• Nìvar - Loja: Oliven

    February 21, 2024 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Die Strecke entlang der Autobahn war wenig spektakulär, ermöglichte aber gutes Vorankommen, da es neben den Autostraße und -bahnen häufig die via de servicio gibt, die wenig befahren sind, aber sich gut fahren lassen. Also ein Kompromiss zwischen lauter Autobahn und gutem Vorwärtskommen.

    Auf den Flächen und Hügeln links und rechts der Straße waren etliche Olivenbaumfelder zu sehen. Am Rande einer dieser Olivenhaine sprach mich ein Mann mittleren Alters an. Zunächst auf die Bereifung meines Rades, dann auf den Rahmen, die Bremsen und so weiter, wie es eben so ist zwischen Leuten, die fahrradinteressiert sind. Vom Kettenöl kamen wir schließlich aufs Olivenöl - möglicherweise fragte ich aber auch einfach nur nach, ob er die Olivenbäume hier bewirtschaftet. Ja, das tat er zusammen mit seiner Familie und zwar nicht nur diese, sondern auch jene einen Kilometer weiter, wobei er mit dem Finger über die Autostraße hinweg deutete. Normalerweise habe er einen Ertrag von 100 t pro Jahr. Letztes Jahr sei es aber so heiß und trocken gewesen, dass die Bäume zwar blühten, aber nur wenige der Blüten Früchte entwickelten - das führte zu 20 t in 2023. Kein Wunder, dass das Olivenöl teuerer geworden und auch in Spanien gar nicht so günstig ist, wie ich dachte. Kleine Fußnote, Spanien ist übrigens mit Abstand der weltweit größte Olivenölproduzent.
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