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Südinsel Neuseeland

Een avontuur met open einde van The.resa.95 Meer informatie
  • Tag 202

    2 augustus, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 11 °C

    Gestern beim Abendspaziergang an einem Waffle House vorbei gekommen und da muss ich natürlich hin. Also morgens kurz einkaufen und dann gleich nach Öffnung direkt eingekehrt. Zuerst dachte ich ich bin falsch, aber nein, interessantes Konzept - ein Gemischtwarenladen mit ein paar Tischen Indoor und das eigentliche Lokal ist ein Foodtruck hinterm Haus mit Terrasse und kleinem Garten. Bei der Bestellung bisserl den Hunger überschätzt und schon nach der Hälfte gekämpft, aber am Ende geschafft und war richtig gut 🥰

    Dann zum Ausgleich bisserl Bewegung - den Onawe Track auf einen kleinen Inselausläufer gewandert und einen kurzen Stopp an Fischerhäusern in Regenbogenfarben gemacht.

    Danach zurück auf die Bergstraße und noch zwei kleine Gipfel - Gibraltar Rock und Coopers Knob - mitgenommen.

    In Christchurch eine ⭐⭐⭐⭐⭐ heiße Dusche - die beste bisher in den sechs Monaten in Neuseeland - ausgekostet. Für nur 3$ unendlich heißes, regulierbares Wasser mit einem Handduschkopf 🤯 Man lernt die daheim selbstverständlichen Dinge wieder schätzen 😅

    Kurzentschlossen wieder ins Landesinnere, in die Alpen, gestartet - zurück in den Winter ☃️

    Übernachtung:
    Klondyke Corner Campsite, Arthur's Pass
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  • Tag 201

    1 augustus, Nieuw-Zeeland ⋅ ⛅ 6 °C

    Eine kurze Nacht liegt hinter mir - es hatte immer wieder Graupelschauer und Sturm, was sich im Auto wie Weltuntergang anhört und -fühlt. Ab ca. 3 Uhr wurd's dann langsam ruhiger und ich konnte bisserl schlafen. Beim Aufwachen dann immer noch Regen und Wind, also an faulen Start in den Tag.

    Am frühen Nachmittag hat der Regen ein Ende gefunden und s'Wetter ist überraschend gut geworden. Keine Lust auf Touren im Batz, heute also "nur" ins kleine Örtchen Akaroa auf einer Halbinsel gefahren. Dafür die schönste Route gewählt über eine Bergstraße mit Schnee rechts und links und Aussichten zum alle paar Meter anhalten. Perfekt zum Sonnenuntergang am Leuchtturm angekommen und noch Fish'n'Chips zum Abendessen auf'm Weg zurück zum Auto mitgenommen.

    In Neuseeland hat man übrigens keine Winterreifen - entweder Allrad oder Schneeketten oder Straße nicht befahren (wird am Beginn der Route dann jeweils über Schilder tagesaktuell informiert was benötigt wird) - dafür san alle schattigen und höher gelegenen Straßen gefühlt centimeterhoch gesplittet.

    Übernachtung:
    Akaroa Freedom Campingarea
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  • Tag 200

    31 juli, Nieuw-Zeeland ⋅ ☁️ 9 °C

    An der Ostküste ist aufstehen zum Sonnenaufgang schon fast Pflicht zumindest wenn's Wetter mitspielt und die Aussicht vielversprechend ist. Also heute direkt an den Strand, mit ein paar glücklichen aufdringlichen Hunden geschmust (sind um die Uhrzeit mit ihren Besitzern die einzigen am Strand und laufen in Neuseeland größtenteils frei herum und bisher immer gut erzogen) und nebenbei der Sonne beim Aufgehen zugeschaut.

    Nach Frühstück und Aufwärmen in die Stadt gestartet. Zu Fuß die Innenstadt erkundet (15km san's geworden), einen Abstecher in die Kunstgalerie, Kirchen, kleine Läden, Foodplaces und den botanischen Garten gemacht. An einem Piercingstudio vorbeigekommen und noch spontan die Ohrkollektion erweitert. Danach gerade noch rechtzeitig trocken zurück ins Auto. Zum Sturm auch noch Regen dazu gekommen - Cappie von einem Herrn hinter mir gefangen, davonfahrendes Türschild eines Restaurants gestoppt und die Leute mit umgeklappten Regenschirmen belächelt 😉

    Übernachtung:
    Barnett Carpark, Christchurch
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  • Tag 199

    30 juli, Nieuw-Zeeland ⋅ ☁️ 14 °C

    In der Früh hatte es heute schon fast frühlingshafte Temperaturen. Die Nähe zur Küste/zur Stadt, aber mit Sicherheit hauptsächlich die Rückkehr aus'm Bergland zurück auf Meeresspiegelniveau spürt man deutlich. Nach den doch teils recht vollgepackten und intensiven letzten Tagen heute ein "Alltags- und Haushaltstag".

    Donnerstag also tanken (war eh schon auf Reserve und hab bei jedem Kilometer gehofft, dass es sich ausgeht 😅).

    Dann Großkampf-Wäschetag - Bett komplett abgezogen und frisch bezogen, Handtücher, Küchentücher, ... - heute genug für die große Trommel. Beim Bäcker nebenan zum Zeit überbrücken noch einen Pie als Mittagessen geholt und eine gute Stunde später zum nächsten Schlafplatz gedödelt.

    Hier in Christchurch habe ich letztes Jahr meine erste und letzte Nacht in Neuseeland verbracht. Nach einem langen Strandspaziergang um die viele Wäsche gekümmert und auch das restliche Auto wieder auf Vordermann gebracht. Ansonsten natürlich, wie immer, von den nächsten Zielen geträumt und noch 100 weitere Stopps der eh schon langen Liste hinzugefügt 🫣

    Übernachtung:
    Marina Parade Layby, Christchurch
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  • Tag 198

    29 juli, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 6 °C

    Einen Vorteil haben die Temperaturen - das Auto fungiert als Kühlschrank - nicht mehr alles wie bei Tetris irgendwie im eigentlichen Kühlschrank stapeln müssen. Großer Nachteil - das Auto fungiert als Kühlschrank - s'Nutella kann brockenweise aus dem Glas geschnitten und wie eine Tafel Schokolade gegessen werden. Also schlafe ich seit ein paar Tagen mit meinem Nutellaglas zwischen den Decken um dann mein Frühstück zu bekommen. Wenn des Glas leer ist gibt's erstmal kein Neues bis die Temperaturen wieder geeigneter sind. Meine Bergschuhe san natürlich auch nicht über Nacht getrocknet also feucht und saukalt, richtig angenehm. Kleine Alltagsprobleme beim Camperleben, die man so nicht bedenkt 😅

    Aber zurück zum Wichtigen: Es ging heute auf'n Berg - Mt Isobel (1324m). Zur Auswahl standen verschiedene Wege und eigentlich hatte ich mich für einen etwas längeren, aber entspannteren entschieden, dafür aber nicht den richtigen Startparkplatz finden können. Also wurde es die kürzeste und damit steilste Variante, die aber dennoch gut machbar war. Die Aussicht sowohl ins Landesinnere auf die schneebedeckten Berge als auch Richtung Meer bei absolutem Winter-Kaiserwetter einfach traumhaft! Schon im Aufstieg war der Wind phasenweise gut zu spüren, aber auf'm Grat bzw. am Gipfel selbst kamen die bis zu 65kmh Spitzengeschwindigkeiten mit voller Kraft. Da war nichts mehr mit entspannt stehen und Fotos machen, geschweige denn Brotzeit essen. Also relativ zügig (was halt auf Schnee und Eis mit felsigem Untergrund sicher möglich ist) wieder abgestiegen.

    Da das Ganze dank der Umstände dann insgesamt viel schneller vorbei war als geplant, natürlich auf zum nächsten Stop.

    Dem Pass weiter ins Landesinnere gefolgt und schon nach ca. 50km hingen die ersten Wolken in der Gebirgskette. Am Lewis Tops Track Halt gemacht und bei herumziehenden Wolken mit immer wieder aufreißenden Sonnenfenstern gestartet. Nach ca. 1,5 Std. gachem bergauf aus'm märchenhaften, von Flechten durchwobenen Wald gekommen und die wahnsinns Aussicht bewundert (was zu dem Zeitpunkt zumindest noch bisserl Wolkenreißen beinhaltet hat). Nach einer weiteren halben Stunde durch Busch und über schneebedeckte Grashügel (das ist mal ne rutschige Kombi) dann entschieden abzubrechen und umzukehren - "Wie sie sehen, sehen sie nichts." - weder nach oben Richtung Gipfel, noch nach unten oder drumherum.

    Nachdem die Wolkendecke dann komplett geschlossen war und es auch noch leicht zu nieseln begonnen hatte (der Wetterbericht für die nächsten Tage schaut no grausiger aus) dazu entschlossen die Berge erstmal wieder hinter mir zu lassen und zurück Richtung Christchurch gestartet. Auf'm Rausweg noch eine warme Dusche gefunden, die irgendwie ihr Zeitgefühl verloren hat - für acht warme Minuten bezahlt, nach vier hat sie rapide Temperatur verloren, aber allemal besser als nichts.

    Ein rosa Sonnenuntergang und der große von einem breiten Schein umgebene Vollmond auf dem Weg zum Schlafplatz waren dann die letzten 50km noch das I-Tüpfelchen.

    Übernachtung:
    Ashley River Rest Area, Rangiora
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  • Tag 197

    28 juli, Nieuw-Zeeland ⋅ 🌙 2 °C

    Zum Sonnenaufgang nochmal von der Robbenkolonie aus den Blick auf Kaikoura und die Berge genossen.

    Dann zurück auf die Straße und mit vielen kleinen Zwischenstopps Richtung Berge gestartet (wohin auch sonst 😅).

    1. Halt: Raramai Cave - mit Paua Muscheln am ganzen Strand und badenden Robben.

    2. Halt: Cathedral Cliffs - "siltstone pillars” Felsformationen mit der Gore Bucht im Hintergrund.

    3. Halt: Point Gibson Lighthouse - verdient eigentlich den Titel Leuchtturm gar nicht, aber die Bank mit Blick auf's Meer gmiatlich.

    4. Halt: Tiromoana Bushwalk - ein 12km Rundweg durch Wald, Busch, Küste und Hügellandschaft. So Tore im Zaun zum Durchschliafn san a Premiere gwesn 😅 Im Sumpfgebiet 2km vorm Ende natürlich eingesunken und Socken und Schuhe nass, mal wieder.

    5. Halt: Frog Rock - ein alter Bahnstopp mit netter Aussicht auf den Weka Pass.

    6. Halt: Balmoral Fire Lookout - nochmal eine kurze Wanderung zu einem Picknickplatz mit Blick auf den Hurunui River.

    Jetzt in Hanmer Springs angekommen wo's dann morgen auf'n Berg und hoffentlich in den Schnee geht 🥰

    Übernachtung:
    Hanmer Amenity Area, Hanmer Springs
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  • Tag 196

    27 juli, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 6 °C

    Nach einem schönen Sonnenaufgang direkt an der Küste zum Kaikoura Peninsula Seal Colony Track aufgebrochen. Eine schöne kleine Wanderung über die Klippen in die South Bay und zurück am Meer mit der Robbenkolonie. Die haben vielleicht ein Leben - räkeln sich in der Sonne, lassen sich kaum aus der Ruhe bringen und wenn, dann schnauben sie dich nur kurz zur Warnung an, ab und zu ein Ruf zu den anderen, ein Niesen, kurzer Positionswechsel, richtig gmiatliche Tiere.

    Zurück in der Stadt im Touristenbüro zu möglichen Hike/Bike Touren erkundigt. Leider haben sie meine Internetrecherche bestätigt und nach den Unwettern der letzten Wochen sind noch alle Wege gesperrt. Also dann doch erstmal weiterziehen und auf alle Fälle zurückkommen.

    Stattdessen dann einen fast ausgetrockneten Bachlauf mit Bergblick gefunden, da gekocht und ein spätes Mittagessen mit kurzem Nap in der Sonne genossen.

    Nach einem kurzen Stadtbummel inklusive Parkbesuch mit einem aus Walknochen bestehenden Torbogen zu einem Aussichtspunkt über der Stadt gefahren. Dort dann bis zum Sonnenuntergang geblieben.

    Übernachtung:
    Jimmy Armers Beach, Kaikoura
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  • Tag 195

    26 juli, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 5 °C

    Kaum auf der Südinsel schon gefriert die Windschutzscheibe wieder von außen und innen, die Moisture Absorber sind hart gefroren und in der Wasserflasche bilden sich die ersten Eiskristalle. Grund genug um die Skiunterwäsche zum Einsatz zu bringen - ab jetzt wohl immer vielschichtig unterwegs 😉

    Zum Teil fahre ich Ziele, die ich bereits letztes Jahr in meinem Urlaub auf der Südinsel besucht habe, bewusst nochmal an und manche bestimmt auch, wenn sie einfach auf dem Weg liegen.

    Beim Cape Campbell hatte ich beim letzten Mal Dauerregen und Nebel, hab aber die schönsten Muscheln auf der ganzen Insel gefunden und musste daher natürlich nochmal hin. Und tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht - eine wahre Muschelflut und s'Sackerl war danach gut gefüllt 🫣 Da gibt's wohl nachm Winter wieder ein Muschel-Päckchen heim... Bisserl abschreckend/gewöhnungsbedürftig ist immer der Geruch an den muschelreichen Stränden - ich kann's gar nicht richtig beschreiben - eine Mischung aus dem salzigen Meerwasser, mit verrottenden Muscheln, toten Tieren (Krabben, Quallen, ab und zu ein Vogel oder eine ganze Robbe) und den Algen und sonstigen Meerespflanzen 🤢 Außerdem auf merkwürdige Stacheln gestoßen, aber noch nicht rausgefunden von was für einem Tier. Die Robbe war dagegen leicht zu identifizieren, ist sie mir ja quasi fast über die Füße gelaufen nach einem kurzem Schockmoment für uns beide (sie hatte sich geputzt und ich den Blick auf den Boden gerichtet in klassischer Muschelsammelposition).

    Am angrenzenden Campingplatz noch kurz frech die Spüle für mein Geschirr genutzt und zum Haare waschen missbraucht - da bekommt man den Kopf zumindest gscheid drunter, auch wenn's nur Eiswasser gibt. Man muss jede Gelegenheit nutzen - warme Duschmöglichkeiten sind auf der Südinsel leider nicht ganz so verbreitet.

    Dann weiter nach Kaikoura und unterwegs immer wieder kurze Stops am Straßenrand eingelegt um die Aussicht auf die schneebedeckten Berge zu genießen und die Massen an Robben zu beobachten. Leider noch keine Delfin- oder Walsichtungen wofür die Gegend auch bekannt ist.

    Nach einem kurzen Spaziergang am Strand und durch den Ort wieder in die gleiche Wirtschaft wie vergangenes Jahr eingekehrt. Für den Tagesfang mit saisonalem Gemüse entschieden und dazu ein Craftbeer aus der Region. Nachtisch darf natürlich auch nicht fehlen - Schokobrownie in der heißen Pfanne mit Vanilleeis.

    Übernachtung:
    Jimmy Armers Beach, Kaikoura
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  • Tag 194 - nächstes Kapitel beginnt...

    25 juli, Nieuw-Zeeland ⋅ 🌧 9 °C

    Nach einer dreieinhalb stündigen Überfahrt auf der Cook Straße durch die Marlborough Sounds (leider im Nieselregen und Nebel) endlich auf meinem insgeheimen wirklichen Reiseziel angekommen - der Südinsel Neuseelands. Auf mich warten viele viele Berge mit abwechslungsreichen und teils herausfordernden Mehrtages-/Wanderungen, traumhafte Passstraßen, Delphine und mit ein bisschen Glück Wale und Pinguine und bestimmt noch so viel mehr von dem ich noch gar nichts weiß...

    Nach langem hin und her Überlegen und Abwägen entschieden an der Ostküste zu beginnen und sich langsam in die schneereicheren Gebiete im Süden vorzutasten. Ich werde die Insel mit Sicherheit nicht nur einmal umrunden und im Frühling/Sommer in viele Regionen zurückkehren.

    Heute nur eine kurze Strecke gefahren, zwei Örtchen erkundet (Picton und Blenheim) und den Rest des Tages zum Planen der nächsten Tage und Abschluss der Nordinsel genutzt. Ab morgen soll dann auch s'Wetter erstmal wieder besser werden und die Entdeckungstour geht weiter.

    Kilometerstand beim Wechsel auf die Südinsel: ca. 232 800 km (etwa 20 000 km auf der Nordinsel gefahren)

    Übernachtung:
    Lake Elterwater Reserve, Ward
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    Het begin van de reis
    25 juli 2026