Wenig fahren, viel Essen
16. august 2024, Slovenien ⋅ ⛅ 33 °C
Krka - Podlog
Nach einem kurzen morgendlichen Flussbad mache ich mich heute auf nach Žužemberg, das ich gestern schon erreichen wollte (kostenloser Caravanplatz) und mir als hübsches Dörfchen empfohlen wurde. Der Radweg dorthin ist hübsch hügelig und führt wieder einmal durch kleine Dörfchen, in denen fast jeder seinen eigenen Gemüsegarten mit einem Sortiment zu haben scheint, das manchen Supermarkt neidisch machen würde.
Žužemberk entpuppt sich dann wirklich als sehr schönes Städtchen. Bei Croissants und Kaffee lasse ich das Zelt trocknen und schreibe die FindPeguins der letzten Tage. Im Anschluss schlendere ich durch die öffentlich zugängliche Burg, die über der Stadt thront.
Als ich gerade aufbrechen und weiterfahren will, spricht mich (Junge, bin ich schlecht im Namen merken) ein Literaturprofessor aus Köln (das habe ich mir gemerkt), an und lädt mich auf ein Bierchen ein, was darin endet, dass ich wieder in mein Cappuccino-Restaurant zurückkehre und noch ein ganzes Mittagessen ausgegeben bekomme – Dankeschön! Bei unserer Unterhaltung kommt heraus, dass er mit seiner Begleiterin vor ein paar Jahren eine ziemlich ähnliche Strecke wie ich – nur mit dem Motorrad – zurückgelegt hat.
Zugegebenermaßen war das regionale Gericht sehr lecker, für einen Radlermagen jedoch etwas klein, sodass ich nach meinem Aufbruch direkt einen Supermarkt in der nächsten Stadt ansteuere. Unglücklicherweise erspäht mein kulinarisch geschärftes Auge nach dem Einkauf noch einen Bäcker. Natürlich kann ich hier nicht widerstehen, ein paar slowenische Spezialitäten zu kaufen, und habe am Ende wieder mal viel zu viel Essen.
Immerhin hilft Helena, die ich am Supermarkt getroffen habe und die auf dem Weg nach Albanien ist, bei einer gemeinsamen Mittagspause etwas mit.
In der Pause plane ich aufgrund einiger Tipps, die ich die Tage von diversen Leuten erhalten habe, meine Route um und entscheide mich, nicht über Zagreb, sondern weiter südlicher zu fahren. So steht heute dann noch ein kurzer Anstieg und eine Abfahrt in eine weite Ebene nach Črnomelj an. Ich fahre noch ein paar Kilometer aus der Stadt, finde eine kleine Hütte an einem Fluss und hole mir das „Okay“ von Einheimischen für eine Übernachtung ab.Læs mere











Rejsende
Ich frage dann lieber mal nicht, was in den Bottichen und Fässern war, die Du uns zwei Bilder vorher gezeigt hast.