• Sara Wenger
  • Adrian Schumacher
  • Sara Wenger
  • Adrian Schumacher

Slowenien

A 7-day adventure by Sara & Adrian Read more
  • Trip start
    April 26, 2026

    Servus roadtrip 🚐💨

    Apr 26–27 in Austria ⋅ ☁️ 15 °C

    Unsere Campingtour kann starten. Unser Weg führt uns Richtung Liechtenstein und danach über die Grenze nach Österreich. Unser Orientierungspunkt im Navi ist Innsbruck. Nach mehreren Stunden Fahrt suchen wir uns einen Campingplatz. Wir entscheiden uns für den Camping Hochzillertal im gleichnamigen Zillertal.
    Noch etwas ungeschickt, richten wir uns ein und genehmigen uns eine Flasche Wein. Nach einem leckeren Znacht besprechen wir die morgige Route und hauen uns aufs Ohr.
    Read more

  • Pozdravljena Slovenija

    April 27 in Slovenia ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach einem leckeren Frühstück und einer 1 Euro teuren Dusche flizen wir mit Sack und Pack los. Unser Ziel? Trenta in Slowenien. Die Strecke führt uns über den Gerlospass (1628m.ü.m.). Es wäre kein Abenteuer, wenn uns Google Maps nicht auf einer Nebenstrasse navigieren würde. Als dann das Schild kommt, keine Fahrzeuge über 2,5t, mussten wir umkehren und zurück auf die Hauptstrasse. Diese ist auch zugegebenermassen besser zum Fahren. Der Pass überzeugt uns mit wunderschönen Aussichten.
    Wir fahren weiter nach Richtung Lienz. Doch bald plagt uns der Hunger. Da wir in Österreich sind, wollen wir uns noch ein richtiges Schnitzel gönnen. Die Suche nach einem Restaurant ist etwas knifflig, da viele montags geschlossen haben. Doch in Oberlienz finden wir den Gasthof Oberwirt Mosmeir. Hier werden wir von einem eingefleischten Österreichischen Wirt lecker verköstigt.
    Gestärkt fahren wir mit einem kleinen Einkaufsstopp über die Grenze nach Kranjska Gora (806m.ü.M.). Leider finden wie keinen Ski-Crack. Nun steht uns ein weiterer Pass bevor. Der kurvenreiche Vršič-Pass (1611 m.ü.m.) ist zum Glück ohne viel Verkehr zu bewältigen. Mit seinen 49 engen Spitzkehren (manche davon mit Pflastersteinen) hält uns der Pass auf Trapp. Hingegen kann das Bergpanorama vollends überzeugen. Die wunderschöne markante Bergwelt versetzt uns ins Staunen. Mit der Überwindung des Passes gelangen wir in den Triglav-Nationalpark. Hier finden wir in Trenta, im Soča-Tal unser Campingplatz. Direkt am klaren Bergfluss Soča kochen wir unser Znacht (Grillschnecken-Hamburger) und verbringen den Abend gemütlich mit einem wunderschönes Bergpanorama um uns herum.
    Read more

  • Wir sind doch nicht Bled

    Apr 28–29 in Slovenia ⋅ 🌧 13 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück und einer warmen Dusche geht unsere Reise weiter. Entlang der Soča (Fluss) fahren wir durch den wunderschönen Triglav-Nationalpark. Bei der grossen Soča-Tröge halten wir an und laufen etwas talabwärts. Hier kann man sehr eindrucksvoll sehen, wie die Soča sich ins Tal „gefressen“ hat. Wir staunen nicht schlecht über das türkisfarbene klare Wasser.
    Unser nächster Stopp ist wenige Kilometer entfernt. Der höchste Wasserfall Sloweniens, der Slap Boka. Um diesen richtig zu sehen, ist eine kleine Wanderung Vorraussetzung. Laut Wandertafel 100 Meter. Wir können aber bezeugen, dass dies stark untertrieben ist. Auf dem gut ausgebauten Bergwanderweg erklimmen wir den Aussichtspunkt und werden reich belohnt. Ein echter Touri-Hotspot. Zum Glück ist Nebensaison und es sind kaum Leute hier. Auf dem Weg zum Parkplatz treffen wir auf eine riesige Blindschleiche.
    Weiter geht die Fahrt durch das wunderschön grüne Tal. Bei Kobarid wandern wir zu der alten Burgruine Tonovcov Grad und können die Stadt und ein wunderschönes Alpenpanorama von oben betrachten.
    Schon bald plagt uns der Hunger. Wir finden eine gemütliche Beiz mit dem auf der zungevergehnenden Namen: Gostilna s prenočišči "Pri Štefanu" Aljaž Hack. Hier essen wir zum ersten Mal traditionelles Slowenisches Essen. Lecka, Lecka.
    Unser Endpunkt für heute ist Bled. Hier kehren wir in einem riesigen Campingplatz direkt am See ein.
    Read more

  • Bled, Bleder, Bleder See

    Apr 28–29 in Slovenia ⋅ 🌧 11 °C

    Der Camping Bled am Bleder See ist sehr gross. Hier sehen wir nun mehr Camper als zuvor.
    Wir checken ein und fahren auf unseren Platz. Nicht weit von uns entfernt sehen wir einen Postbus, wie unseren, mit einer Zürcher Nummer.
    Da es noch früh ist, entscheiden wir uns noch etwas spatzieren zu gehen. Der Gedanke an Wanderschuhe haben wir zwar, verwerfen ihn jedoch wieder. Am See laufen wir über einen schönen Steg und bewundern den See und die Insel (Sloweniens meistfotografierte Szenerie).
    Kurze Zeit später finden wir einen Waldweg und entscheiden uns diesen zu nehmen, da er uns nach oben führt. Wir hoffen auf eine schöne Aussicht. Der Weg entpuppt sich als Bergwanderweg, vor allem der letzte Teil ist steil und steinig. Doch die Mühe lohnt sich. Wir kommen auf ein Plateau (Ojstrica 611 m.ü.M.) eines Felsen und können den gesamten See und die Berge dahinter bestaunen. Wir geniessen die Aussicht und machen uns dann auf den Weg zurück zum Camp.
    Kurze Zeit nach dem wir eingerichtet waren resp. ein Bier geniessen, kommen die Besitzer des Postbuses uns besuchen. Nik und Bea quatschen kurz mit uns und laden uns ein, später ihren Bus anzuschauen. Wir nehmen das Angebot gerne an. Die beiden gehen ins angrenzende Restaurant essen. Wir packen unsere Campingküche aus und bereiten Fajitas zu. Während des Essens beginnt es zu regnen.
    Nach dem Abwasch packen wir Bier und Gin ein und gehen zu Nik und Bea. Wir philosophieren und trinken zusammen. Die beiden sind auf der Durchreise. Sie waren drei Wochen in Kroatien unterwegs und sind nun auf der Heimreise. Wir sprechen über Gott und die Welt und bereits zu später Stunde verabschieden wir uns und gönnten uns eine heisse Dusche. Ein perfekter Abschluss für einen tollen Tag.
    Read more

  • Rainy Day

    April 29 in Slovenia ⋅ ☁️ 10 °C

    Bereits am Morgen als wir Frühstücken regnet es leicht. Wir machen uns abfahrbereit und klopfen an den Bus von Nik und Bea. Dort finden wir jedoch nur Nik. Dieser möchte noch gerne unseren Bus begutachten, deshalb zeigten wir ihn ihm. Bea ist leider noch unterwegs, so verabschieden wir uns von Nik und richten liebe Grüsse aus. Nach dem Auschecken fahren wir vom Platz und treffen tatsächlich noch Bea an. Wild winkend kommt sie uns entgegen und wir verabschieden uns auch von ihr und wünschen ihnen eine sichere Heimreise.
    Wir machen uns auf zum Bohinj, einem weiteren See. Dieser ist wunderschön eingebetet in den Bergen. Trotz des Regens spatzieren wir am Ufer entlang und an der Cerkev Sv. Janeza Krstnika (Kirche) vorbei. Die Kirche ist die meistfotografierteste im Land. Leider ist sie geschlossen und wir können sie nicht von innen bewundern.
    Weiter geht die Fahrt Richtung Maribor. Wir planen heute etwas länger Richtung Osten zu fahren, da heute der einzige Schlechtwettertag ist. Auf der Autobahn überholen wir sehr viele Lastwagen und es regnet teilweise stark. Kurz vor Maribor suchen wir mit Park4night einen Campingplatz. Wir werden schnell fündig und fahren zum Kmetija Žitnik Camping. Dort werden wir sehr herzlich empfangen. Da der Campingplatz zu einem Bauernhof gehört ist er eher klein. Hier gibt es fünf Plätze gleich neben dem Hühnerstall. Der Platz ist wunderschön am Dorfrand gelegen. Die Besitzer betreiben auch eine Bäckerei und einen Hofladen, in dem sie selbstgemachte Produkte verkaufen. Grosszügig dürfen wir alle Leckereien probieren und morgen werden wir dann dort shoppen.
    Fürs erste richten wir uns jedoch ein und verbringen den späten Nachmittag mit Tagebuch schreiben, lesen und einem Powernap.
    Während dem Znacht zeigt sich sogar die Sonne und wir können einem schönen Sonnenuntergang beiwohnen. Nach dem Essen genehmigen wir uns noch ein Bier im Camper, da es draussen bereits sehr kalt ist.
    Read more

  • Was macht das Wallis in Slowenien?

    April 30 in Slovenia ⋅ ☀️ 9 °C

    Nach einer warmen Dusche in der kalten Outdoordusche genehmigen wir uns unser Frühstück. Danach checken wir aus und kaufen im Hofladen ein paar Leckereien. Wir verabschieden uns von der herzlichen Familie und düsen los Richtung Osten. Unser erster Stopp ist die Stadt Ptuj. Hier schlendern wir durch die malerischen Gassen der Altstadt und erklimmen den Hügel zum Schloss. Wir geniessen die Aussicht über die Stadt und machen uns nachher auf zurück zum Bus.
    Weiter gehts nach Jeruzalem. Dieses Dorf liegt auf einem Hügel inmitten von Weinbergen. Das Dorf hat nur 31 Einwohner. Wir parkieren vor der Wirtschaft Dvorec Jeruzalem. Hier wimmelt es von österreichischen Elektrofahrradfahrern in aerodynamischen Anzügen. Im Gegensatz zu den Velofahrern gehen wir im Garten der Wirtschaft einen einheimischen Wein trinken. Da erblickten wir ein Auto mit dem Nummernschild „MS WALLIS“ daneben das Walliserwappen und ein Air-Zermatt Kleber. Der Wirt hört, dass wir über den Wagen sprechen und fragt, ob wir Walliser sind. Wir kommen ins Gespräch und er erzählt uns, dass er 20 Jahre in Visp gelebt hat. Sein Vater arbeite noch dort bis zur Pension und in zwei Wochen geht er ihn besuchen.
    Wir fragen, ob wir auch was essen dürfen. Da musste der Wirt erst in der Küche nachfragen, da morgen, am 1. Mai, Nationalfeiertag ist und es ein grosses Fest gibt. Die Küche ist damit beschäftigt für morgen alles vorzubereiten. Doch tatsächlich gestatet uns die Küche ein leckeres grosszügiges Menü zu essen.
    Gesättigt und zufrieden cruisen wir zum östlichsten Punkt unserer Reise. Den Vinarium Turm. Von diesem Turm aus kann man in vier Länder schauen: Slowenien, Österreich, Ungarn und Kroatien. Der Turm ist 42m hoch und es müssen 240 Treppenstufen erklommen werden.
    Auf der Fahrt zurück Richtung Maribor suchen wir uns einen Campingplatz. Schon bald ist einer gefunden und wir fahren entlang der Drau (Fluss). Um unseren Campingplatz zu erreichen biegen wir ab, überqueren die Drau und fahren entlang des Nebentals nach Lovrenc na Pohorju. Hier finden wir unseren Campingplatz und werden von der Besitzerin mit einem Schnaps in Empfang genommen.
    Wir erkunden das kleine Dorf mit einem kleinen Spaziergang und essen danach Rösti mit Bratwurst zum Znacht. Als Dessert bereiten wir uns eine feine Schoggibanane zu. Ein krönender Abschluss für diesen Tag.
    Read more

  • Velika Planina

    May 1 in Austria ⋅ ☀️ 14 °C

    Mit der Sonne im Rücken fahren wir weiter. Zuerst durch ein wunderschönes grünes Tal nach Dravograd, danach ein kleines Stück Autobahn Richtung Ljubljana. Schon bald erreichen wir das nächste gewünschte Ziel: die Talstation von Velika Planina.
    Heute ist der Nationalfeiertag der Slowenen. Deshalb vermuten wir, dass der Ort sehr überlaufen ist, doch trotzdem würden wir ihn gerne sehen.
    Velika Planina gilt als eine der seltensten gut erhaltenen grossen Hirtensiedlungen Europas. Die Siedlung wird bis heute benutzt. Ab Juni bis September leben Hirten mit ihrem Vieh hier oben. Auch eine Kappelle ist vorhanden. In dieser Kirche finden während die Hirten hier sind jeden Sonntag eine Messe statt. Auch zu Heilig Abend wird eine Messe mit mehreren tausend Besuchern durchgeführt.
    Um die Siedlung zu besuchen fahren wir erst mit der Gondel, danach mit einem Sessellift den Berg hoch. Wir schlendern durch die Siedlung. Zum Glück ist es hier oben sehr weitläufig und die Menschenmenge verteilt sich gut. Nicht nur die Hirtensiedlung ist sehenswert, sondern auch das wunderschöne Bergpanorama.
    Nach diesem eindrücklichen Besuch fahren wir weiter. Heute ist unser letzter Tag in Slowenien und wir fahren zur österreichischen Grenze. Wir geniessen die letzten Blicke auf die Bergwelt Sloweniens. Da wir keinen geeigneten Campingplatz finden, entscheiden wir, bereits heute nach Österreich zu fahren. Dort finden wir einen schönen Campinplatz direkt am Faaker See. Der Camping Gruber hat einen eigenen See-Zugang, schattige Plätze und ein eigenes Restaurant.
    Nach einem leckeren Bier schlendern wir durch die Anlage und bereiten uns zum Abschluss unserer Reise ein feines Entrecôte zu. Das Dessert genehmigen wir auf der Terrasse des Restaurants. Wir klingen den Abend gemütlich aus und lassen die Reise Revue passieren.
    Read more

  • Zrugg id Schwiz

    May 2 in Switzerland ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach unserer letzten Nacht im Camper geht die lange Fahrt zurück nach Hause. Da wir ca. 8h Fahrt vor uns haben, haben wir keinen Zwischenstopp geplant.
    Nun fahren wir durch wunderschöne Täler Österreichs und meistern den Thurn-Pass. An einer Raststätte machen wir eine kurze Mittagspause und düsen danach weiter. Am späten Nachmittag überqueren wir die Grenze nach Lichtenstein und dann schon bald sind wir in der Schweiz. Das Wetter ist wunderschön und es wird auch ziemlich heiss im Bus (er hat keine Klimaanlage😅).
    Wir freuen uns nach der langen Fahrt zu Hause zu sein.
    Uns hat Slowenien sehr gut gefallen. Das Land ist sehr campingfreundlich. Es ist schade, dass viele Camper das Land nur durchfahren, wenn sie Richtung Süden wollen. Wir waren in der Zwischensaison dort und hatten nie das Gefühl des Massentourismus. Wir hoffen, auch mal den Süden kennen lernen zu dürfen.
    Read more

    Trip end
    May 2, 2026