• Agadir - Aghroud: Quasi Nachbarn

    Apr 1–2, 2024 in Morocco ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute geht es zum ersten Mal an der Atlantikküste entlang. Aus der Stadt führen wieder Fahrradwege heraus, dann wird die Straße etwas größer, lässt sich aber gut fahren. Die meisten Orte auf dem Weg sind hübsch für Urlauber zurechtgemacht und ausgiebig. Nach gut der Hälfte meiner Strecke komme ich durch Taghazout, ein kleiner Ort voller Menschen mit Dresscode Neopren. Die Küsten hier sind Paradiese für SurferInnen.

    Ich fahre noch bis kurz vor an einen Wildcampspot, wo mich bereits ein bekanntes Gesicht erwartet. Fabian, den ich in Granada kennengelernt habe, ist mir seinem Landrover auch hier. Das Pech scheint ihn immer noch zu verfolgen: Der Motor macht seltsame Geräusche und heute ist auch direkt das Surfbrett, welches sich in seiner Obhut befand, gebrochen:(
    Der Spot ist voll mit Deutschen. In einer gemütlichen 5er Runde sitzen wir einen Abend zusammen und ich beschließe auch noch den nächsten Tag mit hierzubleiben. Es folgen zwei schöne Sonnenuntergänge und gemeinsames Kochen - richtig schön.

    Mit am Start sind Mats und Pauline, mit denen ich eine Gemeinsamkeit habe: Wir waren alle schon mal bei Töbelmann und im Speukenkieker! Die beiden haben ein Diepholzer Kennzeichen, kommen also aus dem Nachbarkreis. Das ich in Marokko Leute treffe, die Rahden kennen, hätte ich nicht gewettet - klein ist die Welt!

    Campspot und Strand sind übrigens wunderschön, bis auf den Müll, der auch hier überall rumliegt. Auf dem Weg ins Meer fange ich an zu kategorisieren: Glühbirnen, jede Menge Plastikflaschen, Rasierer, Dosen, Tetrapack, Bojen, Schnüre, Zahnbürsten,...
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