• Aaron Winkler
  • Aaron Winkler

Ein Jahr Europa

Ich nehme mir ein Jahr Zeit und fahre mit meinem Van über 40.000 km durch ganz Europa. Meer informatie
  • Amsterdam

    1 mei 2022, Nederland ⋅ ☁️ 15 °C

    Bei meinem heutigen Besuch in Amsterdam überspringe ich die klassischen touristischen Highlights und passiere sie lediglich auf dem Fahrrad, da ich vor ein paar Jahren schon einmal hier war.
    Dafür mach ich mich auf zu den etwas unbekannteren Orten der Stadt und entdecke dabei zum Beispiel eine ehemalige Gasfabrik, die heute als Veranstaltungsort genutzt wird und ein stillgelegtes Werftgelände, auf dem sich eine alternative Kunstszene etabliert hat. In einem ehemaligen Straßenbahndepot sehe ich eine kleine Aufführung der niederländischen Oper mit Tanz und Gesang.
    Die Stadt von dieser anderen Seite kennenzulernen ist eine schöne Abwechslung zu den eher typischen Stadtbesuchen der letzten Wochen.
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  • Noordoostpolder

    2 mei 2022, Nederland ⋅ ☀️ 15 °C

    Ich entschließe mich dazu die Niederlande hinter mir zu lassen und fahre reichlich 300 km bis in das ostfriesische Greetsiel.
    Auf meinem Weg liegt die Gemeinde Noordoostpolder, in der mich eine Tulpenroute an zahllosen Feldern vorbei führt. Die meisten davon sind schon verblüht und gemäht, jedoch finde ich noch ein paar, die sich in voller Pracht zeigen. Außerdem stoße ich auf einen beeindruckenden Tulpen-Sortengarten mit über 1.800 verschiedenen Sorten.Meer informatie

  • Greetsiel & Emden

    3 mei 2022, Duitsland ⋅ ☀️ 12 °C

    Nach den intensiven Tagen in den Niederlanden, gefüllt mit bunten Eindrücke und geprägt durch die Dynamik der Großstädte, erlebe ich in Ostfriesland einen kleinen Kulturschock.
    Am Vormittag fahre ich mit dem Rad in das nahe gelegene Greetsiel und treffe auf ein kleines, verschlafenes Dorf am Wattenmeer. Sein Charme leidet etwas unter der touristischen Prägung, aber es ist gut erhalten.
    Später fahre ich weiter nach Emden, die größte Stadt in Ostfriesland. Auch sie erscheint mir im Verhältnis zu ihrer Größe als eher unbelebt. Der Geburtsort von Otto Waalkes hat abgesehen vom Hafen wenig Sehenswertes zu bieten und ich fahre bis an die Weser, wo ich einen ruhigen Stellplatz neben einem Schöpfwerk finde.
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  • Bremerhaven & Bremen

    4 mei 2022, Duitsland ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute fahre ich an die Wesermündung und besuche Bremerhaven. Auch hier ist das Hafenareal die schönste Sehenswürdigkeit und ich bin erfreut, dass die Stadt deutlich lebendiger und moderner ist.
    Am Nachmittag fahre ich flussaufwärts nach Bremen. Vom Schnoor mit seinen engen Gassen und schönen Häuschen, über den prächtigen Markt mit vielen Sehenswürdigkeiten bis hin zu den Grünflächen an der Weser hat die Innenstadt viel zu bieten und begeistert mich damit.
    Am Stadtrand besuche ich noch den sehr großen Rhododendron-Park mit unzähligen Exemplaren, von denen viele bereits farbenfroh blühen.
    Anschließend fahre ich weiter zu einem Stellplatz an einem Badesee in der Nähe von Itzehoe.
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  • Friedrichstadt

    5 mei 2022, Duitsland ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach einigen Erledigungen fahre nach Nordfriesland und lege einen Zwischenstopp in Friedrichstadt ein. Mit seinen kleinen Kanälen und Brücken sowie den schönen Giebelfassaden erinnert es mich an die Niederlande. Auch hier geht es gemächlich zu und die Stadt vermittelt einen idyllischen Eindruck.Meer informatie

  • St. Peter-Ording

    5 mei 2022, Duitsland ⋅ ☁️ 12 °C

    Danach geht es weiter an die Nordseeküste nach St. Peter-Ording. Die Seebrücke bietet schöne Ein- und Ausblicke in die angrenzende Naturlandschaft und der Strand beeindruckt mich mit seiner Weite und den interessanten Pfahlbauten. Aber auch das dahinter liegende Dorf mit reetgedeckten Häusern ist sehenswert.
    Am Abend fahre ich entlang der Küste nach Norden und finde einen Stellplatz auf einem Deich mit tollem Ausblick auf den Beltringharder Koog.
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  • Flensburg

    6 mei 2022, Duitsland ⋅ ⛅ 14 °C

    Von der Nordsee mache mich auf den Weg auf zu meiner vorerst letzten Station in Deutschland: Flensburg.
    Neben dem Besuch im Waschsalon entdecke ich eine sehr sehenswerte Stadt, die auch mit wenig Prunk einen guten Eindruck hinterlassen kann. Mich begeistern vor allem der Museumshafen mit hervorragenden Fischbrötchen und die vielen kleinen, liebevoll gestalteten Hinterhöfe.
    Später fahre ich weiter über die dänische Grenze und die deutlich wahrnehmbare Veränderung der Umgebung löst bei mir ein Gefühl großer Vorfreude auf das aus, was mich in den nächsten Monaten in Nordeuropa erwarten wird.
    Der Auftakt könnte kaum besser sein, denn auf der Halbinsel Løjt erreiche ich einen traumhaften Stellplatz direkt am Strand und mit Blick auf die Ostsee und die Insel Barsø.
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  • Ribe

    8 mei 2022, Denemarken ⋅ ☀️ 14 °C

    Nachdem ich gestern die Strandidylle in Løjt genossen habe, geht es heute weiter an die Nordseeküste. Auf meinem Weg liegt Ribe, die älteste Stadt Dänemarks.
    Hier erwartet mich eine sehr schöne Altstadt, die vom imposanten Dom geprägt wird, aber auch weitere Spuren ihrer langen Geschichte als bedeutende Handelsstadt vorweisen kann.
    Nach der norddeutsche Zurückhaltung der vergangenen Woche erfreut mich die herzliche Offenheit der Dänen umso mehr.
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  • Blåvand

    8 mei 2022, Denemarken ⋅ ⛅ 12 °C

    Am Nachmittag erreiche ich den nächsten dänischen Superlativ, ihren westlichsten Punkt.
    Der Strand von Blåvand beeindruckt mich sehr, denn von hohen Dünen, über einen Leuchtturm bis hin zu verstreuten Bunkeranlagen gibt es viel zu entdecken. Begleitet von starkem Wind und mit Unmengen Sand in den Schuhen spüre ich den deutlichen Unterschied zur sanften Ostseeküste.Meer informatie

  • Århus

    10 mei 2022, Denemarken ⋅ 🌧 14 °C

    Schon gestern bin ich wieder in Richtung Osten gefahren und habe einen schönen Nachmittag am Skanderborg See auf einem Stellplatz mit eigenem Steg verbracht.
    Heute statte ich der zweitgrößten Stadt des Landes einen Besuch ab, allerdings begleitet von leichtem, aber permanenten Regen.
    Die spannende Mischung aus historischen Backsteingebäuden und moderner Architektur erinnert mich an die niederländischen Großstädte. Im Hafenviertel gesellen sich dazu interessante Projekte, die von lokalen Gemeinschaften organisiert werden. So entstanden beispielsweise ein Gemeinschaftsgarten mit Veranstaltungsgebäude und eine Wassersportanlage.
    Um dem Regen zu entkommen und mich aufzuwärmen, besuche ich die Gewächshäuser des botanischen Gartens und kann hier in eine andere Welt eintauchen.
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  • Odense

    11 mei 2022, Denemarken ⋅ 🌧 15 °C

    Heute steht die erste dänische Insel Fyn und die Stadt Odense auf meinem Programm. Da ich früh loskomme und das Wetter nach wie vor durchwachsen ist, suche ich nach einem Weg die Insel mit dem Auto zu erkunden. Dabei finde ich die ausgeschilderte Touristikstraße Margueritruten, die mich durch beschauliche Bauerndörfer und idyllische Wald- und Felderlandschaften sowie vorbei an gepflegten Gutshöfen führt.
    In Odense erwartet mich eine Stadt, die offensichtlich viel Wert auf ihre Geschichte legt. Das merkt man nicht nur daran, dass ihr berühmtester Sohn H.C. Andersen allgegenwärtig ist, sondern auch an den sehr gut erhaltenen historischen Gebäuden. Auch hier bietet wieder das Areal um den Hafen den Raum für zeitgenössische Architektur und die Umnutzung ehemaliger Gewerbebauten.
    Den tollen Stellplatz direkt an der Ostsee kann ich leider nur aus dem Auto genießen, da sich die leichten Nieselschauer inzwischen in einen Dauerregen verwandelt haben.
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  • Sjælland

    13 mei 2022, Denemarken ⋅ ⛅ 15 °C

    Gestern Nachmittag habe ich Fyn verlassen und bin über die Storebæltsbroen zum nächsten wunderschönen Stellplatz am Bjørnebæk Strand gefahren.
    Die Margueritruten hat mir so gut gefallen, dass ich ihr heute weiter folge und auf diesem Weg die Insel Sjælland erkunde.
    Ganz im Osten komme ich an der Steilküste aus Kreidefelsen namens Stevns Klint und dem zugehörigen Leuchtturm vorbei. Beim Spaziergang an den Klippen fühle ich mich an das französische Étretat erinnert, jedoch waren die Felsen dort doppelt so hoch.
    Die Touristikstraße führt mich weiter nach Roskilde, dem ich auf Grund der fortgeschrittenen Tageszeit nur einen kurzen Besuch abstatte. Trotzdem werde ich vom Dom sehr beeindruckt und kann noch ein wenig das abendliche Treiben beobachten.
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  • København

    14 mei 2022, Denemarken ⋅ ⛅ 14 °C

    Die beiden Wochenendtage verbringe ich in København und übernachte dabei zum ersten Mal mitten in der Stadt, auf einem trotzdem ruhigen Parkplatz am Straßenrand nahe der Oper. Ich bin froh, dass ich mir etwas mehr Zeit für die Stadt nehme, denn sie hat sehr viele verschiedene Facetten zu bieten.
    Direkt zu Beginn erkunde ich eine wirkliche Einzigartigkeit, die autonome Freistadt Christiania. Sie knüpft thematisch an die alternativen Wohnformen, wie ich sie beispielsweise in Århus gesehen habe, an und gilt vermutlich als Vorbild für ähnliche Projekte im ganzen Land.
    Im touristischen Zentrum der Stadt begegne ich einer harmonischen Mischung aus hübschen repräsentativen Gebäuden und Parkanlagen, charmanten historischen Häfen und dezenter moderner Architektur.
    In der mir aus der Ferne schon lange bekannten Parkanlage Superkilen im hippen Trendviertel Nørrebro kann ich nicht nur spannende Landschaftsarchitektur sondern zufällig auch ein 48 Stunden Festival mitten in der Stadt erleben.
    Aus dem Trubel der Stadt fahre ich schließlich ganz in den Norden der Insel und finde einen tollen Stellplatz im Wald und nur wenige Meter vom Strand entfernt.
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  • Radtour Esrum Sø

    16 mei 2022, Denemarken ⋅ ☁️ 16 °C

    Ich nutze den traumhaften Stellplatz als Ausgangspunkt für eine Radtour rund um den zweitgrößten See Dänemarks.
    Die Strecke ist diesesmal etwas länger, aber dafür weniger anspruchsvoll. Während ich den See umrunde werden leuchtend gelbe Rapsfelder von sattgrünen Feuchtwäldern und Wiesen abgelöst. Zudem erhalte ich einen weiteren Einblick in die dänische Geschichte, denn auf meinem Weg liegen ein mittelalterliches Kloster, sowie je ein Schloss aus den Epochen Renaissance (Frederiksborg) und Barock (Fredensborg).
    Am Abend genieße ich, während eines Lagerfeuers, die stundenlange Dämmerung, an deren Ende sich auf der gegenüberliegenden Seite der Vollmond dazugesellt.
    Der Abschluss meiner Zeit in Dänemark könnte nicht besser sein und am Horizont sehe ich bereits mein nächstes Ziel: Schweden.
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  • Håkantorps mölledamm

    18 mei 2022, Zweden ⋅ ☀️ 18 °C

    Gestern habe ich in Helsingør die Fähre genommen und Dänemark verlassen. Bei strahlendem Sonnenschein konnte ich von hier noch einen Blick auf das Schloss Kronborg werfen und die kurze Überfahrt genießen.
    Angekommen in Schweden, finde ich einen idyllischen Stellplatz am See, mitten in der Natur und weit entfernt vom nächsten Wohnhaus.
    In einem langen Gespräch mit einem sehr netten Einheimischen erhalte ich viele Ratschläge fürs Camping und für sehenswerte Orte in diesem Land.
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  • Storesjö

    20 mei 2022, Zweden ⋅ ☁️ 15 °C

    Ich fahre ein Stück weiter nach Norden und finde hier zum ersten Mal auf eigene Faust einen schönen und abgelegenen Stellplatz am See.
    Von diesem aus startet ein ausgeschilderter Wanderweg, dem ich in den Wald hinein folge. Dabei komme ich an einer natürlichen Höhle aus Felsbrocken vorbei, in die ich über lose angelehnte Leitern hinabsteige. Später, kurz bevor ich zum Ausgangspunkt zurückkehre, sehe ich noch ein urtümlich Holzhaus aus dem späten 18. Jahrhundert.Meer informatie

  • Halmstad

    21 mei 2022, Zweden ⋅ 🌧 11 °C

    Ich mache mich heute auf den Weg, um Halmstad, die Provinzhauptstadt Hallands, zu besuchen.
    Unterwegs komme ich an einer etwa 3000 Jahre alten, bronzezeitlichen Grabstätte vorbei und bin von ihrer besonderen Ausstrahlung in Verbindung mit dem schönen Ausblick fasziniert.
    An meinem Ziel angekommen, erwartet mich eine unaufgeregte, aber trotzdem sehenswerte Stadt. Besonders gut gefällt mir das Freilichtmuseum, in dem originale Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert in der Provinz Halland gesammelt und hier wieder aufgebaut wurden.
    Von der Küste des Kattegat fahre ich wieder in Richtung Osten ins Landesinnere, zu einem Stellplatz mit traumhaftem Ausblick auf den Stora Färgen.
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  • Bolmen

    24 mei 2022, Zweden ⋅ 🌧 12 °C

    Heute verlasse ich meinen Stellplatz bereits zeitig am Morgen, um pünktlich zum Frühstück am See Bolmen zu sein. Mit meinem Besuch überrasche ich hier eine Gruppe von sechs Männern aus meiner Heimat, die zufällig zur selben Zeit für ihren alljährlichen Angelurlaub in Schweden sind. Nach den vielen Wochen ohne bekannte Gesichter, tut es gut so herzlich aufgenommen zu werden und ich erlebe gemeinsam mit ihnen zwei sehr lustige Tage.
    Außerdem kann ich mir einige Angeltipps abholen und es gelingt mir neben einem kleinen Barsch auch zwei kleine Hecht zu fangen, die ich aber allesamt wieder frei lasse. Wir verbringen viel Zeit auf dem Boot und das Wetter reicht dabei von strahlendem Sonnenschein bis zu reichlichem Regen.
    Im Anschluss fahre ich weiter in Richtung Göteborg und komme auf einen sehr gut ausgestatteten Stellplatz am Stora Hålsjön.
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  • Göteborg

    26 mei 2022, Zweden ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute besuche ich Göteborg, die zweitgrößte Stadt Schwedens. Ich erkunde sie mit dem Fahrrad und muss dabei aufpassen, dass mich die heftigen Böen nicht aus dem Gleichgewicht bringen.
    Die Stadt selbst überzeugt mich nicht. Das liegt zum einen an der zu homogenen städtebaulichen Struktur im Zentrum und zum anderen an der teils erdrückenden Infrastruktur für Fahrzeuge und Schiffe. Die rad- und fußgängerfreundlichen Innenstädte in Dänemark und den Niederlanden erscheinen hier wie aus einer anderen Welt.
    Ich suche Zuflucht in einer schönen Parkanlage mit Gewächshäusern und dem etwas charmanteren Viertel Haga mit einem tollen Aussichtspunkt.
    Bevor ich Göteborg erreiche, lege ich einen Stopp am Tjolöholms Slott ein und werde von einem wunderschönen Schlossgarten mit Blick auf den Kungsbacka Fjord überrascht.
    Meinen Stellplatz finde ich an einem kleinen See im weiter nördlich gelegenen Svartedalens Naturreservat.
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  • Wanderung Svartedalens Naturreservat

    27 mei 2022, Zweden ⋅ ⛅ 12 °C

    Beginnend an meinem Stellplatz, nutze ich das Netz an Wanderwegen und erkunde das idyllische Naturreservat. Die Wälder sind durchsetzt von zahlreichen kleineren und größeren Seen, von denen einer schöner ist als der nächste. An allen möglichen Stellen tritt Wasser aus dem Boden und auch wenn das sumpfige Gelände zum Teil mit schmalen Holzstegen überbrückt wird, komme ich doch nicht ganz trockenen Fußes zurück. Besonders nach dem mir ein einheimisches Paar, das ich auf dem Weg treffe, von den zahlreichen Elchen in der Gegend berichtet, suche ich mit fast jedem Schritt den umliegende Wald danach ab. Leider bleibe ich dabei erfolglos, aber wohlwissend, dass ich dabei von dem ein oder anderen Elch gesehen wurde.
    Danach geht es weiter an eine kleine versteckte Bucht am riesigen Vänern, die ich über eine abenteuerliche Zufahrt erreiche.
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  • Vättern

    29 mei 2022, Zweden ⋅ ☀️ 15 °C

    Nach einem kurzen Besuchen am Vänern geht es weiter an den Vättern, den zweitgrößten See Schwedens.
    Auf einem abgelegenen Stellplatz an einer ruhigen Bucht verbringe ich hier insgesamt 3 Tage und Nächte bei größtenteils bestem Wetter. Ich genieße die Ruhe und entspanne mich beim Angeln, Lesen oder einfach in der Sonne liegen. Außerdem erledige ich einige organisatorische Dinge und entdecke dabei eine neue und sehr angenehme Art des Homeoffice mit tollem Ausblick.
    Nach den sehr ruhigen Tagen und den vielen Seenlandschaften der letzten Wochen wächst langsam aber sicher meine Lust auf neue Eindrücke und vor allem auf die Berge. Ich mache mich also auf den Weg nach Norwegen und lege einen Zwischenstopp mit Übernachtung am Östra Mjögsjön in der Nähe von Arvika im Värmlands Län. Bereits hier sind die ersten Ausläufer der Skanden zu spüren und die Landschaft wird deutlich hügeliger. Diese Entwicklung setzt sich auch nach der Grenzüberquerung fort und ich bekomme einen ersten Vorgeschmack auf das, was mich in den nächsten Wochen in Norwegen erwarten wird.
    Mein erster Stellplatz in diesem Land liegt unweit der Hauptstadt direkt am Oslofjord.
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  • Oslo

    2 juni 2022, Noorwegen ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute besuche ich die norwegische Hauptstadt und parke dafür etwas außerhalb beim frei zugänglichen Ekeberg Skulpturenpark, der auch einen schönen Ausblick auf die Stadt bietet. Von hier aus nutze ich wieder das Rad, um die Stadt zu erreichen und fühle mich dabei deutlich wohler als in Göteborg.
    Ich erlebe eine sehr moderne Großstadt, in der Kunst, Architektur und Kultur eine wichtige Rolle spielen. So entdecke ich am anderen Ende der Stadt einen weiteren öffentlichen Park, der mit zahllosen Werken des norwegischen Bildhauers Vigeland geschmückt ist.
    Das Opernhaus beeindruckt mich besonders stark. Es scheint aus dem Hafenbecken zu erwachsen und seine vollständig begehbaren Dachflächen sind mit weißem Marmor belegt.
    Selbst der gelegentliche Nieselregen kann mein überaus positives Bild der Stadt nicht trüben und erfüllt mit schönen Eindrücken mache ich mich auf den Weg zumm Stellplatz am kleinen See Letmolievatnet.
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  • Heddal & Fyresvatn

    3 juni 2022, Noorwegen ⋅ ⛅ 17 °C

    Mein Weg führt mich weiter in Richtung Westen und wird begleitet von einer Mischung aus Sonnenschein und Wolkenbrüchen.
    Mein erster Halt ist die aus dem 13. Jahrhundert stammende Stabkirche in Heddal. Sie ist die größte ihrer Art und vor allem durch ihre reine Holzbauweise ein beeindruckendes Zeitzeugnis.
    An meinem Fenster ziehen idyllische Landschaften vorbei und mit beinahe jeder Kurve eröffnet sich ein neuer toller Ausblick. Ich bin froh, dass mein Fahrzeug auch bei den ersten Serpentinen eine gute Figur macht und fühle mich spätestens bei den Straßen, die zwischen Fels und See eingeklemmt sind, ein wenig an Südeuropa erinnert.
    Als Ausgleich für das lange Sitzen besuche ich einen kostenlosen Aktivpark am See Fyresvatn. Auch wenn seine Zielgruppe etwas jünger ist, habe ich trotzdem meinen Spaß bei der Benutzung eines in den Bäumen schwebenden Trampolins oder des Mountainbike Trails.
    Einige Kilometer südlich, am benachbarten See Drang, habe ich eine kleine Landzunge für mich allein und kann einen traumhaften Ausblick genießen.
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  • Stavanger

    5 juni 2022, Noorwegen ⋅ ☀️ 18 °C

    Bereits gestern war das Wetter herrlich, allerdings konnte ich es die meiste Zeit nur bei geöffnetem Fenster auf dem Fahrersitz genießen. Ich bin jedoch zeitig genug am Stellplatz angekommen, um in der Nachmittagssonne noch ein kurzes Bad im kühlen See Oltedalsvatnet zu nehmen.
    Vom anhaltenden Sonnenschein begleitet, fahre ich heute ins nahe gelegene Stavanger. Es sind wenige Menschen unterwegs und die meisten Geschäfte sind geschlossen, so dass ich sehr entspannt durch die Stadt schlendern kann. Der moderne und belebtere Hafenbereich in Verbindung mit der verträumten Altstadt mit liebevollen Privatgärten ergeben ein stimmiges Gesamtbild.
    Später fahre ich durch den weltweit längsten und tiefsten Unterwasser-Straßentunnel zu einem Stellplatz mit schönem Ausblick auf die Kleinstadt Jørpeland und die dahinter liegenden Berge.
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  • Preikestolen

    6 juni 2022, Noorwegen ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute möchte ich das immer noch hervorragend Wetter nutzen, um den Fels Preikestolen, eines der bekanntesten Ausflugsziele in Norwegen, zu besuchen. Dafür stehe ich extra etwas früher auf, um möglichst vor dem größten Andrang da zu sein.
    Zumindest auf dem circa 4 km langen Weg nach oben geht dieser Plan auch auf und ich kann die beeindruckende Natur und Ausblicke weitestgehend ungestört genießen.
    Am Preikestolen angekommen, bin ich von zahlreichen, überwiegend deutschen Touristen umgeben und lerne auch ein nettes Paar von der Mosel kennen. Neben dem atemberaubenden Ausblick auf den etwa 600 m tiefer liegenden Lysefjord beobachte ich interessiert und belustigt die Schlange am obligatorischen Fotospot. Von Angsthasen, über ein Brautpaar bis hin zu einer sich entblößenden Frau ist alles dabei.
    Es geht leider nur auf dem selben Wege wieder zurück zum Parkplatz und mittlerweile ist in beiden Richtungen reichlich Verkehr, worunter die Freude etwas leidet. Ebenso unerfreulich ist die überzogene Parkgebühr.
    Im Anschluss fahre ich weiter Richtung Norden und nachdem der ursprünglich anvisierte Stellplatz mal wieder belegt ist, folge ich der Straße auf gut Glück und finde am See Litlevikvatnet einen deutlich besseren Platz.
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