"Sarajevo erzählt seine Geschichten selber ganz gut, wenn mensch mit offen Augen durch die Stadt geht." Diese Beschreibung einer Bekannten trifft es sehr gut. Die Einflüsse der ottomanischen Zeit treffen in der Stadt auf die der österreichisch-ungarischen Besatzung: Baustile der Häuser, Christentum und Islam, Kremsnita und Baklava. Mitten in der Altstadt ist eine (ehemalige) kulturelle Grenze sichtbar, auf der einen Seite imposante Kirchen, auf der anderen Seite schmuckvolle Moscheen mit dem Ruf vom Minarett. Die olymipschen Winterspiele von 1984 scheinen noch immer präsent zu sein, so sehen wir die olympischen Ringe und Souvenirs noch oft in der Stadt. Unübersehbar sind die Spuren des Bosnienkrieges, die 1425 Tage der Besetzung der Stadt und alle damit verbundenen gewaltvollen Verbrechen. Heute erinnern die vielen Einschusslöcher und die Rosen auf den Fußwegen daran.
Ich (anna) habe schon einige Tage mit Freunden in der Stadt verbracht, bin die ehemalige Bob-Rennbahn hinuntergewandert und haben im Museum versucht, den Jugoslawienkrieg zu erinnern. Als Tim in Sarajevo ankommt, ist es ein glücklicher Moment des Wiedersehens, ein Eintauchen in Sarajevo und dann beginnen wir, die gemeinsame Etappe zu planen. Zu konkret werden unsere Pläne jedoch nicht, damit wir noch links und rechts des Weges die Augen offen haben können.
Neben der Tourplanung verbringen wir noch einen Tag mit Stadtbummel, Moscheebesichtigung und der Besichtigung der Stadthalle Vijećnica, in der es auch eine Ausstellung zum Jugoslawienkrieg und der Aufarbeitung der Kriegsverbrechen gibt – ziemlich krass.Baca lagi
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Was ist denn das für ein weißer Würfel über dem Kaffee?
PengembaraUnsere Inspektion ließ geliertes Rosenwasser mit viel Zucker vermuten
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