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Roadtrip zu den Lofoten

Mit dem Wohnmobil geht’s von Donauwörth los bis Dänemark, über Schweden zu unserem Hauptziel den Lofoten in Norwegen ⛰️🚐 Læs mere
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    🇳🇴 Grane, Norwegen

    Marmorschloss & Mo i Rana

    4 timer siden, Norge ⋅ ☁️ 14 °C

    Schon gestern Abend hat sich besseres Wetter angekündigt und so stehen wir bei Sonnenschein auf und genießen den wärmeren Morgen bei einem kleinen Spaziergang entlang des Flusses an unserem Campingplatz.
    Über schmale, holprige Straßen und zum Schluss noch einige Kilometer über Schotterpiste geht es zu unserem ersten Tagesziel, dem Marmorslottet (zu Deutsch Marmorschloss). Nach einer kurzen Wanderung erreichen wir die markanten Felsformationen, die durch das grünblaue Wasser des Svartisen-Gletschers in den Marmor geschliffen wurden.
    Anschließend geht es weiter in die Stadt Mo i Rana am Ende des Ranfjorden. Dort schlendern wir entlang der Promenade und schauen uns die alten Holzhäuschen aus dem 18ten Jahrhundert an. Zwischen den kleinen bunten Häuschen finden wir ein schnuckeliges Café, lassen uns Gebäck und Kaffee schmecken und plaudern mit einem einheimischen Rentnerpärchen über das Leben hier und bei uns.
    Jetzt steht nur noch ein bisschen Fahren auf dem Programm und einen Stellplatz für die Nacht finden.

    Während der Fahrt haben wir uns heute mal ein wenig mit den Daten und Fakten zu Norwegen auseinander gesetzt. Für die Interessierten gibt es hier einen Überblick:
    Norwegen hat mit einer Fläche von 385.000 km^2 eine etwas größere Fläche als Deutschland mit 358.000 km^2. Jedoch beträgt die Einwohnerzahl nur 5,6 Millionen.
    Etwa 80% der Norweger leben weniger als 10km vom Meer entfernt. Das liegt vor allem an den vielen Fjorden und ca. 239.000 Inseln welche dafür sorgen das Norwegens Küstenlänge insgesamt über 100.000 Kilometer lang ist.
    Und für alle, die wirklich bis hierhin gelesen haben, noch eine Zusatzinfo: wir sind verlobt!
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  • Wir verlassen den Polarkreis

    23.–24. jun., Norge ⋅ 🌧 6 °C

    Leider hat es sich jetzt wirklich eingeregnet und die Wolkendecke lässt überhaupt kein Sonnenlicht mehr durch. Das Dauergrau nutzen wir und machen ein paar Kilometer und verlassen gegen Mittag wieder den Polarkreis.
    Schon am frühen Nachmittag kommen wir an unserem Campingplatz an - wir benötigen dort heute etwas Zeit um auch mal ein bisschen Wäsche zu waschen.
    Außerdem können wir auch endlich mal die Moltebeere (ein Wahrzeichen Lapplands) probieren, denn im zugehörigen Restaurant gibt es Waffeln mit Moltebeeren-Marmelade.
    Ansonsten passiert heute nicht mehr viel spannendes und wir verbringen den Nachmittag/Abend im WoMo.
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  • Regen, Regen, Regen… 🌧️

    22.–23. jun., Norge ⋅ 🌧 8 °C

    Der Tag beginnt wie er gestern aufgehört hat. Regen, Regen, Regen… ☔️
    Unser „Plan“ lautet also erstmal: Aus dem Bett kriechen und irgendwann dann doch die Fähre runter von den Inseln aufs Festland zu nehmen. Mit etwas Glück erreichen wir dann 2 Minuten vor Abfahrt den Fährhafen und rangieren als letztes Fahrzeug unser WoMo an Bord. Normalerweise müsste man mit Hund die einstündige Fährfahrt auf dem Außendeck verbringen, glücklicherweise interessiert sich aber niemand vom Personal für uns und wir verbringen die Überfahrt mit ordentlich Seegang im kuschlig warmen Innendeck. 🫣💨🌊

    Den Rest des Tages genießen wir die Fahrt durch eine ganz andere Landschaft als auf den Lofoten: Breitere Straßen, dichte Wälder, zahlreiche Seen und Fjorde sowie ständige Höhenwechsel prägen den Weg.

    Wir nutzen eine Regenpause für einen kurzen Stopp an einem Flusslauf mit markanten Felswänden an denen 9000 Jahre alte Felszeichnungen zu sehen sind.
    Noch interessanter als diese Zeichnungen waren aber die Horde Franzosen mit ca. 15 Wohnmobilen, die am Parkplatz rumrangierten und vor allem der kleine Fiffi der bei einem WoMo hinter der Windschutzscheibe auf und ablief. 🙈😂👀

    Mit knurrendem Magen finden wir einen Stellplatz am See, kochen, spielen Karten und lassen den Abend ausklingen. 🥘🍷
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  • Schlechtwettertag = Surfen

    21.–22. jun., Norge ⋅ 🌧 11 °C

    Bei recht schlechtem Wetter (ich hoffe fürs Surfen „gutes“ Wetter) brechen wir auf Richtung Unstad. Dieses Mal scheine ich Glück zu haben, es gibt Wellen und laut Surflehrer sind die Bedingungen eher schon ein bisschen zu rau aber der Kurs findet statt.
    Nach einer kurzen Einweisung legen wir uns die dicken Neoprenanzüge samt Schuhe und Handschuhe an und dürfen dann auch schon bald ins Wasser. Tatsächlich ist es auch überhaupt nicht kalt und so versuchen wir nur mal im Liegen in eine Welle zu paddeln und etwas mitzusurfen. Am Ende klappt es auch ein paar mal und ich kann ein paar Sekunden im Stehen eine Welle surfen. Es ist super anstrengend aber macht auch richtig Spaß. Auf jeden Fall ein cooles Erlebnis hier auf auf den Lofoten!🏄‍♂️🌊
    Nachmittags geht es dann weiter zurück Richtung Osten, wir machen noch kurz Halt an der „Kathedrale der Lofoten“ und finden gegen Abend einen Campingplatz kurz nach der letzten Insel der Lofoten. Diese haben wir somit jetzt wieder verlassen.
    Auf dem Campingplatz gibt es dann zur Stärkung eine heiße Suppe und die ersehnte warme Dusche während draußen ein ziemlicher Sturm mit Dauerregen gegen das Wohnmobil scheppert.
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  • Das „Ende“ der Lofoten

    20.–21. jun., Norge ⋅ ☁️ 11 °C

    Nach der Kajaktour kommen wir erst gegen 2 Uhr ins Bett weswegen wir erstmal ausschlafen. Auch das Wetter ist heute recht grau und es regnet zum ersten Mal so richtig.
    Wir fahren wegen des Wetters erstmal ganz ans Ende der Lofoten und decken uns im letzten Ort Å mit frischen Fischbrötchen und Gebäck ein und machen es uns anschließend nochmal im Wohnmobil gemütlich.☕️🍵
    Unser Plan geht auf und gegen Nachmittag bessert sich das Wetter. Also besuchen wir den kleinen Fischerort Reine und besteigen anschließend den Reinebringen. Auf den vermutlich bekanntesten Berg der Lofoten kommt man über eine Sherpa-Treppe bestehend aus ca. 1900 recht ungleichmäßigen Stufen. Puh, ganz schön anstrengend aber mit ein paar Gummibärchenpausen kommen wir nach einer guten Stunde oben an - trotz des wirklich nicht prickelnden Wetters natürlich mit hunderten anderen Touristen. Für die Aussicht auf den Ort Reine, die umliegenden Fjorde und steilen Berge lohnt sich der Aufstieg aber schon.
    Abends fahren wir schon wieder ein Stück zurück in den Osten und finden an einer Nebenstraße einen tollen Stellplatz mitten in der Natur. Von hier geht es dann morgen zurück nach Unstad - ich möchte nochmal einen Surf-Versuch wagen. 🤞🏻
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  • Mitternachts-Kajaktour 🛶

    19.–20. jun., Norge ⋅ ☀️ 12 °C

    Nach einem gemütlichen Morgen, einkaufen für die nächsten Tage und einer kurzen Fahrt parken wir das WoMo etwas abseits des überfüllten Wanderparkplatzes für die Wanderung zum Kvalvika-Beach. Dieser Strand ist wirklich nur zu Fuß erreichbar und war bis vor einigen Jahren lediglich ein geheimer Surf Spot. Doch mit geheim und verlassen hat das heute nichts mehr zu tun!
    Also stapfen wir mit allen anderen über den mehrspurig ausgetretenen Weg, genießen dann aber oben die herrliche Aussicht aufs Meer, den weißen Sandstrand und die scharfkantigen Berge die alles umgeben.
    Wir wären gerne bis nach unten gegangen um uns die selbstgebaute Hütte der Surfer-Boys der Doku „Nördlich der Sonne“ anzuschauen, jedoch hat der wolkenbedeckte Himmel aufgerissen und die Sonne scheint schon wieder, weshalb wir zurück zur im WoMo wartenden Rosi gehen.

    Den Nachmittag verbringen wir auf unserer Picknickdecke, lassen es uns gut gehen und stärken uns für die anstehende Mitternachts-Kajaktour. 🛶

    Erst um 21:30 Uhr startet unsere Tour im 2er Kajak zusammen mit zwei weiteren Gästen und unserem Guide. Wir paddeln ca. 8km entlang des Fjords in Richtung offenes Meer, immer wieder zwischen kleinen Inseln hindurch und bekommen zur Umgebung ein paar Infos vom Guide. Außerdem können wir verschieden Vogelarten, springende Fische und sogar einen kleinen Otter beobachten. 🦦
    Als wir wieder in Richtung Ausgangspunkt zurückrudern kommt sogar noch die Sonne etwas durch die Wolkendecke und bereitet uns eine geniale Mitternachtsstimmung.🌅
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  • Nordisches Wellness

    18.–19. jun., Norge ⋅ 🌬 10 °C

    Der erste Blick aus dem WoMo trübt leider gleich mal die Stimmung etwas - das Meer ist trotz etwas Wind fast spiegelglatt und nach Surfen sieht das ja mal so gar nicht aus… Ich laufe trotzdem zum Surfcenter, werde hier aber auch gleich freundlich mit den Worten „no Waves today“ vom Surflehrer begrüßt.
    OHMAN 🫣 Vielleicht ergibt sich auf unserem Rückweg nochmal die Chance 🤞🏻
    Als Trost holen wir uns den laut Schild „worlds best cinnamon bun“ für schlappe 9€ - mega lecker aber das Teil besteht auch aus einem halben Butterblock und ohne Ende Zucker 😁
    Früher als geplant und mit einem Umweg über den Haukland Beach geht es also weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Lofoten Beach Camp. Nach einer kleinen Wanderung mit genialer Aussicht auf die angrenzende Bucht entscheiden wir uns noch einen Sauna-Slot für den Abend zu buchen. Also geht es nach einem leckeren Fischburger ab in die 90 Grad Sauna - herrlich. Aus dem Panoramafenster beobachten wir die anderen Gäste, wie sie nach den Saunagängen ins Meer zum Abkühlen springen - müssen wir dann wohl auch so machen! 🥶 Gesagt getan springen auch wir in die eiskalten Fluten. Das weckt die Lebensgeister, aber wie!! Hätten nicht gedacht das wir so weit im Norden tatsächlich mal ins Meer hüpfen.
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  • Vikingermuseeum & Strandurlaub

    17.–18. jun., Norge ⋅ ☀️ 10 °C

    Der Tag beginnt ohne Hektik, um ca. 11 Uhr verlassen wir den Campingplatz und folgen weiter der Europastraße E10.
    Unterwegs machen wir Halt in einem Vikingermuseum in dem wir eine interessante Führung durch ein nachgebautes Langhaus bekommen und ein Vikingerboot im anliegenden See bestaunen können. Außerdem können wir unsere Fähigkeiten im Bogenschießen und Axtwerfen unter Beweis stellen. 🫣
    Sonst steht heute nicht mehr viel auf dem Programm. Wir nutzen die Zeit und machen einen Abstecher zum kleinen Fischerdorf Eggum, bevor wir am Surfer-Hotspot Unstad einen Stellplatz am Strand finden.
    Hier geht es für mich morgen ins eiskalte Wasser denn ich habe einen 3-stündigen Surfkurs gebucht. 🥶
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  • Touri-Hotspot Henningsvær

    16.–17. jun., Norge ⋅ ☁️ 13 °C

    Nachdem Niklas gestern erst spät von seiner Wanderung zurück war und ich auch nicht schlafen konnte bis er wieder da war, schlafen wir heute aus und starten in Ruhe in den Tag.

    Von unserem Schlafplatz geht es über eine schmale Brücke auf die Inseln des Ortes Henningsvær. Wir bummeln durch die Gassen, in denen sich kleine Geschäfte aneinanderreihen, bis wir an dem berühmten Fußballplatz ganz am Ende der Inseln ankommen. Jedoch sieht der Platz von unten nur halb so spektakulär aus wie auf den Bildern der Drohne. Zum Abschluss sitzen wir uns in ein kleines Café und genießen traditionell norwegische Zimtschnecken, Skolebrød und leckeren Kaffee.
    Und so schön und einzigartig es hier auch ist, sind die Menschenmengen die diese Ortschaft „stürmen“ doch sehr erschreckend und uns wird klar wieso Henningsvær das Venedig der Lofoten genannt wird.

    Nicht weit entfernt finden wir dann einen schönen Wohnmobilstellplatz direkt am türkisblauen Meer. Mit Panoramablick auf die umliegenden Inseln genießen wir bei Sonne und 13 Grad den restlichen Tag und kochen uns abends schwedische Köttbullar mit Kartoffeln.
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  • Wandern rund um Svolvær

    15.–16. jun., Norge ⋅ ☀️ 13 °C

    Leider steht heute als erster Programmpunkt ein Tierarztbesuch mit Rosi an, da sie seit ein paar Tagen humpelt. Immerhin gibt es in Svolvær unserem nächsten Ziel einen Tierarzt bei dem wir auch gleich vormittags einen Termin bekommen. Die Diagnose ist noch nicht so wirklich klar, aber wir bekommen mal ein Schmerzmittel und sollen Rosi die nächsten Tage schonen.
    Wir besichtigen anschließend noch etwas die Stadt und decken uns mit Fischbrötchen und Skollebrod ein. Nach der Mittagspause an einem nahegelegenen See brechen wir dann ohne Rosi zu einer Wanderung auf. Vom Gipfel des Tjeldbergtinden genießen wir die wahnsinnig schöne Aussicht auf Solvær und die umliegende Landschaft.
    Da wir mit dem Wetter bis jetzt echt Glück hatten und es auch heute noch relativ warm ist, springen wir zur Abkühlung für ungefähr 1/2 Sekunde ins eiskalte Wasser des Sees.
    Abends geht es dann Richtung Henningsvær und wir stellen schnell fest, dass der Ort wohl sehr beliebt ist. Jede noch so kleine Parkbucht am Straßenrand entlang der Strecke ist bereits mit mehreren Campern gefüllt und so bekommen wir nur noch Platz auf einem offiziellen Stellplatz nahe Henningsvær.
    Ich beschließe heute die Mitternachtssonne einmal voll auszunutzen und starte noch nach 21 Uhr eine Wanderung auf den Festvågtind. Um kurz nach 22 Uhr stehe ich nicht allein oben am Gipfel, bei der einzigartigen Aussicht und der besonderen Lichtstimmung wundert es mich dann aber auch nicht dass hier noch so viele Menschen unterwegs sind.
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  • Sommer, Sonne, Berge & Mee(h)r

    14.–15. jun., Norge ⋅ ⛅ 13 °C

    Ich starte heute recht früh in den Tag zu einer Bergtour über die angrenzende Bergkette. Nach ordentlich Strecke und ein paar Höhenmetern komme ich gegen Mittag auf unserem Campingplatz für die kommende Nacht an.
    Sandra geht den Tag etwas gemütlicher an, frühstückt im WoMo und verbringt noch etwas Zeit an unserem Schlafplatz und dem dortigen Strand. Bevor sie zeitgleich mit mir am Campingplatz ankommt schaut sie sich auf dem Weg noch einen kleinen Fischerort an.
    Auf dem Campingplatz genießen wir das schöne Wetter mit einem Eis, paddeln mit den Kajaks vom Campingplatz ein wenig übers Meer und essen abends im zugehörigen Restaurant.
    Zum Abschluss gibt’s dann noch das Deutschlandspiel auf der Leinwand, leider im Wohnmobil da es draußen ja nicht dunkel wird. 😁
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  • Hauptziel Lofoten erreicht!

    13.–14. jun., Norge ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute wird mal wieder ausgeschlafen, ganz gemütlich im WoMo gefrühstückt und anschließend drehen wir eine Gassirunde zu einem kleinen See nahe am Campingplatz.
    Erst mittags brechen wir auf in Richtung Süden, machen noch kurz in Sortland Halt für einen Einkauf und erreichen dann nachmittags mit einer kurzen Fährfahrt die erste Insel der Lofoten. Dort fahren wir noch ein wenig an der Küste entlang bis wir einen genialen Platz für die Nacht finden.Læs mere

  • Nördlichster Punkt der Reise 🧭

    11.–12. jun., Norge ⋅ 🌬 12 °C

    Schon in der Nacht stellen wir fest dass das Wetter hier sehr schnell umschwenken kann. Wir werden um ca. 2 Uhr von tosendem Wind und gegen unser Wohnmobil peitschendem Regen aufgeweckt.
    Wegen dem für den ganzen Tag schlecht gemeldeten Wetter bleiben wir heute auch mal etwas länger liegen und machen dann ganz gemütlich im WoMo Frühstück.
    Erst am späten Vormittag brechen wir dann auf zu unserem heutigen Ziel: Andenes auf der Insel Andøya, dem nördlichsten Punkt unserer Reise.
    Unterwegs hätten wir gerne noch eine Wanderung zu einem Wasserfall unternommen, jedoch mussten wir auch diese wegen des Wetters auslassen. Stattdessen wählten wir dann die etwas längere jedoch spektakuläre Route entlang der Westküste der Insel. Wir kamen vorbei an weißen Sandstränden, Türkisem Wasser, spektakulären Berg- und Felsformationen und sogar dem Raketenstartplatz der Isar Aerospace.
    In Andenes bekomme wir dann zum Glück gerade noch eine Platz auf einem Parkplatz nahe am Hafen, denn für Sandra geht es direkt von hier aus morgen um 9 Uhr auf Whale Watching Tour!
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  • Ankunft in Norwegen

    10.–11. jun., Norge

    Das erste Highlight des Tages läuft uns heute gleich nach wenigen Kilometern Fahrt über den Weg - zwei Elchkühe die vor uns die Straße überqueren und dann wieder im Gebüsch verschwinden, damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet. 😍🫎
    Nur wenige Kilometer weiter machen wir dann Halt im Abisko Nationalpark und wandern ein bisschen entlang des Flusses Abiskojåkka und des dadurch entstandenen Canjon.
    Anschließend geht es dann Richtung Grenze und wir machen nur noch kurz am letzten schwedischen Supermarkt Halt um unsere Vorräte aufzufüllen.
    Wir überqueren die Grenze nach Norwegen dann schließlich nach knapp einer Woche Reise auf ca. 500 Metern über dem Meer und die Landschaft ist einfach beeindruckend - überall Berge die noch gut mit Schnee bedeckt sind, langezogene Bergseen und dann wieder viele grüne Wälder.
    In Norwegen suchen wir uns dann recht bald einen Campingplatz direkt am Wasser und genießen dort den restlichen Tag bei über 25 Grad und Sonnenschein mit bester Aussicht auf das Meer und die umliegende Landschaft. ☀️🏔️
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  • Polarkreis erreicht, Norwegen wir kommen! 🙌🏻

    9.–10. jun., Sverige ⋅ ☀️ 18 °C

    Die vergangene Nacht war der absolute Horror… irgendwo müssen die Mistviecher einen Weg ins Innere unseres Wohnmobils gefunden haben, denn als wir beide um ca. 3 Uhr Nachts aufwachen stellen wir fest das nicht nur 2 oder 3 Schnaken um uns kreisen sondern ca. 100. 🦟 🆘
    Noch dazu ist es im Wohnmobil schon ziemlich warm, da die Sonne schon wieder aufgegangen ist und direkt auf unser WoMo scheint und wir wegen der Mücken alles Fenster komplett verschließen mussten. Erst eine knappe Stunde und einem Mücken-Massaker später können wir nochmal für ein paar Stunden die Augen schließen.

    Mitgenommen von der Nacht machen wir uns auf den Weg Richtung Kiruna. Unterwegs wandern wir noch zu einer Wasserquelle in Mitten eines Wald- und Sumpfgebietes und kurz vor Jokkmokk überqueren wir nach 2800 gefahrenen Kilometern den Polarkreis.
    Einen kurzen Mittagsstopp verbringen wir an einem spektakulären Staudamm, bei dem die Wassermassen durch glatt geschliffene Felsen in eine Schlucht stürzen.
    Den Rest des Tages nähern wir uns Kilometer für Kilometer der norwegischen Grenze, verbringen aber diese Nacht noch in Schweden.
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  • Wir erreichen Lappland

    8.–9. jun., Sverige ⋅ ⛅ 19 °C

    Wir machen uns auf und fahren in die Ortschaft Örnsköldsvik. Hier bekommen wir zum Glück auch ohne Termin beim Tierarzt die für Norwegen notwendige Wurmkur für Rosi.
    Ab jetzt geht es weg von der Küste ins Landesinnere und die Besiedlung wird immer dünner. Nur noch vereinzelt tauchen kleine Dörfer oder einzelne Häuser auf. Dazwischen erstrecken sich endlose Wälder, die sich bis zum Horizont ziehen und nur gelegentlich von Seen und Flüssen durchbrochen werden. Und dann wie aus dem nichts, laufen vor uns Rentiere auf der Straße, die sich durch uns und andere Autofahrer nicht aus der Ruhe bringen lassen. Begeistert machen wir schell ein paar Fotos und Videos und fahren weiter zu unserem Campingplatz.
    Dieser liegt einsam und idyllisch auf einer Halbinsel im See Byskeälven. Wir machen uns einen gemütlichen Resttag: Niklas wagt einen Sprung in den sehr kalten See, kochen Chili Con Carne und erkunden noch die Halbinsel.
    Jedoch beendet die abartige Schar an Stechmücken unseren Abend draußen und wir fliehen ins Wohnmobil. Doch auch hier haben sich die Plagegeister schon niedergelassen, also wird’s ein Abend mit Fliegenklatsche in der Hand und über 40 Leichen….hoffentlich bleibt das eine Ausnahme für den Rest der Reise!
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  • Entlang der schwedischen Küste

    7.–8. jun., Sverige ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir stehen wieder früh auf und haben wieder mal einige Kilometer zu fahren, denn unser heutiges Ziel der Skuleskogen Nationalpark liegt knapp 600km entfernt.
    Zur Mittagszeit halten wir in dem winzigen Dorf Skärså am Meer. Hier vertreten wir uns ein wenig die Beine, genießen die Aussicht auf die typisch roten Schwedenhäuschen und lassen uns „Brot“ mit geräuchertem Lachs, Kaffee und Kuchen schmecken!
    Nach weiteren 3 Stunden auf den nicht sehr spannenden Schwedischen Autobahnen ist unser nächster Stop und Übernachtungsziel
    der Parkplatz am südlichen Eingang des Nationalparks.
    Dort angekommen stärken wir uns erstmal mit Spaghetti Carbonara und erkunden anschließend noch „etwas“ die Gegend - aus „etwas“ wurden jedoch noch 2 Stunden Wandern durch den dichten Wald bis zum Meer. Denn die Wege über Holzstege, Steine und Baumwurzeln zwischen Bächen und kleinen Wasserfällen motivierten sogar Rosi für diese Wanderung.
    Erst gegen 21:30 Uhr kehren wir dann zu unserem Wohnmobil zurück. Doch die Uhrzeit täuscht: Dank der hellen nordischen Sommernächte steht die Sonne noch lange am Himmel. Erst nach 23 Uhr verschwindet sie hinter dem Horizont, und selbst dann bleibt es die ganze Nacht über dämmrig.
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  • Abstecher nach Stockholm

    6.–7. jun., Sverige ⋅ ☁️ 16 °C

    Mit Stockholm vor Augen starten wir in den Tag. Nach einer entspannten Fahrt von etwa 280 Kilometern erreichen wir unseren Campingplatz außerhalb der Stadt.
    Mit der U-Bahn geht’s direkt rein in die Altstadt und wenig später gleich rauf auf die Fähre, von der wir eine super Aussicht auf die Stadt haben. Wir verlassen die Fähre im Stadtteil Djurgården, auf der es mehrere Freizeit- und Themenparks und ganz viele verschiedene Museen gibt. Leider sind dort überall Hunde verboten und deswegen besucht nur Niklas das Vasa Museum, in dem ein riesiges Schiff, welches im 17ten Jahrhundert im Hafen von Stockholm gesunken war, ausgestellt ist - echt beeindruckend!
    Weiter geht es dann wieder zurück nach Gamla Stan in die Altstadt, in der wir uns durch die engen Gassen treiben lassen und anschließend richtig leckere Köttbullar genießen.
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  • Ankunft in Schweden 🇸🇪

    5.–6. jun., Sverige ⋅ ☁️ 18 °C

    Ausgeschlafen und bei strahlendem Sonnenschein starten wir in den Tag. Bevor wir Dänemark hinter uns lassen, legen wir am Solrød Strand einen kurzen Stopp am Meer ein.🌊🐚

    Danach führt uns die Route über die beeindruckende Öresundbrücke nach Schweden. Auf den hervorragend ausgebauten Straßen kommen wir entspannt voran – kein Gedränge, kein Stress, Tempomat auf 110 km/h und immer weiter Richtung Norden.

    Am Nachmittag kommen wir in Gränna am Ufer des Vättern, dem zweitgrößten See Schwedens an. Die idyllische Stadt ist bekannt für ihre Polkagrisar, die traditionellen rot-weißen Zuckerstangen. Natürlich statten wir einem der vielen Geschäfte einen Besuch ab und probieren die ein oder andere Süßigkeit. Später genießen wir im Hafen ein leckeres Abendessen mit regionalen Fischspezialitäten.🐟🍤
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  • Staus > Hamburg > Fähre > Dänemark

    4.–5. jun., Danmark ⋅ 🌧 16 °C

    Der Morgen beginnt regnerisch aber mit einem funktionierenden Kühlschrank YES! 🙌🏻
    Äh gut zu früh gefreut, 10 km gefahren, es beginnt stärker zu regnen, Scheibenwischer an und ups der äußere Scheibenwischer kracht von der Scheibe… ja ne ist klar 🫠
    Also nächste Raststätte raus und erstmal den Scheibenwischerarm neu einstellen und die eh schon rostige Schraube so fest anziehen wie es halt geht 😅
    Dank etlichen Baustellen und Staus verschiebt sich unser geplantes Mittagessen mit den Geschwister Raimann in Hamburg um ganze 2,5 h und wurde dann nur noch eine schnelle Kaffee- und Kuchenpause.
    Trotz Dauerregen kommen wir dann überpünktlich in Puttgarden an und können sogar schon zwei Fähren früher übersetzen. In Dänemark angekommen fahren wir nur noch wenige Kilometer und verbringen dann die Nacht auf einem Parkplatz im Nirgendwo.
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  • On the Road again… 🚐

    3.–4. jun., Tyskland ⋅ ☁️ 15 °C

    So… wieder mal geht’s los mit dem Wohnmobil, Rosi und ganz viel Gepäck. Diesmal haben wir vier Wochen Urlaub, irgendwie unvorstellbar aber die Vorfreude ist riesig! Los geht’s am späten Nachmittag Richtung Norden. Wir schaffen die ersten 330 km bis zu einem Stellplatz zum Übernachten nahe Kassel, jedoch macht unser Kühlschrank schon Probleme und läuft während der Fahrt nicht mehr… geht ja gut los! 🫠
    Angekommen, ein paar Sicherungen gecheckt, zwei mal dagegen geschlagen und es läuft vorerst wieder - hoffen wir mal es bleibt so! 🫣
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    Start på rejsen
    3. juni 2026