Leinen los auf der Alcira ⛵️ 🌊
Sep 24–25 in Indonesia ⋅ ☀️ 29 °C
Am nächsten Morgen werde ich nach dem Check-out abgeholt. Der Fahrer erklärt mir, dass noch zwei weitere Personen auf die Tour mitkommen. Ich bin gespannt! 😊
Zuerst steigt Tiara aus Belgien ein – wir verstehen uns auf Anhieb. Danach holen wir Morgan ab, einen Amerikaner, der inzwischen auf Vancouver Island in Kanada lebt. Schon im Auto ist die Stimmung locker und voller Vorfreude.
Im Hafen tröpfeln nach und nach die anderen Bootskameraden ein: Luane und Mélanie aus Frankreich, Tami und Daniel aus Deutschland und die belgische Vierer-Jungstruppe Silv, Roel, Jasper und Floris. Die Jungs bringen einen riesigen Karton Bintang mit. Da weiss ich bereits: Die Tour wird super. 🍻
Wir lernen unseren Guide Adi kennen und schon ist der erste Spitzname vergeben: Morgan heisst ab sofort «Captain Morgan». Und so viel sei verraten: Dabei bleibt es auch nach der Tour. 😉
Mit dem Beiboot tuckern wir durch den Hafen zu unserer Bleibe für die nächsten drei Tage: der «Alcira», einem wunderschönen Katamaran aus dunklem Holz. Der Umstieg aufs grosse Boot gelingt mir einmal mehr nur mässig elegant … aber oben angekommen fühle ich mich sofort wohl. ⛵
Nach dem Sicherheitsbriefing beziehen wir unsere Kajüten. Ich habe ein eigenes Zimmer mit Terrasse am Schiffsheck – wow! Das Boot schwankt ganz schön, während ich meine Sachen für die nächsten Tage bereit lege.
Okay, ich geb’s zu: Ich schmeisse einfach meinen Rucksack hin und ziehe meinen Badeanzug an. Wer mich kennt, weiss … 😊
Heute stehen zwei Schnorchelspots auf dem Programm. Beim zweiten könnten wir mit etwas Glück sogar Mantas sehen! Diese riesigen, für Menschen ungefährlichen Rochen filtern Plankton aus dem Wasser und gleiten mit ihren «Flügeln» scheinbar schwerelos durch den Ozean. Allein der Gedanke daran macht mich ganz kribbelig. 🥹
Beim ersten Spot soll es oft Schildkröten geben. Also: Flossen an, Maske auf und rücklings ins Wasser plumpsen. Auch das ging schon eleganter – ich bin offenbar aus der Übung. Egal! 😄
Die Strömung ist moderat, aber die Sicht leider etwas trüb. Schildkröten entdecken wir keine. Dafür sehen wir einen Schwarm Batfish und sogar einen Fischtornado – etwas, das selbst unser Guide nur selten erlebt hat. 🐠
Beim zweiten Spot warnt uns Adi vor starker Strömung. Ich lasse mich rückwärts ins Wasser fallen und werde prompt unter das Boot gezogen. Für einen Moment bekomme ich Panik, tauche dann aber tiefer und die Strömung trägt mich wieder hinaus.
Puh … geschafft!
Und woooow – was für ein Ritt! Wir sausen gefühlt wie in einem Schnellzug am Riff vorbei. Zum Tierebeobachten bleibt kaum eine Chance, Spass macht es trotzdem. 🌊
Vor dem Abendessen fahren wir noch an einen Strand mit schneeweissem, ultrafeinem Sand. Das Wasser ist glasklar und die untergehende Sonne schenkt uns als Gruppe eine magische Golden Hour – an diesem Traumstrand ganz für uns allein. 🌅
Da ist schnell vergessen, dass wir heute weder Schildkröten noch Mantas gesehen haben. Morgen ist auch noch ein Tag – und was für einer!
Beim Abendbriefing zählt Adi gleich fünf Stopps auf: Padar zum Sonnenaufgang, Long Pink Beach, Komodowarane, Manta Point und schliesslich Kelong Island, wo tausende Flughunde aus den Mangroven aufbrechen sollen. Der Tag beginnt um 05:00 Uhr. 😳
Adi warnt uns auch vor der Nacht: Wir ankern vor Padar und sind dort dem offenen Meer ausgesetzt. Noch glauben wir kaum, dass das so schlimm wird – wir sind schliesslich alle hundemüde. Doch er behält Recht. Das Boot schaukelt, knarzt und ächzt. Einige schlafen nur zwei Stunden.
Mit meinen fünf Stunden bin ich gut bedient, als um 04:30 Uhr der Wecker klingelt. Verschlafen torkeln wir ins Beiboot und fahren durch den schwarzen Morgen Richtung Padar. 🌌Read more















Traveler
Z Wätter isch nid so guet ? Geits dr guet? Umarmig
TravelerHoi Pa - momoooou! Z Wätter isch super gsie. Ächli windig, aber dasch gloub öppe no so ufem Wasser. Mir geits guet. Bi in Lombok acho ❤️ und dir?