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Japan Ersties

Lange Jahre geplant und am Ende doch erstmal nur die drei Städte Tour.
Tokio Kyoto und Osaka.
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  • Letzter Abend Sprint

    5 November 2025, Jepun ⋅ ☁️ 14 °C

    Von der Gundam-Statue ging es wieder gute 60 Min zurück nach Shinjuku.
    Am Government Building findet jeden Abend eine riesige Projektion statt. Es gibt sogar einen Time-Table, wann welche Projektionen laufen. Naja gut. Wir mussten uns für eine entscheiden und sind dann dort hin, wann wir Zeit hatten. Dieses riesige Gebäude so beleuchtet zu sehen mit Musik ist schon der Wahnsinn gewesen. Aber okay. Das denke ich jedes Mal über alles in Tokio 😅

    Von Shinjuku ging es schnell nach Shibuya. Wir mussten noch Last-Minute-Sachen shoppen, die nicht klar waren, ob wir diese in Kyoto oder Osaka noch bekommen.

    Und dann noch schnell durch Akihabara laufen. Gegen 22 Uhr hatte natürlich schon fast alles zu. Aber nur um die Electric Town mal gesehen zu haben, musste es reichen.

    Und so ging es spät abends zurück ins Hotel. Ein letztes Mal in Tokio. Und diesmal ganz ohne irgendwas Vernünftiges gegessen zu haben.
    Reisen ist anstrengend

    Die Stempel gehören zu den verschiedenen Stamp Rallys. Sammeln ist so ein Japan Ding 😂
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  • Tōkyō => Kyōto

    6 November 2025, Jepun ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute war es dann leider / endlich so weit. Unsere Weiterreise stand an. Also tschüss, lieben gelerntes Tokio und auf in neue Horizonte.

    Also morgens los und den geplanten Tagesablauf ausnahmsweise eingehalten. Tschüss Kinshichō, ein letztes Mal in Akihabara umsteigen und ab zur Tokio Station. North Gate, blaue Tore und Zack waren wir da. Nur noch 1h bis der Zug kommt 😂

    So hatten wir immerhin die Möglichkeit, noch speziellen Shinkansen-Kaffee zu kaufen, uns leckere Bento-Boxen für die Fahrt zu organisieren und diverse Shinkansen-Einfahrten zu filmen.
    10:25 kam der Zug an. Vor Einstieg wurden die Sitze in Fahrtrichtung gedreht und die Sauberkeit kontrolliert. Dann durften wir 10:28 in den Zug. Und pünktlich 10:30 fuhr er ohne Verspätung stark beschleunigend aus dem Bahnhof Tokio.

    Die Aussicht auf den Fuji wurde wieder kontrolliert, aber heute, das erste Mal, haben Wolken unseren Blick versperrt.
    Die Bentos wurden verspeist und wir rasten mit 240kmh duschschnitts Geschwindigkeit nach Kyoto.

    Am Ende sind wir pünktlich angekommen bei sehr angenehmen 20°C.

    Abends sind wir dann schon ein wenig in näherer Umgebung unterwegs gewesen. Kleine Tempel, eine private Geisha-Vorführung für ein paar Hotelgäste.

    Oh man. Das werden bestimmt wieder aufregende Tage 👍
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  • Tempel Tempel Tempel

    7 November 2025, Jepun ⋅ ☀️ 19 °C

    Und auf geht es durch Kyōto. Als erstes mit dem Nahverkehr Richtung Gion. Was erst nicht so ausgiebig geplant war, wurde zu einer wahren Tempelflut. Okay, der Yasaka-Schrein war das erste Ziel. Und dann nur der Kiyomizu-dera. Aber dazwischen liegt ganz viel Weg und Tempelanlagen.
    So musste man sich gut durch die schmalen Gassen kämpfen, um überhaupt vorwärts zu kommen.
    Um es kurz zu fassen, so folgten viele Fotos und Eindrücke für uns.
    Aber angekommen beim Kiyomizu-dera hat sich der ganze Aufwand irgendwie gelohnt.
    Erstens findet man hier eine sehr schöne Tempelanlage, zweitens ist der Tempel bekannt aus vielen Reiseführern. Es ist einfach toll, einen Bucket-List-Moment abzuhaken und zu genießen. 😌

    Danach ging es fix 6000 Schritte zurück zum Hotel. Nahverkehr in Kyoto leider nicht gleich dem Nahverkehr in Tokio. Eine Teezeremonie stand auf dem Programm.
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  • Kurama und Kibune-gawa

    8 November 2025, Jepun ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute stand der Besuch der kleinen Ortschaft entlang des Kibune-Flusses an. Kuramakibunecho. In diesem kleinen Ort ist auch der Kifune-Schrein mit seinen 1000 Laternen entlang der Treppe. Bei Nacht wäre das ein super schönes Motiv und im Winter noch viel mehr. Aber manchmal muss man nehmen, was man bekommt. Und wir haben dafür unsere Wanderung in allerschönster Herbstfärbung machen können.

    Es ging los mit der U-Bahn nach Kokusaikaikan, einen kleinen Spaziergang entlang des Iwakura-gawa, um dann mit der Eizan Railway nach Kurama zu fahren. Die Anreise ist zwar ein wenig zerstückelt, aber es lohnt sich dennoch.

    In Kurama geht es dann gleich los mit der riesigen Tempelanlage Kurama-dera. Hunderte Treppenstufen und ein langer steiler Weg waren zu meistern. Man kann zwar auch mit dem Cable-Car fahren, aber da hatten wir uns dagegen entschieden. Der Eintritt zu diesem Wandergebiet kostet 500¥.

    Auf dem gesamten Weg findet man immer wieder kleine und mittlere Schreine. Und immer wieder hält einem die Herbstfärbung auf. Es mussten Bilder gemacht werden, viele Bilder.

    Der Kurama-dera ist ein riesiger buddhistischer Tempel, der innen reich beschmückt ist. Bilder sind davon leider selten erlaubt.

    Hinter dem Tempel geht es noch ca. 20 Min. weiter bergauf, bevor es dann endlich wieder unter in das Tal des Kibune-Flusses geht. Auch dort findet man einen sehr schönen Schrein, den es zu besuchen lohnt. Der Kifune-Schrein ist nach einer langen Treppe zu erreichen. Die etlichen Laternen muss ich nochmal erwähnen. Das sieht wirklich mega aus.

    Am Fluss entlang wandert man dann auch wieder eine Zeit lang die Straße hoch, um unzählige Foto Spots zu finden.
    Im Sommer sind auf dem Fluss Terrassen für Restaurants angelegt.

    Dann ging es gut 40 Min. zurück zum Bahnhof Kibuneguchi. Und endlich wieder in die Stadt. Verpflegen, ein wenig schlendern und ab ins Bett 😅
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  • Uji

    9 November 2025, Jepun ⋅ 🌧 15 °C

    Ausnahmsweise mal kein Sonnenschein heute. Deswegen auch keine Planung in Menschenmassen heute.
    Aber wir haben uns auf den Weg nach Uji gemacht. In Uji erwartet einem erstmal nicht viel. Außer dass es die bekannte Matcha-Adresse in Kyoto ist.
    Außerdem befindet sich dort noch der Byōdō-in-Tempel.

    Also auf durch den Regen. Zuerst mussten wir noch einen weiteren großen durchsichtigen Schirm kaufen. Für 300¥ auch ein Schnäppchen. So konnten wir uns durch den Regen einfacher bewegen. Dann zwei Mal abbiegen und schon ist man am Tempel. Stolze 700¥ kostet der Eintritt inklusive Museum.
    Für einen schönen Regenspaziergang kann man sich die 3,50€ auch gönnen. Die Tempelanlage selber ist natürlich wieder schön anzusehen. Aber so langsam ja, man hat sich an den buddhistischen Tempeln satt gesehen. Immer viel mehr los und immer lauter viele Möglichkeiten, ¥ für den Glauben auszugeben.

    Also schnell weiter im Programm. Der lange Spaziergang entlang des Ujigawa.
    Alles wäre so toll gewesen. Aber es hatte leider so stark geregnet mittlerweile, dass man nicht entlang der Straße laufen konnte, ohne von jedem Auto überschüttet zu werden.

    Dann ab zur Matcha Roastery. Also anstelle des ausgedehnten Spaziergangs haben wir uns lieber durch die verschiedenen Matcha-Spezialitäten probiert. Plan B aber auch nicht schlecht.
    Unser Aufenthalt dauerte ein wenig länger. Wir haben gute 2 Stunden gewartet, bis der Starkregen vorbei war.

    Danach ging es zum Bahnhof zurück. Bis auf den kleinen Umweg über die Ujigawa-Brücke und den Uji-Tempel 😅 - auch ganz schnell erledigt.

    Dann aber wirklich zurück zum Hotel. Erstmal wieder trocken werden.
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  • Sutra schreiben im Saihō-ji Tempel

    10 November 2025, Jepun ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute wurde es gleich stressig. Ein fester Termin im Urlaub. Also früh raus und unterwegs einen Kaffee einsammeln. Also dafür war der Starbucks am Karasumarokkaku schon fast ein eigenes Highlight.

    Gut, schnell den Kaffee leeren und weiter zum Saihō-ji Tempel.

    Besonderheit: Man darf nur mit Reservierung dort rein und nur, wenn man ein Sutra auf eigenes Blatt Papier überträgt. Trotzdem bleibt es touristisch. Nur musste man nach 1970 den Zustrom so begrenzen, weil der Garten wohl überrannt worden war.
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  • Arashiyama und der Baumbuswald

    10 November 2025, Jepun ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach dem Saihō-ji Tempel und seinem ruhigen, schönen Tempelgarten ging es nach Arashiyama.
    Ich hatte zwar schon Bedenken, aber dass das gesamte Viertel so voll sein kann, hätte ich nicht erwartet.
    Der Bambuswald ist ein beliebter Ort, aber ist das ganze Viertel wirklich so angesagt?
    Immerhin kann man, wenn man den Massen folgt, sich schlecht verlaufen.
    Eigentlich alles ganz schön…wenn da nicht die Menschen wären 😅
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  • Kinkaku-ji der goldene Pavillon

    10 November 2025, Jepun ⋅ ☀️ 14 °C

    Weiter mit der Arashiyama-Line und dann der Kitano-Line Richtung Kinkaku-ji. Auch bekannt als der goldene Pavillon oder goldener Tempel.
    Man hat ja nicht viel erwartet. Ein goldener Pavillon und eine Traube Touristen, die Fotos machen wollen.

    Vor Ort angekommen, erstmal ¥500 abgeben pro Person. Dann noch 50 m laufen und schon ist man am Foto-Punkt angekommen.
    Aber, naja, es hat sich doch gelohnt. In der Abendsonne und dem Herbstlaub hat sich der Anblick voll bezahlt gemacht.

    Also eingereiht in die Foto-Schlangen und los geht’s.

    Danach sind wir nur noch zurück nach Karasuma, Abendessen. Okonomiyaki und Betayaki sind echt lecker und möchten wir importieren 😄
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  • Schloss Nijo-jo und der Kaiserpalast

    11 November 2025, Jepun ⋅ ⛅ 16 °C

    So langsam gehen uns die Ideen in Kyoto aus. Aber nicht, dass es nichts zu erlernen gäbe.
    Also standen heute zwei Parks auf dem Programm, bevor wir in die Nacht starteten.

    Das Nijo-jo-Schloss wurde ab 1624 gebaut und war bis 1939 in Benutzung. Sozusagen ist es ist noch relativ frisch anzusehen. Die meiste Zeit war jedoch der Kaiserpalast in Kyoto Sitz des Kaisers. Und heute, seit 1868, ist Tokio der aktuelle Sitz des Kaisers.
    Ausflug in die japanische Geschichte: Ende.

    Also sind wir heute viel auf den Beinen gewesen, haben uns über Paläste, Burgen und Türme informiert. (Kokyō Gosho Shiro oder Tenshu)
    Am Ende kamen dabei natürlich wieder viele schöne Bilder raus.
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  • Inari

    11 November 2025, Jepun ⋅ 🌙 12 °C

    Der Inari-Tempel mit Inari-Schrein und Inari-Berg und vielen tausend Torii standen weit oben auf unserer To-do-Liste. Aber um die vielen Touristen nicht zu stören, haben wir uns dazu entschieden, erst abends im Dunkeln den Aufstieg zu wagen. Und es war wirklich entspannt, ohne Gedränge.

    Der Tempel ist der Göttin Kami Inari gewidmet. Die Göttin für Ackerbau, Wohlstand, Industrie. Also alles, was eine gute Wirtschaft benötigt, scheinbar.
    Somit ist offensichtlich, dass viele Millionen Menschen zu diesem Berg pilgern, ihre Opfergaben kaufen und darlegen.
    Am Ende kommt einer in unseren Augen schönsten Shintō-Tempel heraus.
    Die tausend Torii verzieren den kompletten Berg. Egal welchen Weg man wählt, man geht durch Tausende Tore. Und die Schreine selbst sind mit Tausenden Gaben und Toren verziert.
    Alle Tore sind Schenkungen an den Tempel und die Göttin Inari.
    Alle wünschen sich Wohlstand.

    Für uns ist es aber auch mehr als das. Dieses Ziel, dort zu sein, am baldigen Ende seiner Japan-Reise, ist auch eine Art Pilgergefühl und bleibt definitiv in Erinnerung.

    Nach bald drei Stunden auf dem Berg und nach Tausenden Treppen sind wir danach noch zur Kyoto-Station, unsere Tickets für den Zug am morgigen Tag einzutauschen.
    Und auch der Bahnhof hätte fast ein eigenes Kapitel verdient.
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  • Anreise Osaka und Shinsekai

    12 November 2025, Jepun ⋅ ☁️ 16 °C

    Nun ging es wieder weiter. Tschüss Kyōto!
    Unser Zug sollte der Haruka Limited Express sein.

    Kurzer Exkurs
    Züge in Japan sind sowieso speziell. Erstens kaum Verspätung und wenn nur wenige Minuten. Zweites muss man, wenn man von A nach B will, sich entscheiden. Fährt man normal mit der local Bahn. Hält der Express dort, wo ich hin möchte, oder kann ich sogar den limitierten Express nutzen. Alle fahren die gleiche Strecke. Aber nur der lokale Zug hält überall. Express nur an den großen Stationen und der Lim.Ex nur an den Knotenpunkten. Und dann hat man noch die Wahl, einen bequemen Zug zu wählen, wie unser Haruka. So läuft das jetzt seit Tokio. Und ist glaube ich nur einmal schief gegangen 😅

    Unser Haruka Limited Express war sogar einer dieser mit Hello Kitty Design.
    In Osaka gelandet, hatten wir genug Zeit, erstmal den Bahnhof zu erkunden und uns in Ruhe auf Hotel-Suche zu begeben. Auch als wir am Hotel ankamen, durften wir noch immer nicht aufs Zimmer. Also wurde gleich die nähere Umgebung entdeckt.
    Shinsekai ist das Vergnügungsviertel hier in Osaka. Jede Menge Fressbuden, Spielbuden und Casinos. Highlight ist der Tsutenkaku Tower mitten im Viertel. Die erste Stamp-Rally konnten wir auch gleich abarbeiten. So hatten wir immerhin eine geführte Tour.
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  • Osaka Nachtspaziergang

    12 November 2025, Jepun ⋅ ☁️ 12 °C

    Auf der Suche nach etwas zu essen und mit dem Ziel, die Weihnachtsbeleuchtung der Midosuji Straße entlang zu laufen, sind wir wieder am Osaka Bahnhof gelandet.
    Das Hep 5 - Center hat normalerweise eines der größten und vor allem höchsten Riesenräder Osakas - leider aktuell geschlossen.
    Dann hatten wir umso mehr Zeit, die Midosuji vom Osaka Bahnhof bis Namba durchzulaufen. 4 km waren am Ende zu einfach. Ungeplant sind wir in Dotonbori gelandet, dem größten Vergnügungsviertel Osakas - laut, schrill, hell. Genau richtig für kurz vor 12 Uhr.
    Also auch noch schnell durch Dotonbori gelaufen und in den ein oder anderen Laden reingeschaut.
    Am Ende sind wir heute doch noch auf unsere Schritte gekommen. Trotz Zugfahrt und Hotelwechsel. 😂
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  • Minoh Wasserfall Spaziergang

    14 November 2025, Jepun ⋅ ☀️ 18 °C

    Als Erstes stand Minoh heute auf unserem Plan. Ein kleiner Spaziergang in den Bergen mit Option zur Wanderung. In der Nähe von Minoh steht einer der bekanntesten Tempel Japans. Um den soll es heute aber nicht gehen.
    Mit der Bahn fährt man gerade einmal eine halbe Stunde nach Minoh, dank der Expresszüge.

    Der Spaziergang selber ist heute gerade im Herbstlaub extrem schön gewesen. Unendlich viele Bilder könnte man machen, aber man möchte ja weiterkommen.
    Am Ende der 2,8 km befindet sich der Minoh Wasserfall. Ein schöner mittlerer Wasserfall mit leider zu wenig Blick.
    Auf dem Rückweg konnte man die Strecke dann variieren. Abseits der vielen Menschen kann man dann entspannter den Herbstwald genießen.

    Auf dem Weg dahin schon gesehen, liegt hier auch ein Insektenmuseum. Und wer schon mal riesige Hirschkäfer sehen wollte, ist hier richtig. In Japan gibt’s, glaube ich, die fettesten Käfer in Hamstergröße. 🐹

    In Minoh zurück haben wir noch DIE Spezialität probieren müssen: frittierte Ahornblätter. Ziemlich süß und schmeckt nicht nach Blatt 😅
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  • Kōbe

    14 November 2025, Jepun ⋅ ☀️ 16 °C

    Schon fast nicht mehr daran geglaubt, aber doch noch die Tour gewagt.

    Als Erstes ist in Kōbe einer der höchsten Wasserfälle Japans gelegen, aber die muss man erstmal erklimmen. Was den Anschein hatte, nur ein schneller Spaziergang im Vergleich zu Minoh zu werden, wurde eine ausdauernde Treppenpartie.

    In Kōbe, hinter der Shin-Kobe Station (Fernbahnhof für den Shinkansen), liegt Nunobiki. Ein Gebiet mit fünf Wasserfällen.
    Gerade Richtung 17 Uhr war hier erstaunlich wenig los. So konnte man entspannt die Natur genießen.😌
    Allerdings ging es immer höher und höher. Was nur 300 m Entfernung waren, waren am Ende ebenfalls gefühlte 300 m aufwärts.
    Aber der Aufwand lohnt. Die Wasserfälle sind toll und der Ausblick über Kōbe toppt auch nochmal alles. Bei gutem Wetter könnte man hier entspannt Osaka am Horizont erkennen.

    Dann ging es den Berg entlang der Straßen wieder runter. Zwischen Wohngebiet und Schule. Hatte ich 17 Uhr erwähnt? Mittlerweile 17:30 klingelte es zum Schulschluss und es kamen noch einige Schüler heraus. Schreckliche Vorstellung 😅

    Am Ende sind wir wieder in Kōbe Sannoniya gelandet und durften uns durch die Auswahl des Kōbe-Rindes naschen. Schön selbst zubereitet beim Yakiniku auf dem Tischgrill. So mag man Kōbe am liebsten. Zum Abschluss gab es dann noch Dassai 23. Ein sehr reiner Sake, der passend zu Wagyu sein soll. Ein echter Schlemmerabend.

    Dann: auf nach Osaka zurück.
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  • Tempozan Riesenrad

    15 November 2025, Jepun ⋅ ☀️ 17 °C

    Um die klare Luft am Morgen zu nutzen, sind wir gleich Richtung Ōsakako gefahren, um mit dem größten Riesenrad (1997) der Welt zu fahren. Naja, in Dubai gibt es immer noch bessere Superlativen. Egal.

    Immerhin wirkt das Gerät ziemlich wuchtig, wenn man dann erstmal davor steht. 112 m hoch und mindestens 15 min Fahrzeit, wenn es nicht anhält.
    Wir haben uns die Mühe gemacht, eine Gondel mit extra Glasboden zu nehmen. Das hat sich aber nicht wirklich gelohnt. Der Ausblick ist viel wichtiger als der Blick ins Riesenrad. 😄

    Danach nur noch eine Runde um das riesige Aquarium Kaiyukan. Das größte in Japan und eines der größten der Welt - es beherbergt sogar Walhaie. Sicherlich ein Besuch wert, wenn man denn möchte.
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  • Ōsaka Castel

    15 November 2025, Jepun ⋅ ⛅ 19 °C

    Wieder ein großer Spaziergang durch einen riesigen Park. Also zu wenig Schritte macht man in Japan nicht. Zumindest wenn man sich nicht in den Park-Zug oder Bus setzt.

    Der Park an sich ist auch eine kleine Besonderheit. Wie hatten heute bestes Sommerwetter bei 20°C und es saßen einige Leute und Pärchen unter den Bäumen und haben Picknick gemacht.
    Mitten drin muss man dann durch zwei große Befestigungsanlagen bis man die Burg erreicht.

    Was für ein Bauwerk. Tatsächlich war das ganz schön imposant dieser riesige Turm. Aber wir haben wir das Castle nur von außen angeschaut. 2000¥ pro Person und noch einige Tagespunkte haben von an der Besichtigung abgehalten.
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  • Yodagawa River

    15 November 2025, Jepun ⋅ ☀️ 18 °C

    Ein kurzer Abstecher zum Yodagawa River musste auch noch unternommen werden. Nachdem man gestern so schöne Ausblicke aus der Hankyu Line hatte, ist der River Park weiter nach oben auf der Liste für den letzten Tag gerutscht.

    Die Aussicht auf die Innenstadt und die Vierteln rund um den Bahnhof ist fantastisch. Dann hatten wir auch noch das Glück, dass die Sonne langsam untergegangen war und wir perfekt goldenes Fotolicht hatten. Ideal.

    Der River Park war auch auf seine Art faszinierend. Im BBQ-Bereich kann man sich dann einen Grill leihen und entspannt grillen. Im Camping-Bereich kann man seine eigene Campingburg aufbauen und den Tag am Ufer genießen. Zu dieser Uhrzeit waren schon viele am Abbauen. Denn übernachten ist da wohl nicht erlaubt.
    Alles hart durchorganisiert 😅

    So konnten wir entspannt von Nishinakajima-Minamigata nach Juso laufen. Sehr schöne Idee.

    Mit Blick auf das Umeda Sky Building. Unser nächster Stopp.
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  • Umeda Sky Building

    15 November 2025, Jepun ⋅ 🌙 17 °C

    Und wieder auf der anderen Flussseite angekommen, mussten wir noch ein paar Minuten zum Umeda Sky Building laufen. Immerhin war es gut zu sehen. 😅

    Angekommen hat uns etwas Unerwartetes überrascht. Ein deutscher Weihnachtsmarkt.
    Also, dass Glühpunsch in den Läden angeboten wird, ist okay. Aber der Weihnachtsmarkt war schon gut organisiert. Da wäre manche Kleinstadt neidisch gewesen.

    Im Building haben wir wieder nur die Spar-Route genommen. Aussichten hatten wir genügend. Also die 10 € pro Person gespart und nur bis zur vorletzten Etage rauf mit den Aufzügen für die Restaurants. Andererseits musste man sich ewig für den gläsernen Fahrstuhl anstellen.
    Oben kann man dann die Rolltreppe runter und wieder hoch fahren für eine Aussicht. Preis-Leistung ist da beim Tokio Skytree definitiv besser.

    Damit ging dann das letzte Tageshighlight zu Ende. Nur noch ein letztes Mal Okonomiyaki essen und dann ins Hotel packen.
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  • Last Minute Ausblick in Abeno

    16 November 2025, Jepun ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute geht es los. Aber erst um 18:35 Uhr Boarding. Also da muss noch was drin sein.
    Zumindest entspanntes Frühstück, ein wenig Schlemmern und ein bisschen Bummeln.

    Ziel war Tennoji - größter Bahnhof in der Nähe und der letzte Stempel der Stempel-Rallye in unserem Viertel. Außerdem die Abeno Q Mall. Größtes Einkaufszentrum Japans (angeblich) und der Harukas 300 - ein 300 m hoher Wolkenkratzer mit Ausblick. Unseren Traumkäsekuchen haben wir spontan abgesagt. Rosinen braucht kein Mensch. Das müssen wir in Tokio nachholen.
    Irgendwann einmal.

    Auf zum Flughafen. 🛫
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    Tamat perjalanan
    17 November 2025