• Elena Pfefferkorn
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Roadtrip nach Griechenland 😁

Der Weg ist das Ziel Weiterlesen
  • ALB - MNE- BIH - MNE - HRV

    5. Juni in Kroatien ⋅ ⛅ 22 °C

    Die heutige Fahrt war sehr interessant. Wir sind tatsächlich quer durch Montenegro gefahren, weil wir uns einen schönen Platz in Bosnien rausgesucht hatten. Die Fahrt durch Montenegro war gut und ohne Probleme — und ehrlich gesagt gab es mehrere Orte im Inland, die uns auch gefallen hätten. Aber Bosnien war das Ziel.
    Am ausgesuchten Platz angekommen, standen schon zwei weitere Camper vor dem verschlossenen Tor. Tja — leider war der Platz geschlossen, und keiner konnte sagen warum. Und weil irgendwie alle Plätze in der Umgebung auch dicht hatten, wurde kurzerhand ein neuer Plan aus dem Hut gezaubert.
    Wir fahren einfach nach Kroatien an die Küste. Gesagt, getan. Nur wie wir das angestellt haben, glaubt uns keiner: Von Bosnien nochmal zurück nach Montenegro und von dort nach Kroatien. So viele Grenzwechsel hatten wir noch nie an einem Tag — der Reisepass füllt sich ordentlich mit Stempeln.
    Jedenfalls haben wir in einer tollen Bucht in Molunat einen Platz bekommen. War ganz nett dort, aber irgendwie nicht das Gelbe vom Ei.
    Bei einer leckeren Pizza haben wir dann nach neuen Plätzen gesucht und sind dabei aufs Mini Camp Podaca gestoßen. OK, das machen wir — morgen geht's weiter.
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  • Grenzwertige Chaoten..

    5. Juni in Kroatien ⋅ ⛅ 20 °C

    Kleines Gewinnspiel für euch ..
    In welchen Ländern waren wir heute nacheinander? Also, mit Start und dem Ende natürlich.
    Das Los entscheidet unter allen richtigen Antworten wer den Preis erhält.

    Viel Spaß beim nachverfolgen unserer heutigen Strecke.
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  • Podaca

    6. Juni in Kroatien ⋅ ☁️ 25 °C

    Die Fahrt heute war eigentlich sehr entspannt die Küste entlang. Bis auf wenige Aufreger war's doch richtig schön.
    Am Camp angekommen, haben wir uns einen tollen Platz ausgesucht. Nachdem alles eingerichtet war, ging's ans Meer. Was soll ich sagen — Kiesstrand und kristallklares Wasser. Es scheint alles perfekt zu sein, um ein paar Tage hier zu bleiben.
    Nach einer kurzen Erkundung des örtlichen Studenac (mini-Supermarkt) und der nicht vorhandenen Bäcker haben wir uns wieder vor Dumbo eingefunden. Was nun? Abendessen. Kurzerhand wurde alles kleingeschnibbelt und Würstchengulasch war der Plan. Daraus wurde dann allerlei mit Salami-Resten, Haufen Gemüse und Kartoffeln — ganz ohne Nudeln. Improvisation halt.
    Nach dem Festmahl kamen unsere Nachbarn noch rüber auf einen Plausch. Der ging dann doch etwas länger als geplant.
    Wir bleiben jetzt hier bis Dienstag — runterkommen und treiben lassen. Mal schauen, was Elena morgen so einfällt. 😂
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  • Strandtag in Podaca

    7. Juni in Kroatien ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute haben wir ausgeschlafen — bis es zu warm in Dumbo wurde. Dann war auch genug Schlaf.
    Danach gab's eigentlich nicht viel zu berichten. Heute war Ruhetag angesagt. Etwas am Strand relaxt, Mittagsschläfchen nach einem kleinen Snack, Elena hat ein paar Klamotten von Hand gewaschen, und später haben wir die Fahrräder geschnappt und sind ein Stück an der Promenade entlang gefahren. Mehr brauchte es heute auch nicht.
    Bei einem guten Abendessen mit Ćevapčići und Tintenfisch wurde dann der Plan für morgen festgezurrt. Es geht weiter — und zwar weg vom Meer.
    Mehr dazu gibt's morgen.
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  • Geburtstagstour nach Skadin

    8. Juni in Kroatien ⋅ ☀️ 29 °C

    Sachen zusammengepackt und los ging's.

    Mooooment .. da war ja noch was.

    Happy Birthday mein Schatz ❤️
    Ich liebe dich!

    Vom der Platzbetreiberin gab es noch ein tolles Olivenöl und einen Wein. Wie lieb!
    Jetzt aber weiter, erstmal Plodine leer gekauft und dann durfte das Geburtstagskind ans Steuer.
    Navi auf "ohne Maut" eingestellt und ab, queer durch die Pampa.
    Nach ruckeligen 3 Stunden sind wir nun in Skradin angekommen, die Räder habe ich schon vorbereitet und gleich geht's es los die Gegend erkunden.
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  • Skradin

    8. Juni in Kroatien ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir haben uns die Räder geschnappt und sind runter in die Stadt gefahren.
    Am Hafen war's richtig nett — kleine Gassen, nette Restaurants und tolles Wasser. Ich hatte einen Radweg Richtung Wasserfall rausgesucht. Also ab in die Richtung — bis ein Schlagbaum und eine Parkangestellte den Weg versperrten.
    "Habt ihr schon bezahlt?"
    "Ja, wie? 40 Euro? Und ab 15 Uhr 30 Euro? Habt ihr den Arsch offen? Werde ich dann in einer Sänfte mit Palmwedlern dorthin getragen?"
    OK, wir drehen um. Nach einem Bier und einem Glas Wein am Beach ging's nochmal in die Altstadt.
    Elena hat in einer völlig unscheinbaren Gasse ein Schild mit "Wine Garden" entdeckt. Was für ein Glücksgriff! Ein Platz wie nur für uns und den Moment gemacht — schattig, liebevoll gestaltet, dezente Musik im Hintergrund, tolle Weine, Käse und Ibérico-Schinken als Snacks dazu. Und die wirklich liebenswerteste Wirtin, die uns seit Langem begegnet ist. Ein wirklicher Glücksgriff für einen besonderen Tag.
    Wenn's am schönsten ist, soll man gehen. Das haben wir dann auch gemacht — zurück ins Camp.
    Hier ging's sogleich ab in den Pool zur Abkühlung, danach gab's noch einen kleinen Snack zum Abendessen. Elena hat eine Katze gefüttert — und irgendwann waren's dann fünf. Egal, so ist das manchmal eben.
    Jetzt genießen wir noch ein Glas Wein und werden vermutlich nochmal eine Nacht hier bleiben, bevor's weiter gen Heimat geht.
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  • Gespanschaft Šibenik-Knin

    9. Juni in Kroatien ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute haben wir ausgeschlafen — kein Wecker, keine Etappe, einfach mal nix. Danach erstmal in den Pool zum Erfrischen.
    Später bin ich kurz mit dem Bike in die Stadt in den Supermarkt — Vorräte aufstocken, weil hier oben am Camp nichts ist. Und dann sind wir nochmal zusammen losgezogen mit den Fahrrädern. Etwas abenteuerliche Schotterpisten waren dabei, aber war schön.
    Heute Nachmittag hat sich die Katzenfamilie wieder bei uns eingefunden — ein Kater, eine Kätzin und zwei Junge. Plus noch eine weitere Kätzin — vermutlich die Tante oder wer auch immer. Elena konnte natürlich nicht widerstehen und hat sich mit allen angefreundet. Nein, wir nehmen keine Katzenfamilie mit. So oft das auch noch gesagt werden muss.
    Abends wurde dann gegrillt — Rind, Schwein, Halloumi, dazu ein leckerer Salat von Elena. Und x Katzen um uns herum, die natürlich genau verfolgt haben, was da auf dem Grill landet. Dazu haben wir uns eine Flasche vom hauseigenen Wein geholt — der ist wirklich richtig lecker.
    Jetzt gibt's noch den Absacker. Die letzten Tage begeben wir uns auf vertrautes Terrain — morgen geht's Richtung Karlovac.
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  • Hochzeitstag im Camp Slapić

    10. Juni in Kroatien ⋅ ⛅ 27 °C

    Die Fahrt nach Duga Resa verlief ohne Probleme. Am Camp Slapić angekommen, haben wir gleich die Fahrräder vorbereitet und sind ein Stück gefahren. Nach einem Kaltgetränk zwischendurch ging's dann auch schon wieder zurück ins Camp.
    Dort haben wir ein wenig mit den Nachbarn geplaudert, Elena hat sich im Fluss Mrežnica erfrischt, und später sind wir im Camp-Restaurant essen gewesen. Zum Abschluss gab's dann noch einen Pelinkovac — der Elena nicht besonders geschmeckt hat. Geschmackssache eben.
    Mit einem Glas Wein haben wir den Abend ausklingen lassen — und schon mal alles in Dumbo geräumt, weil schlechtes Wetter angesagt war. Zum Glück war dem dann aber doch nicht so, und die Nacht verlief ohne Wasserschaden. Diesmal blieb das Dachfenster trocken — Handtuch und Topf konnten im Schrank bleiben.
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  • Vorletzter Abend bei Winez Wild Culture

    11. Juni in Slowenien ⋅ ⛅ 18 °C

    Der vorletzte Tag unserer Reise ist angebrochen — und wir haben uns zum Abschluss wieder für WINEZ Wild Culture entschieden. Das war letztes Jahr der passende Abschluss, warum soll das dieses Jahr anders sein!
    Nach einer relativ entspannten Fahrt von Elena — ohne "laaaaaangweilig", ohne Nebenstrecken-Schleichen und ohne Holperei — sind wir wohlbehalten in der liebgewonnenen Umgebung angekommen. Tolle Radwege, Weinstraße um die Ecke, liebe Leute um uns herum.
    Entsprechend war auch die Begrüßung mit Florian am Platz: "Ihr seid doch die Pfefferkörner, euch muss ich ja nix zeigen, und Neues gibt's auch nicht." Wussten wir aber besser — ein paar Änderungen zum letzten Jahr gab es dann doch. Sein Blick dabei: unbezahlbar.
    Wir haben uns den besten Platz rausgesucht, Dumbo verankert, und dann gab's erstmal einen kleinen Snack zum Ankommen. Der Kühlschrank bietet noch immer ein Sammelsurium aus fast allen Ländern unserer Reise. Lecker war's.
    Dann der tägliche Satz von Elena: "Wie ist der Plan?" Öhm — ich habe keine Ahnung und schlucke noch den Rest Salami aus Albanien herunter. "OK, lass uns ausruhen und nichts machen." Der Satz von Elena, und ich lasse mich innerlich aufatmend in den Stuhl zurückfallen.
    Keine 5 Minuten später dann wieder Elena: "Lass uns noch mit dem Rad fahren." Innerlich kochend schnalle ich die Räder ab und bereite den ganzen Spaß vor. Dabei denke ich nur: Happy Wife, Happy Life — wer denkt denn eigentlich an uns Sackhüpfer? Egal, ist nun so.
    Auf die Frage, wohin wir fahren wollen, kommt ein verlegenes "öhm, ich habe keine Ahnung." OK, dann schaue ich, was wir machen. Ich muss dazu sagen: Ich habe eigentlich einen Plan für morgen — aber keinen für heute.
    Also los, mit den Rädern und vollen Akkus. Berg hoch, Berg runter…
    Irgendwann kommen wir an einem riesigen Schild mit "Bärenhof" vorbei. Innerlich halte ich beim Fahren die Hände vor die Augen — hoffentlich sieht das Elena nicht, das ist nämlich der Plan für morgen! Hinter mir höre ich nur Reifen quietschen und den Ausruf einer Frauenstimme: "Ohhhhh, schau mal da!" Shit. Das war's mit meiner Überraschung.
    OK, also wir zwei in den Bärenhof. Ist ganz nett dort. Bären, Ziegen, Alpakas, Gänse, Hühner, Truthahn, Schildkröten, Bisons, Schweine, Hasen, Ponys, Pfauen — und Touris.
    Nachdem wir gefühlt tausend Bilder geschossen und 20 Euro für Eintritt plus einen Becher voll Karotten bezahlt haben (die Karotten wurden aber von Elena großzügig neben den Gehegen verteilt, weil sie so super werfen kann 🙈), gab's noch einen kleinen Umtrunk.
    Danach ging's auf direktem Weg zurück zu Dumbo — bergauf, bergab…
    Endlich angekommen, begannen natürlich mal wieder dunkle Wolken aufzuziehen. "Das zieht vorbei." Altbekannt. Nach einer 10-Minuten-Dusche von oben ist es merklich abgekühlt. Aber Elena hat das ausgenutzt und lecker Camper-Onepot gekocht.
    Nach dem liebgewonnenen Abwasch gab's dann noch ein paar Rommé-Runden, die Elena fast alle ohne Murren verloren hat. OK, ich freue mich innerlich ein wenig — ganz, gaaaanz wenig.
    Während ich das hier niederschreibe, tanzt meine Frau in Dumbo und ich werde leicht seekrank — wir brauchen doch tatsächlich Stützen. 😂
    Einen neuen Plan für den letzten Tag habe ich auch schon ausgearbeitet. Jetzt geht's bei molligen 19 Grad ins Bett. Morgen wird's bestimmt etwas wärmer.
    Die Heizung läuft heute.
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  • Letzter Tag in Kungota

    12. Juni in Slowenien ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute war unser letzter Tag — und wir haben nichts getan. Einfach vor Dumbo gesessen und den Ausblick genossen. Dabei ein wenig die letzten Wochen im Kopf sacken lassen und sich mental auf die Heimreise gefasst gemacht.
    Natürlich weiß ich, dass Elena gerne noch etwas mehr gemacht hätte. Aber heute hat sie dem Nichtstun den Vorrang gegeben und uns beiden nochmal einen Lazy Day gegönnt. Manchmal ist das genau das Richtige.
    Zwischendurch haben wir mit anderen Campern gequatscht und uns auch mit Elke und Florian ausgetauscht. Die zwei sind echt goldig. Später dann ein paar Runden Rommé gespielt und vom hauseigenen Wein genossen — der letzte Reise-Wein, der schmeckt ja immer nochmal besonders gut.
    Wir hatten eine tolle Zeit — und hoffen, dass die kommende Nacht genug Erholung und Kraft für die Rückreise bringt.
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  • Ende der Reise
    13. Juni 2026