Ein Abenteuer mit offenem Ende.
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  • Day172

    Wanderung Vošac

    September 24 in Croatia ⋅ ☀️ 15 °C

    Nach den ähnlichen Eindrücken der letzten Tage, begebe ich mich heute auf die Suche nach einer neuen Perspektive auf das Land. Dafür fahre ich in das kleinen Dorf Makar und beginne hier eine Wanderung in den Naturpark des Biokovo Gebirges.
    Mein Ziel, den 1.421 Meter hohen Gipfel des Vošac, kann ich bereits zu Beginn sehen. Mich führt ein gut ausgebauter Wanderweg über zahlreiche kleine Serpentinen mit einer relativ konstanten Steigung immer weiter nach oben. Exponierte Abschnitte am Hang wechseln sich mit lichten Kiefernwäldern ab und die Aussicht auf die Makarska Riviera wird immer besser.
    Auf dem Gipfel bietet sich ein fantastischer Rundumblick, der auf der einen Seite über das bergige Hinterland bis nach Bosnien-Herzegowina reicht und auf der anderen Seite das italienische Festland am Horizont der Adria erahnen lässt.
    Nach einem kurzen Abschnitt durch die karge Graslandschaft der Hochebene folgt ein langer Abstieg, an dessen Ende ich mich sputen muss, um mit dem letzten Licht der Dämmerung zurück zu kommen.
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  • Day171

    Split

    September 23 in Croatia ⋅ ☀️ 23 °C

    Von meinem Stellplatz blicke ich über das kristallklare Wasser zum gegenüberliegenden Ufer auf mein heutiges Ziel, die Stadt Split. Sie ist die zweitgrößte des Landes und gilt als Hauptstadt der Küstenregion Dalmatien.
    In der Altstadt kann ich mich auf eine faszinierende Zeitreise in das Römische Reich des ausgehenden 3. Jahrhunderts begeben, denn einige Teile des zu dieser Zeit errichteten Diokletianpalastes sind noch gut erhalten. Nach dem es als kaiserlicher Palast ausgedient hatte, wurde das Innere des antiken Bauwerkes im Laufe der Jahrhunderte zu einer bewohnten Stadt umgewandelt.
    Der Bereich außerhalb der Palastmauern ist ebenfalls sehenswert und bietet neben sehr schönen Plätzen und einer breiten und grünen Uferpromenade auch das bisher beste Eis außerhalb Italiens.
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  • Day170

    Trogir

    September 22 in Croatia ⋅ ☀️ 22 °C

    Im starken Gegensatz zu gestern, fühle ich mich heute in Trogir wie in einem großen Freiluftmuseum. Auf der kleinen Insel entdecke ich eine beeindruckend gut erhaltene und homogene Altstadt aus dem Mittelalter. Vom Bodenbelag, über Skulpturen, bis zu den Fassaden, die nur in den seltensten Fällen verputzt sind, besteht alles aus dem typischen Kalkstein. Zu gerne verlaufe ich mich in den schönen Gassen und genieße die Sonne zwischen den stattlichen Palmen an der Uferpromenade.
    Nach einem kleinen Einkauf auf dem örtlichen Markt, fahre ich auf die südlich angrenzende Insel Čiovo und find an ihrem östlichen Ende einen tollen Stellplatz direkt am Strand.
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  • Day169

    Zadar

    September 21 in Croatia ⋅ ☀️ 21 °C

    Gestern habe ich Istrien verlassen und die Kvarner Bucht umrundet, während die kurvenreiche Küstenstraße tolle Ausblicke auf das Meer und die vielen großen und kleinen Inseln bot. In der Nähe von Vinjerac fand ich inmitten einer kargen, baumlosen Landschaft einen abgelegenen Stellplatz mit Blick auf das Velebit Gebirge. Von hier ist es nicht weit bis nach Zadar, dem ich heute einen Besuch abstatte.
    Die Altstadt liegt auf einer schmalen Halbinsel und weist in Folge der massiven Kriegszerstörungen ein sehr heterogenes Bild auf. So stehen profane Nachkriegsbauten direkt neben romanischen und venezianischen Kulturschätzen.
    Die Stadt hat auch in Sachen Landschaftsarchitektur einiges zu bieten. Auf den ehemaligen Befestigungsanlagen wurden schöne Grünanlagen errichtet und die zeitgenössische Gestaltung der Uferpromenade bietet spannende Highlights wie die Meeresorgel und eine große solarbetriebene Lichtinstallation.
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  • Day166

    Poreč & Rovinj

    September 18 in Croatia ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach einem herrlich sonnigen Tag an der Küste von Črvar, harre ich vorsichtshalber noch einen weiteren Regentag hier aus, um nicht wie andere Camper auf der schlammigen Straße stecken zu bleiben. Heute fahre ich in das nahe gelegene Poreč und werde hier leider etwas ernüchtert. Es fällt nicht leicht, in der eigentlich schönen Altstadt die Orte zu finden, deren Charme nicht von den Auswüchsen des Massentourismus zerstört wird.
    Mit gemäßigten Erwartungen fahre ich weiter nach Rovinj und werde dort sehr positiv überrascht. Eine Altstadt fast wie aus dem Bilderbuch, mit leuchtend bunten Fassaden entlang kleiner Gassen, die durch das helle, großformatige Kalksteinpflaster noch freundlicher wirken.
    Später fahre ich ganz in den Süden Istriens zum Kap Marlera, wo ich wieder einen tollen Stellplatz mit Meerblick finde.
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  • Day163

    Škocjanske jame

    September 15 in Slovenia ⋅ 🌧 19 °C

    Im Süden des Landes besuche ich heute ein riesiges Höhlensystem, das der Fluss Reka hier erschaffen hat.
    Die Dimension dieser unterirdischen Welt sind kaum zu glauben und erinnern an einigen Stellen an Szenen aus Herr der Ringe. Die Höhlen sind teilweise über 100 Meter hoch und an der tiefsten Stelle befindet man sich 150 Meter unter der Oberfläche. Nach der Stillen Höhle, in der zahllose bizarre Tropfsteine zu sehen sind, gelangt unsere 50 Personen große Gruppe in die Rauschende Höhle, auf deren Grund die Reka verläuft und eine imposante Geräuschkulisse erzeugt.
    Nach dem Ende der geführten Tour, kann ich das restliche Areal eigenständig erkunden. Der weitere Weg ist genauso spannend und führt vorbei an zwei Einsturzdolinen, bei denen die Höhlendecke eingebrochen ist und der Fluss nun unter freiem Himmel verläuft sowie durch eine weitere Höhle.
    Im Anschluss verlasse ich Slowenien und fahre weiter nach Kroatien auf die Halbinsel Istrien. Hier finde bei Črvar einen traumhaften Stellplatz direkt am Strand unter Kiefern und Eichen. Zum Sonnenuntergang springe ich in die Adria und genieße das warme Wasser, während sich der Himmel rot färbt.
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  • Day162

    Ljubljana

    September 14 in Slovenia ⋅ ⛅ 25 °C

    Witterungsbedingt verzichte ich auf eine Wanderung am Fluss Soča und fahre stattdessen direkt in die slowenische Hauptstadt.
    Am Fuß des Schlossberges erwartet mich eine schöne und authentische Altstadt, die durch ihre Bodenständigkeit und den Mangel an Perfektion liebenswert erscheint.
    Es gefällt mir sehr gut, welch wichtige Rolle die Ljubljanica hier spielt und wie hervorragend sie in das Stadtbild integriert ist. Durch kleine Balkone in der Ufermauer, einladende Stufenanlagen, zahlreiche Brücken und eine schöne Uferpromenade kann man dem Fluss auf verschiedenste Arten näher kommen.
    Auf der gegenüberliegenden Seite dominieren große Plätze, Bauten aus dem frühen 20. Jahrhundert, einige Spuren des Sozialismus und der vielfältige Park Tivoli.
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  • Day161

    Lago di Braies

    September 13 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

    Von meinem Stellplatz an der Gruppo del Sella fahre ich in Richtung Österreich zum Lago di Braies, einem der beliebtesten Ausflugsziele in der Region. Mir wird schnell klar, warum so viele Besucher zum See strömen und ihn umrunden wollen.
    Eingebettet in eine idyllische Gebirgslandschaft und gesäumt von weißen Stränden aus Kalksteinschotter und Nadelwäldern, bietet er eine schier unendliche Zahl an wunderschönen Szenenrien. Das Wasser ist so klar, dass die vielen Boote darauf scheinbar schweben und es wechselt seine Farbe je nach Blickwinkel zwischen blau, grün und türkis.
    Später fahre ich weiter nach Osten bis ins Dreiländereck von Italien, Österreich und Slowenien.
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  • Day160

    Wanderung Sassolungo Umrundung

    September 12 in Italy ⋅ ☀️ 14 °C

    Obwohl die Dolomiten zu den Alpen gehören, zeigen sie ein gänzlich anderes Erscheinungsbild. Ihre monumentalen Felsberge werden durch senkrechte Linie geprägt und bestehen aus isolierten Gipfelspitzen, Felstürmen und Hochplateaus. In dieser faszinierenden Kulisse unternehme ich eine der beeindruckendsten Wanderungen meines Lebens.
    Ich beginne am Passo Sella und gehe im Uhrzeigersinn auf einer Höhe zwischen 2.000 und 2.400 Metern rund um die Gruppo del Sassolungo. Die Wege auf der Süd- und Westseite sind massentauglich und leicht zu begehen, sodass viel Zeit bleibt, um die grandiosen und sich ständig verändernden Ausblicke zu genießen. Die restliche Strecke ist etwas anspruchsvoller und führt mit einigen kleinen Anstiegen über Fels und Geröll. Dementsprechend treffe ich hier, im Gegensatz zum Beginn, kaum noch auf andere Wanderer.
    Nicht nur der Blick in die Ferne, auf die benachbarten Gebirgsgruppen, sondern auch die unmittelbare Umgebung ist wunderschön. Auf der einen Seite die von Kiefern und errodierten Felsbrocken durchsetzte Wiesenlandschaft und auf der anderen die in den Himmel ragenden, bizarren Felsformationen. Nach den anfänglich milden Temperaturen, wird es im sonnenabgewandten Bereich recht kühl und ich passiere sogar ein kleines Schneefeld.
    Im Anschluss fahre ich nur wenige Kilometer bergab auf die Nordseite der Gruppe del Sella und übernachte im Schatten riesiger Felstürme auf etwa 1.960 Metern. Außer einem neuen höchst gelegenen Stellplatz, kann ich hier auch das beeindruckende Alpenglühen am Abend und einen schönen Sonnenaufgang am nächsten Morgen erleben.
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    Traveler

    Hey cool, da war ich im Januar Skifahren und ja eigentlich Ende August zum Wandern gewesen ...wie schön, dass Du jetzt dort warst!

     
  • Day159

    Trento

    September 11 in Italy ⋅ ☀️ 25 °C

    Im benachbarten Tal, nur wenige Kilometer von meinem Stellplatz entfernt, liegt die Stadt Trento, der ich heute einen Besuch abstatte.
    An diesem Wochenende findet hier ein Herbstfest statt und dementsprechend sind sehr viele Einheimische unterwegs, um die verschiedenen gastronomischen und informativen Stationen zu nutzen.
    Vom beeindruckend schönen Piazza Doumo aus, erkunde ich die malerischen Straßen und Gassen der Altstadt, wobei ein Streichquartett für die passende musikalische Untermalung sorgt. Das Stadtbild erhält auch durch die zahlreichen Renaissance Palazzi in ihrer zeitlos klassischen Schönheit einen erhabenen Ausdruck.
    Der Fluss Etsch ist leider vom Zentrum abgeschnitten, aber bietet einen angenehm schattigen Fuß- und Radweg an seinem Ufer. Später folge ich ihrem Verlauf nach Norden und fahre durch große Wein- und Apfelplantagen, bis ich oberhalb von Barbian einen Stellplatz am Hang finde. Von hier habe ich einen tollen Ausblick auf mein nächstes Ziel, die Dolomiten.
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