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  • Day39

    Day #36 Saigon

    October 11, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Nachdem wir heute Morgen unsere kriminell aussehenden Passfotos für unsere Vietnam Visa abgeholt haben, fuhren wir mit der U-Bahn zum ArtScience Museum.
    Die Ausstellungen waren gut gemacht und oftmals auf Interaktion zwischen Ausstellungswerk und Besucher ausgerichtet, also viel zum anfassen, Knöpfe drücken und ausprobieren. Alles was grosse Kinder glücklich macht. :)

    Neben den Spielereien animierte die Ausstellung dazu, sich die Zukunft vorzustellen und sich in gewisse Situationen hinein zu versetzen oder sich Fragen zu stellen.
    Z. B.: Mit den heute verfügbaren Tests und Möglichkeiten in der Medizin, dem unermüdlichen Sammeln unserer Daten zu unseren Gewohnheiten, zur Profilerstellung für diverse Menschengruppen und Einflussnahme auf dieselbigen; Was ist natürlich?

    Ein Part der ebenfalls grossen Spass bereitete, war das Benutzen von AR-Screens (bitte googeln, es zu umschreiben dauert zu lange. Stichwort: Pokémon Go). Mit den Bildschirmen konnten wir durch das halbe Museum wandern, Tiere entdecken, Dinge sammeln, Bäume pflanzen und ähnliches. :)

    Dann war der Vormittag leider auch schon vorbei und wir mussten zurück zu unserem Hostel, um unser Gepäck einzusammeln und uns Richtung Flughafen aufzumachen.

    So verlassen wir also diesen Stadt-Staat, welcher es hinbekommt, sein ultra-multikulti Volk, in vier Sprachen (Chinesisch, Malaiisch, Tamil und Englisch) und drei verschiedenen Alphabeten (zwei davon kann ich nicht lesen) zu managen.

    Am Flughafen machten die "ä" Pünktchen in meinem Namen wieder Ärger beim Einchecken. Da so etwas im Englischen nicht existiert und anständig umsetzbar ist, dauert es jedes Mal etwas länger, da Maschinen damit nicht umgehen können und ich mich am Schalter beim Bodenpersonal anmelden muss (Iiih, Menschenkontakt!)
    Am einfachsten ist es, wie ich mittlerweile weiss, einfach die Pünktchen auf dem A wegzulassen.

    Auf dem Flug nach Vietnam fiel mir wieder ein, dass wir noch Bargeld in US Dollar oder Vietnamesische Dong für das Bezahlen der Visastempel hätten organisieren müssen. Wir machten uns aber nicht all zu grosse Sorgen, da die Asiaten immer eine Lösung finden, wenn es darum geht den Touristen Geld abzuknöpfen.
    Am Flughafen in Ho Chi Minh City wurde es kurz spannend bei der Visaerteilung und um überhaupt einreisen zu können.
    Auf den Beantragungsformularen stand zwar sehr viel Text, doch man musste gut Ausschau nach dem englischen Teil halten. Am Schalter wurden unsere Pässe und der ganze Papierkram gleich mal eingezogen und uns wurde geheissen uns hinzusetzten und zu warten.
    Wie wir feststellen mussten, waren andere Reisende besser vorbereitet und zückten allesammt ihre US Dollars, wenn sie aufgerufen wurden. Natürlich war weit und breit kein ATM in Sicht.
    Als wir an der Reihe waren, war alles was wir in genügender Menge dabei hatten, Schweizer Franken.
    Diese akzeptierten die Beamten überraschenderweise ebenfalls sehr gerne und ohne Komplikationen. Ich vermute ihnen ist jede Währung lieber als die eigene.

    Nach einer gemächlichen Autofahrt durch das bunte Ho Chi Minh, erreichten wir unser Guest House inmitten einer belebten Strasse, mit vielen Leuchtreklamen und Restaurants.
    Pascal leidet immer noch ein wenig unter der Erkältung, doch wenigstens fanden wir im Laden um die Ecke seine Lieblingskekse, welche er auf seiner letzten Reise hierher entdeckt hat. :)
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    Katharina Wenger

    Harte Währungen sind immer beliebt! Wir waren heute in Brienz am Fliegerschiessen, haben aber keinen getroffen.... ;)

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