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España

A 20-day adventure by Hans & Thomas Read more
  • Trip start
    May 16, 2026

    Tag 1 On the road again😃

    May 16 in France ⋅ ⛅ 15 °C

    Ah, endlich. Wieder auf Tour mit vollgepacktem Moped, Klar ist auch mein kleines giftgrüne Haus dabei, Mit allem was dazugehört. Fast pünktlich um 9:00 war ich heute Morgen bei meinem Kumpel Thomas aus dem Saarland. Fährt ne krachneue GS und hat sich kurzerhand entschlossen die Tour mitzufahren. Gemeinsam ging’s alsbald über die französische Grenze Richtung Metz und Nancy. Temperaturen verharrten bei 12 Grad und erst etwas südlicher waren auch mal 16 Grad drin. Egal, Hauptsache kein Regen. Und da hatten wir richtig Glück. Den Navis hatten wir Autobahn verboten. Meist über die Route National. Manchmal auch eine Kategorie tiefer, Aber umso schöner waren die Strecken.
    Nach 550 km waren wir auf unserem Campingplatz. Die Zelte schnell aufgebaut. Lob an Thomas. Auch sein neues Zelt war ruckzuck aufgebaut. Jetzt haben wir uns eine kleines Abendessen und ein Feierabend-Bier aber wirklich verdient.
    Morgen geht’s an den Atlantik…
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  • Tag 2 Dune du Pilat

    May 17 in France ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir sind beide Wiederholungstäter. Thomas war hier als kleiner Junge, ich vor paar Jahren. Natürlich mim Moped.
    Ich meine das Naturschauspiel Dune du Pilat. Wie aus dem Nichts steht da der etwa 3 km lange und über 100 m hohe „Sandhaufen“ wenn man sich der Küste nähert.
    Heute Morgen hatten wir aber erst mal eine Liaison mit dem Regen. Gegen 5 Uhr ging’s los. Zuerst ein angenehmes Trommeln auf der Zelthaut, nach 1 h Dauerregen aber überaus lästig. Um 8:30 wagten wir uns aus dem Zelt und kochten Kaffee. Thomas wollte mir den löslichen Pulverkaffee schmackhaft machen, aber ich kann diese Brühe nicht trinken. Zu allem Übel habe ich meine Tasse vergessen. Merke schon über 60 ändert sich alles😢. Nachdem wir die klatschnassen Zelte eingepackt hatten war es schon 10 Uhr und machten uns dann auch sofort auf den Weg. Wir wussten wir müssen eine breite Wolkenwand überstehen, bevor es besser wird. Am Ende war es aber ganz passabel und je näher wir an den Atlantik kamen umso schöner und wärmer wurde es.
    Jetzt am Campingplatz angekommen, laufen wir noch schnell die Düne hoch und schauen ganz fasziniert den Paraglidern zu…
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  • Tag 3 San Sebastian

    May 18 in Spain ⋅ ☁️ 18 °C

    Gestern Abend gab’s noch ein Bierchen im Sonnenuntergang und haben dann den spektakulären Stunts der Paraglidern zugeschaut. Paar echte Profis mit Red Bull Sponsoring haben mal den Zuschauern gezeigt wo der Hammer hängt. Vom Himmel Sturzflug und so knapp wie möglich über die Halme mit dem Hinterteil am Hang rauschen. Nicht in Zeitlupe sondern mit Affenspeed. Andere landeten nach einem langen Tag gleich direkt auf ihrer Campingparzelle. 5 auf 5 Meter und eingezäunt 😳.
    Heute Morgen wurde ein Kaffee gekocht wie ich ihn mag. Mit Filter und Filtertüten frisch aufgebrüht, Dabei der Blick zum Horizont auf das weite Meer. Nicht für alles Geld würde ich jetzt mit einem Hotel tauschen wollen.
    Langsam kommt wieder Routine ins Auf- und Abbauen des Zeltes rein. Dennoch war es wieder nach 10 Uhr als wir loskamen (Thomas war einfach heute Früh nicht aufzuwecken…😂).
    Heute geht’s nach San Sebastian, also über die Grenze nach Spanien. Und tatsächlich lassen wir heute das Campen ausfallen. Eine schöne Unterkunft war schnell über Booking gebucht. Mit Parken der Mopeds im Innenhof. 2,5 km bis zur Innenstadt. Thomas hatte die die Idee mit dem Bus zu fahren. 10 Minuten später standen wir im Bus zum Zentrum. San Sebastian ist schnukelig. Wenig Touristen und bekannt für das gute Essen. Warum wir uns Steak anstatt Fisch bestellt haben, weiß ich selbst nicht genau. Egal, Eisenmangel dürfte so nicht aufkommen…
    Heute haben wir die 20 Grad Marke geknackt und hatten auch keinen Tropfen Regen. Ab morgen können wir hoffentlich die ungeliebten Regenklamotten im Koffer lassen…
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  • Tag 4 Salamanca

    May 19 in Spain ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach langem Hin und Her haben wir uns für die Schnellstraße nach Salamanca entschieden. Wie befürchtet war die Strecke unspektakulär, aber die angebotene Alternativrouten haben uns auch nicht zugesagt. Gegen 15:30 waren wir am Campingplatz. Ja, heute wird wieder einmal im Zelt nachdem es gestern einen Anschiss gab😂. Bevor es mim Bus nach Salamanca ging, schnell noch ne Kleinigkeit gekocht.
    Mist, wir haben den Bus um 5 Minuten verpasst. Aber wir sind in Spanien, die nehmen es nicht so genau mit der Abfahrtszeit. Oder verwechsle ich die notorische Verspätung gerade mit Deutschland…
    Auf jeden Fall taucht der Bus weitere 5 Minuten später wie aus dem Nichts auf.😳…
    Salamanca ist auf jeden Fall sehenswert. Übersichtlich mit unzähligen historischen Gebäuden und Kirchen. Dazu überall nette Gassen zum Rumschlendern und an jeder Ecke eine Tapas Bar.
    Die Rückfahrt gestaltete sich etwas komplizierter. Wir wussten die Lienennummer, aber nicht genau wo die Abfahrt sich befand. Wie das so ist, der eine sagt links, der andere rechts. Am Ende saßen wir im Richtigen Bus, allerdings haben wir gefühlt die komplette Linie abgefahren, bis wir an unserer Haltestelle ankamen. Glaube es reicht vorerst mit Busfahren….
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  • Tag 5 Cazalegas

    May 20 in Spain ⋅ ☀️ 30 °C

    A….kalt war es gestern Nacht, Mein Sommerschlafsack hat kläglich versagt. Bei sternenklarer Nacht und auf einer Höhe von 850 m üNN habe ich gefroren wie ein Schneider. Hätte mir auch was wärmeres anziehen können, Aber bis ich mich dazu durchringen konnte, war die Nacht schon fast vorbei. Thomas war da schlauer…
    Nach einem extraheissen Kaffee zogen sich aber die blauverfärbten Frostbeulen schnell zurück😂.
    Heute keine Autobahn oder Schnellstrasse. Auf traumhaften Land- und Bergstraßen mit Pässen über 1500m ging es in die brütende Hitze. Was für ein Kontrast. Am Campingplatz angekommen, über 32 Grad. Nee, kein Tippfehler… 🥵. Der Temperatursprung macht uns zu schaffen. Eine kleine Abkühlung wurde uns im Supermarkt zuteil, in dem wir uns noch mit Vorräten eingedeckt hatten.
    Jetzt Füße hoch und chillen…😎
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  • Tag 6 Kurz vor Córdoba

    May 21 in Spain ⋅ ☀️ 33 °C

    Gott ist unsere Zeuge. Wir haben es echt probiert. Aber es hatte nicht sein sollen. Der erste Campingplatz den wir anfuhren, hatte geschlossen und war schon ziemlich abgeranst. Beim Blick in die Suchmaschine war der nächste Campingplatz etwa 200 km entfernt. Schön gelegen und gar nicht mal so klein. Dort nach einem scharfen Ritt und Leugnung sämtlicher Geschwindigkeitsbegrenzungen ließ die massive Eisenkette am Eingangstor aber keine Zweifel aufkommen. Dieser ist auch geschlossen. Die Angaben im Netz „ganzjährig geöffnet“ stimmen nicht. Jetzt war spätestens klar. Campen muss ausfallen und wir müssen uns ein Hotel suchen. Die Enttäuschung war Thomas sprichwörtlich ins Gesicht geschrieben. Ist er doch mittlerweile zum größten Campingfan mutiert 😃. Das BMW-Navi hat uns ein Hotel in 10km Entfernung vom geschlossenen Campingplatz ausgespuckt. Bestätigung über Google, das Hotel gibt es wirklich, Dort angekommen das gleiche Trauerspiel. Die Ruine ist geschlossen. Daneben stand eine Spanierin , die uns aber den Weg zum einzigen Hotel von diesem 1000 Seelendorf erklärt hat. Dort haben wir nun eine Bleibe gefunden, Gar nicht mal so schlecht. Thomas hat am Tresen erstmal 2 kalte Bier bestellt bevor wir die Zimmer bezogen.

    Eigentlich fing der Tag vielversprechend an. Schon 10:30 auf der Piste. Geplant nur 250 km durch die Pampa. Bester Asphalt und eine Kurve nach der anderen. Kleine Bergsträsschen, die noch nie ein Womo gesehen haben. Wir haben es gemütlich angehen lassen. Das Wetter bestens, heute ging’s allerdings schon auf 35 Grad. Kurz vor dem ersten Campingplatz noch für das Abendessen eingekauft.
    Der letzten Feuchtigkeit beraubt, kommt das Baguette nun nach einer unfreiwilligen Tagesetappe von fast 500 km einem Baseballschläger nahe. Die Bierdosen kochen noch immer im Seitenkoffer…
    Im Hotel werden wir uns nun im Restaurant durchschlemmen. Morgen mal schauen ob Salat und Tomaten noch zu gebrauchen sind😳.
    Erfahrungen mit geschlossenen Campingplätzen hatte ich letztes Jahr auf meiner Zentral-Asientour zuhauf. Es gibt immer einen Plan B…
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  • Tag 7 Córdoba

    May 22 in Spain ⋅ ☀️ 35 °C

    So kurz vor Córdoba, war ein Stadtbesuch Pflicht. Frage war nur, wie. Mim Bus? Zu weit! In der Innenstadt übernachten? Meistens ohne Parkplatz für die Mopeds! Wir entschieden uns noch eine Nacht in der jetzigen Herberge zu bleiben und über Traumstrassen in die 30km entfernte Innenstadt zu fahren. Volltreffer!
    Nach einem Frühstück mit 2 starken teerartigen spanischen Kaffees machten wir uns und die Mopeds fertig. In dem Moment hält ein spanisches Auto vor uns und wir werden im besten Bayerisch begrüßt. Ein Mann im Rentenalter, ursprünglich aus Zwiesel und Besitzer von 3 Motorrädern, lebt hier seit 2 Jahren. Mit Geheimtipps machten wir uns auf den Weg.
    Córdoba hat mich positiv überrascht.
    Historische maurische Bauten und kleine nette Gassen zum Erkunden. Gegen 14:30 ging’s zurück. Wie auf der Hinfahrt. Auf und ab. Keine 50m Geradeaus. Ein Kurvenparadies und Schwerstarbeit für die Reifenflanken. Zurück in der Unterkunft erstmal ein eiskaltes Cerveza 😎….
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  • Tag 8 Ronda

    May 23 in Spain ⋅ ☀️ 27 °C

    Another day in paradise….
    9:00 aufstehen, 9:30 Frühstück. 10:00 auf der Piste. Ähnlich wie gestern ging’s zunächst 30 km durch die Berg- und Talbahn. Danach eher flach bis wir die Provinz Andalusien verließen und in die von Málaga einfuhren. Nicht mehr ganz so kurvig aber landschaftlich reizvoll. Sanfte Hügel und langgezogene Kurven. Hat mich sehr an die Toscana erinnert.
    Bereits 14:00 waren wir auf unserem Campingplatz. Klar waren auch nur etwa 180 km heute. Und das ist auch gut so. Ich hatte heute Waschtag. Thomas ist ja bestens ausgestattet. Wäscheleine mit Klammern waren schnell zu Hand.
    Glaube, wir haben die einzige Parzelle ohne jeglichen Schatten erwischt 🥵. Egal, bin schon froh dass wir einen Campingplatz erwischt haben, der offen hat.
    Jetzt schnell noch an den Pool, was Essen und dann zu Fuß die 3 km nach Ronda…
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  • Tag 9 Granada

    May 24 in Spain ⋅ ⛅ 29 °C

    Äh, was ist mit dem Wetter los? Wolken tummeln sich am Himmel…
    Nur 23 Grad als wir los fuhren. Heute kein Schwitzentag? Von wegen. Irgendwann schoss es doch über 30 Grad.
    Das bestellte Baguette in der Rezeption des Campingplatzes war das Beste seit langem. Frisch aufgebrühter Kaffee dazu und wir waren gerüstet für den Tag. Gerade als wir losfahren wollten, fällt mir der Helm vom Moped. Scheint soweit ok zu sein, die Befestigung vom Sena-Headset hat sich aber gelöst. Das sind die Momente für das Allheilmittel Panzertape. Provisorisch befestigt ging es auch schon los.
    200 km nur bis Granada versprach eine Genusstour. Durch endlose Olivenhaine. So weit man sehen konnte nur Olivenbäume. Es müssen zig Millionen sein. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie diese köstliche Frucht jemals geerntet werden kann….
    Thomas hat heute die Tour in seinem Navi und fuhr voraus. War es ein Versehen, oder wollte er mir nur ein Gefallen tun. Irgendwann wurde die Straße immer enger bis wir dann tatsächlich ein Stück Offroad fuhren😃.
    Wir waren früh am Campingplatz in Granada und das war auch unser Glück. Der Platz ist nicht groß und komplett ausgebucht. So nimmt man was man kriegt. Unsere Parzelle ist winzig und mit Abstand der kleinste Fleck in meiner ganzen Campingkarriere.
    Neben uns ist ein polnischstämmiger Biker aus UK mit einer mächtigen Indian. Kommt gerade aus Marokko. Lange noch haben wir Geschichten ausgetauscht. Nach paar Bier hat es auch mit dem Englischen geklappt…🤪
    Heute lassen wir es geruhsam angehen. Stadtbesuch schenken wir uns, Morgen wollen wir aber zur Alhambra.
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  • Tag 10 Alhambra & Sierra Nevada

    May 25 in Spain ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir entschieden uns noch einen Tag zu bleiben. Aber ich habe es sofort am süffisanten Grinsen gemerkt, als ich an der Rezeption nach Tickets für den heutigen Alhambra-Besuch fragte. Die Antwort zum naiven Gringo aus Deutschland folgte auf dem Fuß. Karten müsse man schon Wochen, besser Monate im Voraus kaufen. Und es mache keinen Unterschied ob Sommer oder Winter sei.
    Geerdet machten wir uns dennoch nach dem Frühstück zur Alhambra. Gerade mal 15 min zu fahren. Dort angekommen, sollten wir erstmal über 20€ (pro Person!) für den Parkplatz bezahlen. Schnell war eine kostenlose Variante gefunden. Am Ticketschalter hatte Thomas wirklich alle Register gezogen, aber es war nix zu machen…wir konnten keine Einzrittkarten ergattern. So war nur der Palast zu besichtigen, sonst nix.
    Zurück an den abgestellten Bikes sahen wir die schneebedeckten Berge der Sierra Nevada. Thomas musste nicht lange überzeugt werden, um in den Nationalpark reinzufahren. Und die 35 km bis zur fahrbaren Spitze waren jeder Kilometer wert. In meistens lang gezogenen Kurven schraubten wir uns auf über 2500 m hoch. Die Bergspitzen liegen bei 3500 m. Wie verrückt ist das denn? Vom Swimmingpool zum Skifahren…
    Zurück am Campingplatz gab es dann erst mal was ordentliches zu essen. Zuvor noch beim Lidl die ein oder andere Köstlichkeit eingekauft. Und weil der polnische Engländer (Raphael) neben uns auch noch da war, haben wir ihn gleich zum Festmahl eingeladen…😋
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  • Tag 11 Fort Bravo

    May 26 in Spain ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute waren die Bikes schon recht früh gesattelt und so waren wir auch zeitig auf der Piste. 200km durch eine Landschaft durchzogen von Canyons. Unser Ziel heute: Die Westernstadt Fort Bravo. In den Fort Bravo Studios (auch bekannt als Texas Hollywood) in der Wüste von Tabernas wurden seit den 1960er Jahren zahlreiche internationale und nationale Klassiker gedreht. Die Kulisse diente als Drehort für berühmte, meist Italo-Western wie „Für ein paar Dollar mehr“ oder „Vier Fäuste für ein Halleluja“. Aber auch „Der Schuh des Manitu“ und „Winnetous Rückkehr“.
    Wir hatten Glück, als wir am Campingplatz direkt im Fort ankamen, war nur noch ein Schattenplatz für unser Lager frei. Eigentlich ein Stellplatz für Wohnmobile unter einem Solardach. Kein Baum weit und breit. Solange uns keiner verjagt bleiben wir hier.
    Die Zelte gerade aufgebaut ging die Westernshow vor dem Saloon auch schon los. Typische Szenen inkl. Banküberfall und Revolverduelle. Leider alles auf Spanisch…
    Danach standesgemäß im Saloon noch einen Whiskey auf ex. Oder war es einfach nur ein kühles Bier 😳? Auf jeden Fall wurde das Glas nicht wie so oft in Western gesehen auf dem meterlangen Saloontresen zugeschoben. Dafür war der Preis mehr als eine Handvoll Dollar…🤪.
    Apropos. Unter dem Bogen auf einem der Fotos stand seinerzeit Charles Bronson mit der Mundharmonika…
    Ja und dann zur später Stunde im Saloon😃…
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  • Tag 12 El Verger

    May 27 in Spain ⋅ ⛅ 27 °C

    Um 7:30 ging der Wecker. Schließlich haben wir uns heute etwa 450 km vorgenommen. Zudem war spätestens Checkout vom Campingplatz um 10:00. Wir haben uns etwas Zeit gelassen, aber um 9:45 verliessen wir dann das Revier.
    Im Prinzip nur Autobahn. Vorher noch für 1,60€ getankt und schon entfaltete der Tempomat seine Wirkung. Für mich war bald wieder klar, bin kein Autobahnfahrer. Manchmal unerlässlich, aber wäre fast eingeschlafen. Ziemlich unspektakulär und monoton ging es dahin. Zwischendrin kurze Pause und ein weiterer Tankstopp. Diesmal für 1,37€. Diese Preissprünge haben wir unterwegs schon des öfteren festgestellt 😳.
    So waren wir schon gegen 14:00 bei Dagmar und Jürgen, die uns bei sich zu Hause eingeladen haben. Kenne die beiden noch aus der Studienzeit. Jürgen hat auch lange Zeit beim gleichen Arbeitgeber wie ich seine Brötchen verdient. Und sie kommen ursprünglich auch aus dem Saarland. Sprachbarrieren waren also von vornherein ausgeschlossen.
    Mit einem BBQ und vielen Gesprächen aus der guten alten Zeit ließen wir den Abend ausklingen.
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  • Tag 13 Calpe & Cap San Antonio

    May 28 in Spain ⋅ ☀️ 25 °C

    Was für ein Tag. Fing schon mit einem phänomenalen Frühstück an. Es wurde aufgetischt mit allem was man sich vorstellen kann. So gestärkt, haben uns Dagmar und Jürgen dann ihre Wahlheimat gezeigt. Mit dem Auto ging es zunächst in den Ort Calpe auf den spektakulären Berg Ifach. Traumhafte Blicke auf die Stadt und Meer. Nach einem kühlen Cerveza ging’s zum Cap San Antonio. Super klare Sicht über das Meer und am Horizont war schemenhaft Ibiza zu erahnen. Zum Abschluss gab es noch eine Stadtbesichtigung in Denia.
    Jetzt war es Zeit für das Abendessen. Natürlich wurden wir zu einem Platz direkt am Meer mit traumhaften Ausblick geführt. Alles in allem ein toller Tag. Vielen Dank an unsere Gastgeber!!
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  • Tag 14 Salou

    May 29 in Spain ⋅ ☀️ 32 °C

    Die 2 Tage haben gut getan. Aber heute war wieder Meilenmachen angesagt. Nach dem Aufstehen wieder ein tolles Frühstück. Danach ging’s nach einer kurzen Verabschiedung auch schon los. Das Quecksilber stand um 9:30 schon bei 31 Grad. Und das war noch nicht alles. In Spitze hatten wir unterwegs 38 Grad. Da wird Kurvenfahren zur Tortour. Deshalb sind wir nach etwa 1h Kurventraining in den Bergen gleich auf den Highway. Die Hoffnung war eine Erfrischung durch den Fahrtwind die sich aber nicht wirklich erfüllte. Mit wiederholten Pausen war es dann aber irgendwie machbar.
    Gegen 15:30 erreichten wir dann nach 450km unseren Campingplatz bei Salou.
    Wer kennt diesen Touristenort nicht?
    War mein erster Spanienurlaub vor 40 Jahren😳. Damals noch mit Bus und Hotel. Natürlich Vollpension! Jetzt im Mai ist noch weng los und die Gegend entfaltet ihren vollen Charme. Im Sommer möchte ich nicht hier sein.
    Nachdem die Zelte standen, und 2 Dosen Kaltgetränke geleert wurden, ging’s natürlich sofort an den Strand. Das Meer wohltemperiert ein Hochgenuss😎. Muss direkt überlegen wann ich mich das letzte Mal traute reinzuspringen…
    Nach der Abkühlung sind wir dann trotz Salzkruste auf der Haut ins nächste Restaurant geschlappt. Burger- Time!
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  • Tag 15 En France…

    May 30 in France ⋅ ☁️ 28 °C

    War eh klar. Beschwerden über die Hitze bestraft der Wettergott sofort…
    Das Baguette in der Früh war noch warm. Dazu frisch aufgebrühter Kaffee. Der Tag kann nicht besser beginnen 😃. Um 10:00 saßen wir auf dem Bock, Thomas hat das Ziel ausgesucht und musste somit voraus fahren. Erst Autobahn, dann autobahnähnlich und dann wieder Autobahn. Oh nein, bitte heute nicht soviel Autobahn. Thomas beruhigte mich über Funk, es ginge bald in Pyrenäen. Und so war es dann auch. Langsam aber stetig schraubten wir uns auf 1600m. Der Himmel mittlerweile Schwarz. Sekunden später waren wir in einem handfesten Gewitter. Der Platzregen ließ nicht lange auf sich warten. Also rechts ran und sich regentauglich anziehen. Weil es schnell gehen musste blieb nichts anderes übrig als den geliebten Postoverall über zu ziehen. 2 km weiter, alles trocken und kein Tropfen mehr… Dafür kam die Sonne raus und ich begann von innen zu verdampfen. 10 km weiter das gleiche Spiel. Thomas hat mir geholfen das Ungetüm jeweils überzustreifen. Von 16 Grad auf wieder über 30 Grad hatte ich den Sado-Maso Anzug bis nahe Campingplatz an. Eine Quälerei. Warum ziehe ich das Teil überhaupt an. War mittlerweile von innen eh klatschnass..,
    Der Campingplatz liegt etwa 30km vor Perpignan. Sehr schön gelegen an einem Waldstück und See. Vor allem sehr ruhig. Heute ist wieder kochen angesagt. Ach ich liebe es…
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  • Tag 16 Carmargue

    May 31 in France ⋅ ⛅ 32 °C

    300 km standen für heute im Roadbook. Das meiste davon Autobahn. So waren wir schon gegen 14:30 am Campingplatz. Die erste Hälfte bei angenehmen 25 Grad, die Zweite wieder weit über 30. Landschaftlich im Schulnotenniveau so ne 2-3. Also Luft nach oben. Ein paar Schmankerl liegen aber ja noch vor uns.
    So recht gewöhnen an die hohen Benzinpreise in Frankreich kann ich mich gar nicht. Waren in Spanien 1,30 € möglich, sind es hier bis 2,25€. Nicht für eine Tankfüllung, sondern pro 1000ml wohlgemerkt 😩.
    Nachdem die Zelte aufgebaut waren, ging es erst mal in den Pool. Es ist drückend heiß und die Abkühlung kommt wie gerufen.
    Duschen und ab ins Dorf runter was essen (und trinken) gehen😎…
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  • Tag 17 Grand Canyon

    June 1 in France ⋅ ☁️ 23 °C

    Ein perfekter Tag. Wieder super Wetter. Frischer Jocobs Krönungs Kaffee zum Frühstück. Noch warmes französisches Baguette. Keine 200 km heute zu unserem Ziel. Und nur über Landstraßen.
    Aber nach 15 min Fahrt waren wir wieder auf der Autobahn 😳. Und dann noch in die falsche Richtung. Also runter von der Autobahn und wieder zurück. Aber es blieb bei Autobahn und es kam noch besser. Jetzt mussten wir auch noch Wegezoll bezahlen… Wie im Bermudadreieck waren wir gefangen und die Navis zeigten nur Autobahn. Es half nichts. Nach 50 km verließen wir hart die Autobahn und es ging erst mal durch eine Kleinstadt.
    Danach aber begann der Traum vom Kurvenfahren. Schmale Straßen durch die hügelige Provence. Und dann kündigte die der Schluchteingang an, was unser Ziel für heute war. Der Grand Canyon du Verdon. Eine 21 km lange und 700 m tiefe Schlucht, durch den der türkisfarbene Fluss Verdon fließt. In spektakulären Kurven kann man die Schlucht oberhalb umfahren und gibt hier und da unglaubliche Blicke frei.
    Nach insgesamt 250 km waren wir dann auf unserem Campingplatz. Auf 1000m gelegen und spürbar nicht mehr so heiß wie die letzten Tage.
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  • Tag 18 Charix

    June 2 in France ⋅ 🌧 17 °C

    Heute war mal wieder Meilenmachen angesagt. Wollten unbedingt so auf die Höhe Genf. Das Wetterradar bestimmte heute Zeitpunkt und Location. Unser Spezialalgorithmus gab uns vor spätestens um 9:00 in Hut und Mantel auf dem Bike zu sitzen. Erst noch etwas neblig, alsbald bei bestem Wetter durch die Serpentinen geschwebt. Aber unser schwarzer mit mächtig Nassem geladener Feind zeigte sich schon am Horizont. Es war ein Wettlauf mit der Zeit, den wir aber kläglich bei Genoble verloren. Mit Gewitter und Platzregen wurden wir dann doch in die Zange genommen. Binnen Millisekunden gaben wir uns geschlagen, weil triefend nass. Hab es nicht mehr in Erinnerung, aber ah, so fühlt sich eine volle Pampers an…
    Als der Anzugstoff keinen Tropfen mehr aufnehmen konnte hörte es schlagartig auf. Da hatten wir uns aber schon für die Mautstrasse Richtung Lyon entschieden. Denn geflutete Passstraßen machen auch keinen Spaß. Jetzt mussten wir einen Weg finden der keinen zu großen Umweg bedeutet und die Schweiz umfährt. Gar nicht so einfach, wäre es doch die schnellste Strecke gewesen. Aber eine Jahresvignette für nur 1 h Fahrzeit auf der Schweizer Autobahn war es uns auch nicht wert. Irgendwann beschlossen wir noch etwa 1h bis zu irgendeiner Unterkunft zu fahren. Aber es erwischte uns ein zweites Mal mit Regen so heftig, dass wir die nächst beste Unterkunft bei Booking anfuhren. Jetzt sitzen wir frisch geduscht bei einem extra für uns zubereiteten Abendessen.
    Haben wir uns verdient 😃…
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  • Tag 19 Donaueschingen

    June 3 in Germany ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute haben wir die Grenze von Frankreich zu Deutschland überschritten. Eigentlich ziemlich unspektakulär und problemlos. Wäre es doch nur überall auf der Welt so…
    Nach einem tollen Frühstück in unserer Bergherberge, fuhren wir zeitig los. Das Wetter nasskalt. Ganz anders noch in Spanien, als es morgens wie selbstverständlich warm war und die Sonne vom blauen Himmel runter lachte 😩. Egal, die Klamotten und Handschuhe noch feucht von gestern setzten wir unsere Fahrt fort. Sind schon froh wenn kein frisches Nass von oben rieselt. Weitgehend über gut zu fahrende Landstraßen näherten wir uns Deutschland, deren Grenze wir oberhalb Basel dann überschritten. Eigentlich wollten wir bis so 1,5h weg von Niedereschach fahren, wo die nächsten Tage das Touratech Travel Event beginnt. Da dachte ich mir, wir könnten auch zu den Jungs vom GS Club fahren. Die übernachten nämlich unweit davon auf einem Campingplatz, um an einem Endurotraining teilzunehmen. Thomas war sofort dabei.
    Gegen 15:30 waren wir da und Zug um Zug trafen die Clubfreunde ein die natürlich nichts von unserem Überraschungsbesuch wussten. Mit einem gemeinsamen Abendessen ließen wir den Tag und Abend ausklingen…
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  • Tag 20 Touratech Travel Event

    June 4 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Ja so ist das als Campingneuling. Ist nicht jedermanns Sache. So mancher vom GS Club tat sich schwer in seiner erster Zeltnacht. Dabei sollte es der primäre Härtetest für die anstehende Island-Tour im August sein…
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, nicht aufgeben, wird schon.
    So schaute so mancher beim Frühstück, richtig trüb aus der Wäsche😃. Thomas und ich konnten es in der Früh locker angehen lassen, der Rest zog bald davon zum Enduro-Training. Als wir auch fertig waren, sind wir ebenfalls zum Enduropark gefahren, um den Jungs beim Spielen im Dreck zuzuschauen. Der Parcours ist einer der besten den ich gesehen habe. Lange Sand- und Grobschotterpassagen inklusive. Thomas machte noch paar Drohnenaufnahmen und gegen 12:00 ging’s dann nach Niedereschach zum TTE. Noch war fast freie Platzwahl. Wird aber nicht so bleiben. Das Event selbst öffnet erst morgen offiziell die Toren.
    Hier endet auch unsere Spanienrundreise. Kühl begann die Tour im Saarland, in Andalusien dann fast 40 Grad um dann wieder Richtung Deutschland auf unter 20 Grad abzukühlen. Kein Zweifel, wir sind wieder zuhause 😎.
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    Trip end
    June 4, 2026