• Burela - Tapia: Pech im Glück im Unglück

    7 de junio de 2024, España ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute hätte eigentlich ein ganz guter Tag werden können. Die Regenvorhersage blieb aus, die Landschaft war schön und die nächsten 100 km sollten nicht so hügelig sein. Zunächst lief auch alles gut. Wir kamen gut vorwärts und konnten uns an blumig bewachsenen Steilküsten und hölzernen EU-Rad- und Rastplatzprojekten erfreuen. Sogar unsere Kaffeepause wurde mir gratis Churros Tapas und einer Sahnehaube gekrönt.
    Und dann war da eine Kurve. Eine Doppelkurve mit ganz viel Schotter. Moritz ist fast schon rum, als sein Rad ausbricht und beide gemeinsam über den Asphalt schleifen. Glück im Unglück, bis auf ein paar Schürfwunden ist ihm nichts weiter passiert. Das Erste Mal kommen unsere Erste-Hilfe-Sets zum Einsatz und schnell sind Pflaster und Mullbinde an Ort und Stelle.
    Doch etwas Pech gehört dann doch noch dazu. Die hydraulische Bremse an seinem Rad verliert Öl. Unsere Diagnose: Dichtungsring kaputt oder verrutscht. Weder wir noch der nächste Fahrradladen trauen uns so richtig heran und auch die nächstgrößere Stadt mit potenziellen Magura-Händlern ist noch mindestens eine halbe Tagesetappe entfernt. So beschließen wir, uns auf einem Campingplatz vom Schrecken zu erholen und etwas auszuruhen. Vielleicht haben wir morgen Glück, eine passende Werkstatt zu finden. Falls nicht, müssen wir kreativ werden.
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