• Irgenwo - Finale: Es wird wieder schöner

    29 Juli 2024, Italia ⋅ 🌩️ 32 °C

    Irgendwo zwischen Frankreich und Italien - Finale Ligure

    Nach nur gut drei Stunden Schlaf sitze ich wieder auf dem Rad. Einige Autos kommen hier doch in der Unwissenheit vorbei, dass der Tunnel gesperrt ist, was längeres Schlafen unentspannt macht. Außerdem ist der Ort – bis auf die Aussicht – nicht ganz so schön.
    Ich rolle hinab in den ersten italienischen Ort und kann ein kurzes Bad (und eine Stranddusche) am ruhigen und noch leeren Strand genießen. Der frühe Vogel fängt den Wurm, denn die vollen Mülleimer deuten darauf hin, dass hier später richtig was los sein wird. Bisher sind es nur wenige Jogger, Spaziergänger und zwei Radler, die direkt am Strand übernachtet haben.

    Nach dem erfrischenden Sprung ins Meer gibt es noch einen Wach-mach-Cappuccino zur Schlafmangelkompensation und ein Pistaziencroissant. Hier an der italienischen Küste gefällt es mir schon deutlich besser als auf dem gestrigen Abschnitt.
    Auch die Fahrradinfrastruktur ist mit einem langen und streckenweise gut ausgebauten Küstenradweg super, auch wenn die Gegend natürlich wieder mal ganz schön touristisch und (rücksichtslos) kommerziell ausgebeutet wird. Campingplätze direkt am Strand, die 44 Euro kosten sollen und dabei wirklich heruntergekommen aussehen, sprechen Bände.
    Ich fahre deshalb noch weiter bis nach Finale Ligure. Dort liegt ein großes Klettergebiet und die Gegend kommt mir sehr viel sympathischer vor – zu Recht, wie ich die nächsten Tage feststellen werde. Ich finde einen kleinen Campingplatz in den ruhig gelegenen Bergen, der nur 11 Euro kostet und wo ich die nächsten Tage verbringen werde, um die Zuarbeiten meiner Co-AutorInnen einzuarbeiten und den letzten Schliff der Reviewbearbeitung vorzunehmen.
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