• go chase the sun
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i’m going on an adventure

Un’avventura di 303 giorni di go chase the sun. Leggi altro
  • 21.02// TAG NUMERO DOS ON EL FARMO

    21 febbraio 2016, Nuova Zelanda ☀️ 20 °C

    Ich machs kurz und in stichpunkten, weil ich zu fertig zum denken bin:
    - neuen peepz (noch mehr franzosen) gezeigt wie man die Tiere füttert
    - wieder Holz durch die Gegend geschleppt, diesmal ging aber alles 3x so schnell (jetzt sind wir zu 6. Und nicht mehr nur Sabrina und ich)
    - die hintere Terrasse gereinigt, da wurde es mit dem auftauen der tiefkühltruhen richtig disgusting. Da war nämlich geschlachtetes zeug drin und das Blut ist in Bächen rausgelaufen baahhhh
    - small talk mit den Franzosen (*French accent*“es ist zu heiß” “what does awesome mean… is it like… wonderful??”)
    - dann ging es wieder los mit dem verarzten, dafür sind wir zu einer anderen Weide gefahren. Da gabs dann auch wieder ein paar Schafe (die wir mit so vielen Leuten ruckizucki fertig hatten. Besonders die Jungs waren ne riesen Hilfe und haben die Schafe einfach umgetackelt)
    - nach den Schafen waren die alpacas dran. Auf die hab ich mich eigebtlich voll gefreut, aber ne. Die Dinger sind zwar süß aber echt furchteinflösend. Die spucken nicht nur sondern kicken auch, also so richtiges kicken zu allen seiten :D ich hab mich eher in eine Ecke zurückgezogen bis die viecher auf den Boden gewrestlet wurden und mich dann am Nägel schneiden versucht (Betonung liegt auf versucht, die haben keine nägel die haben schon Hufen und es ist fast unmöglich die vernünftig zu schneiden)
    - zurück zur farm. Da begrüßten wir eine neue deutsche wooferin die zum Glück schon lunch vorbereitet hat
    - nach dem lunch gings an die kühe, die wurden erst in eine Art Paddock getrieben und dann einzeln in kleine boxen geschubst. Dort wurden erst die beiden kleinen schnuggis ohne Probleme versorgt. Die beiden großen sorgten für mehr Trubel. Zu 8. Mussten wir die Kuh in Position halten und dafür sorgen dass sie stillhält (einer packt die hörner, einer den kopf, jeweils ein bein, den po und noch am bauch) während sie Medizin gespritzt bekommt. puuuh! Besonders wenn die Dinger noch anfangen zu scheißen wirds richtig spannend
    - nachdem die schon schlimm genug waren kamen die Schweine oh oh ohh, hier gibts ja minischweine und riesenschweine auf denen man theoretisch reiten könnte. Heute waren die riesen dran, David hat die erst reingejagdt und dann mussten die gespritzt werden und haben besonderes essen mit Medizin gekriegt. Am Ende hat das auch super geklappt und wir haben system entwickelt und alles ging ruckizucki (zwischendurch ist das eine Schwein aus der box gesprungen, eine Nadel stecken geblieben, weil die haut so dick ist und ich wurde bei dem Versuch dem größtem Medizin zu geben in den Finger gebissen)
    - nachdem wir die fertig hatten gings wieder ans füttern, bei dem sich rausgestellt hat, dass der andere deutsche woofer uns alles falsch gezeigt hat (ich hab den Enten die letzten 2x füttern das Schweinefutter gegeben… Und den babies viel zu wenig toast und zu viel zu trinken) jetzt sind wir aber pro’s - BBQ!! Bester salat ! Bester humus !! Beste Kartoffeln !! Bester Käse !!! Bestes essen seit langem!! Boah, hab ich viel gegessen, aber boah war das legga

    Ich finds richtig krass dass ich in den letzten 2 tagen soviel über Tiere und das leben auf einer farm gelernt habe. Dinge über die ich so nie nachgedacht habe (Recycling in so einem riesen Ausmaß, weil es keine müllabfuhr gibt, wann Hühner das erste mal Eier legen und das die ersten Eier ganz ganz klein sind, wie man spritzt, welches Tier gegen welche Krankheiten vorgesorgt sein muss, ein bisschen französisch (merci beaucoup Alex) und so viel mehr). Es ist zwar alles immer noch super dreckig hier, und auch die hintere Terrasse hat eher so gewirkt als wurde sie das letzte mal vor 10 Jahren gefegt, aber alles ist so herzlich und alle so lieb, dass ich mich so langsam doch ganz wohl hier fühle (länger als ne Woche pack ich wahrscheinlich trotzdem nicht)
    Mein ganzer Körper tut weh, ich kann mich kaum noch bewegen und gehe jetzt mit vollem Bauch pennen.
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  • 22.02/ EIN WEITERER ECHT HARTER TAG

    22 febbraio 2016, Nuova Zelanda ☁️ 18 °C

    Soo popo, heute war dann das erste mal das Julia nicht da war und die woofer die ganze farm für sich hatten. Puh, wir haben jede Menge tagesaufgaben von ihr gekriegt und sollten die bis abends erfüllen. Problem; niemand hatte irgendeinen plan, weil alle neu auf der farm waren. Sabrina und ich, als alte Hasen (2 Tage Woo) mussten dann bei jeder Entscheidung mit einem"youre the boss" entscheiden was los ist und wir als nächsten tun sollen. Gut dass wir genauso wenig plan hatten und die ersten 3 Stunden alle nur wild durch die Gegend gerannt sind.

    Nachdem wir uns aber sortiert hatten, gings richtig los. Poo-day stand heute auf dem plan. Das heißt die ganze kacke aufsammeln, von großen pigs, kleinen pigs, sheep, chicken, ducks, ganze kacke :D richtig super Aufgabe.
    Irgendwann hat man so einen Punkt erreicht wo man die kaka nicht mehr als kaka ansieht und sich damit abgibt voller kaka zu sein und no problema damit hat sie aufzusammeln. Wir alle haben diesen Punkt relativ schnell erreicht und dann auch die Schweine super schnell fertig gehabt. Die scheiße (literally) mit der schafskacke ist dass die voll im gras hängt und dann erst rausgepuhlt werden muss, damit man sie auf die Schublade packen kann. Mein absoluter fave heute!

    Um 5 haben wir heute pünktlich Schluss gemacht, und dann gechillt. Nach dem dinner (mama, Julia kann zwar auch gut kochen aber ich vermisse dein Chili ╭(°A°`)╮ ) sind wir dann Geburtstag reinfeiern gefahren. Marine, die Französin hat heute Geburtstag. Also alle woofer ins auto (naja nicht alle, aber wir 3 deutschen Mädels, marine und 3 Franzosen) und ab nach Christchurch. Da haben wir in einem pub Rugby geguckt, was getrunken und pool gespielt. Super liebe Truppe mit der man richtig viel Spaß haben kann, obwohl wir uns sprachlich nicht immer so verstehen wie wir das wollen :DD gemeinsame Arbeit schweißt halt zusammen und wenn man zusammen durch die scheiße muss, versteht man sich auch ohne worte
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  • 23.02; POO DAY CONTINUES

    23 febbraio 2016, Nuova Zelanda ⛅ 18 °C

    wieder ein harter Tag auf unserer kleinen farm. eigentlich mussten wir heute wieder nur scheiße aufsammeln, nix spannendes also.
    ABER ein paar dramathings/Highlights gabs doch:
    - ich durfte das auto über die farm cruisen yihaaa (alex: “oh no no you are driving too fast be careful”)
    - smalltalk beim poopa picken, eigentlich haben wir 2/3 smalltalk und 1/3 work gemacht
    - der Kuchen den wir für marine gebacken haben nom nom
    - die beiden neuen die gestern angekommen sind, sind so ne Sache für sich. Es ist so witzig, keiner mag die so richtig und die kommen auch mit niemandem so richtig klar irgendwie? Jedenfalls haben sie sich heute mostly vorm kackesammeln gedrückt (sie haben Julia heute auch so lange belatschert dass sie es morgen auch nicht machen müssen). später haben sie nach dem gestrigen bettdrama gestern (zu viele woofer, zu wenig betten) heute erneut drama gestartet und alle könnens kaum abwarten bis die weg sind
    - Crêpes !!!!!!!!!
    - fotosession mit den kune kune piglets, boah, ich liebe die so, ich will eins mit nach Hause nehmen
    - es sind 4 neue woofer gekommen, noch eine deutsche (super süß), 2 Freunde von marine und ceriele (?) und ein Argentinier (das ist so krass der war wirklich schon überall auf der Welt)
    - Julia hat uns alle dazu eingeladen nächste woche mit zu ihrem Ferienhaus zu kommen, da müssen wir dann zwar arbeiten, aber da gibts so viele Sachen die man machen kann, wie kajak, waterfall tracks usw. Sie hat uns 3 deutschen gurls sogar angeboten da unsere Überstunden einzulösen, d.h. wir könnten da sozusagen Urlaub machen, richtig coolimuli
    - endlich mal wieder vollgestopft bis oben hin ins weiche bettlein fallen. Gute naaacht
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  • ALLE GUTEN DINGE SIND 3

    4 marzo 2016, Nuova Zelanda ☀️ 21 °C

    Erst hab ich es mit bens laptop versucht (und einen sehr ausführlichen Bericht mit der französischen Tastatur geschrieben), dann mit meinem Handy (klick nie auf Posten ohne vorher zu saven, der Eintrag ist einfach ins nix verschwunden und schwirrt jetzt irgendwo im WLAN Universum rum) und nu Sitz ich in karamea mit wundervollen wlan und versuche es ein drittes mal. Ich hab wahrscheinlich schon die hälfte wieder vergessen, aber ich geb mein bestes die letzten Tage ausführlich zusammen zufassen. In stichpunkten selbstverständlich, weil ich ne faule Nudel bin. Also Trommelwirbel bitte, hier meine Highlights:

    - dany, daniello, Justin Bieber, le mac, el puto, my boss, winnie the pooh. Ein Mann wie ein bär, Ende 30, kräftig und super witzig drauf. Egal was er sagt ob er es witzig meint oder nicht, man guckt ihn nur an und bricht in Tränen aus vor lachen
    - die Franzosen. Ey ich find die so feierlich, und ich lerne hier auch noch richtig französisch (petit pan chocolate). Die marine#2 kann zwar kaum englisch, aber wir verstehen uns trotzdem so gut und schmeißen uns die ganze Zeit nur weg
    - wenn wir schonmal bei Leuten sind muss ich wohl einen besonders hervorheben: der Alex. Nächtelange Gespräche, Schlafmangel, wieso arbeiten wenn man quatschen kann, el puto auslachen, Gitarre, Crêpes
    - und the germans
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  • TEIL 1

    5 marzo 2016, Nuova Zelanda ☀️ 25 °C

    Ich hab grade den Eintrag von dem laptop vom Franzosen abfotografiert den ich vor ein paar tagen geschrieben hab, ich Übertrage den jetzt einfach mal so, auch wenn er sich ein bisschen mit dem vorherigem überschneidet;

    long time no writing i guess
    Das lag vor allem daran dass ich kein WLAN hatte und meine Abende eher social verbringen musste (ach komm wer braucht schon schlaf - Alex und ich wahrscheinlich)
    Jetzt grade schreibe ich von bens laptop und komme so gar nicht mit der französischen Tastatur klar. Falls es also keine Satzzeichen gibt, Sätze keinen Sinn ergeben und Buchstaben vertauscht sind, ist das nicht meine schuld sondern die der Franzosen. Aufgrund des kack wlans kann ich leider gar nicht checken wann ich das letzte mal geupdatet habe, aber hier folgt eine kleine Auflistung meiner Highlights:
    ☆.。.:*・°☆.。.:*・°☆
    - el puto, daniello, dani, Quelle purer Freude und glücklichkeit. Ich habe noch nie einen Menschen getroffen der von seiner ganzen Erscheinung her so wotzig ist ( 35 Jahre, Argentinier, sieht aus wie ein Braunbär und haut Sprüche raus wie kein anderer)
    - der roadtrip mit dani, benni-boy, cody und Alex, der dank meines navigationstalents, leeren tanks, meinen fahrkünsten (ja ich bin gefahren sogar mit fettem Anhänger hinten dran) und einer badeeinlage von ben und dani fast in die Hose gegangen wäre, dann aber doch mit schönem zusammen sitzen am Strand seinen Höhepunkt gefunden hat. (Manchmal ist es echt komisch dass man mit so vielen fremden unterwegs ist, die von überall auf der Welt kommen und man trotzdem, oder grade deswegen, voll glücklich ist)
    - das essen hier ist beschte
    - Alex verdient sich seinen eigenen unterpunkt (ich vermisse meinen homie jetzt schon). Beste Gespräche, und die lustigsten Sachen seit langem, auch wenn ich kaum gepennt hab (ich hab die Nacht aufm Sofa gepennt und ein weiteres Erdbeben verpennt)
    - dieses Wochenende!!! Samstag waren wir in Hanmer Springs, da war ich ja mit Carl und Kevin schonmal. In die hot pools bin ich also nicht nochmal sondern war mit Sabrina und Lisa wandern - war janz nett aber nicht der Burner. Abends wollten wir dann ein bisschen die City unsicher machen (guter Grund mich zu schminken und auszusehen wie ein Mensch) und sind in eine Art Club mit live Musik gegangen. So an sich auch voll cool, Lara, dani, Alex und ich waren auch voll Party begeistert drauf und ready to get wasted. Der Rest hatte aber um 2 kein Bock mehr und wir sind home gefahren ( dank Hudy eine sehr sehr abenteuerliche fahrt. Und oh gosh ich wurde am abend öfters für meine trinkschnelligkeit gelobt, und habe einen neuen um die 50 Jahre alten Freund gefunden
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  • TEIL 2

    5 marzo 2016, Nuova Zelanda ☀️ 25 °C

    Sonntag mittag gings dann Richtung Arthurs pass und oh god der Tag hat sich definitiv einen eigenen Unterpunkt verdient
    - DIESE LANDSCHAFT ALTER SCHWEDE GOOGLET DAS MAL ICH BIN SO WEGGEFLASHT
    - der cavewalk. Das muss man sich so vorstellen da steht man vor einer Höhle und da kommt ein Fluss raus (Mrs obvious) und man wartet dann durch den Fluss durch die Höhle. Kleine Menschen wie ich mussten dann an manchen stellen auch schwimmen. Das Wasser ist zwar im ersten Moment unglaublich kalt und friert dich weg, aber es ist so unglaublich und unreal ich kann es immer noch nicht so ganz glauben
    - danach haben wir einen waterfall track gemacht und waren auf dem castle Hill, alter finne, mein Hirn kann das gar nicht verarbeiten. Es sah alles aus wie in einem Film und man steht mitten drin und mein Hirn kommt null damit klar
    Heute musste ich mir frei nehmen, weil ich nicht nur super müde sondern auch leicht am kränkeln bin und heute morgen im sterben lag. Ach ja, ach ja, das leben auf der farm ist schon richtig nice und ich genieße jede einzelne minute
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  • kame-hame-HA

    6 marzo 2016, Nuova Zelanda ⛅ 18 °C

    Seit Donnerstag bin ich jetzt in karamea, im holiday home. Super schön hier und auch voll luxury mit Dusche und Badewanne und einer vollkommen funktionsfähigen Küche :D bisher mussten wir jeden Tag voll arbeiten (außer Donnerstag da saßen wir nur im auto. Sabrina hat ein possum umgelegt und ich habs verpennt), und abends haben wir dann immer was schönes gemacht (“lets go to the beach beach”). Vorgestern waren wir nur am Strand und gestern sind wir ein bisschen weiter rausgefahren an einen fluss, mit Strand und meer daneben. Super super schön. Nur war das Wasser zu kalt und hat dazu beigetragen dass ich immernoch mit Erkältung kämpfe. Und so viele fucking sandflies boah, die stechen mich zu Tode, ehrlich. Ich hab mich die ganze Nacht nur gekratzt und heule.

    Bei der schafsjagd vor 2 tagen bin ich in den Fluss gefallen, musste meine Flipflops zurück lassen. Gestern bin ich in eine fette Glasscheibe gelatscht. Heute hab ich die schlimmste Aufgabe gekriegt; Schimmelkühlschrank sauber machen, der war voll mit Maden. Meine glückssträhne ist hier also auf hochturen #ichhassemein leben

    Morgen müssen wir noch arbeiten und dann haben wir bisschen frei und können was schönes erleben. Da freu ich mich richtig drauf, man hat die Gruppe hier so ins Herz geschlossen und wir haben nur noch bis Donnerstag zusammen zeit was zu erleben und als Gruppe zu machen. Ich weiß immer noch nicht was ich nach der farm mache weil länger als eine Woche halte ich es wirklich nicht mehr aus (grade wenn die anderen dann alle weg sind), weil mir Julias Unordnung und unorganisiertheit sowas von auf den Keks geht. Ich muss mir also langsam gute alternativen überlegen
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  • 8.03; ON HOLIDAY

    7 marzo 2016, Nuova Zelanda ⛅ 31 °C

    Nachdem wir gestern unseren letzten Arbeitstag hatten wuhuuu, haben wir jetzt bis Montag frei :-) d.h. ausschlafen und abenteuer pur. Heute waren wa hiken und sind erst in 2 caves (da gab es nz Riesenspinnen die unter Naturschutz stehen… Ich hatte da jetzt so lotr oder skyrim-mäßige riesendinger erwartet, von der größe eines Pferdes, aber die waren ganz schnuggelig und nichmal so groß wie meine Hand), und danach zu einer/einem?? Arch gelaufen. Boah, das ding sah aus wie in pandora. Richtig krass riesig und super schöööööon, voll weggeflasht. Hudy und ich haben festgestellt, dass es hier voll oft so Orte und Dinge zusehen gibt die das Hirn nicht rafft? Weil es so groß, so schön, so unglaublich ist und die Augen es irgendwie nicht wahrnehmen können und man es einfach nicht realisieren kann. So war diese arch und der ganze Dschungel drumherum einfach nur woah. Es sah alles aus wie aus einem Film ! Ich weiß dass sage ich immer nach jedem Ort den ich hier sehe, aber ich finde es einfach so krass dass es hier wirklich so aussieht??
    Danach sind wir zu noch einer arch gewandert, die war aber nach der ersten richtig fetten eher weniger beeindruckend (laut Google wurde dort aber Herr der Ringe gefilmt, wir konnten nur irgendwie nicht festellen wo/wer/wie/was). Morgen ist dann unser letzter voller Tag in karamea, wir müssen also fett aufräumen und unsere Vorräte essen, trinken, inhalieren, reinstopfen, dat wird ein tach ich freu mich druf
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  • 14.03; ON HOLIDAY

    14 marzo 2016, Nuova Zelanda ⛅ 31 °C

    So. Ich melde mich wieder von der farm in christchurch. Unsere geplanten holidays wurden dann doch nicht so ganz in die Realität umgesetzt, weil Julia uns angeboten hat für sie noch weiter in karamea (für 15$ die Stunde) zu arbeiten. Geldgeil wie wir sind haben wir das natürlich gemacht, auch wenn wir uns dabei jeden Tag 2-3 Stunden mehr aufgeschrieben haben als wir tatsächlich gearbeitet haben und ab 5 einfach alles stehen und liegen gelassen haben und uns jeden Tag nen dicken Feierabend gegönnt haben (mal mit Lagerfeuer und marshmallows, mal mit fettem dinner und Muschel (7/10 would not recommend) und jedes mal mit ner Menge Spaß). Einen Tag holiday hatten wir aber vorher trotzdem noch wo wir zum scotts Beach gewandert sind, woah was für Wellen da waren richtig übel.

    Gestern haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht. als wir wieder auf der farm waren gabs für alle nen wiederholten Kulturschock (nein es ist nicht sauberer geworden, nein es riecht immer noch nicht besser und nein die tote Ratte hat auch keiner weggeräumt) der sich aber heute schon wieder gelegt hat. Grund dafür sind vor allem die babykittens (*´▽`)ノノ

    Heute ist mein letzter Tag auf der farm und ich kann es voll nicht glauben. Am Anfang wollte ich sofort wieder hier weg und nach 3 Wochen, vielleicht sogar den 3 besten Wochen meines lebens, will ich hier gar nicht mehr weg. Ich hab so viel dazugelernt, erlebt und wunderbare Menschen kennengelernt.
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  • 20.03; ICH BIN IMMERNOCH AUF DER FARM

    20 marzo 2016, Nuova Zelanda ☀️ 27 °C

    Nach dem letzten sentimentalen Eintrag ist dann doch noch so einiges passiert.
    Um eins vorher klarzustellen: ich bin viel zu spontan. Also wirklich viiieeel zu spontan.

    Ich hab mir ein auto gekauft. Kein kleines schnuggeliges sondern ne fette gurke. Ein 8-Sitzer, die sitze kann man umklappen und taaada! Ein richtig fettes Bett kommt zum Vorschein. Ceryl hat alles getestet, geguckt (und mir heute sogar die Schiebetür repariert, die man vorher nicht öffnen konnte) und meinte heute dass er sogar ein bisschen neidisch ist, weil ich so einen dicken schnapper gemacht hab. Mein Schmuckstück hat nämlich “nur” (es ist trotzdem sehr viel Geld was ich jetzt nicht mehr zur Verfügung habe) 1900$ gekostet. ICH LIEBE SIE SO DOLLE !!!
    Heute war dann die erste richtige testfahrt, wir sind nach akaroa gefahren und da ging es up and down and up and down, aber es hat alles perfekt geklappt.
    In akaroa selbst war eher weniger los, wir haben Sabrina getroffen und ihr goodbye gesagt (Hudy frudy ist auch schon auf der Nordinsel, ich bleibe als einzige deutsche zurück) und chips gegessen. Dann haben wir uns dazu entschieden zum Lewis waterfall zu fahren….. Ben als eher schlechter co-driver hat mich aber auf eine sehr merkwürdige roadgeführt. Es ging wieder up and down and up and down, ich musste in 1.gang, dann wieder in 2. Gang, dann wieder in 1. Gang schalten, die Straße wurde enger und enger, keine Menschenseele in Sicht, dann kam auch noch gravel dazu und es ging immer höher. Schilder wie “ not suitable for campervans” hielten uns kaum davon ab immer weiter zu fahren (ceryl ist dann irgendwann gefahren weil gravel road richtig steil bergab eher weniger vergnügend ist) aber my fofoune (so heißt mein baby) hat tolle Arbeit geleistet. Vorbei an Kühen und Schafen sind wir irgendwann in einer verlassenen Bad gelandet. Von oben dachten wir Delfine im Wasser zusehen, leider mussten wir dann aber feststellen das es nur Steine sind… Aber doch, da bewegte sich sicher was im Wasser. Wir also, ich fehlerhafter weise wieder nur in Flipflops (ich habe neue als Abschiedsgeschenk gekriegt, weil meine anderen ja im Sumpf stecken geblieben sind), den steilen, grasigen Abhang hinab und tatsächlich! 4 Robben die sich spielend im Wasser tummeln, so geil und super nah an uns dran! Die bay war so so schön, vor uns der offene Ozean (man konnte wirklich nicht erkennen wo der Ozean aufhört und der Himmel beginnt, ich habe noch nie etwas so riesengroßes wahrgenommen wie den Ozean ehrlich, der hatte gefühlt zu allen seiten kein Ende), Steine an der Küste, die Robben und unten ein Strand. Nach dem Robben angucken mussten wir aber erstmal den steilen Hügel wieder hoch, für mich, ja ich bin selbst schuld habe zu wenig getrunken und keine Mütze aufgehabt, keine gute Idee. Mir wurde so schwindelig ich konnte nicht mehr gucken, alles war super bright und weiß und mir war unglaublich schwindelig. Ganz schlimm, aber nachdem ceryl mein Helfer in der not mir Wasser gebracht hat ging es wieder :D
    Danach sind wir runter zum Strand und haben Pinguine gesehen, so cool alles.
    Morgen muss ich meine Versicherung noch machen und Dienstag geht es dann los. Also wirklich. Ich mache mich geneinsam mit den Franzosen auf den weg Richtung dunedin. Genauere Details folgen morgen, jetzt wird erstmal gepennert.
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  • 24.03; WAT'N ROADTRIP BISHER

    24 marzo 2016, Nuova Zelanda ☀️ 27 °C

    Am Dienstag gings dann los. Also so richtig los. Also so richtig on the road mäßig, endlich von der farm los. Bisschen verspätet starteten wir am späten Nachmittag Richtung timaru. Dort parkten wir auf einem free campground nähe der caroline bay, die wir nach Sonnenuntergang besuchten um Pinguine zu sehen. Das blieb aber leider erfolglos, also probierten wir es am nächsten Tag nochmal… Wieder erfolglos. Also keine Pinguine in timaru, dem eigentlichen Grund warum wir hier überhaupt stop gemacht haben. Da hab ich auch die erste Nacht in meinem auto verbracht und boah, wie im Himmel. Ich hab viel Platz, es ist schön dunkel und ich hab meine ruhe, das Gegenteil von Hostelbetten also. Auch das kochen ist weniger schlimm als ich mir vorgestellt hab, zwar ist es bisschen anstrengend so ohne vernünftigen Tisch und nur einer richtigen Herdplatte über meinem Gaskocher aber sonst klappt es super. Muss mich nur wieder drangewöhnen dass es nicht so viel essen gibt wie auf der farm :(
    Nach timaru ging es zum lake tekapo, der war erstmal ein bisschen enttäuschend, das Wetter war nicht gut, die Kirche kleiner und unspektakulärer als gedacht und das Wasser hatte nicht die typische türkisblaue Farbe. Aber im Laufe des Tages kam die Sonne immer weiter raus und wir entschieden uns auf den mt John zu wandern. Von da oben bot uns eine atemberaubende Sicht, zur einen Seite der See mit den größten bergen und unglaublichen weiten, zur anderen Seite sah es fast so aus wie auf dem Mars. Richtig, richtig krass. Vom Mt John aus hat man nachts auch einen der besten Sternenhimmel der Welt, kostet aber a. Geld und b. Sind (ja heute ist es auch noch unglaublich wolkig, wir Pechvögel) Überall Wolken. Ich hätte mir so gerne die Sterne hier angeschaut… Nach dem lake tekapo sind wir ein Stück weiter zum lake pukaki, weil es hier mehrere free campgrounds gibt und ich muss sagen ich find den sogar schöner als den lake tekapo. Mein auto steht auch heute wieder direkt am See und die Aussicht ist einfach nur wunderschön. Das Wasser ist soooooo blau, aber auch soooo kalt. Heute morgen wurde es nämlich mal wieder Zeit für eine waschsession, nachdem man so lange nicht geduscht hat. Also dachte ich mir gehe ich in den See, boah. 13°c hatte der gute und draußen war es eher veregnet und kalt. Mein Hirn ist eingefroren als ich mit dem Kopf unter Wasser bin. Aber ich muss sagen danach hab ich mich gefühlt wie in der Werbung für diese blauen Bonbons, richtig erfrischt und wach. Aber duchgefroren von oben bis unten. Dann sind wir heute noch ein paar kleine hikes gelaufen und haben das später schöne Wetter und die Aussicht genossen.
    Leider schaffen wir es nicht mehr zum mt Cook weil die anderen Montag in Cromwell sein müssen, aber next time… Oder so…

    Eben saßen wir noch schön am Lagerfeuer. Und ich muss immer mehr an den Film into the wild denken, weil ich mich wie so ein richtiger wildnismensch fühle. Fehlt nur noch dass ich mir mein essen jage (momentan mache ich mir noch baked beans und esse ausm Topf, abwaschen wird auch vollkommen überbewertet).
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  • 26.03; UND ES WIRD IMMER BESSER

    26 marzo 2016, Nuova Zelanda ☀️ 16 °C

    weg vom lake tekapo haben wir uns auf den weg nach oamaru gemacht. Auf dem weg hatten wir 2 stops: die maori Art site und die elephant rocks.. Beide waren mehr oder weniger enttäuschend (ich muss hier oft Enttäuschungen einstecken, weil meine Erwartungen für jeden Ort unglaublich hoch sind, manchmal werden sie noch übertroffen, manchmal untertroffen). Oamaru hat sie eher übertroffen. Die Stadt erinnert voll an die 60'er Jahre und vieles ist von der steampunk-kultur beeinflusst. Echt cool, auch wenn alle Geschäfte geschlossen waren (good friday “fuck Jesus”) hat sich ein kleiner Spaziergang durch die Stadt auf jeden fall gelohnt. Außerdem haben wir uns auf einen campground geschlichen und nach und nach die duschen benutzt (marine und ben wurden erwischt). Eigentlich war, ähnlich wie in timaru, auch in oamaru unser Hauptziel die Pinguine zu sehen, aber wie das Schicksal es so wollte sind wir nicht bis abends (die Pinguine kommen gegen 8 am Strand an) in der City geblieben, sondern weiter gefahren… Und zwar zum shag point. Und oho da ging die post ab. Hunderte (nicht übertrieben, echt nicht) von seerobben?Löwen?beides? machten sich dort zum schlafen bereit. Manche im gras, halb auf der gravel road, auf den Felsen, auf den Algen und am Strand. Die viecher lagen dann mal eben keine 5m entfernt und kümmerten sich nicht die Möhre darum was wir da machen. Einer, von uns liebevoll Mikey pubio getauft, kam uns besonders nah, und hat dann ordentlich für die Kamera gepost. Den hätt ich am liebten unter den arm gesteckt und mitgenommen. Geschlafen haben wir auf einem echt schönen free campground am Strand, nahe den moeraki boulders. Es ist soooo schön aufzuwachen und direkt das Meer vor der Nase zu haben.
    Heute morgen gings dann zu den moeraki boulders. Das sind perfekt rund geformte Steine am Strand. Schön anzusehen, aber mehr auch nicht. :D nächster stop: dunedin. Da hab ich mich ja am meisten drauf gefreut, weil viele sagen dass es wie ein kleines Schottland ist. Und japp, kann ich bestätigen. Bisher die schönste Stadt in Neuseeland und wir haben bisher nicht mal soviel gesehen, weil es morgen ans sightseeing ging.
    Heute sind wir nämlich ein bisschen gewandert. Erst zum Tunnel Beach, woaaaaah, war das krass. Richtig steil erstmal, also hoch und runter waren kein vergnügen, aber angekommen, war es einfach nur boah. Ich kanns nicht beschreiben, googlet es, guckt es euch an, fahrt nach Neuseeland. Wie Hudy es so schön sagen würde “boom!”
    Danach die sandfly bay und die hat noch einen oben drauf gesetzt. Noch ein bisschen steiler und kein vernünftiger weg sondern richtig richtig viel Sand. Sandsurfen nach unten, sandbesteigung nach oben, aber unten boot sich ein Wunderschöner unberührter Strand. Und ……… ein Pinguin auf dem weg zu seinem nest!!!!! Ahhh!!!!!! Und: ein fetter sealion !!!! Schlafend !!!! Mitten auf dem Strand!!!
    Und !!!! Alles!!!! So!!!! Schön!!!
    Ich komm da nicht drüber weg. Ehrlich nicht. Niemals. Ich kann glücklich sterben. Boaaah. Das war so krass, also ne. Das ist einfach so wildlife pur direkt vor der Nase, Tiere die du sonst nur im Zoo siehst, Orte die aussehen wie direkt aus filmen so direkt vor der eigenen Nasen, einfach nur unreal.

    Die schöne road zur sandflybay und zurück (entlang am Meer, hoch die hügel, wieder runter, schafsweide rechts, dicker Berg links) und dann ab zum free campground. Taha, falsch gedacht, der war voll bis oben hin und wir müssen heute Nacht für 10$ campen :-( aber wenigstens gibts klo’s nach tagelangem im Wald pipi machen. Morgen gehen wir wie gesagt sightseeing, ins Museum und zur steilsten Straße der Welt.und Montag fahren wir dann nach: CROMWELL. Übelstes Kaff, aber wir haben für 2 Wochen einen job gefunden !! Und auf dem weg fahren wir noch seb und Alex in alexandria besuchen. Ich freeeu mich drauf
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