• Ruta del Cares

    14 de junio de 2024, España ⋅ 🌫 18 °C

    Heute soll es in die Cares-Schlucht gehen – häufig empfohlen und im Gegensatz zum Caminito del Rey kostenlos und nicht so überlaufen.
    In der Panadería des Dorfes statten wir uns dazu mit fünf Baguettes und einem Glas Marmelade aus, regionalen Käse haben wir ja gestern schon besorgt. Zwei Baguettes verschwinden bereits beim Frühstück, eins wird Opfer des Abendessens werden und zwei wandern erst in den Rucksack und dann mit uns durch die Ruta del Cares.
    Zunächst nutzen wir aber unsere Räder, um 8 km und fast 600 hm nach Caín zu rollen (eijeijei, das müssen wir später alles wieder hoch, aber dafür sind die Aussichten hier schon klasse), wo der Wanderweg beginnt. Caín besitzt zwei Tante-Emma-Läden und besteht ansonsten vermutlich aus mehr Hotels, Restaurants und Herbergen als aus Wohnhäusern. Es wirkt sehr touristisch, aber tatsächlich ist nicht viel los. Wanderstöcke aus Holz kann man hier ab einem Euro ergattern – wie auch immer sich das rentieren soll –, werden aber eigentlich nicht benötigt. Die Ruta del Cares ist sehr gängig, besitzt einen relativ breiten Weg und verläuft, bis auf das Ende, relativ eben. Nur zu nah an den Rand sollte man nicht treten oder ausrutschen, da geht es nämlich 100 Meter runter.
    Die Strecke ist schön, die emporragenden Berge links und rechts beeindrucken, einfach aufgrund ihrer schieren Felsmasse. Über ihnen kreisen und gleiten, wie auch schon in den letzten Tagen, große Vögel. Ein Infoschild stellt sie uns als Schmutzgeier vor. An einigen Stellen der Schlucht treten verschiedene Gesteinsarten zutage (siehe Fotos), die von der Geschichte des Gebirges zeugen – hätten wir Doch einen Geologen dabei!
    Wir wandern nicht ganz bis zum Ende der Schlucht, dort geht es nämlich nochmal 300 hm hinab, die wir dann direkt wieder hinauf müssten – nichts für unsere schlappen Radlerbeine. Als wir den Rückweg antreten, kommen uns viele Ziegen entgegen, die zuvor links und rechts auf den Hängen herumturnten – Fütterungszeit?

    Der Rückweg zur Herberge geht dann doch relativ fix - Fotostopps haben wir ja auf dem Hinweg gemacht und sind nun nicht mehr notwendig. Wieder angekommen, besorgen wir uns direkt nochmal Käse aus der Käserei, kochen und versuchen, früh schalfen zu gehen. Morgen stehen über 2000 hm an und wir wollen früh starten.
    Leer más