• Larissa Becker
  • Larissa Becker

USA Südwesten

Eine Rundreise durch die USA und die Navajo Nation (das fühlt sich wirklich wie zwei verschiedene Länder an) zu den Nationalparks in Nevada, Kalifornien, Arizona und Utah. Read more
  • Monument Valley: Wild Wild West

    March 29 in the United States ⋅ ☀️ 22 °C

    Im Monument Valley sieht es genauso aus, wie man sich den wilden Westen vorstellt. Das liegt natürlich daran, dass jede Menge Western hier gedreht wurden.

    Die Dame an der Parkeinfahrt meint, mein Auto sei „just perfect“ für den Scenic Drive über die nicht asphaltierte Straße. So wage ich es und fahre die staubige Piste durch ikonische Landschaft.

    Als ich zurück am Visitor Center bin und mir den Staub mit einem Kaffee runtergespült habe, hat sich der Himmel etwas zugezogen und es ist windig geworden. Besseres Wanderwetter wird’s hier nicht. Daher gehe ich zum Abschluss des Tages den Wildcat Trail, der durch das Tal und um den West Mitten Butte herum führt. Erst am Ende des Trails lese ich den Hinweis, dass dieser einfach bis mittelschwer beginnt und anstrengend endet. Und so ist es auch. Es geht die erste Hälfte der Strecke praktisch nur abwärts, danach entsprechend nur noch aufwärts. Und das die ganze Zeit auf feinem, lockeren Sand. Ich bin etwas außer Puste, als ich zurück bin. Aber schön war’s trotzdem.
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  • Guided Tour im Monument Valley

    March 30 in the United States ⋅ 🌙 13 °C

    Wie der Canyon de Chelly liegt auch das Monument Valley in der Navajo Nation und ist teilweise nur in Begleitung eines Navajo Guides zugänglich. Am Visitor Center genieße ich noch eine Weile die Aussicht in der Morgensonne, bevor um 8.30 Uhr Travis auftaucht für die Tour ins Hinterland. Sein Navajo Name klingt schön, ist aber zu lang und zu kompliziert, als dass ich ihn mir merken könnte. Die Übersetzung ist da schon einprägsamer: Dark Sky.

    Die Tour ist phänomenal!!! Die Fahrt im offenen Fahrzeug macht Laune. Wir besuchen wunderschöne Plätze in der Restricted Area, zu denen man ohne Guide nicht hin darf. Wir haben überall genug Zeit zu schauen, zu fotografieren, und dann noch länger zu schauen und zu genießen. Während wir die Gegend erkunden, steht Travis in der Nähe des Fahrzeugs und spielt mal Flöte, mal Gitarre. An den Petroglyphen gibt er uns einen tollen und sehr persönlichen Einblick in die Tradition der Navajo (das ist der von den Spaniern vergebene Name; ich werde sie ab jetzt bei ihrem eigenen Namen Diné nennen), indem er viel von sich und seinem Vater erzählt.

    Am Ende treffen sich mehrere Gruppen im Big Hogan, wo die Guides musizieren. An diesem tollen Ort mit irrer Akustik ein richtig schöner Abschluss der Tour.
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  • Kurzfristiger Wechsel der Unterkunft

    March 30 in the United States ⋅ 🌬 17 °C

    Freitagabend stelle ich fest, dass ich für Sonntag und Montag keine Unterkunft mehr habe. Ich habe zwei Tage lang keine E-Mails mehr gecheckt und dadurch die Zahlungsaufforderung des Mokee Motels in Bluff nicht gesehen. Daraufhin haben die meine Buchung storniert. Ich bin erst erschreckt, dann sauer, dann mache ich das Beste daraus. Ich lege circa 200 $ drauf und buche mir zwei richtig tolle Unterkünfte.

    Nummer 1: Goulding‘s Lodge. Ein Appartement mit voll ausgestatteter Küche und von der Terrasse aus Blick auf das Monument Valley. Wäre die Sonne zu sehen, würde ich hier einen tollen Sonnenuntergang erleben. Immerhin leuchten die Felsen kurz noch mal rot auf, bevor es dunkel wird.

    Nummer 2: Glamping „The Dome“ bei Monticello. Eine gemütliche Kuppel auf einem Hügel mit ganz viel Fernblick und schneebedeckten Bergen im Hintergrund. Kleiner Wermutstropfen ist, dass jemand ins Fenster gefallen ist: das ist jetzt getapet, was die Sicht behindert. Das macht aber letztlich kaum einen Unterschied, da es bewölkt ist. Ergo eh kein Sonnenuntergang, kein Sternenhimmel und kein Sonnenaufgang. Ich fühle mich pudelwohl hier oben, auch wenn ich den Grill nicht nutze und die Feuerstelle bei dem Wind nicht anbleiben will. Statt dessen schmeiße ich den Ofen an und mache es mir innen kuschelig.
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  • Newspaper Rock

    March 31 in the United States ⋅ 🌬 15 °C

    Mal wieder ein Fels voller Petroglyphen. Ich bin erstaunt. Nicht nur über den Umfang, sondern auch darüber, wie gut diese Bilder erhalten sind - wenn man bedenkt, wie lange sie schon hier sind und dass sie nur durch einen lächerlichen Zaun geschützt sind. Die ganze Wand ist voller Geschichten, die niemand versteht.Read more

  • Canyonlands: The Needles

    March 31 in the United States ⋅ 🌬 22 °C

    Salz formte hier die sehr besonderen Sandsteinformationen, nach denen dieser Abschnitt des Canyonlands NP benannt ist. Der heftige Wind bläst mir allerdings mit so viel Wucht Sand ins Gesicht, dass ich mich frage, ob der Name „Needles“ nicht noch eine andere Bedeutung hat.

    Die Wanderwege sind mit lustigen Steinhäufchen markiert. Die Ausblicke sind in Anbetracht des Winds und der steilen Abhänge etwas haarig. Ein mir entgegen kommendes Paar wundert sich, dass sie nicht die einzigen sind, die so verrückt sind, trotz des nahenden Sturms hier zu wandern. Das verunsichert zugegebenermaßen mich etwas, und ich lege einen Zahn zu. Immerhin hatte ich am Visitor Center noch mit einem Ranger gesprochen und mich beraten lassen, wo ich gut wandern könnte.
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  • Arches NP mit Aprilwetter

    April 1 in the United States ⋅ 🌬 12 °C

    Für die letzte Nacht und den heutigen Tag war Regen angesagt. Da schwankte ich: soll ich mal gemütlich ausschlafen oder nehme ich den Rat der Nationalparkverwaltung ernst und bin trotz des abschreckenden Wetters vor acht im Park? Ich entschied mich für Letzteres, ich bin ja nicht zum Schlafen hier. Und bereue meinen Entschluss schnell. Es ist eklig nass-kalt und kaum Sicht. 🌧️🌧️🌧️ Es sieht auch nicht so aus, als hätte ich nach 8 am Eingang lange warten müssen.

    Da es Nachmittags besser werden soll mit dem Wetter, bummele ich erst einmal im Auto herum. Ich fahre durch bis ans Ende des Nationalparks und ziehe mein Mittagessen vor auf kurz nach 10. Dann lässt der Regen tatsächlich nach. Es kann also losgehen. 😃

    Im Nieselregen wandere ich den Skyline Arch Trail. Am Devil’s Garden Trail hat der Regen ganz aufgehört. Die als sehr schwierig beschriebene Primitive Section lasse ich weg. Wenn’s dafür noch eines Grundes bedürft (?) hätte, dann liefert mir diesen das Schild, das bei Nässe explizit von dem Weg abrät. Der Rest des Wegs bietet auch ein paar schöne Arches.

    Den Broken Arch Trail fange ich bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel an und beende ihn bei Blitz, Donner und den ersten dicken Tropfen. Er war so schlecht ausgeschildert, dass sich eine nette Schicksalsgemeinschaft bildete, die gemeinsam nach dem Weg suchte. Generell ist meine Erfahrung: Wenn ich ein „Don‘t leave the Trail“-Schild sehe, kann es nicht mehr lange dauern, bis ich mich verlaufen habe und ungewollt quer durch die Pampa unterwegs bin.

    Den Rest des Tages ist das Wetter weiter wechselhaft, typisch April halt. Ich wusste nicht, dass das in den USA auch gilt. Wenn’s trocken ist, setze ich mein Besichtigungsprogramm fort, bei Regen warte ich im Auto. Den Abschluss bildet der Delicate Arch. Da ich fertig bin von dem langen Tag, warte ich hier, ob sich vielleicht noch ein Sonnenuntergang einstellt. Zuerst regnet es, aber am Ende wird meine Geduld belohnt.

    Auf der Heimfahrt sehe ich, wie der riesige Vollmond sehr dekorativ unter ein paar kleinen Wölkchen steht. Schnell steuere ich den Balanced Rock an. Und ich lag richtig damit: der Mond steht jetzt genau neben der Felssäule. Die Wirklichkeit ist noch viel magischer und schöner als das Foto, denn Nachtfotografie kann ich (noch) nicht.
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  • Canyonlands: Island in the Sky District

    April 2 in the United States ⋅ 🌬 15 °C

    Nachdem ich mich gestern - völlig unnötigerweise - etwas übernommen hatte und am Ende des langen Tages Kopfschmerzen hatte, lasse ich es heute ruhiger angehen. Ich fahre ganz gemütlich in den Canyonlands NP - diesmal die nördliche Island in the Sky Section.

    Die Sonne scheint wieder, aber es geht ein kalter Wind (der mich zu Unvorsichtigkeit in Sachen Sonne verleitet 🥵). So viel Wind, dass auf meinem Handy und auch denen anderer Besucher Sturmwarnungen eingehen. Aber da das keinen zu kümmern scheint, setze auch ich mein Programm fort.

    Dieser Abschnitt des Nationalparks ist überschaubar und landschaftlich ganz anders als die Needles Section. Die meiste Zeit fahre oder wandere ich am Rand eines Canyons entlang und habe spekuliert Ausblicke nach unten in diverse Canyons und zum Green River - vielleicht nicht ganz schlau bei Sturmwarnung, aber es ist gut gegangen.

    Es wird jetzt zunehmend voller in den Nationalparks. Nicht nur ist es ab Moab sehr touristisch - jetzt kommen die „Klassiker“, die jeder besucht, ich merke auch die Osterferien. Jede Menge Familien mit Kindern. Sogar die Parkplätze an den Viewpoints und Wanderwegen sind jetzt fast voll.
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  • Arches bei Sonnenschein

    April 3 in the United States ⋅ ☀️ 7 °C

    Ich habe einen ganzen Tag Zeit, um mir die letzten paar verbliebenen Attraktionen im Arches NP anzuschauen und zu erwandern. Das ist gemütlich, aber auch ganz gut so, denn ich bin hier heute alles andere als alleine. 🚗🚙🚕

    Der Tag ist toll! Arches ist ein riesengroßer Abenteuerspielplatz für Kinder und Erwachsene. Und bei Sonnenschein lässt sich das trotz der Kälte auch so richtig genießen.
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  • Balanced Rock (leider ohne Mond)

    April 3 in the United States ⋅ ☀️ 12 °C

    Da der Himmel klar ist, möchte ich es noch mal mit Sonnenuntergang und Vollmond versuchen. Mit der nötigen Kameraeinstellung habe mich beschäftigt, bin also startklar. Ich fahre wieder den Balanced Rock an. Er ist sehr schön im Abendlicht. Beim Sonnenuntergang leuchtet er rot. Auch in der blauen Stunde ist er wunderschön. Dann warte ich mit vorbereiteter Kamera. Und warte… Und warte. Komisch, vorgestern war er kurz nach 8 schon fast zu hoch. Irgendwann checke ich die Sky Guide App: er ist wirklich noch nicht aufgegangen. Als ich total durchgeschwitzt bin, google ich die Zeit des Mondaufgangs: gegen 22 Uhr! Das ist mir nun doch zu spät. Unverrichteter Dinge (zumindest in Sachen Mond) fahre ich zurück in die Unterkunft.Read more

  • Goblin Valley State Park

    April 4 in the United States ⋅ ☀️ 14 °C

    Eine der lustigsten Landschaften, die ich je gesehen habe. Und überall darf man rumlaufen und-klettern. Wenn man hier Ostereier versteckt, findet man bestimmt noch Jahre später welche.

    Es sieht ein bisschen aus wie die Formen, die entstehen, wenn man nassen Sand durch die Finger gleiten lässt. Das müssen allerdings Riesen gewesen sein.

    Man kann hier wunderbar Dinge und Lebewesen hinein interpretieren. Quallen, Pilze, Schlumpfhäuser, Märchenschlösser, Menschen, Tiere.
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  • Capitol Reef NP

    April 5 in the United States ⋅ ☀️ 15 °C

    Mein Fitness Tracker rät mir mittlerweile sehr eindringlich, mal einen ruhigen Tag einzulegen. Der heutige Blick auf die Karte des Capitol Reef NP brachte die Erkenntnis, dass nur ein sehr kleiner Teil des Nationalparks ohne spezielles Offroad Fahrzeug erreichbar ist. Und vernünftige Infos zu Wanderwegen fand ich diesmal auch nicht. Das passt doch eigentlich. Es gibt hier wunderschöne Wiesen und Picknickplätze, auf denen man einen Tag entspannt verbummeln kann.

    So fahre ich ganz gemächlich los auf dem Scenic Drive - und halte spontan beim ersten Wanderweg, an dem ich vorbeikomme, an. Knapp zwei Stunden später, in denen es ausschließlich bergauf ging, ist klar, dass es mit dem ruhigen Tag heute wieder nichts wird. Aber die Aussichtspunkt am Ziel ist atemberaubend, und zurück geht’s bergab. Außerdem habe ich am Ziel ein nettes Gespräch mit einem Ehepaar aus Washington, das schon seit Oktober unterwegs ist. Gut ist auch, dass sie mir von ihren Crackern anbieten. Ich habe mit einer so ambitionierten Wanderung nicht gerechnet und daher nichts zu essen dabei. Danach stärke ich mich erst mal im Gifford House. Die von meinen neuen Bekannten empfohlenen Cinnamon Rolls sind leider schon seit 10 Uhr aus, aber der Kuchen ist auch enorm lecker. Und das nicht nur, weil ich seit dem Frühstück bloß die beiden Cracker hatte.

    Da es jetzt eh zu spät ist für einen Ruhetag, mache ich später noch eine entspannte Wanderung in der Capitol Gorge. Wunderschön und ganz anders als der erste Trail. Allerdings am Ende auch weniger entspannt als erwartet. Es gab dann doch ein wenig Kraxelei die Steilwand hoch, um zwei Felsbottiche mit schmuddeligem Wasser zu sehen. 😅😳
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  • Highway 12 / Grand Staircase Escalante

    April 6 in the United States ⋅ ☁️ 18 °C

    Für die Fahrt zum Bryce Canyon nehme ich den Umweg über den Scenic Byway 12. Zuerst geht es auf knapp 3.000 Meter hoch durch verschneite Wälder mit tollen Ausblicken über den südlichen Teil des Capitol Reef NP. Dann führt die malerische Strecke durch das Grand Staircase Escalante National Monument. Ich mache eine verlängerte Frühstücks- und Recherche-Pause und finde heraus, dass es im Park so gut wie keine asphaltierten Straßen gibt und man für die Attraktionen ein Allradfahrzeug mit hoher Bodenfreiheit und viel Zeit mitbringen sollte. Ist okay, ich muss ja nicht alles sehen. Ich buche für den 11.4 eine GetYourGuide-Tour in die Vermillion Cliffs und beschränke mich hier auf die Aussicht von der Straße aus. Soll ja schließlich ein Ruhetag werden. 😅

    Die Strecke dauert sehr, sehr lange. Nicht nur wegen der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 25 MPH, sondern auch, weil ich alle paar Minuten anhalte zum Schauen und Staunen. Eine wirklich dramatische Straße durch dramatische Landschaft. Für mich sind Straßen ja eher ein notwendiges Mittel, um von A nach B zu kommen. Aber diese Straße hier ist in meinen Augen ein echtes MUSS, wenn man in der Nähe ist.
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  • Abendstimmung im Bryce Canyon

    April 6 in the United States ⋅ ☁️ 10 °C

    Nach einem bewölkten Tag und leichtem Regen am Abend, kam um 7 unerwarteterweise die Sonne raus. Da setze ich mich flugs ins Auto und fahre aufs Geratewohl in den Bryce Canyon. Der Fairyland Viewpoint ist leider keine gute Wahl. Die Sonne färbt den Himmel auf der anderen Seite in den prächtigsten Farben, reicht aber nicht in den Fairyland Canyon. Und am Sunset Point sehe ich nur noch die letzten Reste. Immerhin habe ich jetzt eine Vorstellung davon, was mich morgen erwartet.Read more

  • Bryce Canyon NP

    April 7 in the United States ⋅ ☀️ 12 °C

    Nach dem Frühstück mache ich mich wieder auf den Weg. Die Sonne wärmt jetzt angenehm, die Luft ist herrlich frisch und der Nadelwald verströmt einen wunderbaren Duft. Da ich die bekannten Spots in der Nähe des Parkeingangs schon gestern Abend bzw heute früh gesehen habe, fahre ich erst mal die etwas weiter im Park gelegenen an. Hier bin ich fast alleine. Die einzigen Geräusche kommen von Vögeln. Eine Krähe zetert rum, und ein Specht hämmert. Der Wald sieht stellenweise etwas mitgenommen aus. Das kommt durch Feuer, die wohl Teil der natürlichen Regeneration sind.

    Nachmittags gehe ich wandern. Erst den Navajo Loop (siehe separater Footprint) und dann den Rim Walk entlang. Auf Letzterem bin ich wieder weitgehender alleine. Die meisten beschränken sich wohl doch auf die Viewpoints. Dank Shuttle Bus kann ich ihn one-way gehen und zurück fahren.
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  • Navajo Loop

    April 7 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Im Canyon de Chelly waren sich alle Amerikaner einig, dass Zion schöner ist als Bryce (ich bin gespannt, der liegt noch vor mir). Ihre Begründung war, dass man beim Bryce von oben runter schaut, im Zion von unten hoch.

    Offensichtlich sind sie also alle nicht den Navajo Loop gelaufen. Eine kurze Wanderung, die einfach wäre, wenn da nicht die krasse Steigung wäre. Man macht eigentlich nichts anderes als gut 1 km steil bergab zu gehen und dann dieselbe Distanz steil bergauf. Während die einen Wanderer noch schlittern, sind die anderen schon am Schnaufen. Dafür ist die Perspektive phänomenal. So phänomenal, dass ich total überrascht bin, als ich wieder oben bin. Vor lauter Schauen habe ich die Steigung kaum bemerkt.

    Nur von Ruhe und Abgeschiedenheit ist nichts mehr zu spüren. Hier im vorderen Bereich des NP ist es mittlerweile ziemlich rummelig, die Parkplätze voll und die Zufahrt zu den beliebtesten Punkten nur noch mit dem Shuttle Bus möglich.
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  • Vermilion Cliffs/ Glen Canyon

    April 8 in the United States ⋅ ⛅ 27 °C

    Mein nächstes Ziel ist der Antelope Canyon in Page. Egal wie ich es anstellte, der passte logistisch nicht in die Route. So kommt es, dass ich jetzt an der übernächsten Unterkunft vorbei nach Page fahre. Um nicht zweimal die selbe Strecke zu fahren, mache ich heute einen großen Umweg. Das war doppelt unnötig. Erstens ist die Strecke längst nicht so malerisch, wie ich mir das erhofft hatte. Und zweitens habe ich gerade eine Kayak Tour auf dem Colorado River gebucht, deren Startpunkt auf der heutigen Strecke liegt. Aber anders wäre ich heute nicht an der Anlegestelle der Kayaks gelandet und wäre gar nicht erst auf die Idee mit dem Kayak gekommen. Ich bin gespannt und hoffe, die Kayak Tour wird den Umweg (und den Preis) wert sein.

    Aber zum heutigen Tag: Zuerst geht es durch den Kaibab Forest. Ein riesiges Gebiet, aber der „Wald“ sieht im Vergleich zu den europäischen Wäldern sehr traurig aus. Er ist schwer mitgenommen von dem Waldbrand, der letztes Jahr den Nordrand des Grand Canyon verwüstete. Dann fahre ich die einzige befestigte Straße durch bzw am Rande des Vermilion Cliffs National Monument. Die Strecke ist vergleichsweise langweilig (oder die Messlatte liegt inzwischen zu hoch).

    Am Eingang zum Glen Canyon biege ich spontan ab. Das Gebiet ist klein, bietet aber ein paar lustige Felsformationen, eine tolle Wanderung durch ein trockenes Flussbett und die Möglichkeit, die Füße in den Colorado River zu strecken. Alles in allem ein schöner Zwischenstopp (ganz unabhängig von dem Tipp mit der Kayak Agentur, den ich vor Ort bekomme).
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  • Biidi Arch (Geheimtipp … 😬😳🤪)

    April 9 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Ich bin erneut im Navajo (Diné) Gebiet, also wieder Kuddelmuddel mit den Zeitzonen. Um nicht zu spät zu meiner Tour zu sein, bin ich vorsichtshalber eine Stunde zu früh. Die Stunde nutze ich für den Besuch des Biidi Arch, eines „Geheim“tipps meiner Vermieterin aus Kingman. Der ist ganz nett, aber alles andere als geheim. Außerdem ist er nicht nur kein Slot Canyon, sondern nicht mehr ein Arch. Gut, dass ich ihn wohlweislich vor dem Antelope Canyon besucht habe.Read more

  • (Lower) Antelope Canyon

    April 9 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach dem Biidi Arch gehts in den echten (Lower) Antelope Canyon. Und der ist einfach nur Wow! Wasser, Wind und Besucher haben durch Erosion wunderschöne Strukturen geschaffen, und das Licht sorgt für unglaubliche und ständig wechselnde Farben. Der Umweg nach Page, der mich letztlich drei Tage gekostet hat, hat sich jetzt schon gelohnt!Read more