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    19. november 2024, Italien ⋅ ☀️ 18 °C

    Zwischen 6 und 7 Uhr bzw. 7 und 8 Uhr, je nach Zeitzone, beginnt das Leben auf der Fähre wieder erwachen. Ich habe, wie ein paar andere, auf den Bänken in der Lobby geschlafen – nicht ganz so ruhig und erholsam. Das war auf anderen Fähren schon besser.

    Dafür bin ich jetzt aber wieder im schönen Italien und muss natürlich erst einmal ein Café für einen ordentlichen Cappuccino aufsuchen. Dabei fahre ich bereits durch die nach frischer Wäsche duftende Altstadt von Bari. Scheinbar ist heute landesweiter Waschtag. Neben dem frischen Duft bin ich auch wieder direkt von der italienischen Architektur, den weißen schmalen Gassen, beeindruckt. Italien ist einfach schön.

    Die Strecke nach der Stadt ist es sehr schön, es geht kilometerweit durch Wein- und Olivenplantagen, die in herbstliche Farben getaucht sind. Tatsächlich ist es aber gar nicht so leicht, sich durch diese hindurch zu navigieren. Komoot macht mir mehrmals einen Strich durch die Rechnung, denn etliche der Feldwege sind durch Bahnstrecken oder große Straßen durchschnitten, was mir einige Zusatzkilometer beschert. Dafür scheuche ich auf einem dieser Umwege eine Schar Sittiche auf, die sich aber gar nicht so einfach fotografieren lassen.

    Als es bereits dunkel wird, entdecke ich auf der Karte noch einen Nationalpark und eine Sehenswürdigkeit, das Castel del Monte. Leider liegt es nicht ganz auf dem Weg und ich befürchte, dort keinen Übernachtungsplatz zu finden, weshalb ich es leider links liegen lasse (es war tatsächlich links). Stattdessen steuere ich das kleine Dorf Montegrosso inmitten von Olivenplantagen und Weinbergen an. Ich frage, ob ich hier irgendwo übernachten könnte, und bekomme einen Platz mitten im Dorf gezeigt. Wie es sich für den ersten Abend in Italien gehört, koche ich hier erstmal Pasta mit leckerer Zucchini-Tomaten-Sauce und ganz viel Parmesan!
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