• go chase the sun
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i’m going on an adventure

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  • Start på rejsen
    16. september 2015

    wanderlust

    16. september 2015, Tyskland ⋅ 🌧 13 °C

    Seit ich den Flug gebucht habe steigt meine vorfreunde immer weiter an. Am liebsten würde ich mir einfach Rucksack aufsetzen und los! Ich gucke mir schon seit tagen Fotos an und lese verschiedenste Artikel und blogeinträge, egal woran ich denke meine Gedanken werden immer wieder in eine Richtung gelenkt: Südost.. Oder ist das Südwest? Na ist ja auch egal, ich meine jedenfalls Neuseeland. Heimat von Frodo, Calum Hood (naja zumindest ein bisschen), Lorde und für wohl gute 4 Monate auch meine Heimat.

    Meine mama hat mich gestern gefragt welchen Zweck die reise für mich erfüllt. Nach längerem überlegen bin ich zu einem einfach Entschluss gekommen: gar keinen. Zumindest keinen materiellen, denn an sich habe ich nix davon. Kein Verdienst (schonmal die Preise für ein work&travel angeschaut? Da habe ich eher RIESIGE Verluste), gar nix.

    Was ich mir von der Reise erhoffe ist Lebensfreude? Der Zweck ist der, dass ich durch dieses Abenteuer jede Menge erlebe, Freunde und Glück erhalte. Und ist das nicht genau das was wir uns vom leben erhoffen? Das Leben ist doch da um es in vollen Zügen zu genießen, denn was am Ende bleibt ist nicht die Frage danach wieviele und welche Fehler man gemacht, sondern ob man glücklich ist. Das leben muss in vollen Zügen genossen werden … #deepshit Und vielleicht muss man dafür auch manchmal einfach was dummes zu tun. Dummes, wie sich in ein Flugzeug zu setzen, um die halbe Welt fliegen, nur um sich dort von toastbrot (ja, ich male mir ehrlich gesagt schon die schlimmsten Dinge aus) und frischer Luft zu ernähren.

    Ich hoffe ich werde an Erfahrungen wachsen, es schaffen über meinen Schatten zu springen und auf eigenen Beinen zu stehen. Ich hoffe ich verhungere nicht, oder werde nicht von irgendwelchen Riesenspinnen verschlungen. Auch hoffe ich viele neue Dinge zu sehen, und anderen Kulturen näher komme. Ich hoffe dass ich viele neue, wunderbare Leute kennenlerne und vor allem viel über mich selbst lerne.
    Und am allermeisten hoffe ich grade, dass ich jetzt endlich schlafen kann, weil ich in 4 Stunden schon wieder aufstehen muss yay ☆.。.:*・°☆.。.:*・°☆
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  • say yes to adventure

    29. september 2015, Tyskland ⋅ ⛅ 13 °C

    “PEOPLE ASK ME, ‘WHAT IS THE USE OF CLIMBING MOUNT EVEREST?’ AND MY ANSWER MUST AT ONCE BE, IT IS OF NO USE. THERE IS NOT THE SLIGHTEST PROSPECT OF ANY GAIN WHATSOEVER. OH, WE MAY LEARN A LITTLE ABOUT THE BEHAVIOUR OF THE HUMAN BODY AT HIGH ALTITUDES, AND POSSIBLY MEDICAL MEN MAY TURN OUR OBSERVATION TO SOME ACCOUNT FOR THE PURPOSES OF AVIATION. BUT OTHERWISE NOTHING WILL COME OF IT. WE SHALL NOT BRING BACK A SINGLE BIT OF GOLD OR SILVER, NOT A GEM, NOR ANY COAL OR IRON… IF YOU CANNOT UNDERSTAND THAT THERE IS SOMETHING IN MAN WHICH RESPONDS TO THE CHALLENGE OF THIS MOUNTAIN AND GOES OUT TO MEET IT, THAT THE STRUGGLE IS THE STRUGGLE OF LIFE ITSELF UPWARD AND FOREVER UPWARD, THEN YOU WON’T SEE WHY WE GO. WHAT WE GET FROM THIS ADVENTURE IS JUST SHEER JOY. AND JOY IS, AFTER ALL, THE END OF LIFE. WE DO NOT LIVE TO EAT AND MAKE MONEY. WE EAT AND MAKE MONEY TO BE ABLE TO LIVE. THAT IS WHAT LIFE MEANS AND WHAT LIFE IS FOR.”
    — George Mallory, Climbing Everest: The Complete Writings of George Mallory
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  • 97 DAYS TO GO ; 12.10.15

    12. oktober 2015, Tyskland ⋅ ☀️ 5 °C

    Wow, die Tage in meinem Countdown fallen und fallen. Ich könnte schwören, dass es gestern noch um die 130 Tage waren und jetzt sind es ‘nur’ noch 97. Dabei gibt es doch noch so viele Dinge die ich noch erledigen muss!
    Und dazu gehören nicht nur formelle und total-unbedingt-#muchimportant-dinge, wie Visum, internationaler Führerschein, der Kauf von Wanderschuhen blabla, sondern auch Dinge die eigentlich unwichtig scheinen, mir aber die letzten Tage immer so durch den Kopf gehen. Ich muss zum Beispiel irgendwas mit meinen Haaren machen, weil so sind sie alles andere als pflegeleicht (außer der Vogelscheuchen-look kommt in mode), aber abschneiden will ich sie doch auch nicht…………. Vorhin hab ich auch gelesen, dass ich höchstens eine jeanshose mitnehmen soll. EINE! eine einzige jeanshose für ganze 6 Monate??? Ich muss mir dringend neue, praktische Klamotten zulegen und überlege mir die Brüste wegmachen zu lassen, damit ich keine t-shirts mitschleppen muss und es socially acceptable ist wenn ich allen meine nippel zeige und oberkörpernackig durch die Welt renne. Außerdem kann ich nicht mehr in nur Unterwäsche schlafen, unter der Dusche singen, rumlaufen wie der letzte Harzer und meinen Nintendo und meine Xbox muss ich auch hier lassen.
    Das sind alles Sachen, über die ich vorher nicht nachgedacht habe und die mich vor neue Probleme stellen. mir fallen da grade noch eine Milliarde anderer Dinge ein (saure Gurken, wo Kriege ich meine sauren Gurken her??) und ich hoffe dass ich in neuseeland über meine eigenen grenzen hinauswachse. Ernsthaft. Ich muss lernen, dass ich nicht ewig durch die Weltgeschichte pennern kann und dass ich nicht für immer so aussehen kann wie Ritter lanzelot wenn ich ungeschminkt und ohne ‘gestylte’ (ja, ich nenne es styling) Haare einen auf cool mache.

    Um aber mal ein ganz neues Thema anzufangen: ich habe heute einen Reiseführer gelesen und indem stand dass ich Wale und Delfine sehen werde. Sagen wir es mal so, wenn es wirklich dazu kommen wird, werde ich höchstwahrscheinlich als anderer Mensch nach Deutschland zurück kommen. Mein Lächeln wird nie wieder aus meinem Gesicht verschwinden und all meine Probleme werden mit ihnen davon schwimmen, hinaus aufs weite Meer. Ungelogen, ICH WILL DIESE VIECHER SEHEN, RIECHEN, ANFASSEN ~~SPÜREN~~ und wenn ich das schaffe ist mein Lebenstraum erfüllt und damit zurück ins Studio.
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  • KRASSE ERKENNTNIS; 39 TAGE TO GO

    9. december 2015, Tyskland ⋅ ⛅ 7 °C

    ahahahahhahaha i’m fucked
    Nur noch 39 Tage, ich bin zu nix bereit, hab nada geplant und fühle mich zu 100% not ready. eher im Gegenteil, mit jedem Tag der verfliegt denke ich mir so wieso, wieso zur Hölle mache ich das. andererseits weiß ich ja dass ich die Antwort auf diese Frage kenne, ABER TROTZDEM. momentan ist es eher wieder Angst und weniger die Vorfreude die mein leben beherrscht ((((ich habe bei toys definitiv zu viel Zeit zum nachdenken und Gedanken machen))))Læs mere

  • 6 DAYS TO GO; Die Zeit fliegt

    10. januar 2016, Tyskland ⋅ 🌧 5 °C

    ernsthaft. ich fühle mich bisher in keinster weise bereit, geschweige denn irgendwie vorbereitet, für neuseeland. mit packen hab ich noch nicht angefangen, ich muss noch einkaufen und mein geplantes fettpolster hab ich mir auch nicht angefressen (damit ich nicht vom fleisch falle, wenn ich mich da wirklich nur von toast ernähren muss)… ich nehme mir hiermit feierlich vor, dass ich ab morgen richtig gas gebe und alles fertig kriege. was ja sowieso nicht passieren wird, aber immerhin schonmal ein schritt in die richtige richtung ist, ne?

    ich glaube dass ich mit der vorbereitung noch nicht angefangen habe liegt daran, dass ich es einfach noch nicht so richtig realisiert hab?? klein-ronny ganz alleine am anderen ende der welt. ohne mama. ohne papa. alleeeinneee. unglaublich ist das doch. aber da muss ich jetzt durch, hab ich mir immerhin so ausgesucht. und hart gearbeitet hab ich dafür auch. aber ein komisches gefühl ist es trotzdem. gestern zum beispiel hatte ich meinen letzten tag bei toys und alle nur so “viel spaß in neuseeland” und ich stand da nur so :-) es ist einfach komisch … am samstag werde ich wohl “ With one auspicious and one dropping eye" ((follow for more relatable shakespeare quotes)) und vor allem jeder menge aufregung ins flugzeug steigen und einfach hoffen, dass mein kiwi abenteuer nicht reichlich in die hose geht
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  • 4 DAYS TO GO; 12.01.16

    12. januar 2016, Tyskland ⋅ ⛅ 4 °C

    okay, ich pack das nicht. und damit meine ich nicht nur das bepacken meines Rucksacks, sondern dass ich es nicht schaffe 6 fucking Monate ohne meine fam auszuhalten. Ich vermisse die jetzt schon übelst, und sie saßen bis vor 10 Minuten noch neben mir aufm Sofa… ich weiß wirklich nicht ob ich die 6 Monate durchhalte, und möchte am liebsten jetzt schon alles abbrechen.Læs mere

  • ÜBERMORGEN.

    14. januar 2016, Tyskland ⋅ ⛅ 2 °C

    es gibt so Momente in deinem leben, wo du dich null bereit fühlst, aber weißt dass du jetzt trotzdem einfach mal mitten durch die scheiße durchlaufen musst um sie zu überstehen (ja, ich rede vom Abitur)… So fühle ich mich grade??!?!

    Ich komme grade aus dem sausa und ne. Ich weiß nicht, aber … Ne. Ich bin so unglaublich glücklich wenn ich mit meinen friends unterwegs bin, und ich kann mir nicht vorstellen es ein halbes Jahr ohne sie auszuhalten? Es ist einfach unfassbar. Ich weiß ein halbes Jahr vergeht ja bekanntlich wie im Flug und so weiter und sofort ABER wenn man im nachhinein auf ein halbes Jahr zurück blickt kann sich schon sehr viel verändern. Ich habe einfach Angst Dinge zu verpassen, nicht miterleben zu können, Dinge zu vermissen, Freunde zu verlieren … Es macht mir alles einfach Angst.

    Ich sollte jetzt schlafen. Gut'z'nächtle
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  • 16.01; ÜBER DEN WOLKEN AI AI AII

    16. januar 2016, Kina ⋅ ⛅ 22 °C

    Unser erster Flug ist jetzt schon fast geschafft. Nachdem ich mich vorhin (jaha, sehr tränenreich) von meiner Familie verabschiedet habe, waren isi und ich auf uns alleine gelassen. Den weg zum gate zu finden war uns eigebtlich schon erstmal Abenteuer genug, und jetzt sitzen wir seit fast 10 Stunden schon in diesem rieeeeesigem Flugzeug. Ehrlich, das ist so groß, da wäre genug Platz um die flüchtlingskrise zu lösen. Leckeres essen gibts hier auch und über die Filmauswahl kann ich mich auch nicht beschweren (auch wenn ich irgendwie nicht die ruhe habe einen Film zuende zu schauen… the martian, paper towns, the walking dead und sogar den attack on titan lam hab ich angefangen zu gucken aber mäh.) bisher hab ich aber auch noch kein Auge zugekriegt, alles zu laut, zu hell, zu aufregend.

    Das komischte feeling ist einfach auf diese Karte zu gucken (da wo man sieht wo das Flugzeug grad ist) und keinen einzigen Ort zu kennen. Jetzt weiß ich ziemlich sicher dass ich am anderen Ende der Welt bin.

    gleich gibts erstmal legga Frühstück und dann gehts Hongkong unsicher machen :)
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  • SONNTAG // 17.1

    17. januar 2016, Hong Kong ⋅ ⛅ 17 °C

    Flug numero dos ist jetzt auch gleich geschafft, ich bin nicht nur körperlich, sondern auch seelisch einfach nur durch. Der Aufenthalt in Hongkong war zwar echt richtig gut (dazu später mehr), hat mir aber auch echt den Rest gegeben. Zum Glück konnten wir bisher ganz gut pennern im Flugzeug, obwohl es 10x ranziger und kleiner ist als das letzte ((mein Bildschirm ist kaputt……..)) nur jetzt Kriege ich nach einer weiteren nasenblut-session kein Auge mehr zu. Mir gehts einfach richtig kacke, ich zitter am ganzen Körper, übelste Bauchschmerzen (chinesisches essen kommt mir scheinbar nicht gut #niewiederinstantnoodles) und schwindelig ist mir auch noch. Ist einfach alles bisschen zu viel grade, deswegen kommt hier der Hongkong Bericht (in stichpunkten, weil ich nicht mehr dazu fähig bin ganze Sätze zu formulieren):

    - angekommen am Flughafen waren wir erstmal vollkommen überfordert. Alles auf chinesisch, niemand kann englisch das wir verstehen und alle waren so leise
    - endlich draußen labert uns ein hongkongnese an, fragt wo wir her kommen “ohhhh Göttingen, real good university yes yes” und ob ich Chinesin wäre (wieso wussten wir alle dass das mindestens einmal passieren wird)
    - wechselhaftes Wetter, in einem Moment schüttet es wie aus kübeln, im nächsten strahlender Sonnenschein
    -#datawkwardmomentwhen du nicht weißt ob es einfach nebelig ist, weil regen und so oder Smog
    - grün. Die Stadt ist super grün, überall wachsen Palmen und zwischendurch kam so ein bisschen tropenfeeling auf
    - die Freundin von isis bekannten hat uns ganz viel erzählt, u.a. das Chinesen und hongkongnesen sich über alles hassen (was man auch daran gemerkt hat dass der Taxifahrer immer Kanton (?) geredet hat, sie aber nur mandarin konnte und obwohl er sich hätte normal mit ihr auf mandarin unterhalten hätte können er weiter kanton (????) geredet hat), die Mietpreise unglaublich hoch sind und wir ein eigentlich echt leckeres typisch chinesisches Frühstück genießen durften (yuki hat einfach für 4 Personen 6 Portionen oder so bestellt und wir hatten viel zu viel ey)
    - Hochhäuser bis in den Himmel… Aber auch sehr sehr kaputt, ranzig und oft konnte man nur beim vorbeifahren schon erkennen dass da jede Menge Leute auf sehr engem Raum leben und dafür sehr viel bezahlen müssen (Gucci laden direkt neben bruchbude)
    - ich hab meine Hand in den händeabdruck von Jackie chan gehalten
    - unglaubliche skyline beim garden of stars und das Meer war auch echt richtig schön
    - wir standen im stau obwohl ‘dass in Hongkong eigentlich nie vorkommt’
    - wir waren im dichtbesiedelsten Bezirk der Welt und es war genauso wie ich mir China vorgestellt hab –> bunt, dieser asiatische Geruch in der Luft, Menschen, so viel zeugs gabs da zu kaufen, noch mehr Menschen
    -stylische Menschen
    - in den pharmacy läden gab es vor allem sea food…. Vertroknete alte Seegurken, zerstampfte Seepferdchen, usw. Sah alles aus wie diese hundedinger die es bei fressnampf gibt
    - Elektrogeräte waren billig und die hatten schon Sachen die es bei uns nicht gibt
    - yuki’s süßer hundecomic und wie sie sich übelst drauf gefeiert hat
    - yuki. Sie hat sich einfach nen eigenen Unterpunkt verdient
    - Martin und die Taxifahrer
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  • HELLO FROM THE OTHER SIDE

    19. januar 2016, New Zealand ⋅ ⛅ 23 °C

    gestern sind wir also in Auckland gelandet. Nachdem wir uns trennen mussten weil ja unterschiedliche orgas und somit unterschiedlichen transfer haben, war ich das erste mal verzweifelt an diesem Tag.

    Meine busfirma gabs einfach nicht mehr, die stand nirgends und keiner wusste so genau was das ist :D dann, schlau wie ich bin, musste ich zu der info gehen und die hat mir dann erklärt wo das ist, erklärt hat mir dann auch der Busfahrer wo ich aussteigen muss (third Station…. THIRD) aber ich kann bekanntlicher weise kein mathe und bin an der falschen Station ausgestiegen.
    Das war das zweite mal dass ich vollkommen verzweifelt war.

    Ohne Internet, ohne karte, ohne jeglichen plan musste ich dann also das hostel finden… Aber jaha so doof war ich dann doch nicht, ich hatte mir mit isi mal hostel und Umgebung bei Google maps angeguckt und Zack! Wusste ich wo ich war und wo ich hin muss (Mc Donalds und burger king galten als Wegweiser). Endlich am hostel angekommen, war unser plan nur noch einchecken, duschen und ab ins bett. Das hostel hatte aber nen anderen plan und wir konnten erst um 14:00 einchecken (es war grade mal halb 10). Nun waren wir, stinkend, ungeduscht, übelst müde und hungrig, einfach nur durch mit der welt, dass vierte mal richtig verzweifelt.

    In Auckland nen Supermarkt zu finden ist ähnlich wie ne Gabel im Heuhaufen zu finden. Es gibt zwar viele kleine asia läden oder so, aber nur 2 richtige Supermarktes. Nach 3 Stunden suchen hatten wir das Glück einen davon zu finden. Nur einkaufen konnten wir noch nix, wir wussten ja nicht wie die Küche aussieht, usw. Den Rest der Zeit haben wir mit shoppen (ohne kaufen, nur gucken) verbracht und konnten dann endlich einchecken. Als wir ins Zimmer kamen brach das fünfte mal Verzweiflung auf.

    Die Zimmer sind soo heiß und stickig und man kann die Fenster nicht öffnen, die duschen richtig doof, die Handtücher dreckig und so weiter. Aber an den fehlenden Luxus müssen wa uns wohl oder übel gewöhnen. Die Mitbewohner sind aber super lieb und die Küche auch riesig. Wir sind dann einkaufen gegangen und dann ab in die Küche: Kartoffeln mit salatsoße und Brötchen mit Philadelphia. Nach den instant noodles und dem eckligem Flugzeug essen hätte alles geshmeckt wie ein 5-sterne-Menü.

    Mein starterpaket-ding hab ich gestern auch schon gekriegt und da sind wifi und Frühstück mit drinne :))) wir sind dann auch ruckzuck nach dem essen pennen gegangen (uns haben immerhin 2, bzw. Mir 3 Nächte schlaf gefehlt) und haben bis heute morgen im Koma gelegen…. Naja zumindest so halb….. Ich hab heute im Halbschlaf einfach den Rucksack meiner zimmernachberin aufgemacht und wollte da irgendwas starten, sie meinte dann “ey das ist meiner” und ich wohl nur so “oh… Okay, ist ja auch egal” und bin wieder pennen gegangen. Ich kann mich an nix erinnern :DD
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  • HELLO FROM THE OTHER SIDE PT. 2

    19. januar 2016, New Zealand ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute morgen sind wir nach dem legga frühstück dann zu isi’s orga und haben da ne runde mit Mark gequatscht. Der hat uns erklärt was wir alles cooles hier machen können (bar tour on thursday für 10$) und unbedingt sehen müssen, usw. super lieber kerl mit dem wir dann auch die sim-karte geholt haben (überall Internet yas). Danach sind wir kurz zurück ins Hostel und haben uns dick eingecremt, dann gings los richtig mt. Eden. Der hinweg war nichmal richtig abenteuerlich und wir haben uns auch nicht verlaufen. Irgendwann ging es dann barfuß weiter, weil der Boden so richtig schön grasig war. Oben angekommen konnte man im 360° view die ganze City sehen und wir haben uns erstmal snacks (Brötchen mit Philadelphia und nektarinen) gegönnt und uns mit iPod (love yourself-justin Bieber) ins hohe gras gelegt…. Schlechte Idee. bei der unglaublichen Hitze stand die Luft im gras. wir konnten kaum atmen und sind dann zurück zum Hostel. Zumindest war dass der plan, nachdem ich mich fast auf die fresse gelegt hätte auf dem weg nach unten, wir 2x im Kreis gelaufen sind, uns ein Eis gegönnt hatten, sind wir da dann ja auch angekommen.

    Dann gings in die 2. Kochsession runde, diesmal: gebranntene kartoffelreste von gestern mit ei (ei? Eier. 6 Stück.). Richtig legga 4/5 Sternen. Jetzt sollten wa pennen gehen ist schon halb 11, morgen hab ich mein starterpaket um 11 und dann wollen wir auf den sky Tower :)

    EDIT: ICH HAB DIE WITZIGSTE UND DÜNMSTE AKTION DES TAGES VERGESSEB OH MEI GITT also, wir hatten die zimmer karte vergessen und ohne die kommt man auch nicht mit dem Fahrstuhl auf die richtige Etage. Jedenfalls dachte ich so mhm nehmen wir einfach ~~das Treppenhaus ~~ wir laufen hoch bis zur 7. Etage, Tür geht nicht auf. Laufen runter, Tür geht auch nicht auf. Tür geht überall von innen nicht auf. Auch nicht ganz unten, im elektriker Bereich #wirwarenda. Langsam macht sich nach ner zeit Panik bei uns breit. Was ist wenn wir nie hieraus kommen? Unser klopfen und schreien nicht gehört wird? Wie lange reicht das essen noch (2 Eier und Joghurt)? Wie lange könenn wir hier noch atmen, die luft ist jetzt schon so stickig? Unten gabs auch eine feuertür, hätten wir die aber aufgemacht wäre auch der Feueralarm im ganzen hostel los gegangen. Das war also nur die Notlösung, zur aller aller höchsten not. Wir sind dann nochmal alle türen durch und irgendwo hatten ein paar schlaue Köpfe klopapier zwischen die Tür geklemmt. Unsere Retter. Wir sind dann raus und haben uns einfach nen ersatzschlüssel geholt, weil warum einfach wenns auch kompliziert und ohne Abenteuer geht. EDIT: isi wollte grade chinesische Tabletten gegen Bauchweh nehmen und hat sich einfach diese Kügelchen eingeschmissen die immer in so Handtaschen sind zum frisch halten usw :DDDDDD zum Glück hat sies noch gemerkt ey
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  • 20/01

    20. januar 2016, New Zealand ⋅ ⛅ 23 °C

    kaum zu glauben dass wir erst seit ein paar tagen hier sind, es fühlt sich einfach schon ewig an weil wir so viel erlebt und gemacht haben.
    Heute war ich erst beim job search-thingy, war ganz nett, wir haben die ird beantragt und es wurde viel erzählt so über Jobs und reisen. Morgen werden wir wohl einen bankaccount eröffnen!
    Danach sind wir zu Fuß zum national Museum gelaufen, und haben dabei ein paar echt schöne parks durchquert. Die Natur hier ist echt merkwürdig, mal denkst du, du bist in Europa (eichen, Ahorn,usw) und dann stehen da auf einmal Kakteen und Palmen rum. Dank Mark konnten wir uns dann doch noch ein bisschen kostenlos bilden im museum. Am besten fand ich die Pacific lifestyle und maori sachen.
    Danach sind wir noch durch den Wald gelaufen und haben uns später auch verlaufen (musste ja passieren) :D dann einkaufen und ab an den herd! Heute gabs pancakes mit feta und Gurke, eigentlich auch super lecker, aber die Milch hier ist echt komisch und die Dinger waren noch halb roh. Wir mussten auch ziemlich schlingen, weil es ging danach noch zum skytower.
    Der Ausblick von da oben ist unglaublich. Man kann echt weit gucken und Auckland macht seinem Namen als ☆.。.:*city of lights・°☆ wirklich alle ehre. Daoben haben wir uns in unserer allgemeinen Dummheit auch noch ein paar mal blamiert (“are you under 16?” –> wart ihr schon auf der 61. Etage?). Das essen war heute auch sehr amüsant, ich hatte unter anderem pancake im Auge, Milch war überall auf dem Boden verteilt und wir wussten nicht wohin mit dem letzten pancake (er ist jetzt in unserer Brötchen Tüte gelandet und macht da alles ranzig).
    Plan für morgen:
    -frühstücken
    - jobsearch
    - Bank account
    - unsere suche nach einer cappy fortsetzen
    - marks Sehenswürdigkeiten abchecken
    - bartourヾ(・ω・*)ノ
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  • 21 & 22. JANUAR: ERLEBNIS PUR.

    21. januar 2016, New Zealand ⋅ ☀️ 24 °C

    21. Januar kommt im schnelldurchlauf:
    - morgens wollten wir unbedingt zur bank damit ich endlich mein account machen kann und somit meine ird beantragen und mich für jobs bewerben kann, von allen leuten wurde mir westpack empfohlen also wollte ich da auch hin… Nur wollten die mich nicht. Nachdem wir bei gefühlt 20 (es waren 3) Banken nachgefragt und jedes mal abgewimmelt wurden haben wir den plan erstmal in den Sand gesetzt
    - und sind zu dominos. Eine Zimmergenossin von uns: bestimmt 500 kilo schwer, 40 Jahre alt, labertasche, hat uns empfohlen die 5 Dollar Menüs da auszuprobieren (’ i went to dominos and had a 5 Dollar menue and after that i went to burger king and tried the new burger plus a coca cola slushie’ ). War wirklich die beste Idee seit langem. Bestes date, die pizza, isi und ich, im wunderschönen Albert Park unter einer fetten Palme ach! Kann das leben schön sein
    - auf dem Zimmer konnten wir dem gequatsche unserer neuen zimmertante nicht entkommen (‘it’s so hot here’ 'the showers are way too small’ 'in my village …..’)
    - abends wollten wir ja zum bar hopping (4 bars 4 Drinks) und nachdem wir dort nach einigen Schwierigkeiten (die nehmen keine deutschen Pässe als Dokument an… Den internationalen Führerschein auch nicht) endlich angekommen waren wars auch super witzig.
    ~~~UNTERSCHIEDE NZ AND GERMAN BARS
    ° wieso bars wenn es nur eine kleine bar gibt der Rest aber Tanzfläche ist? Sowas nennt man Club. Weil man tanzt (und trinkt ja)
    ° kleiner? also wir waren immerhin in auckland, ner riesen City und die Clubs waren mini
    ° super warm und überall Ventilatoren
    ° Backpacker sind alle so alt und wir fühlen uns wie junge chickens
    ° der Alkohol ist stärker (oder auch nicht: in der letzten bar haben wir vodka lemon bestellt und Leitungswasser mit vodka gekriegt?)
    ° alle waren super schnell drunk
    ° und gegen 12 war schon fast tote Hose, da gehts ja bei uns erst richtig los
    ° Idioten, ja die gibts überall, auch wenn ich gestern das Gefühl hatte dass die alle witziger drauf waren und halt mehr so freundliches flirten (außer der brasilianer, der mich solange festhalten wollte bis ich ihn küsse ?? als ob ey)
    ° bessere Musik
    ° peinlich war es trotzdem öfters (besonders als wir Mark gratuliert haben und er mich umarmen wollte, ich es nicht gepeilt hab und er mich in einer halb Umarmung auf die Stirn geküsst hat, peinlichster moment ever)

    Dann sind wa ab in die heia, weil heute ging es ja nach waiheke. Und boah, BOAH. diese Insel war wie ein kleines Paradies, obwohl klein ist nicht die richtige Bezeichnung. Wir haben uns verlaufen und sind 4 Stunden durch die Gegend geeirt ohne ein Zeichen von Zivilisation. nur jede Menge Zeichen von Natur, so war nicht nur überall geknatter, gezwitscher, gedüddel von irgendwelchen Vögeln zu hören, sondern wir haben auch einen riesenschmetterling gesehen und 2 sehr merkwürdig aussehende seevögel (der eine sah aus wie ein Pinguin (*^▽^*)). Und die bays, Schluchten und das Meer erst, boah, so wunderschön alles. Auch wenn wir unheimlich viel gemeckert haben, uns gefühlt haben wie ein Mönch auf dem weg nach Mekka (–> völlig fehl am Platz und auf einer großen, anstrengenden Reise) war es das Abenteuer mehr als wert. Am Ende haben wir dann noch ne runde am Strand gechillt, sind mit Surfern planschen gegangen und haben uns den dickesten Sonnenbrand in der Geschichte der sonnenbrände geholt. Wieder zuhause angekommen verging der abend super fix: essen gekocht, Wäsche gewaschen, gepackt und jetzt heißt es schlafens Zeit.

    Morgen früh haut isi ab und ich bin forever alone hier. Das wird so schlimm, ich hab richtig schiss :(
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  • 26.01: MÄH.

    23. januar 2016, New Zealand ⋅ ☀️ 23 °C

    Jetzt hat es heute auch noch angefangen zu regnen. Als wäre es nicht schon langweilig genug habe ich jetzt nichmal mehr die Möglichkeit mich in den Park zu legen ಠ╭╮ಠ
    Heute morgen hab ich erstmal bis halb 11 gepennt… Und ich bin um 5 schlafen gegangen… Das sind 18 Stunden schlaf??? Den hatte ich wohl dringend nötig nachdem ich vorgestern abend mit tabea auf den one tree Hill gewandert bin, und wir bis morgens um 5 die Zeit in Auckland rumgeschlagen haben. Ich bin danach in mein neues hostel Zimmer und konnte gaaaar nicht schlafen. Mixed rooms sind nicht nur viel zu eng und laut (12 Leute machen selbst nachts viel Krach), sondern stinken auch nach männerschweiß щ(゜ロ゜щ) ich bin dann gestern also einfach wach geblieben und gleich zur Bank gedackelt. ICH HAB ES GESCHAFFT!! NACH EINER WOCHE !! ENDLICH!!! EINEN!!! BANKACCOUNT !!! hallelujah.
    Dann hab ich meine ird zusammen mit 2 deutschen fertig gemacht und jetzt kommt der knüller: der eine guckt auf meinen Reisepass und meint nur so: ich wusste doch das ich dich kenne! Ich meinte gestern die ganze zeit schon dass ich weiß wer du bist oh mein Gott!
    Wie sich herausgestellt hat kommt er auch aus Göttingen, er weiß nur nicht woher oder warum er mich kennt :DD Hauptsache da trifft man einfach nen Göttinger auf der anderen Seite der Welt !!
    Den rest des Tages hab ich nur geschlafen. Mein Ziel für diese Woche ist es nur noch 10$ für essen auszugeben, weil ich ja Samstag schon (teuer genug) nach Wellington fahre. Mal sehen ob ich mich zusammen reißen kann.

    Edit: hier sind ein paar Bilder vom Sonnenuntergang vom one tree Hill. Es war unglaublich wunderschön da und überall waren Schafe und kühe. Ich kann es nicht abwarten aus der Großstadt rauszukommen und mehr vom Land hier zusehen.
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  • wellington & ab gehts zu den boys

    26. januar 2016, New Zealand ⋅ ⛅ 22 °C

    (Dieser Text ist im Nachhinein entstanden. Die Seite sah super leer aus und ich finde der Tag ist es wert erwähnt zu werden)
    Ich würde diesen Tag als den schlimmsten in ganz Neuseeland beschreiben. Mir ging's ja die Tage davor schon eher scheiße, aber das hat's rausgerissen.
    Endlich dachte ich geht es auf Reisen und ich entschied mich dazu zu Carl und Kevin zu fahren in mit ihnen den queen Charlotte Track zu bestreiten. Am sich eine, im Nachhinein gesehen, hat nicht mal so schlechte Idee. Busticket, Hostel nacht in wellington und Fährenticket waren gebucht, alles geplant. Ich musste immerhin von Auckland bis nach picton kommen, dass ist ein ganz schöner Ritt.

    Leider ist dann doch irgendwie viel zu viel schief gegangen.
    - falsches Datum, der Busfahrer wollte mich nicht mitnehmen
    - für 100 (!!!!!!! !!!!!!!)$ hat er es dann doch getan (die Fahrt hat eigentlich 20 gekostet)
    - in Wellington angekommen, nach einer super langen Busfahrt, kein Plan wo mein Hostel ist
    -kein handyakku , kein iPod Akku vollkommen verloren
    - super viele besoffene verkleidete Studenten, unter anderem einer der aussah wie Chris pratt in jurassic World, der sieht wie verloren ich bin, bucht mir ein TAXI (nette geste, ohne Geld aber irgendwie blöd) zum Hostel
    - im Hostel angekommen, iPod weg, Hostel ranzig, alles scheiße, alleine gegessen und den schrecklichen Tag hinter mich gebracht

    Am nächsten morgen nahm ich dann die Fähre nach picton wo ich auf die Jungs, lennarth und Dany traf und wir uns auf den Track vorbereiteten.
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  • 07.02.; QUEEN CHARLOTTE TRACK

    7. februar 2016, New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Gestern sind wir von dem qct zurückgekehrt und getreu unseres abendrituals habe ich mir überlegt diesen Eintrag in Highlight/anti-highlight zu unterteilen:
    (Ja man fängt mit anti-highlights an damit man mit positivität enden kann)

    - der “weed unfall” … Und der dazugehörige assi
    - lennards nächtlicher ausraster (“verpiss dich!!! Ich bring dich um” –> ein Vogel hat genervt und die ganze campsite wurde wachgeschrien)
    - Berge. So viele Berge
    - meine füße, besonders mein linker sind im Eimer
    - zu wenig essen, bzw. doof gekauft/gekocht/gemacht
    - die rochen

    + die Aussicht war immer einfach nur schön
    + Sternenhimmel
    + DIE GLÜHWÜRMCHEN AHHHHHHH als würde man mitten im Himmel stehen und überall um dich herum sind sterne
    + DAS PLANKTON GESTERN ABEND #neverforget das war das schönste was ich jeh gesehen hab

    TO BE CONTINUED WIR GEHEN JETZT ESSEN UND DANN INS KINO

    EDIT: ich habe traurigerweise nie genug motivation aufgetan um diesen eintrag zu continuen #slothlife
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  • 08.02; …TO BE CONTINUED

    8. februar 2016, New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Okay ich continue jetzt. nach dem Abendbrot, und dem Kino und einem kurzen Telefonat mit Sara ist jetzt auch schon super spät, ABER MORGEN KANN ICH JA AUSCHLAFEN !! WOOOO

    Also der track. Der track war wirklich schön, wir sind immer so gegen 7 morgens aufgewacht, haben ein sehr nahrhaftes Frühstück zu uns genommen (toast for the win), unsere Zelte zusammen gepackt, usw. Damit unsere Rucksäcke pünktlich um 9 am steg standen. Da wurden die dann abgeholt und uns hinterher gefahren, so dass wir sie nicht tragen mussten (der tagesrucksack voller Müsliriegel hat meistens auch schon an Gewicht gereicht). Ja und dann gings los mit laufen, Berg auf, dann wieder Berg ab, dann wieder hoch und wieder runter. Zwischendurch gabs dann immer kleine essenspausen, wo wir von kleinen Vögeln (waka?? Oder so??) besucht wurden. Komische kleine dinger. Am campground angekommen wurden die Zelte aufgestellt, isomatte rein und dann ab ins Wasser! Abends haben wir dann essen gekocht (es gab Reis und Reis … Und auch nochmal Reis) und neben unseren Highlight runden auch kleine Ausflüge hinten dran gehängt (EINMAL GABS SOGAR BIER, 2x Glühwürmchen und Sterne gucken).

    Die campgrounds waren meistens echt schön, es gab sogar immer fließend Wasser und vernünftige klos #godbless. Und mit Nico und avah haben wir so ein bisschen was von der neuseeländischen Lebensweise mitten im nirgendwo kennenlernen dürfen (homeschool, viele Hühner, usw). Also alles in einem kann ich sagen dass der track ein richtig schönes Abenteuer war :)

    Auch wenn ich froh bin jetzt grade in einem vernünftigem bettchen zu liegen. Ich bin jetzt im Moment mit Carl und Kevin in Blenheim, bald gehts auf Jobsuche !!! Money money money. Mal schauen was das noch so wird. Ich mache jetzt erstmal meine äuglein zu und träume süß von sauren Gurken. Peace out
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  • MEHR ODER WENIGER ERFOLGREICHE JOBSUCHE

    9. februar 2016, New Zealand ⋅ ☀️ 26 °C

    Sooooo schon wieder ein Tag rum. Nachdem wir gestern einen chillday eingelegt haben (inklusive ausschlafen, superbowl & einen spaziergang zum fluß und spielplatz) ging es heute auf Jobsuche. Ich bin froh dass ich nicht alleine bin und die jungs das talken ein bisschen mehr auf der Pfanne haben als ich, sonst wär ich wirklich aufgeschmissen.
    Wir sind dann von vineyard-ding zu vineyard-ding gefahren und haben gefragt ob es Arbeit für uns gibt… Eigentlich hatten wir auch überall echt Pech. Eigentlich. Denn bei einem ding trafen wir eine Gruppe von Männern die grade lunchbreak machten und als wir fragten ob es work gibt, konnten wir auch gleich schon loslegen. Auf einmal ging alles ruckizucki und wir standen mit Handschuhen und heckenschere zwischen den ganzen weinpflanzen. Die Aufgabe war dann das Unkraut rauszureißen und in die Mitte zu werfen. Klingt ja erstmal ganz einfach, ne? Ist aber echt richtig anstrengend.

    Dinge die ich heute gelernt habe;
    - sei auf alles vorbereitet, d.h. trage immer die richtigen schuhe, bring ne Mütze mit und genug zu trinken
    - wenn es Handschuhe gibt, dann benutz sie auch… Distel-alarm
    - mach dich nicht immer so dreckig kind
    - hör auf dir immer im Gesicht rumzupaddeln, kommt besonders mit dreckigen Händen eher blöd
    - nächstes mal wenn du Wein trinkst (auch wenn es nur der billige von Rewe ist) denk an die ganze Arbeit die da hinter steckt
    - duschen kann so unglaublich gut tun (besonders wenn man 200 kilo dreck an sich kleben hat)

    Am Ende der 3 Stunden Arbeit hat jeder von uns einen 50er zugesteckt gekriegt. Der Tag hat sich also doch irgendwie gelohnt, auch wenn wir immernoch arbeitslos sind. Mal sehen was der morgige Tag so für uns bringt !

    Edit: ich hatte heute übrigens voll die Erkenntnis: so wie ich im Moment hier rum Laufe, so würde ich zuhause nichmal Müll rausbringen. ehrlich. Ich trage eigentlich kaum noch makeup, pack meine Haare immer in nen ranzdutt und renne rum wie der letzte Penner (besonders heute mit dem ganzen Dreck im Gesicht bah!). Morgen muss ich mich mal wieder bisschen treaten, sonst fang ich noch an zu schimmeln
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  • 10.02.; CHILLDAY ?!

    10. februar 2016, New Zealand ⋅ ⛅ 20 °C

    Weil Kevin seinen Wecker nicht gestellt hat, haben wir heute morgen volle Möhre verpennt. Eigentlich wollten wir früh raus um auf Jobsuche zugehen, aber so ging es erst nach dem auschecken, pünktlich um 10 uhr wieder los.

    Wie gestern auch sind wir von vineyard, zu farm, zu vineyard gefahren um nach Jobs zu fragen.
    Wie gestern auch hagelte es nur absagen.

    Weil es in Blenheim sonst nix gibt, starteten wir unseren roadtrip. Ziel: Christchurch. Zwischenstopp: hanmersprings
    On the road gabs ne Menge zu sehen, wir snackten an einem echt schönen strand und haben an einem Aussichtspunkt süße kleine robbies gesehen, die sich auf den Felsen in der Sonne rekelten und entspannten. Richtig süß !!
    Ich bin dann irgendwann vollkommen weggepennt (kurz unterbrochen von einem: “wehe sie sabbert auf meine Jacke”) und habe bis wir in Hanmersprings angekommen sind geschlafen. Ich muss sagen dass nicht nur die schöne Landschaft, sondern auch der gute Musikgeschmack, und das ganze zeug was im auto neben mir lag, dazu beigetragen hat, dass ich richtig gut schlafen konnte. Ich bin ja sonst nicht der Mensch der überall einschläft uhum

    In hanmersprings sind wir in einem richtig coolen hostel untergekommen (würde dieses eine Mädel im Zimmer nur nicht so dolle schnarchen wäre alles perfekt). Und weil der gestrige Tag so anstrengend war sind wir in die ~pools~ hier gegangen. Ist ähnlich aufgebaut gewesen wie ein Freibad, nur dass das Wasser durch die heißen Quellen hier erhitzt wurde. So gab es Becken mit vielen Mineralien drinne, und auch eins mit Schwefel (smelly), das war glaube ich sogar um die 40°c heiß. Für 20$ (das ist immerhin zweimal essen, oder 4 dominos Pizzen oder fast eine hostelübernachtung) haben wir uns da heute mal richtigen Luxus gegönnt.

    Danach haben wir gekocht und dann nach der erfolgreichen suche nach wifi, gabs Besuch: ANN-KRIS UND LU SIND VORBEIGEKOMMEN! Richtig komisch so bekannte Gesichter auf der anderen Seite der Welt zu sehen, aber auch super cool. Wir haben ne schöne runde gequatscht und ich falle jetzt durchgefroren ins bettchen. Morgen continued der roadtrip, mal schauen obs auch irgendwelche news in Richtung Jobs gibt.
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  • FREITAG DER 12. DÜMDÜMDÜM

    12. februar 2016, New Zealand ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach dem eher holprigen Wasserfalltrack gestern (5 mal auf die fresse geflogen, aber es war worth it), haben wir Hamner Springs verlassen und sind ab nach Christchurch…. Auch die fahrt dahin hab ich wieder mal vollkommen verpennt. Ich bin definitiv nicht für roadtrips gemacht.

    In Christchurch angekommen haben wir ne Freundin von Kevin abgeholt, die jeanette, ne janz liebe, und sind dann zum campground gecruist. Abends sind wir dann noch in die City gefahren, weil da gibts was ganz cooles: EINEN DANCE-O-MAT!!! Vor ein paar Jahren wurde die ganze Stadt ja durch ein Erdbeben zerstört und jetzt gibts halt überall art und Graffiti und baustellen und halt diese wunderbare Erfindung. 2$ rein - iPod ran- Musik startet- Scheinwerfer an und man kann losdancen (minimal awkward aber cool). Wieder am campground haben wir noch Blei gegossen (Kaulquappe ? Oder doch sperma?? who knows) und sind dann ab in die heia.

    Heute morgen sind wir dann wieder in die City um unsere Jobsuche zu continuen, diesmal waren wir vielleicht sogar ein bisschen erfolgreich. Nach stundenlangem rumwarten in der i-site haben die uns ne Liste mit jobagenturen gegeben, welche uns wiederum Termine zum vorbeischauen gegeben haben. Das ist zwar kein job, aber immerhin ein schritt in die richtige Richtung. Montag gehts dann hoffentlich weiter in genau diese Richtung.

    Morgen steht erstmal ein farmers market, Besuch in die Bibliothek und ein romantisches valentinstagsfeuerwerk am abend an #gönnenwirunsmal
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  • 16.02; ÄRGERLICH SOWAS…

    16. februar 2016, New Zealand ⋅ ☀️ 27 °C

    … Da hatte ich meinen blogeintrag schon ready, da bricht die app einfach ab! Also auf ein neues:

    Hallo ihr lieben, ich bin grade auf dem weg zum Beach (die boys haben scheinbar Arbeit gefunden und ich muss mich heute mal selbst beschäftigen … D.h. bisher: fett ausschlafen, in ruhe frühstücken und jetzt zum Strand). Meine suche nach Arbeit läuft nach wie vor eher erfolglos, aber ich habe heute schon 2 Bewerbungen losgeschickt und mir ein helpx membership gekauft. Das ist sowas ähnliches wie woofen, d.h. meine work gegen deren acommodation und food für mich :D mal gucken was sich daraus noch so entwickelt.

    hier eine Zusammenfassung der letzten Tage im schnelldurchlauf:
    vorvorgestern waren wir, wie angekündigt, auf dem farmersmarket. War ganz nett da, man konnte viel probieren (da hat sich besonders Kevin fett bedient) und wir haben am Ende bisschen Obst (Erdbeeren!!), Gemüse und Wachteleier gekauft (dazu später mehr). Und so richtig geile Schokolade, die ist eher so weicher, aber nicht weich, weil sie durch wärme aufgeweicht ist, sondern die ist einfach so. Richtig legga. Abends sind wir dann zum feuerwerk am Pier gefahren. Während es zwischendurch eher bisschen langweilig (insoweit wie Feuerwerke halt langweilig sein können) nahm es mit der letzten Rakete ein dickes und besonders spektakuläres Ende. Vorgestern gab es ein Erdbeben. Ich war grade auf dem weg zurück zum Zelt als der Boden anfing zu wackeln. Es hat erst ein bisschen gedauert bis es in meinem Kopf klick gemacht hat, ich eins und eins zusammen zählen konnte und mir klar wurde dass ich grade ®Opfer eines Erdbebens geworden bin. Stärke: 5,7 Zum Glück ist nix kaputt gegangen, es gab keine verletzten und ich kann jetzt mit stolz behaupten ein Erdbeben miterlebt zu haben. Im Laufe des Tages gab es dann noch ganz viele kleine nachbeben, die aber eher pipifax zu dem großem waren. Trotzdem war es jedes mal wieder ein komisches feeling wenn auf einmal die Erde anfing zu wackeln. Gestern war es sauwarm. Also wirklich richtig richtig warm. Weil wir die jobagenturen abgeklappert haben, hatte ich ne lange Hose an und bin geschmolzen. Zusätzlich hat sich noch herausgestellt dass ich scheinbar allergisch gegen sandflybisse bin (deswegen habe ich auch so dicke angeschwollene Füße gekriegt und konnte mich vor lauter Juckreiz kaum retten), und muss jetzt so Tabletten dagegen nehmen ( i didn’t choose the thug life, the thug life chose me). Die jobagenturen haben leider nur baustellenzeugs gesucht, da bin ich ohne Bart und mukkis ja eher nicht so der Typ für. Eins meiner Highlights gestern war dann aber das ☆.。.:*・°LUNCH ☆.。.:*・°☆ Da haben wir uns burger gegönnt. Ja richtig gehört. Burger. Mit Fleisch. Das esse ich jetzt nämlich wieder?? So teilweise?? Manchmal?? Nachdem ich auf dem qct schon Fisch probiert habe, und mit Carl und Kevin in Blenheim bei burgerking mir nen cheeseburger gekauft habe (und chicken probiert hab), dachte ich es wird mal Zeit für was richtiges. Und hallelujah! War das was feines! Der hat mir richtig gemundet :D So mir fällt grade nix mehr ein. Vielleicht nachher noch ԅ(¯﹃¯ԅ)
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  • 19.02.; OUT OF MY COMFORT ZONE

    19. februar 2016, New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Ich Sitze grade irgendwo ca. 20 Kilometer außerhalb von Christchurch auf einer farm…. “”“Farm”“”
    Tiere gibts hier zwar, so ca. 30 Hühner, Enten, 60 Schafe, paar fette Schweine und eine Ziege (von der größe eines Pferdes 4real die ist so riesig.. Erinnert mich ein bisschen an ein Einhorn), aber irgendwie kommt das farm feeling nicht so auf. Durch das Erdbeben wurde das ganze Haus zerstört, die Wände brechen ein, keine tapette, usw. Aber das schlimmste ist dass alles unglaublich dreckig ist. Also die die mein Zimmer schon mal gesehen haben, wissen ja dass meine Hygienestandards nicht unbedingt die größten sind und ich eher zero fucks auf Sauberkeit gebe, ABER was hier los ist überschreitet alles. So viele fliegen, Maden, es stinkt, es ranzt, tote Insekten überall, ich weiß auch nicht, aber so könnte ich niemals leben. Die Leute sind aber sooo lieb.
    Also hier gibts noch 2 deutsche, der eine geht morgen aber leider, 2 Franzosen und halt die Besitzer (Julia und Mann und Sherlley, die mama). Alle echt richtig nett und super funny drauf.

    Meine Arbeit bestand heute aus nicht so viel. Bin auch erst echt spät hier angekommen, weil ich noch auto gewaschen hab und jede letzte minute mit den Jungs genossen hab (ja ne ist klar :D bisschen schweren Herzens bin ich aber schon gegangen vorhin, niemand mehr da der sich über meine schminkrituale aufregt und rumpingelt). Ich war dann mit den beiden deutschen eben Tiere füttern (bah, besonders das Schweinefressen ist so widerlich bah bah) und dann halt essen kochen mit Sabrina (die sich übrigens ihre augenbrauen schminkt). Jeden Tag ist wer anders dran mit kochen und morgen muss ich ran, ich hab noch keinen plan (wird auf entweder Reis oder Nudeln hinauslaufen…) :D
    Ich werde es hier zumindest nicht länger als 5 Tage aushalten, dass weiß ich jetzt schon und damit übertreibe ich auch nicht. Also wirklich nicht.
    Ich bin so hungrig. Ich hoffe gleich gibts dinner und dann ab in die heia, darauf hoffen dass die Tage hier so schnell wie möglich vergehen.
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  • SAMSTAG 20.02// TAG 1 AUF DER FARM

    20. februar 2016, New Zealand ⋅ ☀️ 26 °C

    Wow. Ich bin so fertisch mit der Welt, es geht nicht klar. Nix geht mehr klar.

    8:45: aufstehen. Mir stellt sich die Frage was ich anziehe… Zum Glück gibts hier einen riesenhaufen an Klamotten die andere woofer vergessen haben an dem man sich bedienen darf. Ich hab jetzt ein neues stylisches shirt. Leider schon vollgeschwitzt und voller scheiße.
    9:00: Frühstück. Müsli? Toast? Alles da, man kann sich voll bedienen (es gibt sogar nutella)
    9:10: Sabrina und ich gehen Tiere füttern. Die Hennen kriegen toast, die Schweine altes essen aus den resturaunts der Umgebung. Richtig legga, dass sind immer so volle Mülleimer mit allem möglichem essen gemischt und man kann entweder mit der bloßen Hand was rausfischen oder mit einer Schaufel den pigs direkt was zu werfen. Für die Hühner und Enten gibts dann noch so powerfood. Besonders das Schweinefüttern gestaltete sich für mich zu einem kleinem Abenteuer. Man muss nämlich um zu 4 anderen Schweinen, die einzeln gehalten werden, durch das Gehege der kleinen minischweine (super süß die Dinger, ich will so eins haben). Nicht alle dieser minischweine sind so mini & besonders der boss wirkt eher wie ein böser pumba. Der hat dann auch gerafft, dass ich in den Eimern für die anderen Schweine lecker essen hatte und ist voll auf mich los gegangen und hat mich über die halbe farm gejagt.
    Mit den minischweinen kann man übrigens was super cooles machen: man kitzzelt die ein bisschen unter den Beinen/armen und dann fallen die einfach um, einfach so plumbs! Und dann bleiben die auch erstmal so liegen, richtig feierlich :D
    9:45: Julia ist auch wach und ready uns aufgaben zu geben. Erstmal mussten wir gaaanz viele holzsäcke (ca. 10kg each) auf einen Anhänger packen, dann an einem anderen Ort wieder abladen. Dann mussten wir alle schon vorhanden holzsäcke neu sortieren und vernünftig stapeln. Super anstrengend und ich hab meine ganzen Beine aufgerissen
    11:00: Terrasse fegen, wischen usw. Klingt erstmal nicht so schlimm, wurde aber scheinbar seit Jahren nicht mehr gemacht. Was ich da an Dreck und toten viecher vorgeholt habe glaubt ihr nicht. Sabrina und ich waren mit dem Ergebnis unserer putzaktion echt nicht zufrieden, weil es immer noch super ecklig war aber Julia war voll euphorisch und begeistert wie toll die Terrasse auf einmal aussieht… Danach ging es noch ein bisschen weiter bis es um
    13:00: lunchtime gab. Super geile sandwiches nomnomnom
    13:30: weiter Holz durch die Gegend schleppen. Brühende Hitze
    15:00: der Mann von Julia kommt, und es geht richtig ab. Erstmal mussten wir alle schafen hüten und in eine Ecke treiben. Die mussten dann getrennt in 10er Gruppen in neue Gehege und wurden dann von uns ‘behandelt’. Das heißt ein schaf wurde gefangen, wir mussten es an den Beinen packen und umschmeißen, Nägel schneiden, säubern, auf Fußpilz prüfen, auf Durchfall prüfen und dann dementsprechend behandeln. War meistens dann doch eher ecklig (Julia wurde einmal im hohem Bogen angeschissen), aber nach 30 Schafen hatte man routine drinne und es ging. ~sheep wrestling and manikure~
    Wenn die Schafe fertig waren bekamen sie noch ein-3 dots aufgesprayt, damit wir morgen überprüfen können ob sich ihre Krankheit schon zurück entwickelt hat oder nicht.

    Für alle Schafen haben wir auch bis um 9 durch geackert. Ich war noch nie so voller scheiße, also die war wirklich überall. Und so gestunken hab ich auch noch nie. Bah. Ich war so glücklich endlich unter der Dusche zu stehen und mich im nachhinein von den neuen Franzosen bekochen zu lassen (Crêpes !!!!).

    Jetzt bin ich auch einfach nur alle und besonders der Gedanke dass morgen die Schweine und Hühner mit der Behandlung dran sind motiviert mich nicht wirklich :D dann gibts auch noch Stromausfall und ich kann mein Handy nicht laden und hab kein WLAN. Das leben auf der farm ist unglaublich hart
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