und noch deutlich wackeliger ist, als an Deck 🫨
    Der Aufstieg wird dann aber mit einer atemberaubenden Sicht belohnt und einer entspannten Zeit nur für sich (und ggf. max. zwei weiteren Personen) 🔈
    Sonnenuntergänge auf dem Mast sind bisher die schönsten, die ich jemals erleben durfte 🌅

    Mein persönliches Highlight:
    Das leicht angespannte aber sehr bedächtige Hochklettern und der wundervolle, bilderbuchartige Sonnenuntergang an meinem 'favorit place to be' 🚩

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    Change of perspective 👁️

    The fascination of a sailing ship ⛵
    The students begin to refer to the Regina Maris as 'home'.
    'I'm happy when I can shower at home after the hike' (Jakob on the way back from Pico del Teide) 🚶🏽
    This boat has been our home for 6 weeks now. So far it has been very reliable - apart from the watermaker - taking us from land to land. It defies the waves and spray and shows us impressive wildlife and exciting chemical and physical features. A real treat as a 'learning environment' that has so many points of contact to offer 🌀
    In addition to all the benefits for a large community, it also offers a few places where you can retreat. First of all, there are two benches at the stern of the boat that invite you to 'relax and unwind'. With your back turned to the ship, all you can see in front of you is the vastness of the ocean and the water rushing by beneath your feet 🌊
    On the other side, the net on the bow of the ship invites you to read or simply relax. Armed with a life jacket, you can hook yourself into a safety rope and, on good days, watch dolphins swim and play 🐬
    Although it sounds like it's the 'favorite place to be', you hardly ever see more than two students making themselves comfortable in the net during the day - perhaps because it's slowly becoming the 'norm' 🕸️
    My absolute 'favorite place to be' is and remains the viewing platform in the front mast. To get there, you first put on a harness, which you can find in the box next to the wheel. Then use the two safety hooks to click yourself onto the steel cable of the ladder - which tapers towards the top - and climb up 2-3 rungs at a time before securing yourself again 🪜
    However, this climb is not for everyone, as the ladder is very tapered (at the end, only one foot fits into the rung; see video) and it is very windy at the top and much more wobbly than on deck 🫨
    However, the ascent is then rewarded with a breathtaking view and a relaxing time just for yourself (and possibly a maximum of two other people) 🔈
    Sunsets on the mast are the most beautiful I have ever experienced 🌅

    My personal highlight:
    The slightly tense but very deliberate climb up and the wonderful, picture-book sunset at my 'favorite place to be' 🚩
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  • (Besondere) Sonntage an Bord 🔆

    2. december 2024, Nordatlantik ⋅ 🌬 26 °C

    Advent, Advent ... 🎄

    Nachts um 0:00 Uhr wurde die Vorweihnachtszeit von der diensthabenden Watch mit dem Lied 'Little Drummer Boy - Pentatonix' eingeleitet und damit auch der erste Sonntag der Reise, den wir komplett auf See verbringen 🎶
    Zudem wurde die Weihnachtsstimmung auch zum Frühstück aufrechterhalten und die meisten Schüler*innen freuten sich darauf, das erste Türchen ihres Adventskalenders zu öffnen🚪
    Die allgemeine Besonderheit der Sonntage an Bord? Es gibt an diesem Wochentag keine Schule 🧑🏽‍🏫
    Stattdessen nutzten wir diesen Sonntag - so wie normalerweise auch alle Sonntage auf der Reise - für einen DeepClean 🧽
    Die Schüler*innen ziehen dafür Kärtchen, auf denen geschrieben steht, welche Gemeinschaftsbereiche sie neben ihrer Cabin hinaus für alle putzen dürfen. Selbstverständlich geschieht dies immer in einem Team von mindestens zwei Personen 👫🏽
    An diesem besonderen Sonntag hat Heine, unser neuer Captain seit Marokko, angeboten, für alle Segel(theorie)unterricht zu geben. Daher wurden die Zeiten der jeweiligen Klassen als Anhaltspunkt genommen, damit auch die Watches die Chance haben, dem Segelunterricht beizuwohnen - denn die Watches laufen selbstverständlich weiter, solange wir auf See sind; Sonntag hin, Sonntag her ⛵
    Auch beim Mittagsmeeting hielt die besinnliche Stimmung an, denn hier werden nun täglich von unterschiedlichen Schüler*innen für die anderen Schüler*innen kleine mathematische Adventsrätsel erstellt, die diese dann lösen müssen. Die erste Person, die das Rätsel löst, wird dann für ihre Anstrengung mit Süßigkeiten entlohnt 🍭
    Gegen Abend wird es dann wieder ein Pathway-Referat von Nuala über die Beeinflussung vom Selbstwertgefühl und der Selbstwahrnehmung durch Social Media geben.

    Mein persönliches Highlight:
    Der Segelunterricht von Heine mit viel Witz, pointiertem niederländisch-deutschen Humor, aber auch sehr spannenden Einblicken in die physikalischen Phänomene hinter dem Segeln ⛵

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    Advent, Advent ... 🎄

    At midnight, the pre-Christmas season was ushered in by the watch on duty with the song 'Little Drummer Boy - Pentatonix' and thus also the first Sunday of the trip, which we spend completely at sea 🎶
    The Christmas spirit was also maintained at breakfast and most of the students were looking forward to opening the first door of their Advent calendar🚪
    The general special feature of Sundays on board? There is no school on this day of the week 🧑🏽‍🏫
    Instead, we used this Sunday - as we normally do on all Sundays on the trip - for a DeepClean 🧽
    The students draw cards on which it is written which communal areas they are allowed to clean for everyone in addition to their cabin. Of course, this is always done in a team of at least two people 👫🏽
    On this particular Sunday, Heine, our new captain since Morocco, offered to give sailing (theory) lessons for everyone. Therefore, the times of the respective classes were taken as a reference point so that the Watches also have the chance to attend the sailing lessons - because the Watches will of course continue to run as long as we are at sea; Sunday here, Sunday there ⛵
    The contemplative mood also continued at the lunchtime meeting, as different students now create small mathematical Advent puzzles for the other students to solve every day. The first person to solve the puzzle is then rewarded for their efforts with sweets 🍭
    In the evening, Nuala will give another Pathway talk about cell phone use.

    My personal highlight:
    Heine's sailing lesson with lots of wit, good Dutch-German humor, but also very exciting insights into the physical phenomena behind sailing ⛵
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  • Cabo Verde 🇨🇻

    2.–3. dec. 2024, Kap Verde ⋅ 🌬 26 °C

    Ankunft in Mindelo (Cabo Verde) 🇨🇻

    Am 02.12.24 fuhren wir um 09:00 Uhr in den Hafen von Mindelo ein. Unsere erste Amtshandlung: Xaver in die freie Wildbahn entlassen. Nach anfänglicher Skepsis flog Xaver gestärkt und mit neu gewonnenen Kräften davon. Mach's gut, kleiner Freund 🐦
    Während unsere Crew zum Einklarieren fuhr, vertrieben wir uns ganz unbeeindruckt von etwa 24°C Außentemperatur die Zeit mit dem Backen von Weihnachtsplätzchen 🍪
    Nach dem Mittagessen fuhren wir dann mit dem Dingi an Land und die Länderbriefing-Gruppe zeigte uns während der Stadtführung die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Mindelos 🌇
    Dabei stießen wir prompt in einem Park auf eine Truppe älterer Personen, die ähnliches unternahmen. Wie sich herausstellte, eine Gruppe deutscher Senioren vom nahegelegenen Kreuzfahrtschiff 🛳️
    In Anschluss daran hatten die Schüler*innen bis 18:00 Uhr free-shore-leave und es ging danach zurück an Bord ⛵
    Unsere Crew und Teile des Lehrkräfteteams blieben direkt an Land, um nach einem gemeinsamen Essen den letzten Abend von Przemek in gemütlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen 🍻
    Przemyslaw verließ uns dann am nächsten Morgen gegen 08:00 Uhr. Für mich persönlich wirklich schade, da er sehr viel Inspiration und spannende Geschichten ins Team brachte 👫🏽

    Mein persönliches Highlight:
    Der gemeinsame Crew-Abend, bei dem man die Menschen auch außerhalb des Bootes einmal näher kennenlernen konnte und ein Gespräch mit Mathieu über das Aufwachsen und Leben in Südafrika ⛵

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    Arrival in Mindelo (Cabo Verde) 🇨🇻

    On 02.12.24 we sailed into the port of Mindelo at 09:00. Our first official act was to release Xaver into the wild. After some initial skepticism, Xaver flew away strengthened and with newfound strength. So long, little friend 🐦.
    While our crew went to clear in, we passed the time baking Christmas cookies 🍪, completely unimpressed by the 24°C outside temperature.
    After lunch, we took the dinghy ashore and the country briefing group showed us the most important sights of Mindelo during the city tour 🌇.
    We promptly bumped into a group of older people in a park who were doing something similar. As it turned out, a group of German senior citizens from the nearby cruise ship 🛳️
    Afterwards, the students had a free ride until 18:00 and then it was back on board ⛵.
    Our crew and some of the teaching staff stayed ashore to enjoy a meal together and round off Przemek's last evening in a relaxed atmosphere 🍻.
    Przemyslaw then left us the next morning at around 08:00. It was a real shame for me personally, as he brought a lot of inspiration and exciting stories to the team 👫🏽

    My personal highlight:
    The crew evening together, where we were able to get to know people outside of the boat and talk to Mathieu about growing up and living in South Africa ⛵
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  • São Vicente - Mindelo 🇨🇻

    3.–4. dec. 2024, Kap Verde ⋅ 🌬 26 °C

    Erkundung Mindelos 🇨🇻

    Am Morgen nach dem Frühstück bekamen die Schüler*innen von Arne Briefe ausgehändigt, die zu ihm nach Hause geschickt wurden, bevor er sich auf die Reise zu uns nach Kap Verden machte. Arne wird die Lücke füllen, die Przemek hinterlassen hatte🛫
    Im Anschluss daran fuhren wir wieder in Kleingruppen an Land. Dazu werden meist zwischen 12-15 Personen gleichzeitig mit dem Dingi transportiert, weshalb wir etwa 3 Fahrten einplanen, bis alle von Bord sind ⛵
    Ich war bisher immer Teil des letzten Teams, welches das Schiff verlässt. Das sollte heute belohnt werden, denn die letzte Fahrt übernahm anstelle von Maxim, der hier einen grandiosen und sicheren Job macht, unser Kapitän Heine. Heine mag Dingi fahren. Heine mag auch gerne schnell Dingi fahren. Heine hat häufig auch sehr interessante, spontane Ideen und Einfälle. So fuhren wir mit einem 'Affenzahn' an der Johnny und einem weiteren Schiff vorbei bis wir an einem Wrack vorbeikamen, dass er sich gerne etwas näher anschauen wollte. Er ließ Janno von Bord und dieser konnte das Wrack etwas unter die Lupe nehmen 🕵🏽
    Wir trafen uns mit dem Rest an der Marina und gingen zusammen zum nächstgelegenen Strand. Dort hatten wir mit der Besatzung der Johann Smidt eine gemeinsame Zeit in der Großgruppe bis 13:00 Uhr ausgemacht, in der geschwommen, Spikeball gespielt und entspannt wurde ⛱️
    Danach hatten alle bis 18:00 Uhr noch einmal free-shore-leave. Raphi und ich wollten uns in der Zeit Quads oder Roller ausleihen und etwas über die Insel fahren. Leider hatte der Verleih Mittagspause bis 15:00 Uhr, weshalb wir uns dann spontan - aufgrund der geringen Zeit, die uns dann noch blieb - doch gegen dieses Vorhaben entschieden 🏍️
    Stattdessen tätigten wir ein paar Einkäufe und trafen uns dann mit den anderen Lehrkräften bei einem Restaurant in der Nähe der Marina, um gemeinsam zu essen🍕
    Am Abend ging es dann zunächst wieder aufs Schiff, ehe wir noch einmal zum Festland aufbrachen, um den Medic Jakob vom anderen Schiff zu verabschieden. Auch für ihn endet die Reise auf den Kap Verden. Wir gingen zusammen in eine Jazz Bar und ließen den Abend in gemütlicher Atmosphäre ausklingen 🍻

    Mein persönliches Highlight:
    Die Dingi-Fahrt mit unserem Kapitän Heine, in der er beinahe das Lenkrad in den Händen hielt und Geschwindigkeit - aber auch Kontrolle - neu definierte 🚤

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    Exploring Mindelo 🇨🇻

    In the morning after breakfast, the students received letters from Arne, which were sent to his home before he set off on his journey to Cape Verde. Arne will fill the gap left by Przemek🛫
    We then went ashore again in small groups. This usually involves transporting between 12-15 people at a time in the dinghy, which is why we plan around 3 trips until everyone is off the boat ⛵
    I've always been part of the last team to leave the boat. That was to be rewarded today, as the last trip was taken by our captain Heine instead of Maxim, who does a fantastic and safe job here. Heine likes dinghy sailing. Heine also likes to sail dinghies fast. Heine also often has very interesting, spontaneous ideas and ideas. So we sailed past the Johnny and another ship at a 'monkey pace' until we passed a wreck that he wanted to take a closer look at. He let Janno off the boat and he was able to take a closer look at the wreck 🕵🏽
    We met up with the rest of the crew at the marina and went to the nearest beach together. There we had arranged a time together with the crew of the Johann Smidt to swim, play spikeball and relax in a large group until 13:00 ⛱️
    After that, everyone had another free-shore-leave until 18:00. Raphi and I wanted to rent quads or scooters during this time and drive around the island. Unfortunately, the rental shop had a lunch break until 3 p.m., which is why we spontaneously decided against this plan - due to the little time we had left 🏍️
    Instead, we did some shopping and then met up with the other teachers at a restaurant near the marina to eat together🍕
    In the evening, we returned to the ship before heading back to the mainland to say goodbye to Medic Jakob from the other ship. His trip to Cape Verde was also coming to an end. We went to a jazz bar together and ended the evening in a cozy atmosphere 🍻

    My personal highlight:
    The dinghy trip with our captain Heine, in which he almost held the steering wheel in his hands and redefined speed - but also control 🚤
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  • Roadtrip über die Insel 🇨🇻

    4.–5. dec. 2024, Kap Verde ⋅ 🌬 23 °C

    Roadtrip über die Insel 🇨🇻

    Der heutige Tag war von vielen ungewissen Abfahrtszeiten bestimmt. Zunächst hieß es, wir würden heute nach der Essenslieferung zur Nachbarinsel Santo Antão aufbrechen. Dieses Vorhaben wurde dann kurzerhand über Bord geworfen und wir bekamen die Meldung, dass wir noch einen ganzen Tag auf São Vicente verbringen werden. Daher beschlossen wir kurzfristig eine Rundtour über die Insel auf die Beine zu stellen. Die Kontakte von unserem Crewmitglied Marie machten sich hier bezahlt und wir konnten schnell zwei 'Pickups' für eine Rundfahrt organisieren. Abfahrt geplant: 11:30 Uhr 🕦
    Die ersten zwei Dingifahrten an Land waren bereits getätigt und Maxim zurück an Bord. Die restlichen Sachen wurden gepackt und ein paar Schüler*innen waren zusammen mit einem Teil der Lehrkräfte noch übrig. Wir setzten uns ins Dingi - legten ab und prompt versagte das Getriebe. Sowohl Vor- als auch Rückwärts ging nichts mehr. Wir trieben also langsam von unserem Schiff ab. Um nicht manövrierunfähig zu werden und noch mehr wegzutreiben, sprangen Janno und Maxim schnell ins Wasser und zogen uns mit vereinten Kräften Richtung Regina Maris zurück ⛵
    Nach einer kurzen Reparaturunterbrechung kamen wir dann gegen kurz nach 12 am Pier an. Wir stiegen rasch in die bereitgestellten Transporter und fuhren los. 14 Personen pro Kleinbus - ich persönlich saß auf einem Holzbrett, welches den eigentlich vorhandenen Spalt zwischen den zwei hinteren Sitzen egalisierte und dadurch einen neuen Platz schuf. Dieser Start versprach schonmal eine spannende Fahrt 🚌
    Unser erstes Ziel war der höchste Punkt der Insel. Wir fuhren etwa 35 Minuten und wurden mit einer sehr schönen Aussicht (+ Tee) belohnt 🫖
    Im Anschluss daran fuhren wir zu einer Art Lagune, wo wir einen kurzen Schwimmstopp einlegten. Mit neuer Energie ging es dann weiter und wir mussten nach ein paar Kilometern einen ungeplanten Stop einlegen. Ein Reifen des anderen Kleinbusses verlor Luft , sodass wir spontan zu einer nahegelegenen Auffangstation für Meeresschildkröten gebracht wurden, bei der wir die Wartezeit für das Wechseln des Reifens überbrücken konnten 🐢
    Anstatt der geplanten zwei Stunden waren wir insgesamt 3 1/2h unterwegs 🚌
    Zurück an der Marina angekommen, konnten alle bis zur Rückfahrt um 18:00 Uhr noch ihre Freizeit genießen. Einige gingen noch Proviant für die Atlantiküberquerung einkaufen, andere gingen gemeinsam essen und wiederum andere legten sich noch ein Jersey der kapverdischen Nationalmannschaft zu 🇨🇻
    Mit unserem reparierten Dingi ging es dann zurück auf unser schwimmendes Zuhause. Direkt vor unserem Ableger hatten sich ein paar Kids zusammengetan, um gemeinsam Freundschaftsbänder zu knüpfen und diese für 1€ zu verkaufen. Maxim und ich ließen uns das natürlich nicht entgehen und sind nun um ein modisches Accessoire reicher 📿

    Mein persönliches Highlight:
    Die Rundfahrt mit unseren Kleinbussen sowie die Gespräche, Gesänge und Fotosessions mit Janno, Kaja, Anna, Anneke, Marie und Leonore während der ruckligen, abenteuerlichen Fahrt 🚌

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    Road trip across the island 🇨🇻

    Today was a day of uncertain departure times. Initially, we were told that we would set off for the neighboring island of Santo Antão today after the food delivery. This plan was then quickly thrown overboard and we were informed that we would be spending a whole day on São Vicente. We therefore decided to organize a tour of the island at short notice. The contacts of our crew member Marie paid off here and we were quickly able to organize two 'pickups' for a round trip. Departure planned: 11:30 am 🕦
    The first two dinghy trips ashore had already been made and Maxim was back on board. The rest of the things were packed and a few students were still left along with some of the teachers. We got into the dinghy, cast off and the gearbox promptly failed. Neither forward nor reverse worked any more. So we slowly drifted away from our ship. To avoid becoming unmaneuverable and drifting away even further, Janno and Maxim quickly jumped into the water and joined forces to pull us back towards Regina Maris ⛵
    After a short break for repairs, we arrived at the pier shortly after 12 noon. We quickly got into the vans provided and set off. 14 people per van - I personally sat on a wooden board, which filled the gap between the two rear seats and created a new space. This start promised an exciting journey 🚌
    Our first destination was the highest point on the island. We drove for about 35 minutes and were rewarded with a beautiful view (+ tea) 🫖
    We then drove to a kind of lagoon, where we stopped for a quick swim. With renewed energy, we continued on and had to make an unplanned stop after a few kilometers. One of the tires on the other minibus lost air, so we were spontaneously taken to a nearby sea turtle sanctuary where we were able to bridge the waiting time to change the tire 🐢
    Instead of the planned two hours, we were on the road for a total of 3 1/2 hours 🚌
    Back at the marina, everyone was able to enjoy their free time until the return trip at 18:00. Some went shopping for provisions for the Atlantic crossing, others went out to eat together and still others bought a Cape Verde national team jersey 🇨🇻
    We then headed back to our floating home with our repaired dinghy. Right in front of our jetty, a few kids had got together to make friendship bracelets and sell them for €1. Of course, Maxim and I didn't want to miss out and now have one more fashion accessory 📿

    My personal highlight:
    The round trip in our minibuses and the conversations, singing and photo sessions with Janno, Kaja, Anna, Anneke, Marie and Leonore during the bumpy, adventurous ride 🚌
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    #kapverden #caboverde #mindelo #reginamarisamsterdam #gapyear #segeln #atlantiküberquerung #adventureatsea #aroundtheworld #gedanken #erlebnisse #erfahrungen #perspektivwechsel #philosophie #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #andersdenken #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #roadtrip #dingi #seaturtles
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  • Santo Antão - Monte Trigo🇨🇻

    5. december 2024, Kap Verde ⋅ ☀️ 24 °C

    Santo Antão - Monte Trigo 🇨🇻

    Um 08:30 Uhr lichteten wir die Anker. Es ging los zur Nachbarinsel Santo Antão, wo es im kleinen Örtchen Monte Trigo zum legendären Fußballspiel kommen sollte. Die Überfahrt dauerte etwa 3h und anstatt mit dem Dingi ans Land zu fahren, schwammen wir mit allen die letzten 200 m vom Schiff aus und setzten so durch eigene Kraft angetrieben die ersten Füße an Land 👣
    Angekommen im beschaulichen und naturbelassenen Monte Trigo war von Tourismus nur wenig zu sehen. Es gibt auf dieser Insel schließlich auch keinen Flughafen und der erste Ort, der normalerweise mit dem Boot von São Vicente angesteuert wird, heißt Porto Novo und liegt 42 km östlich von Monte Trigo ➡️
    Auch Autos gibt es hier nicht, sodass man zu diesem Ort entweder wandert oder eben per Boot herkommt ⛵
    Um 13:30 Uhr waren alle von der Johann Smidt sowie der Regina Maris an Land und fieberten dem Fußballspiel entgegen. Einige unternahmen noch eine Besichtigung der örtlichen Schule oder sahen sich einfach das Dorf an 🏫
    Um 15:20 Uhr war es dann endlich soweit. 11 Jugendliche sowie Lehrkräfte der beiden Schiffe standen 11 Locals gegenüber. Es war das erwartet schwere Spiel. Zur Halbzeit lagen wir völlig verdient mit 0:2 hinten. Aber in der zweiten Hälfte sollte das Blatt sich wenden. Angetrieben durch unseren gemeinsamen Teamspirit konnten wir das Spiel drehen und gewannen tatsächlich am Ende mit 3:2. Damit beenden wir die Negativserie vom Ocean College und machten uns mit diesem Sieg unsterblich. Wir haben zusammen Geschichte geschrieben ⚽🥅
    Nach dem Spiel schwammen wir dann, durch die enorme Euphorie beflügelt, zu unseren Schiffen zurück ⛵
    Um 17:00 Uhr machten wir uns dann gemeinsam mit der Johann Smidt auf den Weg. Nach fast 7 Wochen an Bord ist die Zeit nun endlich gekommen: Atlantiküberquerung 🌎
    Etwa 2 Wochen planen wir für die Überfahrt und hoffen demnach, dass wir am 21.12.24 in Martinique vor Anker gehen werden. In der Zeit wird es dann sowohl Unterricht, Pathway-Referate als auch Feedbackgespräche mit den Schüler*innen geben. Je zwei Lehrkräfte werden dann leitfadengestützte Einzelgespräche mit den Jugendlichen führen 🗣️
    Für alle, die hier fleißig folgen: Nächste Updates wird es dann erst in zwei Wochen geben - von der anderen Seite des Atlantiks 🗺️

    Mein persönliches Highlight:
    Nach Ennos Worten: "Niklas, wie geil ist es, als erster Lehrer hier so einen Sieg mit auf die Atlantiküberquerung zu nehmen?"
    Schon ein sehr angenehmes Gefühl 🏆✌🏽

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    Santo Antão - Tarrafal🇨🇻

    We weighed anchor at 08:30. We set off for the neighboring island of Santo Antão, where the legendary soccer match was to take place in the small village of Monte Trigo. The crossing took about 3 hours and instead of taking the dinghy to shore, we all swam the last 200 m from the boat and put our first feet ashore under our own steam 👣
    Once we arrived at the tranquil and unspoilt Monte Trigo, there was little to see of tourism. After all, there was no airport on this island and the first town that is normally reached by boat from São Vicente is called Porto Novo and is located 42 km east of Monte Trigo ➡️
    There are no cars here either, so you either have to hike to this place or get here by boat ⛵
    At 13:30, everyone from the Johann Smidt and the Regina Maris were ashore and eagerly awaiting the soccer match. Some went on a tour of the local school or simply took a look around the village 🏫
    At 3:20 pm, the time had finally come. 11 youngsters and teachers from the two ships faced 11 locals. It was the expected tough game. At half-time, we were 2:0 down and deservedly so. But the tide turned in the second half. Driven by our shared team spirit, we were able to turn the game around and actually won 3:2 in the end, ending Ocean College's negative streak and making ourselves immortal with this victory. We made history together ⚽🥅
    After the game, we swam back to our ships, boosted by the enormous euphoria ⛵
    At 17:00, we then set off together with the Johann Smidt. After almost 7 weeks on board, the time has finally come: Atlantic crossing 🌎
    We are planning about 2 weeks for the crossing and therefore hope that we will drop anchor in Martinique on 21.12.24. During this time, there will be lessons, pathway presentations and feedback sessions with the students. Two teachers will then conduct guided individual interviews with the young people 🗣️
    For all those who follow us diligently: The next updates won't be available for another two weeks - from the other side of the Atlantic 🗺️

    My personal highlight:
    According to Enno: "Niklas, how awesome is it to be the first teacher here to take a win like this with me on the Atlantic crossing?"
    Already a very pleasant feeling 🏆✌🏽
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    #kapverden #caboverde #montetrigo #santoantao #reginamarisamsterdam #gapyear #segeln #atlantiküberquerung #adventureatsea #aroundtheworld #gedanken #erlebnisse #erfahrungen #perspektivwechsel #philosophie #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #andersdenken #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #soccer #sieg
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  • Start der Atlantiküberquerung ⛵🗺️

    5. december 2024, Kap Verde ⋅ ☀️ 24 °C

    Am 05.12.2024 machten wir uns um 17:00 Uhr gemeinsam mit der Johann Smidt auf den Weg. Nach fast 7 Wochen an Bord war die Zeit nun endlich gekommen: Atlantiküberquerung 🌎
    Etwa 2 Wochen planen wir für die Überfahrt und hoffen demnach, dass wir am 21.12.24 in Martinique vor Anker gehen werden.
    Was bisher noch nicht kommuniziert wurde - auch die parallele Atlantiküberquerung mit zwei Schiffen findet zum allerersten Mal im Rahmen des Ocean Colleges statt. Zur Feier dieses Ereignisses wurde sich eine spannende Challenge überlegt: Das Schiff, welches als erstes den Atlantik überquert und in Martinique vor Anker geht, bekommt als Belohnung 15 kg Nutella 🌰🥳
    Das bedeutet: Wenn dieser Eintrag online geht, wird sich zu diesem Zeitpunkt hoffentlich die gesamte Besatzung der Regina Maris freudestrahlend in den Armen liegen und Pläne schmieden, was wir mit diesem Preis anstellen möchten 📝
    Bis dahin heißt es allerdings:
    Wachsam sein, während der Watch alles geben und Neptun nicht entzürnen 🔱
    Bei allem Streben, diesen Wettkampf für uns zu entscheiden, freuen wir uns natürlich darauf, wenn beide Schiffe wohlbehalten in Martinique ankommen (und wir die Johnny mit Vanilleeis und Nutellasoße freudig in Empfang nehmen können 🤗) 🫂

    Mein persönliches Highlight:
    Die Drohnenvideos von Maxim zum Start der Atlantiküberquerung (von denen hier leider nur max. 2 hochgeladen werden können) und der fantastische Sonnenuntergang, in den wir direkt hineingesegelt sind 🌅⛵

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    On 05.12.2024, we set off together with the Johann Smidt at 17:00. After almost 7 weeks on board, the time had finally come: Atlantic crossing 🌎
    We are planning about 2 weeks for the crossing and therefore hope to drop anchor in Martinique on 21.12.24.
    What has not yet been communicated - the parallel Atlantic crossing with two ships is also taking place for the very first time as part of the Ocean College. To celebrate this event, an exciting challenge has been devised: The ship that crosses the Atlantic first and drops anchor in Martinique will receive 15 kg of Nutella as a reward 🌰🥳
    This means that when this entry goes online, the entire crew of the Regina Maris will hopefully be beaming with joy and making plans for what we want to do with this prize 📝
    Until then, however:
    Be vigilant, give it your all during the watch and don't anger Neptune 🔱
    Despite all our efforts to win this competition, we are of course looking forward to both ships arriving safely in Martinique (and we can happily welcome the Johnny with vanilla ice cream and Nutella sauce 🤗) 🫂

    My personal highlight:
    Maxim's drone videos at the start of the Atlantic crossing (of which unfortunately only a maximum of 2 can be uploaded here) and the fantastic sunset that we sailed straight into 🌅⛵
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    #atlanticcrossing #atlantic #challenge #nutella #reginamarisamsterdam #gapyear #segeln #atlantiküberquerung #adventureatsea #aroundtheworld #gedanken #erlebnisse #erfahrungen #perspektivwechsel #philosophie #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #andersdenken #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #drohnenaufnahme #drone
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  • Atlantik: Tage an Bord ⛵

    6.–13. dec. 2024, Nordatlantik ⋅ ☀️ 25 °C

    Atlantic crossing - routiniert, aber doch besonders ⛵🌊

    Über den Tagesablauf auf See habe ich schon einiges geschrieben, deshalb folgen hier ein paar Highlights unserer Atlantiküberquerung:

    1. Immer wieder magisch und unendlich schön: Sonnenaufgänge sowie -untergänge an Bord. Definitiv die schönsten, die ich je sah 🌅
    2. Die Wahl eines neuen Schiffs- bzw. Schülerrats 🗳️
    3. Übernahme der Watch durch 'Gruppe Wölfe' während der Wahl 🐺
    4. Die Vorweihnachtszeit - entweder durch mathematische Adventsrätsel, das Backen von Plätzchen oder das Dekorieren vom Messroom oder auch Personen verschönert 🎄
    5. Alltägliches Segelsetzen oder auch Herunterlassen 🏳️
    6. Das Schwanken - mal hier ein Ausfallschritt oder auch da ein kurzer Hoppser, um Umherfliegendes galant aufzufangen 🍃
    7. Selbstgemachte Pizza und Kaiserschmarrn als Essenshighlights 🍕
    8. Die Aussicht von der Reling ins nie endende, schwankende Blau 🌊
    9. Der Atlantik-Schwimmstopp und das Abschicken von Flaschenbotschaften 🍾
    10. Habe ich schon die Sonnenuntergänge erwähnt? 🌅

    Mein persönliches Highlight:
    Ich denke, diese Frage ist obsolet 🌅🌅🌅

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    Atlantic crossing - routine, but special ⛵🌊

    I've already written a lot about the daily routine at sea, so here are a few highlights of our Atlantic crossing:

    1. always magical and endlessly beautiful: sunrises and sunsets on board. Definitely the most beautiful I've ever seen 🌅
    2. the election of a new ship and student council 🗳️
    3. takeover of the watch by 'Group Wolves' during the election 🐺
    4. the pre-Christmas period - either embellished by mathematical Advent puzzles, baking cookies or decorating the mess room or even people 🎄
    5. everyday setting sail or lowering 🏳️
    6. swaying - a lunge here or a short hop there to gallantly catch something flying around 🍃
    7. homemade pizza and Kaiserschmarrn as food highlights 🍕
    8. the view from the railing into the never-ending, swaying blue 🌊
    9. the Atlantic swim stop and sending messages in bottles 🍾
    10. did I mention the sunsets? 🌅

    My personal highlight:
    I think this question is obsolete 🌅🌅🌅
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    #atlanticcrossing #atlantic #swimstop #vote #reginamarisamsterdam #gapyear #segeln #atlantiküberquerung #adventureatsea #aroundtheworld #gedanken #erlebnisse #erfahrungen #perspektivwechsel #philosophie #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #andersdenken #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #vorweihnachtszeit #sunset
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  • Atlantik: Abende und Nächte an Bord ⛵

    7.–13. dec. 2024, Nordatlantik ⋅ 🌬 27 °C

    Atlantic crossing - routiniert, aber doch besonders ⛵🌊

    Mit Start des Dinners beginnt offiziell der Abend an Bord. Nach dem Dinner findet jeden Abend zwischen 20:00 - 21:00 Uhr ein Pathway-Referat statt. Im Anschluss daran gehen viele (u. a. die Personen der Nightwatches) schlafen. Bis 22:00 Uhr dürfen sich alle noch an Deck aufhalten, danach heißt es: Nachtruhe. Insbesondere aus Sicherheitsgründen und um die Nightwatches nicht bei ihrer Arbeit zu behindern, ist es dann nicht mehr erlaubt, sich an Deck aufzuhalten. Wenn jemand nämlich in der Nacht über Bord gehen sollte, würde man das Fehlen wahrscheinlich erst am darauffolgenden Morgen bemerken. D. h. wir hätten dann wahrscheinlich schon 50 Seemeilen zurückgelegt 🔜
    Ab 22:00 Uhr bin ich deshalb meist auf dem Poopdeck bei der diensthabenden Watch zu finden und habe dann die Möglichkeit, die Schüler*innen, die Offiziere und die Watchleader noch tiefer kennenzulernen. So kam es dann auch zu meinem persönlichen Highlight der 'Abende und Nächte an Bord' 🌑

    Vorher jedoch ein paar Highlights der Abende und Nächte während unserer Atlantiküberquerung:

    1. Habe ich die Sonnenuntergänge schon erwähnt? 🌅
    2. Die Beobachtungen zur Zu- und Abnahme des Mondes (der sich nicht - wie in Deutschland üblich - ausgehend von einer Sichel füllt, sondern sich auf den Atlantik als Schale füllt, d. h. 'von unten nach oben' zunimmt 🌕
    3. Die Biolumineszenz - das Meeresleuchten, welches an sehr dunklen Nächten die Dunkelheit durch das faszinierende Funkeln erhellt ✨
    4. Die allabendlichen Poker- und Spielerunden 🃏
    5. Die sternenklaren Nächte 🌌
    6. Das Phänomen vom (so getauften) 'Regenbogen bei Nacht' 🌈
    7. Die Ruhe (wenn gerade keine Musik gespielt wird) 🔈
    8. ... und gelegentlich mal ein Stück Schokolade 🍫

    Mein persönliches Highlight:
    Ein Gespräch mit der 'kleinen Marie' über ihre Schülerratswiederwahl, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstreflexionskompetenz, Entwicklung der eigenen Selbsteinschätzung sowie eigenen Persönlichkeit, Introvertiertheit und Extrovertiertheit, Myer Briggs 16 personalities Test und zwischenmenschliche Beziehungen in Kombination mit der Verträglichkeit von Charaktereigenschaften 💭

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    Atlantic crossing - routine, but special ⛵🌊

    The evening on board officially begins with the start of dinner. After dinner, a Pathway talk takes place every evening between 20:00 - 21:00. Afterwards, many people (including the nightwatchers) go to sleep. Everyone is allowed to stay on deck until 22:00, after which it's time for bed: Night's rest. For safety reasons in particular, and so as not to hinder the night watches in their work, it is then no longer permitted to stay on deck. If someone were to go overboard during the night, their absence would probably not be noticed until the following morning. In other words, we would probably have covered 50 nautical miles by then.
    That's why I can usually be found on the poop deck with the watch on duty from 10 p.m. onwards, which gives me the opportunity to get to know the students, officers and watch leaders even better. This was also my personal highlight of the 'evenings and nights on board' 🌑
    But first, a few highlights of the evenings and nights during our Atlantic crossing:

    1. have I mentioned the sunsets yet? 🌅
    2. the observations of the waxing and waning of the moon (which does not fill from a crescent - as is usual in Germany - but fills as a bowl on the Atlantic, i.e. increases 'from bottom to top' 🌕)
    3. bioluminescence - the glow of the sea, which illuminates the darkness on very dark nights with its fascinating sparkle ✨
    4. the evening poker and gambling sessions 🃏
    5. the starry nights 🌌
    6. the phenomenon of the (so-called) 'rainbow at night' 🌈
    7. the silence (when no music is playing) 🔈
    8. ... and the occasional piece of chocolate 🍫

    My personal highlight:
    A conversation with 'little Marie' about her student council re-election, self-perception and perception of others, self-reflection skills, developing one's own self-assessment and personality, introversion and extroversion, Myer Briggs 16 personalities test and interpersonal relationships in combination with the compatibility of character traits 💭
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  • Atlantik: Die Sonnenuntergänge 🌅

    7.–19. dec. 2024, Nordatlantik ⋅ 🌬 26 °C

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    Mein persönliches Highlight:
    Die Sonnenuntergänge 🌅⛵

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    My personal highlight:
    The sunsets 🌅⛵
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    #atlanticcrossing #atlantic #sunrise #sunset #reginamarisamsterdam #gapyear #segeln #atlantiküberquerung #adventureatsea #aroundtheworld #gedanken #erlebnisse #erfahrungen #perspektivwechsel #philosophie #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #andersdenken #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #goldenhour #highlightLæs mere

  • Der Tag des Midatlantikballs 🕺🏽💃🏽

    15.–16. dec. 2024, Nordatlantik ⋅ 🌬 26 °C

    Auf der Mitte des Atlantiks 🌊

    Dieser Tag hatte viel zu bieten. Bereits nach einer Stunde (nachts um 01:00 Uhr) wurde dieser besondere Tag mit dem 'Regenbogen bei Nacht' eingeläutet. Ein faszinierendes Phänomen, welches von den Schüler*innen in Form einer Projektarbeit ('Naturphänomene') noch näher untersucht wird 🌑
    Als hätten sie von der Besonderheit dieses Tages gewusst, besuchte uns gegen Mittag eine Gruppe größerer Delfine. Auch nach etwas mehr als 7 Wochen an Bord ist die Faszination und das Interesse an tierischen Besuchen weiterhin ungebrochen 🐬
    Nach dem Mittagessen ging's dann jedoch erst richtig los. Die Schüler*innen bekamen den Auftrag, sich in Badeklamotten mit einem Handtuch bewaffnet im Messroom einzufinden. Währenddessen übernahmen Raphi und ich das Steuern und damit übergangsweise die Watch. Einzeln wurden die Kids dann von Maxim aus dem Messroom geholt. Je mehr Schüler*innen geholt wurden, umso kreativer wurden die Vermutungen von den verbliebenen Schüler*innen, was nun da draußen auf dem Maindeck vor sich gehen würde: 'Schwimmstopp - gemeinsames Deckschrubben - Heirat auf internationalem Gewässer' etc. 🤵🏽👰🏽
    Nach etwa 1 h wusste dann auch der Letzte bescheid: Atlantiktaufe 💦
    Herausgeführt von Maxim trat man vor den großen Neptun (in Form unseres Kapitäns Heine) und seinen Helfer*innen (Mathieu, Marie und Maxim). Nach einer kurzen Ansprache durch Neptun wurde jeder Person ein neuer 'Name' verliehen - eine Fischart, die Marie und Maxim passend zur Person ausgesucht hatten. So wurde Raphi bspw. zum 'Doktorfisch', Lisa zum 'Regenbogenfisch', Kaspar zum 'Narrwal' und ich zum 'Riemenfisch' getauft. Bevor man allerdings seine Taufurkunde in Empfang nehmen konnte, wurde man mit einer Mischung aus Salzwasser, Kaffeesatz und Schalen von Karotten und Bananen 'geschrubbt' bzw. 'getauft' 💦
    Im Anschluss wurde man von Arne mit einem Feuerwehrschlauch und Salzwasser gereinigt und man konnte sich zu den anderen aufs Poopdeck gesellen. Da Neptun das Ganze wohl ziemlich lustig fand, mussten wir die Taufe kurz unterbrechen, da sich ein weiteres Naturphänomen näherte: ein kreisförmig-ovales Regenfeld kam sehr gut sichtbar auf uns zu. Von weitem konnte man bereits die Verfärbung des Wassers und den Regen aufs Meer prasseln sehen 🌦️
    Zur Feier des Tages durfte dann die gesamte Besatzung duschen (normalerweise nur alle 3 Tage) und überdies erlaubte uns Heine, also Raphi und mir, seine Privatdusche in der Kapitänskajüte zu nutzen 🚿
    Zum Abendessen warf sich dann die gesamte Besatzung ordentlich in Schale und nach einem fulminanten Abendessen von unserem Kapitän wurde dann gemeinsam der 'Midatlantikball' gefeiert. Der Abend wurde mit einem Walzer zu 'Rot sind die Rosen - Semino Rossi' eingeläutet. Danach wurde weiter getanzt, gefeiert, geravet und viel gelacht. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung, die etwa bis 22:30 Uhr anhielt. Die Watch übernahmen in der Zeit gestaffelt die Lehrkräfte. Nach der Party ging die Watch wieder in den geregelten Rhythmus und der Mond grüßte uns von oben in seiner vollen Pracht 🌕
    Was für ein Tag 🌑🐬💦🌦️🚿💃🏽🕺🏽🌕

    Mein persönliches Highlight:
    Die Gruppenfotos und das ausgelassene Tanzen, bei dem jeder auf jeden Acht gegeben hat und man das Gefühl bekam, dass hier nach 56 Tagen schon sehr tiefe Verbindungen und ein wirklich faszinierendes Gemeinschaftsgefühl entstanden ist 🫂

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    In the middle of the Atlantic 🌊

    This day had a lot to offer. After just one hour (at 01:00 at night), this special day was ushered in with the 'rainbow at night'. A fascinating phenomenon that the pupils will be investigating in more detail in the form of a project ('Natural phenomena') 🌑
    As if they had known about the special nature of this day, a group of larger dolphins visited us around midday. Even after just over 7 weeks on board, the fascination and interest in animal visits remains unbroken 🐬
    After lunch, however, things really got going. The students were given the task of arriving in the Messroom in swimwear and armed with a towel. In the meantime, Raphi and I took over the steering and thus temporarily the watch. Maxim then took the kids out of the Messroom one by one. The more students were taken, the more creative the guesses of the remaining students became as to what was going on out there on the main deck: 'swimming stop - joint deck scrubbing - marriage in international waters' etc. 🤵🏽👰🏽
    After about 1 hour, even the last one knew: Atlantic launch 💦
    Led out by Maxim, we stepped in front of the great Neptune (in the form of our captain Heine) and his helpers (Mathieu, Marie and Maxim). After a short speech by Neptune, each person was given a new 'name' - a type of fish that Marie and Maxim had chosen to suit the person. For example, Raphi was christened 'doctor fish', Lisa 'rainbow fish', Kaspar 'jester whale' and I 'oarfish'. However, before you could receive your baptism certificate, you were 'scrubbed' or 'baptized' with a mixture of salt water, coffee grounds and carrot and banana peelings 💦
    Afterwards, Arne cleaned us off with a fire hose and salt water and we could join the others on the poop deck. As Neptune must have found the whole thing quite funny, we had to interrupt the baptism briefly as another natural phenomenon was approaching: a circular oval field of rain was coming towards us in plain sight. From a distance, you could already see the discoloration of the water and the rain pelting down on the sea 🌦️
    To celebrate the day, the entire crew was allowed to shower (normally only every 3 days) and Heine, Raphi and I, were also allowed to use his private shower in the captain's cabin 🚿
    The entire crew dressed up for dinner and after a brilliant dinner from our captain, we celebrated the 'Midatlantic Ball' together. The evening started with a waltz to 'Rot sind die Rosen - Semino Rossi'. Afterwards, the dancing, partying, raving and laughter continued. There was an exuberant atmosphere that lasted until around 10:30 pm. During this time, the teachers took over the watch in stages. After the party, the watch went back to its regular rhythm and the moon greeted us from above in all its glory 🌕
    What a day 🌑🐬💦🌦️🚿💃🏽🕺🏽🌕

    My personal highlight:
    The group photos and the exuberant dancing, where everyone looked out for everyone else and you got the feeling that after 56 days, very deep connections and a really fascinating sense of community had already been formed here 🫂
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    #atlanticcrossing #atlantic #midatlantikball #atlantiktaufe #reginamarisamsterdam #gapyear #segeln #atlantiküberquerung #adventureatsea #aroundtheworld #gedanken #erlebnisse #erfahrungen #perspektivwechsel #philosophie #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #andersdenken #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #dolphins #moon
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  • Zwischen Midatlantik und Martinique 🇫🇷

    15.–20. dec. 2024, Nordatlantik ⋅ ⛅ 28 °C

    Zwischen Midatlantik und Martinique 🇫🇷

    In den Tagen zwischen dem Midatlantikball und unserer Ankunft in Martinique gab es ebenfalls - außerhalb des alltäglichen Wahnsinns - noch einige Highlights 🪩

    1. Am Tag nach dem Midatlantikball sind Little Marie und ich den Mast hochgeklettert und haben zusammen bei atemberaubender Aussicht meine letzte Tafel Milka Triolade gegessen 🍫
    2. Apropos Schokolade: Im Verlauf der Atlantiküberquerung erlebte jegliche Form von Schokolade einen immensen Wertanstieg (Angebot war begrenzt und Nachfrage stieg von Tag zu Tag) und wurde schnell als umfassendes Zahlungsmittel und Poker-Wetteinsatz akzeptiert 🃏
    3. Es gab sehr viel Unterricht, d. h. viele Möglichkeiten für Schüler*innen kreativ zu werden. In Deutsch gab es bspw. die Aufgabe eine selbstgewählte Person vom Schiff zu porträtieren. Der liebe Max (Sali) hat mich ausgewählt, interviewt und dann ein - aus meiner persönlichen Perspektive - sehr wertschätzendes Porträt angefertigt 📝
    4. In meinem Unterricht hatten und haben die Schüler*innen die Aufgabe eine Unterrichtsstunde zu einer vorher festgelegten Thematik zu entwerfen. Während des Schaffensprozess gab es die Gelegenheit, anonym nette Worte, Komplimente und positive Charaktereigenschaften an die gesamte Besatzung zu richten (Methode: 'Warmer Rücken') 📝
    5. Die allgemeine Stimmung war sehr herzlich und wir wachsen als Gemeinschaft immer weiter zusammen. So langsam werden schon familiäre Verhaltensweisen an den Tag gelegt 🫂
    6. Kurz vor Barbados machten wir am 19.12.24 morgens um kurz vor 7 unsere letzte Halse und bogen somit auf die Zielgerade Richtung Martinique ein. Es sollte ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Johann Smidt um die 15 kg Nutella werden 🌰
    7. Am letzten Abend vor Ankunft hielt Enno gerade sein Pathway-Referat, während Arne, Maxim, Matthias, Raphi, Marie, Anna und ich die Watch übernahmen, als wir zum Ende seiner Präsentation von oben durch die Dachluken endlich die magischen Worte in die verdutzten und leicht erschrockenen Gesichter schrien: "Land in Sicht!" 🗺️
    8. Am selben Abend machten wir ein weiteres 'Naturspektakel' aus. Unseren Vermutungen nach zu urteilen, sahen wir zum ersten Mal mit den eigenen Augen Weltraumschrott in die Atmosphäre eindringen und am Himmel verglühen 🎆
    9. Der Sternenhimmel hatte aber an diesem Abend - aufgrund der Abwesenheit des Mondes - noch mehr zu bieten. So konnte man mit bloßen Augen nicht nur Venus und Jupiter sehen, sondern auch noch den Andromedanebel. Generell war die Sichtbarkeit der Sterne infolge der ausgebliebenen Lichtverschmutzung während unserer Überfahrt atemberaubend 🌌
    10. Gegen 05:00 Uhr morgens am 20.12.2024 warfen wir in einer Bucht vor Martinique (Fort-de-France) den Anker. Damit gewinnen wir das Rennen gegen die Johann Smidt denkbar knapp - diese konnten ihren Anker gegen 09:30 Uhr, etwa 50 Meter Luftlinie von uns entfernt, herabfallen lassen. Der Preis wird aufgrund dieser sehr kurzen Zeitspanne jedoch gerecht aufgeteilt, sodass sich beide Schiffe über den geteilten Preis freuen dürfen ⚓

    Mein persönliches Highlight:
    Siehe Punkt 1 🚩

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    Between the Mid-Atlantic and Martinique 🇫🇷

    In the days between the Midatlantic Ball and our arrival in Martinique, there were also a few highlights - outside of the everyday madness 🪩

    1. The day after the Midatlantic Ball, Little Marie and I climbed up the mast and ate my last bar of Milka Triolade together with a breathtaking view 🍫
    2. Speaking of chocolate: during the course of the Atlantic crossing, all forms of chocolate experienced an immense increase in value (supply was limited and demand increased day by day) and was quickly accepted as a comprehensive means of payment and poker wager 🃏
    3. There was a lot of teaching, i.e. many opportunities for students to get creative. In German, for example, there was the task of portraying a person of their choice from the ship. Dear Max (Sali) chose me, interviewed me and then created a very appreciative portrait - from my personal perspective 📝
    4 In my lessons, the students had and still have the task of designing a lesson on a predetermined topic. During the creation process, there was the opportunity to anonymously address kind words, compliments and positive character traits to the entire crew (method: 'warm back') 📝
    5. The general atmosphere was very warm and we continue to grow together as a community. We are already starting to display family-like behavior 🫂
    6 Shortly before Barbados, we made our last jibe on 19.12.24 at just before 7 in the morning and turned onto the home stretch towards Martinique. It was going to be a neck-and-neck race with the Johann Smidt for the 15 kg of Nutella 🌰
    7. On the last evening before arrival, Enno was giving his Pathway presentation, while Arne, Maxim, Matthias, Raphi, Marie, Anna and I took over the watch, when at the end of his presentation we finally shouted the magic words from above through the roof hatches into the stunned and slightly shocked faces: "Land in sight!" 🗺️
    8. That same evening, we spotted another 'natural spectacle'. Judging by our guesses, we saw space debris entering the atmosphere and burning up in the sky for the first time with our own eyes 🎆
    9. But the starry sky had even more to offer that evening - due to the absence of the moon. Not only could you see Venus and Jupiter with the naked eye, but also the Andromeda Nebula. In general, the visibility of the stars was breathtaking due to the lack of light pollution during our crossing 🌌
    10. At around 05:00 in the morning on 20.12.2024, we dropped anchor in a bay off Martinique (Fort-de-France). We won the race against the Johann Smidt by the narrowest of margins - they were able to drop their anchor at around 09:30, about 50 meters from us as the crow flies. However, the prize is split fairly due to this very short time span, so both ships can enjoy the shared prize ⚓

    My personal highlight:
    See point 1 🚩
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    #atlanticcrossing #atlantic #martinique #fortdefrance #reginamarisamsterdam #gapyear #segeln #atlantiküberquerung #adventureatsea #aroundtheworld #gedanken #erlebnisse #erfahrungen #perspektivwechsel #philosophie #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #andersdenken #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #andromeda #barbados
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  • Ankunft in Martinique 🇫🇷

    20.–21. dec. 2024, Martinique ⋅ ☀️ 27 °C

    Land in Sicht 🗺️

    Gegen 05:00 Uhr morgens am 20.12.2024 warfen wir in einer Bucht vor Martinique (Fort-de-France) den Anker. Da viele sehr aufgeregt waren, nach 15 Tagen endlich wieder Land zu sehen, ist die Nacht für die meisten erwartbar kurz ausgefallen.
    Ich selbst bin gegen 2 Uhr eingeschlafen und gegen 7 Uhr aufgewacht und wollte einen ersten Blick auf Martinique werfen. An Deck angekommen bemerkte ich, dass ein paar Crewmitglieder und Schüler*innen bereits auf dem Weg zur Insel waren - natürlich schwimmend. Da habe ich mir fix eines unserer SUP-Boards aufgepumpt und bin den anderen hinterher gepaddelt 🏊🏽
    Ich kann euch wahrlich sagen - nach 15 Tagen auf See die ersten Schritte auf weichen Sandstrand zu gehen führt insofern zu einer inneren Zufriedenheit, als würde man nach acht Tagen ohne Dusche (s. Anfang der Reise) das erste Mal wieder eine benutzen dürfen. Ein fantastisches Gefühl 🫂
    Um pünktlich zum Essen wieder da zu sein, paddelten und schwammen wir dann gegen halb 9 wieder zurück zum Schiff. Man beachte: Wir mussten die Zeit um 9 Uhr noch eine Stunde zurückstellen, weshalb wir dann also passend zu 8 Uhr wieder am Schiff waren 🕗
    Die Crew ist währenddessen losgefahren, um uns einzuklarieren und die Schüler*innen machten sich nach dem Frühstück an den Aufbau 'ihres' Dingis. Das große schwarze Schlauchboot darf von den Schüler*innen nämlich ohne Führerschein gefahren werden, womit sie gleichzeitig auch eine gewisse Unabhängigkeit gewannen. Selbstverständlich wird es nichtsdestotrotz nur nach Absprache genutzt 🚤
    Da sich dieses Unterfangen als große Herausforderung herausstellte, wurde auch nach dem Mittagessen noch weiter gewerkelt. Um 17 Uhr gab es dann nach dem erfolgreichen Aufbau noch eine Einweisung durch unseren Kapitän Heine und die Schüler*innen konnten infolgedessen zum ersten Mal eigenverantwortlich an Land fahren. Bis 19 Uhr gab es dann für alle noch free-shore-leave-Zeit und damit nach 15 Tagen den ersten Landkontakt nach unserer erfolgreichen Atlantiküberquerung 🗺️
    Am Abend entwickelten wir dann - auch mit Absprache der Johnny - einen Plan für die nächsten Tage.

    Mein persönliches Highlight:
    Der erste Landkontakt in einer Bucht mit vier kleinen, aneinandergelegenen Stränden, die mich und uns mit Palmen und einer wohltuenden Stille empfingen 🏝️

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    Land in sight 🗺️

    At around 05:00 in the morning on 20.12.2024, we dropped anchor in a bay off Martinique (Fort-de-France). As many people were very excited to finally see land again after 15 days, the night was predictably short for most people.
    I myself fell asleep at around 2 a.m. and went out at 7 a.m. to take a first look at Martinique. When I arrived on deck, I noticed that a few crew members and students were already on their way to the island - swimming, of course. I quickly pumped up one of our SUP boards and paddled after the others 🏊🏽
    I can truly tell you - after 15 days at sea, taking the first steps onto a soft sandy beach brings an inner satisfaction, as it's the first time you've been allowed to use a shower again after eight days without one (see beginning of the trip). A fantastic feeling 🫂
    In order to be back in time for dinner, we paddled and swam back to the ship around half past eight. Please note: We had to put the time back an hour at 9 o'clock, which is why we were back at the ship at 8 o'clock 🕗
    Meanwhile, the crew set off to clear us in and the students set about setting up 'their' dinghy after breakfast. The large black inflatable boat can be driven by the students without a license, which also gives them a certain degree of independence. Nevertheless, it is of course only used by prior arrangement 🚤
    As this undertaking proved to be a major challenge, work continued even after lunch. At 5 p.m., after the successful set-up, there was a briefing by our captain Heine and the students were able to go ashore on their own for the first time. There was then free shore leave time for everyone until 7 p.m. and thus the first land contact after 15 days following our successful Atlantic crossing 🗺️
    In the evening, we then developed a plan for the next few days - also with the agreement of Johnny.

    My personal highlight:
    The first land contact in a bay with four small, contiguous beaches, which welcomed me and us with palm trees and a soothing silence 🏝️
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  • Free-shore-leave-Wanderung 🥾🚶🏽

    21. december 2024, Martinique ⋅ ☀️ 29 °C

    Willkommen in der Karibik 🌴

    Dieser Samstag startete mit einem DeepClean. Da die Kids am Sonntagvormittag zum ersten Mal nach der Atlantiküberquerung ihre Handys bekommen sollten, haben wir den DeepClean kurzerhand einen Tag vorgezogen 🧽
    Nachmittags ging es dann für alle an Land. Die Schüler*innen konnten überlegen, ob sie die Zeit im free-shore-leave selbstständig gestalteten oder mit Lisa und mir eine Wanderung zu einer Vanillefarm machen wollten. Mit sieben Schüler*innen brachen wir gegen 16 Uhr auf. Die Farm zu erreichen war von Anfang an ein utopisches Ziel, weshalb wir von vornherein klarstellten, dass 'der Weg das Ziel ist' 🥾
    Es ging erst durch einige Straßen und dann über Stock und Stein und ein paar Wasserläufen zum Nachbarort. Als es zu dämmern anfing, hätten wir noch etwa 30 Minuten gehen müssen, weshalb wir uns dann spontan dazu entschlossen, in einem nahegelegenen Supermarkt ein paar Snacks zu kaufen und ein Picknick am Strand zu machen. Vor dem Supermarkt gab es einen 24/7 Pizzaautomaten. Den mussten Janno und ich natürlich ausprobieren und holten uns dann eine Flammkuchenpizza. Wir gingen die letzten 300 m zum Strand und machten es uns auf einem Steg bequem. Jannos und mein Fazit zur Pizza: etwa eine 6/10 🍕
    Nach dem Picknick sprangen ein paar Kids ins Wasser und wir bemerkten, dass unser 'graues Dingi' am Steg angebunden war. Bevor wir also die 40 Minuten zurück zum Ausgangsort zurückwandern sollten, gingen die Schüler*innen auf die Suche nach unserer Crew. Diese saß zu dem Zeitpunkt in einem Strandrestaurant und wartete auf ihr Essen. Arne hat sich dann freundlicherweise dazu bereit erklärt, uns nach dem Essen zum Schiff zurückzufahren. Also blieb uns noch etwa eine Stunde Zeit. Die Kids nutzten die Zeit für weitere Schwimm-Action und Anna (Watchleaderin), Lisa und ich gingen in eine angrenzende Strandbar. Gestärkt durch einen Pineapplejuice gingen wir dann zur abgemachten Zeit zum Steg. Dort trafen wir dann allerdings nur noch Mathieu und Marie. Keine Spur von den Kindern und Arne. Diese waren nämlich schon auf dem Weg zum Schiff ⛵
    Also warteten Mathieu, Marie, Anna, Lisa und ich auf unseren Abholdienst und sprachen noch einmal über die Atlantiküberquerung. Mathieu machte uns noch einmal klar, dass es nicht alltäglich ist, "mal eben über den Atlantik zu fahren". Wir sollten stolz darauf sein, auf herkömmliche Weise unter Segeln diesen Weg geschafft zu haben, der schon einigen Seeleuten das Leben gekostet habe. Natürlich sei es durch die heutige Technik deutlich einfacher, aber wir haben uns dadurch auch unser 'Ankertattoo' verdient. Denn wer eines der sieben Weltmeere durchsegelt, darf sich als waschechter Matrose als 'Belohnung' ein Ankertattoo stechen lassen ⚓
    Im Anschluss holte uns Arne ab und fuhr uns schnell aber sicher zur Regina Maris zurück.
    Einige sprangen dann noch zum Schwimmen ins Wasser und ließen den Abend dann entspannt ausklingen 🌅

    Mein persönliches Highlight:
    Die Wanderung und das Strandpicknick mit unserer kleinen Expi-Gruppe sowie den Versuch beobachten zu dürfen, wie die Kids verzweifelt probierten, eine auf dem Weg aufgelesene Kokosnuss zu knacken (wobei währenddessen von Annas Handy 'Wer hat die Kokosnuss geklaut' abgespielt wurde) 🏝️

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    Welcome to the Caribbean 🌴

    This Saturday started with a DeepClean. As the kids were due to get their cell phones for the first time after the Atlantic crossing on Sunday morning, we brought the DeepClean forward a day without further ado 🧽
    In the afternoon, everyone went ashore. The students could decide whether they wanted to spend their time in the free-shore-leave on their own or go on a hike to a vanilla farm with Lisa and me. We set off with seven students at around 4 pm. Reaching the farm was a utopian goal right from the start, which is why we made it clear from the outset that 'the journey is the reward' 🥾
    We first went through a few streets and then over hill and dale and a few streams to the neighboring village. When it started to get dark, we would have had to walk another 30 minutes, so we spontaneously decided to buy some snacks in a nearby supermarket and have a picnic on the beach. There was a 24/7 pizza vending machine in front of the supermarket. Of course, Janno and I had to try it out and then got ourselves a tarte flambée pizza. We walked the last 300 m to the beach and made ourselves comfortable on a jetty. Janno's and my verdict on the pizza: about a 6/10 🍕
    After the picnic, a few kids jumped into the water and we noticed that our 'gray dinghy' was tied to the jetty. So before we had to walk the 40 minutes back to the starting point, the students went in search of our crew. At the time, they were sitting in a beach restaurant waiting for their food. Arne then kindly agreed to drive us back to the boat after lunch. So we still had about an hour left. The kids used the time for more swimming action and Anna (watch leader), Lisa and I went to an adjacent beach bar. Strengthened by a Pineapplejuice, we then went to the jetty at the agreed time. However, we only met Mathieu and Marie there. No sign of the children and Arne. They were already on their way to the boat ⛵
    So Mathieu, Marie, Anna, Lisa and I waited for our pick-up service and talked about the Atlantic crossing again. Mathieu made it clear to us once again that it's not an everyday occurrence to "just drive across the Atlantic". We should be proud to have made this journey under sail in the traditional way, which has already cost the lives of several sailors. Of course, today's technology has made it much easier, but we have also earned our 'anchor tattoo' as a result. Because anyone who sails one of the seven seas is allowed to get an anchor tattoo as a 'reward' as a true sailor ⚓
    Afterwards, Arne picked us up and drove us quickly but safely back to Regina Maris.
    Some of us then jumped into the water for a swim and let the evening come to a relaxed end 🌅

    My personal highlight:
    The hike and the beach picnic with our small Expi group as well as watching the kids desperately trying to crack a coconut they had picked up on the way (while Anna's cell phone played 'Who stole the coconut') 🏝️
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  • Hafen von Fort-de-France 🇫🇷

    22. december 2024, Martinique ⋅ ☀️ 29 °C

    Im Hafen von Fort-de-France🌴

    Die ersten zwei Tage lagen wir in einer Bucht ('Pointe du Bout') vor Anker. Für die Weihnachtstage sowie auch bzgl. Logistik von Einkäufen, legten wir dann noch im Hafen von Fort-de-France an. Wie sich herausstellte, hatten wir den ganzen Hafenbereich für uns alleine. Dort, wo normalerweise Kreuzfahrtschiffe und weitere Segelyachten anlegten, waren nur unsere beiden Schiffe zu sehen. Der Hafenbereich war durch einen Pförtner bewacht und wir konnten sowohl das lange Verladezelt sowie Pavillon und Sitzgelegenheiten frei nutzen 🎪
    Wir lichteten den Anker gegen 7:30 Uhr und fuhren gegen 08:20 Uhr in den Hafen ein. Da ich noch ein paar Weihnachtsbesorgungen machen musste, ging ich gegen 9:30 Uhr von Bord Richtung Copyshop. Dieser war etwa 30 Gehminuten entfernt. Auf dem Weg dorthin beunruhigten mich die Zustände auf den Straßen etwas. Es lag viel (abgebrannter) Müll auf den Straßen, ich sah einige abgebrannte Autos sowie viele Glasscherben auf den Gehwegen. Wie sich nach kurzer Recherche zeigte, demonstrieren die Menschen auf Martinique momentan gegen die Erhöhung der Lebenshaltungskosten. Aufgrund der geografischen Lage (Insel) sowie des touristischen Einflusses ist die Inflation auf der Insel durch die Decke geschossen. Im Vergleich zum französischen Festland bezahlen die Menschen auf Martinique für ihre Lebensmittel bis zu 40 % mehr. Da die friedliche Demonstration keine Wirkung zeigte, werden auf den Straßen Müll, Autos sowie Supermärkte angezündet. Die Hafenbehörde versicherte uns, dass für Touristen keine Sicherheitsgefahr bestünde, da die Menschen von Martinique eine durchweg freundliche und positive Grundeinstellung besäßen. Tatsächlich konnten wir in den darauffolgenden Tagen dieselbe Erfahrung machen. Grüßt man die Mitmenschen auf der Straße zuerst, sind sie sehr wohlwollend und hilfsbereit 🗣️
    Während meiner Abwesenheit befassten sich die Schüler*innen mit der Zusammenstellung ihrer Expi-Gruppen. Eine vorherige Zusammenstellung durch die Lehrkräfte stieß auf Kritik, da eine faire Aufteilung bemängelt wurde. Der bisher verfolgte Plan war der, dass jede/r Schüler/in 3 Personen aufschreiben konnte, mit denen er oder sie zusammen in eine Expi-Gruppe möchte. Es wurde die Ansage gemacht, dass sie mindestens eine der Personen auf jeden Fall in ihrer Gruppe haben würden. Auf dieser Grundlage wurden die zwei Großgruppen, die sich an Bord zusammengefunden haben, durchmischt und 5 verschiedene Gruppen a 7 Personen gebildet 👫🏽
    Nach einer spannenden Diskussion hat sich ein Großteil der Schüler*innen für eine 3/4- Aufteilung stark gemacht. Es sollten aus jeder 'Großgruppe' an Bord mindestens 3 Personen in einer Gruppe zusammen sein. Infolge der produktiven Diskussion und der sehr souverän hervorgebrachten Argumente haben wir uns dann für eine Entscheidungsteilhabe in der Form entschieden, dass sie uns eine Neu-Aufteilung der Gruppen auf Grundlage ihrer selbst festgelegten Strukturierung vorlegen dürfen. Diese würde dann (unter Einhaltung einiger Auflagen, bspw. keine Pärchen in den Gruppen) zur allgemeinen Abstimmung hinzugezogen werden. Wir Lehrkräfte machten uns überdies schon am Tag vorher Gedanken darüber, wie wir die Gruppen auf dieser Grundlage zusammenstellen würden und kreierten ebenfalls eine mögliche Option. Zuletzt sollte dann an Heiligabend über die möglichen 3 Optionen (alte Lehrerversion, neue Schülerversion, neue Lehrerversion) abgestimmt werden 🗳️
    Nach dem Mittagessen bekamen die Schüler*innen um 13:00 Uhr ihre Handys ausgeteilt und wurden zum free-shore-leave entlassen. Die Zeit bis 18 Uhr nutzten wir Lehrkräfte für eine kurze Stadterkundung und produktives Arbeiten in einem Café. Im Anschluss daran fuhr uns Arne gegen 17:45 Uhr mit dem grauen Dingi zurück an Bord. Vom Hafen aus konnte man nämlich entweder zu Fuß in die City laufen oder eben auf ein vorhandenes Wassertaxi zurückgreifen. Ihr könnt wahrscheinlich schon erahnen, welche Fortbewegung die Lehrkräfte wählten: 🚤
    Am Abend präsentierten uns die Schüler*innen - nach einer zweiten gemeinsamen Sitzung mit allen - die Ergebnisse der Expi-Gruppen-Einteilung. Gemeinsam wurden noch zwei kleine Veränderungen vorgenommen und die Option dann von allen abgesegnet 👼🏽
    Zuletzt wurde in einem gemeinsamen Meeting der Plan für den nächsten Tag erläutert und den Schüler*innen nahegelegt, früh schlafen zu gehen, da sie die Kräfte für den morgigen Tag gut gebrauchen können 💤

    Mein persönliches Highlight:
    Die Zeit im Café unter uns drei Lehrkräften, die Dingifahrt mit Arne zurück zum Schiff während des Sonnenuntergangs und die Nacht in der Hängematte zwischen Palmen🍹🚤🌴

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    In the harbor of Fort-de-France🌴

    We spent the first two days anchored in a bay ('Pointe du Bout'). We then moored in the port of Fort-de-France for the Christmas holidays and for the logistics of shopping. As it turned out, we had the whole harbor area to ourselves. Where cruise ships and other sailing yachts normally docked, only our two ships were to be seen. The port area was guarded by a gatekeeper and we were free to use the long loading tent as well as the pavilion and seating 🎪
    We weighed anchor at around 7:30 am and sailed into the harbor at around 8:20 am. As I still had a few Christmas errands to run, I left the boat at around 9:30 and headed for the copy store. This was about a 30-minute walk away. On the way there, I was a little concerned about the conditions on the streets. There was a lot of (burnt) garbage on the streets, I saw a few burnt cars and lots of broken glass on the sidewalks. After a little research, it became clear that the people of Martinique are currently demonstrating against the rise in the cost of living. Due to the geographical location (island) and the influence of tourism, inflation on the island has shot through the roof. Food prices have risen by up to 40%. As the peaceful demonstration had no effect, garbage, cars and supermarkets are being set on fire on the streets. The port authority assured us that there was no safety risk for tourists, as the people of Martinique had a consistently friendly and positive attitude. In fact, we had the same experience in the days that followed. If you greet people on the street first, they are very benevolent and helpful 🗣️
    During my absence, the students were busy putting together their Expi groups. A previous compilation by the teachers met with criticism, as a fair division was criticized. The plan followed so far was that each student could write down 3 people with whom he or she would like to be in an Expi group. The announcement was made that they would definitely have at least one of these people in their group. On this basis, the two large groups that came together on board were mixed up and 5 different groups of 7 people were formed 👫🏽
    After a lively discussion, the majority of the students were in favor of a 3/4 division. There should be at least 3 people from each 'large group' on board in one group. As a result of the productive discussion and the very confident arguments put forward, we then decided to allow them to participate in the decision in the form that they could present us with a new division of the groups based on their self-defined structure. This would then be included in the general vote (subject to certain conditions, e.g. no couples in the groups). We teachers also thought about how we would put the groups together on this basis the day before and also created a possible option. Finally, on Christmas Eve, the 3 possible options (old teacher version, new student version, new teacher version) were to be voted on 🗳️
    After lunch, the students were given their cell phones at 1 p.m. and released to free-shore-leave. We teachers used the time until 6 p.m. for a short tour of the city and productive work in a café. Arne then drove us back on board in the gray dinghy at around 5:45 pm. From the harbor, you could either walk into the city or take one of the available water cabs. You can probably already guess which mode of transportation the teachers chose: 🚤
    In the evening, after a second joint session with everyone, the students presented the results of the Expi grouping to us. Two small changes were made together and the option was then approved by everyone 👼🏽
    Finally, the plan for the next day was explained in a joint meeting and the students were advised to go to bed early as they would need their energy for tomorrow 💤

    My personal highlight:
    The time in the café with the three of us teachers, the dinghy ride back to the ship with Arne during sunset and the night in the hammock between palm trees🍹🚤🌴
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  • Jardin de Balata - Botanischer Garten 🌴

    23. december 2024, Martinique ⋅ ☀️ 27 °C

    Jardin de Balata - Botanischer Garten 🌴

    Gestärkt durchs Frühstück machten wir uns um 9:20 Uhr zu Fuß mit allen Schüler*innen auf den Weg. Wir gingen etwa 35 Minuten zur Busstation, um unseren Bus - hoffentlich pünktlich - um 10:10 Uhr zu erwischen. Vor Ort angekommen, mussten wir uns erst einmal zurechtfinden. Die Busse fuhren nämlich rund um einen Friedhof ab und es wurde nicht direkt ersichtlich, welche Linie nun an welcher Ecke in welche Richtung fuhr. Was zunächst eher zu einer kurzen Phase der Verwirrtheit und Desorientierung führte, sollte uns noch in die Karten spielen. Kaspar konnte nämlich - nach einigen Nachfragen - eine Dame ausfindig machen, die für das städtische Busunternehmen arbeitete und prompt unseren Ticketkauf organisierte. Aber nicht nur das: Sie sagte uns zunächst, dass unser Bus 20 Minuten Verspätung hätte, aber sie uns diesen auch gleich komplett reservieren könne. Wir gingen zusammen zu einem Schalter in der Nähe und mussten dann für 40 Personen insgesamt lediglich 29 € zahlen. Ein schöner Zufall 🚌
    Unsere Endstation sollte der Jardin de Balata sein - der botanische Garten von Fort-de-France. Dort teilten wir uns in 2 Gruppen auf. Die einen gingen mit Lisa und mir in den botanischen Garten und die anderen unternahmen eine 2 1/2 h Wanderung zu einem Wasserfall. Es wurde vorher transparent gemacht, dass auch hier der Weg das Ziel ist. Sollte die Beschaffenheit der Wege oder irgendwelche anderen Faktoren (bspw. Regenschauer etc.) die Sicherheit der Unternehmung nicht mehr gewährleisten können, so würde die Gruppe einen anderen Weg suchen oder umdrehen ⤴️⤵️
    Es sollte sich herausstellen, dass sie den Wasserfall aufgrund der Wegeswidrigkeiten nicht erreicht haben - was der Stimmung aber keinesfalls zugesetzt hat. Währenddessen gingen Lisa und ich mit insgesamt 18 Personen in den botanischen Garten.
    Gegen 11 Uhr betraten wir den Garten und haben den Schüler*innen bis 14 Uhr Zeit gegeben diesen auf eigene Faust in Dreiergruppen zu erkunden. Lisa und ich folgten in der Zeit dem ausgeschilderten Rundgang und konnten bis etwa 13 Uhr viele faszinierende Eindrücke sammeln. Insbesondere der Baumwipfelpfad konnte uns noch eine ganz andere Perspektive auf den Garten eröffnen 📸🌺🌴
    Nach einem kurzen Besuch des Souvenirshops und einer angrenzenden kleinen Boutique, warteten wir dann am Anfang des Parks auf die Schüler*innen. Auf dem Hinweg hatte ich mich spontan noch etwas über die Umgebung rund um den botanischen Garten informiert und noch eine kleine Überraschung parat. Daher machten wir mit allen 18 Personen nach dem Besuch vom Jardin de Balata noch eine kleine 17-minütige Wanderung. Der Weg hatte sehr viel zu bieten (s. Fotos) und die Kids waren fasziniert von der Flora und Fauna, die sie umgab. Am Ende unserer Wanderung erblickten dann alle einen Wasserfall, dessen Ablauf unter einem großen Brückenbogen hindurch floss. Eine Steintreppe führte am Rande der Brücke zum Wasserfall hinab und alle, die Badesachen eingepackt hatten, machten sich auf ins kühle Nass. Das Süßwasser (mal als angenehme Abwechslung zum andauernden Salzwasserkontakt) war angenehm temperiert und klar. Einige Schüler*innen wateten auch ohne Badeklamotten durch den Flusslauf 🚶🏽
    Da die Temperatur ganz angenehm war, wurde zwischen Malte, Marie und mir kurzerhand - direkt nach unserem Foto - eine kleine Wasserschlacht veranstaltet, nach der wir unsere Klamotten dann kurz vor dem Rückweg am Brückengeländer auswringen konnten. Leider hatte Marie kein Handtuch sowie Wechselklamotten dabei - da dieser spontane Trip und die Wasserschlacht ja nun auch nicht so geplant war - weshalb es nur fair war, dass sie das Handtuch und das trockene Ersatz-T-Shirt vom Auslöser der Wasserschlacht angeboten bekam 👕
    An der Bushaltestelle vor dem botanischen Garten angekommen, nutzten wir die Wartezeit, um noch eine Bananenstaude zu ernten. Diese wurde vorbildlich abgetrennt und dann von den Schüler*innen zum Schiff transportiert 🍌
    Nach Wiederankunft hatten alle noch eine free-shore-leave-Zeit bis 19 Uhr. Lisa und ich wanderten von der Busstation zum 40 Minuten entfernten Copyshop und den angrenzenden Lebensmittelladen 'Carefour', um die letzten Besorgungen für das anstehende Weihnachtsfest zu machen 🛍️🎀
    Am Abend hatten die Schüler*innen noch Zeit gemeinsam Kekse zu backen, das Weihnachtstheaterstück zu proben oder sich anderweitig nützlich zu machen 🖌️🎨
    Insgesamt lag - vom Gefühl her - eine etwas aufgeheizte Stimmung mit einer Mischung aus Vorfreude, Besinnlichkeit und Überdrehtheit vor 🍪

    Mein persönliches Highlight:
    Der botanische Garten, die umliegende Flora und Fauna sowie die Atmosphäre und die Abkühlung beim Wasserfall 💦

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    Jardin de Balata - Botanical Garden 🌴

    Strengthened by breakfast, we set off on foot with all the students at 9:20 am. We walked about 35 minutes to the bus station to catch our bus - hopefully on time - at 10:10 am. Once we arrived, we first had to find our way around. The buses left from around a cemetery and it wasn't immediately clear which line went in which direction at which corner. What initially led to a brief phase of confusion and disorientation was to play into our hands. After a few inquiries, Kaspar was able to find a lady who worked for the municipal bus company and promptly organized our ticket purchase. But that wasn't all: she first told us that our bus was 20 minutes late, but that she could reserve it for us in full. We went to a nearby ticket office together and only had to pay a total of €29 for 40 people. A nice coincidence 🚌
    Our final stop was to be the Jardin de Balata - the botanical garden of Fort-de-France. There we split into 2 groups. One group went to the botanical garden with Lisa and me and the other group went on a 2 1/2 hour hike to a waterfall. It was made clear beforehand that the journey is the reward. If the condition of the paths or any other factors (e.g. rain showers etc.) meant that the safety of the undertaking could no longer be guaranteed, the group would look for another route or turn around ⤴️⤵️
    It turned out that they didn't reach the waterfall due to the path difficulties - but this didn't dampen their spirits at all. Meanwhile, Lisa and I went to the botanical garden with a total of 18 people.
    We entered the garden at around 11 a.m. and gave the students until 2 p.m. to explore it on their own in groups of three. Lisa and I followed the signposted tour during this time and were able to gather many fascinating impressions until around 1 pm. The treetop path in particular gave us a completely different perspective on the garden 📸🌺🌴
    After a quick visit to the souvenir store and an adjacent small boutique, we waited for the students at the start of the park. On the way there, I had spontaneously found out a little more about the area around the botanical garden and had a little surprise in store. So after visiting the Jardin de Balata, we went on a short 17-minute hike with all 18 of us. The path had a lot to offer (see photos) and the kids were fascinated by the flora and fauna that surrounded them. At the end of our hike, we all came across a waterfall, the water flowing under a large arched bridge. A stone staircase led down to the waterfall at the edge of the bridge and everyone who had packed their swimming gear headed into the cool water. The fresh water (a pleasant change from the constant contact with salt water) was at a pleasant temperature and clear. Some of the students waded through the river even without swimming gear 🚶🏽
    As the temperature was quite pleasant, Malte, Marie and I had a little water fight right after our photo, after which we were able to wring out our clothes on the bridge railing just before heading back. Unfortunately, Marie didn't have a towel or a change of clothes with her - as this spontaneous trip and the water fight hadn't been planned that way - so it was only fair that she was offered the towel and the dry spare T-shirt from the person who started the water fight 👕
    When we arrived at the bus stop in front of the botanical garden, we used the waiting time to harvest a banana tree. This was cut off in an exemplary manner and then transported to the ship by the students 🍌
    After arriving back home, everyone had some free-shore-leave time until 7pm. Lisa and I walked from the bus station to the copy store 40 minutes away and the adjacent grocery store 'Carefour' to run the last few errands for the upcoming Christmas 🛍️🎀
    In the evening, the students still had time to bake cookies together, rehearse the Christmas play or make themselves useful in other ways 🖌️🎨
    Overall, there was a somewhat heated atmosphere with a mixture of anticipation, contemplation and excitement 🍪

    My personal highlight:
    The botanical garden, the surrounding flora and fauna as well as the atmosphere and cooling off at the waterfall 💦
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    #atlanticcrossing #atlantic #martinique #fortdefrance #reginamarisamsterdam #gapyear #segeln #atlantiküberquerung #adventureatsea #aroundtheworld #gedanken #erlebnisse #erfahrungen #perspektivwechsel #philosophie #auslandshalbjahr #meer #ocean #oceancollege #andersdenken #sailing #sailinglife #sailship #boat #travel #travelbyship #traveltheworld #travelblogger #botanicalgarden #waterfall
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  • Heiligabend an Bord 🎄🧑🏽‍🎄🎁

    24. december 2024, Martinique ⋅ ☀️ 29 °C

    Heiligabend an Bord 🎄🧑🏽‍🎄🎁

    Geweckt durch einen Feueralarm fanden wir uns am Morgen des 24.12 um 6:30 Uhr auf dem Maindeck ein. Der Grund: Das Schiff sah aus wie ein 'Schrottplatz' (Arne). Kurzerhand wurde ein DeepClean durchgeführt, um das Schiff auf Vordermann zu bringen. Nach Einteilung der Gruppen hatten die Schüler*innen bis 8:30 Uhr Zeit ihre zugewiesenen Aufgaben zu erledigen. Danach gab es Frühstück und um 09:00 Uhr wurden dann wieder die Handys ausgegeben. Den Abwasch vom Frühstück erledigten dann ein paar Schüler*innen, die am Tag vorher an Land ohne Rücksprache 'ein wenig mit Farbe herumgespielt hatten' 🎨🖌️
    Bis 13:00 Uhr hatten die Kids dann free-shore-leave-Zeit und konnten sich frei in der Stadt bewegen. Nach Wiederankunft wurde die Handyzeit spontan um eine Stunde verlängert, da noch etwas Zeit bis zum BBQ blieb. Um 14:00 Uhr wurden dann die Handys eingesammelt und die Vorbereitung des BBQs in Angriff genommen 🥓🥩🥦🌽
    Gegen 17:00 Uhr startete dann das BBQ. Viele warfen sich in Schale und genossen die warme, aber idyllische Atmosphäre. Ein derartiges Weihnachtsfest hat wohl noch niemand von uns in dieser Form gefeiert ⛵
    Im Anschluss an das BBQ wurde zunächst ein Krippenspiel unter der Federführung von unserer Watchleaderin Anna vorgeführt. Dabei flossen die Erlebnisse und Eindrücke der letzten 2 Monate in die Weihnachtsgeschichte mit ein und alle hatten sehr viel Spaß und mussten herzlich darüber lachen - insbesondere über die Parodie einiger Crewmitglieder 🙃
    Arne bescherte uns danach mit einem Gedicht über die Geschehnisse vom Freitag den 13. Dezember endgültig eine ausgelassene Stimmung, die sich in einer anschließenden gemeinsamen Polonaise über die Johann Smidt äußerte. Diese Ausgelassenheit führte soweit, dass es nicht lange dauerte, bis die erste Person ins Wasser flog - alle weiteren dann mal freiwillig, aber des Öfteren auch unfreiwillig 💦
    Amüsiert durch die abendliche Schwimmsession, fanden wir uns noch einmal unter uns als Schiff in unserem schwarzen Dingi, mit dem Weihnachtsbaum in der Mitte, ein. Es war Zeit für die Wichtelgeschenke. Eingekleidet durch den Schlafanzug von Balthasar (Liebe Grüße an seine Oma) durfte ich als 'Santa Regina' die Übergabe der Geschenke übernehmen. Danach gab es dann noch eine kleine Überraschung von mir: eine selbstgeschriebene Geschichte, ein paar warme Worte, eine Tafel Schokolade und die Aushändigung der Zettel vom 'warmen Rücken' 🧑🏽‍🎄🎁📝
    Nach einem gemeinsamen Aufräumen gab es zuletzt noch eine besinnliche Ansage an alle auf dem Maindeck und dann wurden alle in den wohlverdienten Schlaf entlassen 💤
    Wir Lehrkräfte gingen dann noch spontan mit ein paar Personen vom anderen Schiff in die Mitternachtsmesse (auf französisch) und kamen gegen 2 Uhr zufrieden und glücklich zur Ruhe 🛌🏽

    Mein persönliches Highlight:
    Die Ausgabe der kleinen Überraschung und die dankbaren und wertschätzenden Worte der Schüler*innen sowie der Crew und insbesondere von Kaspar und Maxim 🙏🏽

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    Christmas Eve on board 🎄🧑🏽‍🎄🎁

    Woken by a fire alarm, we found ourselves on the main deck at 6:30 on the morning of December 24th. The reason: the ship looked like a 'junkyard' (Arne). Without further ado, a deep clean was carried out to get the ship in shape. After dividing into groups, the students had until 8:30 a.m. to complete their assigned tasks. They then had breakfast and at 9:00 a.m. the cell phones were handed out again. The washing up from breakfast was then done by a few students who had 'played around a bit with paint' on land the day before without consultation 🎨🖌️
    The kids then had free-shore-leave time until 13:00 and were free to move around the city. After arriving back, the cell phone time was spontaneously extended by an hour, as there was still some time before the BBQ. At 2 p.m., the cell phones were collected and preparations for the BBQ began 🥓🥩🥦🌽
    The BBQ started at around 17:00. Many dressed up and enjoyed the warm but idyllic atmosphere. None of us had ever celebrated a Christmas like this before ⛵
    After the BBQ, a nativity play was performed under the direction of our watch leader Anna. The experiences and impressions of the last 2 months were incorporated into the Christmas story and everyone had a lot of fun and laughed heartily - especially at the parody of some crew members 🙃
    Arne then finally put us in a jolly mood with a poem about the events of Friday, December 13th, which was expressed in a subsequent joint polonaise on the Johann Smidt. This exuberance led to the point where it wasn't long before the first person flew into the water - the others sometimes voluntarily, but often involuntarily too 💦
    Amused by the evening's swimming session, we gathered once again as a ship in our black dinghy with the Christmas tree in the middle. It was time for the Secret Santa presents. Dressed in Balthasar's pyjamas (best wishes to his grandma), I was allowed to hand over the presents as 'Santa Regina'. Then there was a little surprise from me: a self-written story, a few warm words, a bar of chocolate and the handing over of the notes from the 'warm back' 🧑🏽‍🎄🎁📝
    After cleaning up together, there was a final reflective announcement to everyone on the main deck and then everyone was released into a well-deserved sleep 💤
    We teachers then spontaneously went to midnight mass (in French) with a few people from the other ship and went to rest around 2 a.m., happy and content 🛌🏽

    My personal highlight:
    Handing out the little surprise and the grateful and appreciative words from the students and crew, especially Kaspar and Maxim 🙏🏽
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  • 1. Weihnachtstag - Weihnachtsbrunch 🥖🥚

    25. december 2024, Caribbean Sea ⋅ ☀️ 27 °C

    1. Weihnachtstag auf See 🌊🎄🧑🏽‍🎄

    Dieser Tag war wohl einer der entspanntesten in den letzten Wochen. Der Wecker ertönte um 08:30 Uhr und wir legten planmäßig um 09:00 Uhr vom Hafen in Martinique ab.
    Da wir für heute einen ausgiebigen Weihnachtsbrunch geplant hatten, war die Galley ab 09:00 Uhr bereits fleißig mit den Vorbereitungen beschäftigt. Alle anderen (bis auf die Watch) nutzten die Zeit, um Schlaf nachzuholen, zu lesen oder es sich auf dem Poopdeck gemütlich zu machen 📖
    Um 11 Uhr wurde dann zum Brunch geläutet. Auch heute hat sich mal wieder herausgestellt: Ich liebe Brunch 🥖🥚
    Es gab:
    - Schokobrötchen
    - gekochte Eier
    - Baguette
    - Nutella, Marmelade, Aufschnitt
    - frischgebackenes Brot
    - Mango, Orange, Banane, Oliven
    - Käse und Camembert
    - Christstollen
    - eine leckere Tomatensuppe mit Mais
    - etc.
    Durch den sanften Wellengang konnten wir alle Fenster im Messroom öffnen und auch ein Ventilator sorgte für etwas Abkühlung. So saßen wir unter uns Lehrkräften am 'Lehrertisch' und sprachen über die letzten Tage und unsere potenziellen Weihnachtsfeste daheim 💬
    Gesättigt vom reichhaltigen Buffet hatten alle - bis auf die diensthabenden, wechselnden Watches - heute einen freien Tag. Ich nutzte die Zeit, um meine Tagebucheinträge nachzuholen und es mir im Messroom mit etwas (Weihnachts-)Musik bequem zu machen. Wir segelten unterdessen mit ca. 6 Knoten in Richtung unseres nächsten Ziels: Canouan (eine kleine Insel der Grenadinen) 🏝️
    Ausgeruht ging es dann gegen 17:30 Uhr aufs Poopdeck, wo ich mich mit Anna, Marie und Lisa über diverse Themen unterhielt (u. a. Expis, das Leben vor und nach der Reise, Lehren vom Leben mit Geschwistern - Marie ist Einzelkind und findet es klasse -, sowie diverse Anekdoten). Nach dem anschließenden Abendessen beschlossen wir Fluch der Karibik 3 zu schauen und ließen den Abend so in gemütlicher Weise ausklingen 📽️

    Mein persönliches Highlight:
    Die Ruhe an Bord 🔈

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    1st Christmas Day at sea 🌊🎄🧑🏽‍🎄

    This day was probably one of the most relaxed in recent weeks. The alarm clock sounded at 08:30 and we set sail from the port in Martinique at 09:00 as planned.
    As we had planned an extensive Christmas brunch for today, the galley was already busy with preparations from 09:00. Everyone else (apart from the Watch) used the time to catch up on sleep, read or make themselves comfortable on the poop deck 📖
    At 11 a.m. the bell rang for brunch. Today proved to be another great day: I love brunch 🥖🥚
    We had:
    - Chocolate rolls
    - boiled eggs
    - baguette
    - Nutella, jam, cold cuts
    - freshly baked bread
    - mango, orange, banana, olives
    - Cheese and Camembert
    - Christmas stollen
    - a delicious tomato soup with corn
    - etc.
    The gentle swell allowed us to open all the windows in the Messroom and a fan also provided some cooling. So we sat around the 'teachers' table' and talked about the last few days and our potential Christmas celebrations at home 💬
    Sated by the sumptuous buffet, everyone had a day off today - apart from the changing watches on duty. I used the time to catch up on my diary entries and make myself comfortable in the Messroom with some (Christmas) music. Meanwhile, we sailed at around 6 knots towards our next destination: Canouan (a small island in the Grenadines) 🏝️
    Well rested, we went to the poop deck around 5:30 p.m., where I talked to Anna, Marie and Lisa about various topics (expis, life before and after the trip, lessons from life with siblings - Marie is an only child and thinks it's great - as well as various anecdotes). After dinner, we decided to watch Pirates of the Caribbean 3 and ended the evening in a cozy atmosphere 📽️

    My personal highlight:
    The peace and quiet on board 🔈
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  • Grenadinen: Insel Canouan 🇻🇨

    26. december 2024, Saint Vincent og Grenadinerne ⋅ ☁️ 26 °C

    Grenadinen: Insel Canouan 🇻🇨

    Gegen 07:00 Uhr warfen wir in der Bucht vor Canouan den Anker. Nach dem Frühstück machte sich Marie auf, uns alle einzuklarieren, damit wir die Insel betreten durften. Währenddessen nutzten einige ab 09:00 Uhr die Zeit, um das schwarze Dingi zu reparieren (der Boden hatte sich während der Fahrt gelockert) und eine kleine Gruppe, inkl. Lisa und mir, schwamm zu einer Felsformation, um die dort ruhenden Pelikane zu beobachten 🪶
    Zurück am Schiff war das schwarze Dingi beinahe einsatzbereit. Es wurde zeitnah zu Wasser gelassen, um - angeführt durch ein paar Schüler*innen - eine Probefahrt zu bestehen. Als Arne die Schüler*innen mit dem Dingi in der Nähe der Johnny sah, schaute er mich an und fragte mich, ob ich Lust auf eine 'Hasenjagd' hätte. Kurz darauf saßen Maxim, Arne und ich im weißen Dingi und 'jagten' hinter den Kids her 🐇
    Am Anfang der Bucht lagen zwei schwarze Yachten, die bereits von weitem sehr luxuriös aussahen. Arne wollte sich die gerne einmal anschauen und fragte mich, ob ich auch mal fahren wolle. Nach einer kurzen Einweisung stand ich dann auch schon hinter dem Steuer
    🚤
    Die Yachten hatten derart saubere Seitenwände, dass sich das Wasser im Lack spiegelte. Außerdem gab es an den Seiten Klappen, die bspw. Jetskis oder Dingis beherbergten. Beide Yachten waren dazu noch größer als unser Schiff ⛵
    Ich fuhr uns danach zurück zu unserem Schiff und legte nach kurzer Einweisung mustergültig an der Regina an. 'Wenn ein Tag so startet, dann kann er nur noch besser werden', dachte ich 🚤
    Während des Mittagessens erfuhren wir von Marie, dass wir nun endlich an Land dürfen. Nach einem kurzen Meeting ging es dann in zwei Etappen von Bord. Da es oft keinen Anleger gibt, wird auf den karibischen Inseln meistens eine 'Strandlandung' durchgeführt. Deshalb fuhr Heine die zweite Tour, damit er das Dingi wieder mit zum Schiff nehmen konnte. Für die Kids gab es bis 19:00 Uhr free-shore-leave-Zeit und für Raphi, Lisa und mich hieß es dann: ab auf die andere Seite der Insel (Breite etwa 400 m). Da es selbstverständlich keinen direkten Weg gab, gingen wir einige Serpentinen zur anderen Küste. Hier sollten die Strände nämlich deutlich schöner und das Wasser noch deutlich klarer (und nicht so aufgewühlt) sein. Und so war es auch 🏝️
    Auf dem Weg dorthin sahen wir etliche Schildkröten, die sich frei in der Natur bewegten. Außerdem gab es viele Hunde und auch Ziegen auf der Insel , die unseren Weg kreuzten 🐢🐐🐕
    Wunderschönen Wegen folgend kamen wir dann irgendwann an die Nähe des Strands. Wie sich herausstellte war der kürzeste Weg durch ein verlassenes Haus, welches ohne Fenster und Türen wohl schon seit einigen Jahren als Durchgang zum Strand diente. Es gab keine Inneneinrichtung mehr, sondern lediglich einen gefliesten Wohnbereich, auf dessen andere Seite der Strand begann 🏝️
    Jetzt waren wir wirklich da: So habe ich mir die Karibik in ihrer Schönheit vorgestellt. Von oben konnte man bereits sehen, dass die Bucht auf dieser Seite wie im Film 'Vaiana' einige hundert Meter vor der Küste eine Brandungslinie aufwies, die dazu führte, dass man im Wasser wunderbar schnorcheln gehen konnte und das Wasser in weiten Teilen kristallklar war 🤿
    Ich nutzte zunächst die Zeit, um mir die Küstenlinie in beide Richtungen genauer anzuschauen und wurde auch prompt dabei von meinem Wegbegleiter-für-diesen-Tag unterstützt 🐕
    Nach der Erkundungstour ging es dann endlich ins Wasser. Die Schüler*innen berichteten, dass sie kleine Haie und auch kleine Rochen gesehen hätten. Durch die Brandungslinie sahen Raphi, Lisa und ich hauptsächlich kleinere Fischschwärme und konnten nichts 'Größeres' ausfindig machen 🐟
    Als die Dämmerung einsetzte, sind wir zusammen mit der Johnny - die zwischenzeitlich auch dazu kamen - zurück zur anderen Seite gelaufen. Raphi, Kaspar, Lisa und ich nutzen dann noch ein wenig das freie W-Lan des Rathauses und fuhren um 19:00 Uhr mit den Kids zurück zur Regina ⛵
    Nach dem Abendessen gab es dann noch ein kurzes Meeting, bei dem endlich die Lost&Found-Sachen versteigert und der Plan für den nächsten Tag offenbart wurde. Nach einem kurz zuvor stattgefunden Gespräch mit Heine und aus einer spontanen Idee heraus geht es morgen noch zu einer anderen Insel namens Bequia. Um 09:00 sollen die Anker hochgezogen und nach etwa 2 h Fahrt die nächste Insel erreicht werden 🏝️

    Mein persönliches Highlight:
    Die 'eigene' Dingifahrt, die mich noch einmal in dem Vorhaben bestärkte, ebenfalls ein Sportboot See&Binnen Führerschein zu machen sowie das einsetzende Karibikgefühl nach diesem wundervollen Tag 🏝️

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    Grenadines: Canouan Island 🇻🇨

    We dropped anchor in the bay off Canouan at around 07:00. After breakfast, Marie set off to clear us all in so that we could enter the island. Meanwhile, some of us used the time from 09:00 to repair the black dinghy (the floor had loosened during the trip) and a small group, including Lisa and I, swam to a rock formation to watch the pelicans resting there 🪶
    Back at the boat, the black dinghy was almost ready for use. It was promptly lowered into the water for a test run, led by a few pupils. When Arne saw the students with the dinghy in the wake of the Johnny, he looked at me and asked if I wanted to go on a 'hare hunt'. Shortly afterwards, Maxim, Arne and I were sitting in the white dinghy and 'chasing' after the kids 🐇
    At the beginning of the bay were two black yachts that looked very luxurious even from a distance. Arne wanted to have a look at them and asked me if I wanted to go for a drive. After a short briefing, I was already behind the wheel 🚤
    The yachts had such clean sides that the water was reflected in the paintwork. There were also hatches on the sides that could accommodate jet skis or dinghies, for example. Both yachts were even bigger than our boat ⛵
    I then drove us back to our boat and, after a short briefing, moored up at the Regina in exemplary fashion. 'When a day starts like this, it can only get better,' I thought 🚤
    During lunch, Marie told us that we were finally allowed ashore. After a short meeting, we disembarked in two stages. As there is no jetty, there is usually a 'beach landing' on the Caribbean islands. That's why Heine drove the second tour so that he could take the dinghy back to the ship. The kids had free shore leave until 19:00 and Raphi, Lisa and I had to head to the other side of the island (about 400 m wide). As there was of course no direct route, we took a few hairpin bends to the other coast. The beaches here were supposed to be much nicer and the water much clearer (and not so choppy). And so it was 🏝️
    On the way there, we saw a number of turtles roaming freely in the wild. There were also lots of dogs and goats on the island that crossed our path 🐢🐐🐕
    Following beautiful paths, we eventually came close to the beach. As it turned out, the shortest way was through an abandoned house, which had probably served as a passageway to the beach for several years without any windows or doors. There was no longer any interior furnishings, just a tiled living area, on the other side of which the beach began 🏝️
    Now we were really there: this is how I imagined the Caribbean in all its beauty. From above, you could already see that the bay on this side had a surf line a few hundred meters off the coast, just like in the film 'Vaiana', which meant that you could go snorkelling in the water and the water was crystal clear in large areas 🤿
    I first used the time to take a closer look at the coastline in both directions and was promptly supported by my companion-for-the-day 🐕
    After the exploratory tour, we finally got into the water. The students reported seeing small sharks and even small rays. Through the surf line, Raphi, Lisa and I mainly saw smaller schools of fish and couldn't spot anything 'bigger' 🐟
    As dusk fell, we walked back to the other side together with Johnny - who had also joined us in the meantime. Raphi, Kasper, Lisa and I then used the free Wi-Fi at the town hall for a while and drove back to the Regina with the kids at 7:09 pm ⛵
    After dinner, there was a short meeting where the Lost&Found items were finally auctioned off and the plan for the next day was revealed. After a conversation with Heine shortly beforehand and based on a spontaneous idea, we are going to another island called Bequia tomorrow. The anchors are to be raised at 09:00 and the next island reached after about 2 hours' sailing 🏝️

    My personal highlight:
    The 'own' dinghy trip, which once again confirmed my intention to get a pleasure craft sea & inland navigation license as well as the onset of the Caribbean feeling after this wonderful day 🏝️
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  • Grenadinen: Insel Bequia 🇻🇨

    27. december 2024, Saint Vincent og Grenadinerne ⋅ ☀️ 28 °C

    Grenadinen: Insel Bequia 🇻🇨

    Um kurz nach 9 Uhr lichteten wir die Anker und fuhren Richtung Bequia. Gegen 12 Uhr warfen wir in der Bucht vor Bequia dann wieder die Anker. Da wir für die gesamten Grenadinen bereits einklariert waren, konnten wir kurz nach Mittagessen und Meeting gegen 14:30 Uhr von Bord gehen. Lisa und ich fuhren mit den Schüler*innen im ersten Dingi an Land. Da das schwarze Dingi deutlich langsamer ist, erlaubte sich die Crew einen Spaß: sie überholten uns während der Fahrt so schnell mit dem grauen Dingi, dass uns die Welle kurzerhand eine frische Abkühlung bescherte. Angekommen an Land sind wir dann zunächst die Promenade entlang und haben in einigen Geschäften nach Schnorchelsets Ausschau gehalten. Leider haben wir keine erschwinglichen gefunden - dafür aber eine neue Hose für Lisa und ein Shirt für mich. Wie der Zufall es so wollte, trafen wir dann auf unsere Crew, die kurz davor waren, sich für eine Inselrundfahrt einen Fahrer und einen fahrbaren Untersatz zu mieten. Da haben wir uns dann direkt eingeklinkt und wurden auf einem umgebauten Pickup über die Insel gefahren. Es ging zu zwei Aussichtspunkten (inkl. dem höchsten Punkt der Insel) sowie zu einem schönen Strand auf der anderen Seite. Dort sahen wir dann auch ein paar Kids, die die free-shore-leave-Zeit zum Schnorcheln nutzten 🛻🤿
    Im Anschluss an die Inselrundfahrt sind Lisa und ich dann noch ein bisschen durch die Promenade gelaufen und haben uns noch Postkarten und eine Karte der Karibik gekauft. Auf der Suche nach Kaspar, Maxim und Raphi sind wir dann noch einmal an unserer Crew vorbeigekommen, die sich gerade in einem Strandrestaurant niedergelassen hatten - wie man merkt, ist es hier vor Ort nicht sonderlich weitläufig. Wir setzten uns dazu und nutzten den freien WLan-Zugang, um schon ein paar Dinge für unseren Urlaub in Costa Rica zu recherchieren. Ich werde z. B. einen Open Water Diver (Tauchkurs) in 3 Tagen an der Pazifikküste machen 🤿
    Als Maxim, Kaspar und Raphi am Restaurant vorbeikamen, beschlossen wir, dass wir uns zu 5t noch zu einem anderen Restaurant begeben wollen. Nach einem kurzen Fußmarsch haben wir uns dann in 'Jack's Beach Bar' gesetzt und zusammen Dinner gegessen. Danach trafen wir uns dann noch einmal mit unserer Crew in einer Bar in der Nähe unseres grauen Dingis und nutzten auch dort noch einmal das freie WLan zur Recherche und Urlaubsplanung ⛱️
    Zurück an Bord ging es dann nach ein paar Erzählungen der Schüler*innen über ihre Erlebnisse vom Tag für alle ins Bett 🛌🏽

    Mein persönliches Highlight:
    Die entspannte Atmosphäre während der Inselrundfahrt und das gemeinsame Abendessen in unserem Lehrerteam ('Gruppe Wölfe') 🛻 🐺

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    Grenadines: Bequia Island 🇻🇨

    We weighed anchor shortly after 9 a.m. and headed for Bequia. We dropped anchor again in the bay off Bequia at around 12 noon. As we had already cleared in for the whole of the Grenadines, we were able to disembark shortly after lunch and the meeting at around 2:30 pm. Lisa and I went ashore with the students in the first dinghy. As the black dinghy is much slower, the crew had a bit of fun: they overtook us so quickly in the gray dinghy that the wave gave us a quick cool-down. Once ashore, we first walked along the promenade and looked for snorkeling sets in a few stores. Unfortunately, we didn't find any affordable ones - but we did find new pants for Lisa and a shirt for me. As luck would have it, we bumped into our crew, who were about to hire a driver and a vehicle for a tour of the island. We jumped straight in and were driven around the island in a converted pickup truck. We went to two viewpoints (including the highest point on the island) and to a beautiful beach on the other side. There we also saw a few kids who were using the free-shore-leave time for snorkeling 🛻🤿
    After the island tour, Lisa and I walked around the promenade a bit and bought some postcards and a map of the Caribbean. While looking for Kaspar, Maxim and Raphi, we passed our crew again, who had just settled down in a beach restaurant - as you can see, it's not very spacious here. We sat down and used the free WiFi access to research a few things for our vacation in Costa Rica. For example, I'm going to do an Open Water Diver (diving course) in 3 days on the Pacific coast 🤿
    When Maxim, Kaspar and Raphi passed the restaurant, the five of us decided to go to another restaurant. After a short walk, we sat down at 'Jack's Beach Bar' and had dinner together. Afterwards, we met up with our crew again in a bar near our gray dinghy and used the free WiFi there for research and vacation planning ⛱️
    Back on board, after a few stories from the students about their experiences of the day, everyone went to bed 🛌🏽

    My personal highlight:
    The relaxed atmosphere during the island tour and the dinner with our team of teachers ('group of wolves') 🛻 🐺
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  • Auf dem Weg zu den San Blas Inseln 🏝️

    29. dec.–5. jan. 2025, Caribbean Sea ⋅ ☁️ 27 °C

    Silvester auf See 🎆

    Am 28.12.24 ging es dann endlich weiter Richtung Westen und damit auf (eigentlich) direktem Weg zu den San Blas Inseln. Von Bequia ging es jedoch vorerst zur Insel St. Vincent, da unser Kapitän Heine dort noch ein persönliches Treffen ausgemacht hatte. Deshalb startete unsere achttägige Überfahrt nach einem zweistündigen Umweg über St. Vincent gegen 12:00 Uhr 🇻🇨
    Da die Tage auf See einer immer wiederkehrenden Routine folgen, gibt es auch von dieser Etappe hauptsächlich eine Auflistung der Highlights:

    1. Einige Stunden nach dem Ablegen gab es einen Schwimmstopp, den alle für eine wohltuende Abkühlung nutzten - hier an Bord ist's mittlerweile auch während der Fahrt sehr warm und die Ventilatoren in den Zimmern können da ebenfalls kaum noch Abhilfe leisten (obwohl es ohne wahrscheinlich noch deutlich schlimmer wäre) 💨
    2. Am 29.12.24 fiel mir vor unserer Kreidetafel sitzend auf, dass Marie gerade in ihrer Cabin war (das Fenster direkt unter der Kreidetafel) und Musik hörte. Ich fragte mich - wie so häufig - wie ich die ganze Situation zu meiner Belustigung nutzen könnte. Da erinnerte ich mich daran, dass es im Wheelhaus ja eine beträchtliche Anzahl an Wasserpistolen gibt. Ich fragte Hannes nach einer kleinen Wasserpistole, füllte sie mit Wasser und der Spaß nahm seinen Lauf. Nachdem ich Marie zunächst im Glauben ließ, dass es anfangen würde zu regnen, wollte sie sich daraufhin prompt revanchieren. Auch Janno und Christian schlossen sich sehr schnell der spontanen Wasserschlacht an und so verbrüderten wir uns zunächst, um Marie mit etwas Wasser zu erfrischen. Alsbald gab es dann jedoch keine Bündnisse mehr und das Spektakel nahm seinen Lauf. Durchnässt, aber glücklich, wurden dann die Friedensverhandlungen aufgenommen und der DeepClean der Cabins weitergeführt 🔫
    Am Abend gab es dann wieder eine 'Silent Hour', zu der ich einen gedanklichen Impuls vorbereitet hatte. Es ging darum, dass man von unserer Reise auf jedenfall 'große Highlights' in Erinnerung behalten wird; sei es ein besonderes Land, eine gemeinsame Aktivität o. ä. Vielleicht wollen ja einige Schüler*innen (viele schreiben auch Tagebuch) die Silent Hour nutzen, um sich 'kleine zwischenmenschliche Highlights' zu notieren, die ansonsten eher in Vergessenheit geraten würden. Ein Kompliment, ein spannendes Gespräch, eine gemeinsame Erfahrung oder eine herzliche Umarmung, über die man sich gefreut hat etc.
    Vom Gefühl her kam dieser Perspektivvorschlag bei vielen Schüler*innen gut an. Ob sie diesen beherzigten konnte ich leider nicht ausmachen, da ich die anschließende Stunde am Steuer verbrachte 🛞
    3. Am 31.12.24 feierten wir auf hoher See den Jahreswechsel. Dazu hatten sich Tilly und Felipa ein paar Dinge überlegt:
    Nach dem leckeren Abendessen von Heine und der zuständigen Galley sollte jede Person für sich Vorsätze sowie Dinge notieren, die sie gerne im nächsten Jahr 'loslassen' möchte. Danach wurden die Personen zunächst einzeln, aber später auch in Zweier- oder Dreiergruppen nach draußen aufs Maindeck geschickt, um vom Tilly-und-Felipa-Orakel eine Weissagung über das kommende Jahr zu erhalten. Einige waren sehr präzise: 'Matthias du wirst Manuel Neuer im Tor des FC Bayern München beerben'. Einige waren weniger präzise: 'Anna, du wirst segeln und deine Bestimmung darin finden' 🔮
    Laut des Tilly-und-Felipa-Orakels werde ich Yogalehrer in Indien und dort noch mehr zu meiner inneren Mitte finden 🧘🏽🕉️
    Im Anschluss an das Orakel gab es dann eine Eigenkreation von 'Dinner for One' (Dinner for Watch), die wir uns alle zusammen im Messroom anschauten. Außerdem gab es zum Jahreswechsel noch Pralinen, Zimtschnecken und Süßigkeiten. Um kurz vor 12 warfen wir dann unsere Zettel mit unseren Vorsätzen etc. ins Meer und hofften, dass es in diesem Sinne als Wunschbrunnen fungierte und zur Erfüllung dieser Vorsätze auf magischer Weise beiträgt. Nach einem gemeinsamen Countdown wünschten wir uns pünktlich um 00 Uhr (Deutsche Zeit: 05 Uhr morgens) ein Frohes Neues Jahr und konnten entfernt am Horizont tatsächlich Feuerwerk aus Aruba sehen 🎆🫂🥳
    Bis 01:00 Uhr erlaubten wir den Schüler*innen auf dem Maindeck zusammen zu feiern - währenddessen steuerte ausnahmsweise tatsächlich mal der 'Autopilot' und wir mussten uns hauptsächlich um den Ausguck kümmern. Ab 01:00 Uhr übernahm dann die diensthabende Watch und alle konnten sich am 01.01.25 auf ein absolutes Novum freuen: Der Unterricht begann anstelle von 09 Uhr erst um 10 Uhr 🙏🏽🥰🙃
    Ocean College bedeutet damit u. a. auch, am 01.01. Chemieunterricht zu haben 🥳
    4. Zur Feier des Tages hatte die Galley um Max, Jakob und Johannes die Idee, das Dinner am 01.01 etwas anders zu gestalten. Dazu schlossen sie eine halbe Stunde vor Start des Essens den Messroom, deckten für alle ein und tischten uns dann nach und nach ein Drei-Gänge-Menü auf. Wir saßen also alle die ganze Zeit beisammen und konnten uns voll und ganz aufs Essen konzentrieren. Normalerweise wird das Essen nämlich am Galley-Fenster ausgegeben und jede Person sucht sich seinen favorit-place-for-eat 🍽️
    Zuerst gab es eine schmackhafte Tomatensauce, danach ein Kartoffelgratin mit Fleisch bzw. vegetarischen Bällchen á la Köttbular und als Nachtisch Eis mit Schokosauce 🍨
    Als Belohnung für die Bewirtung und die tolle Idee gab es dann für die drei noch ein paar Schokoladenhighlights 🍫
    5. Am 02.01.25 gab es dann ein Ereignis, an dass die meisten schon beinahe nicht mehr geglaubt hätten: wir hatten was an der Angel 🎣
    Ich war zu dem Zeitpunkt selbst auf dem Poopdeck und konnte mit ansehen, wie Janno und Maxim eine Goldmakrele auf Steuerbordseite aus dem Wasser holten. Nach ein paar kräftigen Schlägen von Malte wurde der Fisch von Janno ausgenommen und die zu verwertenden Teile zunächst eingefroren. Lisa und Raphi sezierten unterdessen den Kopf und die ausgenommenen Organe mit ein paar wissbegierigen Schüler*innen. Es wurden die einzelnen Organe fein säuberlich getrennt und der Mageninhalt ('oh, noch ein Fisch') analysiert. So wurde der Unterricht von Kaspar an diesem Tag eher zur Nebensache - kann beim Ocean College schonmal passieren 🐟
    6. Nach dem Fang kletterte ich auf den Mast, um mir den - aufgrund des strahlend blauen Himmels potenziell fantastischen - Sonnenuntergang aus einer anderen Perspektive anzuschauen. Ich muss sagen: ich wurde nicht enttäuscht 🌅
    Das schöne am Platz dort oben? Man kann auch in luftiger Höhe das Spektakel auf dem Schiff weiter beobachten - so war es mir möglich, sowohl den Sonnenuntergang, als auch das Ausnehmen von Janno sowie das Sezieren mitzuerleben 🚩

    Weitere zwischenmenschliche Highlights:

    Ein Gespräch mit Arne über das Zugehörigkeitsgefühl zum eigenen Wohnort und die Frage, ob der Mensch im Leben eher Bequemlichkeit oder Abenteuer bevorzugen sollte.
    Eine Umarmung von Marilen nach dem Impuls über die zwischenmenschlichen Highlights und ein anschließendes Gespräch über die positive Seite zwischenmenschlicher Beziehungen und gegenseitiger Einflussnahme.
    Ein Gespräch mit Talea über Sensibilität und die Schwierigkeit als sensibler Mensch nicht alles zu wörtlich bzw. persönlich zu nehmen 💬
    ---
    New Year's Eve at sea 🎆

    On 28.12.24, we finally headed west and thus (actually) directly to the San Blas Islands. From Bequia, however, we first went to the island of St. Vincent, as our captain Heine had arranged a personal meeting there. So after a two-hour detour via St. Vincent, our eight-day crossing started at around 12:00 🇻🇨
    As the days at sea follow a recurring routine, the highlights of this stage are mainly listed below:

    1. A few hours after casting off, there was a swimming stop, which everyone used for a refreshing dip - it's now very warm on board, even during the trip, and the fans in the rooms can hardly help (although it would probably be much worse without them) 💨
    2. On 29.12.24, sitting in front of our chalkboard, I noticed that Marie was in her cabin (the window directly under the chalkboard) listening to music. I wondered - as I often do - how I could use the whole situation to my amusement. Then I remembered that there are a considerable number of water pistols in the Wheelhaus. I asked Hannes for a small water pistol, filled it with water and the fun began. After I initially led Marie to believe that it was going to start raining, she promptly wanted to return the favor. Janno and Christian also quickly joined in the spontaneous water fight and so we fraternized at first to refresh Marie with some water. Soon, however, there were no more alliances and the spectacle took its course. Soaked but happy, the peace negotiations were then resumed and the deep clean of the cabins continued 🔫
    In the evening, there was another 'silent hour', for which I had prepared a thought-provoking impulse. The idea was that we would definitely remember 'big highlights' from our trip, be it a special country, a joint activity or similar. Perhaps some students (many of whom also write in their diaries) would like to use the silent hour to make a note of 'small interpersonal highlights' that would otherwise be forgotten. A compliment, an exciting conversation, a shared experience or a warm hug that made them happy, etc.
    Many of the students liked the idea of this perspective. Unfortunately, I couldn't tell whether they took it to heart, as I spent the following hour at the wheel 🛞
    3. On 31.12.24 we celebrated the turn of the year on the high seas. Tilly and Felipa had thought of a few things to do:
    After a delicious dinner from Heine and the responsible galley, each person was asked to write down their own resolutions and things they would like to 'let go' of in the coming year. The people were then sent out onto the main deck, initially individually, but later also in groups of two or three, to receive a prediction about the coming year from the Tilly and Felipa oracle. Some were very precise: 'Matthias, you will succeed Manuel Neuer in goal for FC Bayern Munich'. Some were less precise: 'Anna, you will sail and find your destiny in it' 🔮
    According to the Tilly and Felipa oracle, I will become a yoga teacher in India and find my inner center there even more 🧘🏽🕉️
    After the oracle, there was a special creation of 'Dinner for One' (Dinner for Watch), which we all watched together in the Messroom. There were also chocolates, cinnamon buns and sweets to celebrate the new year. At just before 12, we then threw our notes with our resolutions etc. into the sea and hoped that it would act as a wishing well and magically contribute to the fulfillment of these resolutions. After a joint countdown, we wished each other a Happy New Year punctually at 00:00 (German time: 05:00 in the morning) and could actually see fireworks from Aruba in the distance on the horizon 🎆🫂🥳
    We allowed the students to celebrate together on the main deck until 01:00 - during this time, the 'autopilot' actually steered for once and we mainly had to take care of the lookout. From 01:00, the watch on duty took over and everyone was able to look forward to an absolute novelty on 01.01.25: instead of starting at 09:00, lessons only began at 10:00 🙏🏽🥰🙃
    Ocean College also means having chemistry lessons on 01.01. 🥳
    4. To celebrate the day, the galley around Max, Jakob and Johannes had the idea of organizing the dinner on 01.01 a little differently. They closed the Messroom half an hour before the start of the meal, set the table for everyone and then gradually served us a three-course meal. So we all sat together the whole time and were able to concentrate fully on the food. Normally, the food is served at the galley window and each person chooses their favorite place to eat 🍽️
    First we had a tasty tomato sauce, then a potato gratin with meat or vegetarian balls à la Köttbular and ice cream with chocolate sauce for dessert 🍨
    As a reward for the hospitality and the great idea, there were a few chocolate highlights for the three of them 🍫
    5. On 02.01.25 there was an event that most people almost didn't believe would happen: we had something on the line 🎣
    I was on the poop deck myself at the time and watched as Janno and Maxim pulled a dolphinfish out of the water on the starboard side. After a few powerful strokes from Malte, the fish was gutted by Janno and the parts to be used were frozen for the time being. Meanwhile, Lisa and Raphi dissected the head and the gutted organs with a few inquisitive pupils. The individual organs were neatly separated and the stomach contents ('oh, another fish') were analyzed. So Kaspar's lessons became more of a minor matter on this day - can happen at Ocean College 🐟
    6. After the catch, I climbed the mast to watch the sunset - potentially fantastic due to the bright blue sky - from a different perspective. I have to say: I was not disappointed 🌅
    The nice thing about the place up there? You can continue to watch the spectacle on the ship even at lofty heights - so I was able to witness the sunset as well as the gutting of Janno and the dissection 🚩

    Other interpersonal highlights:

    A conversation with Arne about the feeling of belonging to one's place of residence and the question of whether people should prefer comfort or adventure in life.
    A hug from Marilen after the impulse about the interpersonal highlights and a subsequent conversation about the positive side of interpersonal relationships and mutual influence.
    A conversation with Talea about sensitivity and the difficulty of not taking everything too literally or personally as a sensitive person 💬
    ____________________
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  • San Blas: Willkommen im Paradies 🏝️

    4.–5. jan. 2025, Panama ⋅ 🌧 27 °C

    San Blas: Willkommen im Paradies 🏝️

    Dieser Samstag begann mit einem vorgezogenen DeepClean, denn wir sollten gegen 14:00 Uhr endlich vor den vermeintlich wunderschönen San Blas Inseln den Anker werfen. Nach einem raschen, aber gründlichen DeepClean und dem anschließenden Mittagessen waren wir dann tatsächlich gegen 14 Uhr da. Mittlerweile ist es guter Brauch, dass kurz nach dem Herablassen des Ankers entweder von Heine selbst oder von anderen Personen relativ zügig die umliegende Wassertemperatur gecheckt wird. Daher hieß es erst einmal: Ab ins 'kühle' Nass 💦
    Währenddessen legten die Crew und die Lehrkräfte in einem gemeinsamen Meeting einen Plan für den Tag fest. Gegen halb 3 wurde dieser Plan dann den Schüler*innen vorgestellt: Es sollte sobald wie möglich auf eine kleine Insel in der Nähe gehen 🏝️
    Dazu sei gesagt, dass die Schüler*innen nach dem Meeting eine halbe Stunde Zeit bekamen, um ihre Sachen zu packen, denn es war der Plan, auf dieser Insel die Nacht zu verbringen 🏕️
    Also ging es gegen kurz nach 3 für die erste Gruppe mit dem Dingi Richtung Insel. Heine fuhr das Dingi, um sich die Begebenheiten vor Ort sowie die Wassertiefe anzuschauen, um obendrein eine geeignete Route zur Insel festzulegen. Ich war Teil der zweiten Gruppe und wir betraten die Insel anschließend gegen halb 5. Kurz nach Ankunft setzten wir uns mit den Lehrkräften zusammen, um ein paar Videos für die Lehrkräfte der nachfolgenden Reise aufzunehmen. Von diesem Vorhaben in Kenntnis gesetzt, überlegten sich einige Schüler*innen, wie sie 'ihren Senf' dazugeben konnten. Kurzerhand wurde im Hintergrund des Videos eine spontane Kokosnussjagd aufgeführt 🥥
    Kaspar, Maxim und Raphi kehrten im Anschluss aufs Schiff zurück, da sie nicht vorhatten, auf der Insel mit zu übernachten. Während der Filmaufnahmen hatte es ein Schüler geschafft, sich beim Versuch, eine Kokosnuss zu öffnen, in den Finger zu schneiden. Dieser begleitete die drei und die Crew also zurück zum Schiff ⛵
    Gegen halb 7 zündeten Arvid (begeisterter Pfadfinder) und ich zusammen ein Lagerfeuer aus verschiedensten Bambus- und Palmhölzern an. Im Anschluss gab es dann zum Dinner Nudelsalat mit Süßkartoffeln und Würstchen. Alles vorher noch relativ kurzfristig von der Galley für diesen Abend gezaubert. Danach gab es als 'Nachtisch' noch Stockbrot 🥖
    Gegen kurz nach 8 gab es dann noch einen 'offiziellen Teil' für alle. Wir hatten gerade zusammen eine Insel für uns annektiert, auf ihr Zelte und Hängematten errichtet und diesen 'Triumph' feierlich durch ein gemeinsames Abendessen zelebriert. Aber eines fehlte auf unserem neu-gewonnenen Territorium: eine Flagge. Nach einer kurzen Rede meinerseits über die Bedeutsamkeit unserer Unternehmung, der Besonderheit unserer gemeinsamen Anwesenheit hier sowie das Privileg hier sein zu dürfen und das alles zusammen erleben zu können, wurde die Insel feierlich mit einem Banner auf den Namen 'Regina Island' getauft und durch einen gemeinsamen Ausruf gefeiert 🚩
    Danach konnten die Schüler*innen frei entscheiden, wie sie den weiteren Abend gestalten möchten. Einige gingen zu ihren Hängematten, andere unterhielten sich oder knackten Kokosnüsse und wiederum andere spielten 'Werwolf' zusammen. Gegen 12 Uhr machte ich - nachdem Lisa ins Bett gegangen war - noch einen kurzen Rundgang und bemerkte dabei, wie intensiv und schön man die Biolumineszenz an einem kleinen Strandabschnitt unserer Insel wahrnehmen konnte. Ich holte alle Schüler*innen, die noch am Feuer saßen, und zeigte ihnen das prächtige Farbspektakel. Wir bemerkten dabei, dass durch die Vibration unserer Schritte bereits die Algen zum Leuchten gebracht werden konnten. Daher beschlossen wir - angelehnt an den Disneyfilm 'Frozen' - alle zusammen im Einklang zu hüpfen und zu stampfen, um möglichst viel von diesem wunderbaren Naturspektakel sehen zu können. So kam es dazu, dass wir 'Let it go' sangen - während wir weiter hüpften und stampften (leider war es nicht möglich, das Ganze angemessen festzuhalten, deshalb kann es auf dem einen Foto nur erahnt werden). Eine Erinnerung, die Marilen ('ich hätte nie gedacht, dass ich mal um 1 Uhr nachts mit meinem Chemielehrer am Strand hüpfen würde, um eine chemische Reaktion hervorzurufen) genauso wie ich wahrscheinlich nie vergessen werden. Danach sangen wir dann zusammen noch ein paar Weihnachtslieder und redeten auch über den Disneyfilm 'Vaiana', den ich dann gegen halb 2 - im Zelt liegend - noch kurz auf dem Handy einmal einschaltete 🎥
    Ein wahnsinnig ereignisreicher Tag, der in der Folge 3 1/2 h Schlaf nach sich zog.

    Mein persönliches Highlight:
    Das kleine Zeltlager, welches wir inmitten unserer Reise am Strand einer kleinen Insel des San-Blas-Archipels aufschlugen, die gemeinsame Zeit während des Werwolf-Spiels sowie die Faszination am kleinen Strandabschnitt zur Biolumineszenz ✨
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    San Blas: Welcome to paradise 🏝️

    This Saturday began with an early deep clean, as we were finally due to drop anchor off the supposedly beautiful San Blas Islands at around 2 pm. After a quick but thorough deep clean and lunch afterwards, we were actually there at around 2 pm. In the meantime, it has become good practice for the surrounding water temperature to be checked relatively quickly shortly after the anchor is lowered, either by Heine himself or by other people. So the first order of business was to get into the 'cool' water 💦
    Meanwhile, the crew and teaching staff held a joint meeting to draw up a plan for the day. This plan was then presented to the students around half past two: It was to go to a small island nearby as soon as possible 🏝️
    It should be noted that the students were given half an hour after the meeting to pack their things, as the plan was to spend the night on this island 🏕️
    So the first group set off for the island in the dinghy shortly after 3 o'clock. Heine drove the dinghy to take a look at the local conditions and the depth of the water in order to determine a suitable route to the island. I was part of the second group and we set foot on the island at around half past four. Shortly after arriving, we sat down with the teachers to record a few videos for the teachers on the following trip. Informed of this plan, some students thought about how they could 'add their two cents'. Without further ado, a spontaneous coconut hunt was staged in the background of the video 🥥
    Kaspar, Maxim and Raphi returned to the ship afterwards, as they were not planning to spend the night on the island. During the filming, one student managed to cut his finger while trying to open a coconut. So he accompanied the three of them and the crew back to the ship ⛵
    Around half past six, Arvid (an enthusiastic boy scout) and I lit a campfire together using various types of bamboo and palm wood. Afterwards, we had pasta salad with sweet potatoes and sausages for dinner. Everything had been conjured up by the galley for the evening at relatively short notice. Then we had stick bread for 'dessert' 🥖
    Shortly after 8, there was an 'official part' for everyone. We had just annexed an island for ourselves, set up tents and hammocks on it and celebrated this 'triumph' with a communal dinner. But one thing was missing from our newly acquired territory: a flag. After a short speech from me about the significance of our undertaking, the special nature of our joint presence here and the privilege of being able to be here and experience all of this together, the island was ceremoniously christened 'Regina Island' with a banner and celebrated with a joint exclamation 🚩
    Afterwards, the students were free to decide how they wanted to spend the rest of the evening. Some went to their hammocks, others chatted or cracked coconuts and others played 'werewolf' together. Around 12 o'clock, after Lisa had gone to bed, I went for a short walk and noticed how intense and beautiful the bioluminescence was on a small stretch of beach on our island. I fetched all the students who were still sitting by the fire and showed them the magnificent color spectacle. We noticed that the vibration of our footsteps was already causing the algae to glow. So we decided - based on the Disney movie 'Frozen' - to all jump and stomp together in unison in order to see as much of this wonderful natural spectacle as possible. So we ended up singing 'Let it go' - while we continued to hop and stomp (unfortunately it wasn't possible to capture the whole thing properly, so it can only be guessed at in the one photo). A memory that Marilen ('I never thought I'd be jumping on the beach at 1am with my chemistry teacher to cause a chemical reaction') and I will probably never forget. Afterwards, we sang a few Christmas carols together and also talked about the Disney movie 'Vaiana', which I then turned on briefly on my cell phone at half past one - lying in the tent 🎥
    An incredibly eventful day, which resulted in 3 1/2 hours of sleep.

    My personal highlight:
    The small tent camp we set up in the middle of our trip on the beach of a small island in the San Blas archipelago, the time we spent together during the werewolf game and the fascination of the small stretch of beach for bioluminescence ✨
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