• Walle
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4 Wochen quer durch Chile

Walleによる34日間のアドベンチャー もっと詳しく
  • Los Lagos Trail

    1月7日, チリ ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute gab es "nur" einen einzigen Programmpunkt: die Wanderung auf dem Los Lagos Trail im Huerquehue-Nationalpark. Huerquehue bedeutet so viel wie "Ort der Boten" und ist ein Wort aus der Sprache der Mapuche und bezieht sich auf die Geräusche des Waldes, die man im gesamten Waldgebiet hören kann. Der Nationalpark gehört zum valdivianischen gemäßigten Regenwald. Das Ziel waren die 3 Seen Lago Chico, Lago Toro und Lago Verde., daher auch der Name Los Lagos Trail.
    Wanderung klingt erst einmal entspannt, aber es war ein Wanderweg mit zeitweise 71% Steigung. Für uns als geübte Alpinwanderer war das überhaupt kein Problem. Ohne unsere Wanderstöcke wären wir wahrscheinlich tatsächlich am Stock gegangen. So schön die Pflanzenwelt und die Ausblicke auch waren, so anstrengend war es auch. Knieoperationen und Behandlung von akutem Erschöpfungssyndrom sind für morgen angesetzt.
    Eines der Highlights war der Blick auf den Villarica-Vulkan während der Wanderung, die weiteren Highlights waren die Zwischenstopps an den Seen und es gab nach der langen Wanderung durch Laub- und Bambuswald eine Pflanze zu sehen, die für diese Gegend im Nationalpark bekannt ist und zum inoffiziellen Symbol des Parks erklärt wurde: die chilenische Araukarie, auch bekannt als Andentanne oder Monkeys Puzzle Tree. Diese Bäume können über 1000 Jahre alt werden, zumal sie auch prähistorisch anmuten.
    Und um mal wieder eine Buserfahrung hinzuzufügen, haben wir in einem zu kleinen Bus auf der Rückfahrt gestanden, da viele Wanderer mit dem letzten Bus aus dem Nationalpark zurück nach Pucón wollten. Als ob 14 km Wanderung nicht schon genug gewesen wären.
    Zum Abschluss des Tages war ich noch auf Sonnenuntergangstour in Pucón. Jetzt, nach 32.457 Schritten, reicht es aber auch für heute.
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  • Geometrie in rot

    1月8日, チリ ⋅ ☀️ 25 °C

    Auch heute gab es "nur" einen einzigen Programmpunkt: die Termas Geometrícas. Die Termas Geometrícas sind eine Reihe an Thermalbecken in einer Anlage, die in einer, bis zum Bau der Bäder unzugänglichen, Schlucht liegen.
    Dem Architekten German del Sol ist es zu verdanken, dass täglich Besucher die Anlage nutzen können. Sein Ansinnen war, mit Holz und edlen Materialien die Natur in geometrische Formen zu überführen, um ein harmonisches Ganzes zu erreichen. Alle Laufstege und Kabinen wurden zusätzlich in rot gestrichen, um einen bewussten, dramatischen Kontrast zum dichten grünen Wald zu erreichen. Genutzt wurde das Holz des Coihue-Baums, der hier im südlichen Chile typisch ist.
    Auf einer Länge von insgesamt 450 Metern erstrecken sich 17 Thermalbecken mit Temperaturen zwischen 36 und 45 Grad Celsius. Es gibt auch vier weitere kalte Becken, die durch Wasser von Wasserfällen gespeist werden, heute bei gerade einmal 8 Grad Celsius.
    Die Thermalbecken werden von insgesamt 60 Thermalquellen gespeist, die Wasser mit einer Ausgangstemperatur von 80 Grad Celsius aus dem Boden sprudeln lassen.
    Zusätzlich fließt durch die Schlucht ein Bach, der von einem der Wasserfälle gespeist wird.
    Die Termas Geometrícas gelten als eines der schönsten Thermalbäder der Welt.
    Für uns waren die drei Stunden Aufenthalt einfach nur Faszination pur und Staunen über dieses Fleckchen Erde. So etwas haben wir noch nie gesehen und noch nie erlebt. Wie schön das war! Wir haben mehrere Becken genutzt - von 36 bis 41 Grad Celsius, im Schatten der umgebenden Berge oder auch im Sonnenschein, mit Schatten durch Farne oder das Mammutblatt. Umgeben von üppigster Vegetation, feuchten Berghängen, Sonnenschein und dampfenden Thermalquellen kann man schon mal in warmem Thermalwasser durchgewärmt werden, während zu Hause gerade Eiszeit herrscht. Größer könnte der Kontrast nicht sein. Die drei Stunden waren wie im Flug vorbei.
    Was für ein schöner Ausgleich zu unserer gestrigen strapaziösen Wanderung!
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  • Raus aus der Wärme

    1月9日, チリ ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute waren wir nur noch einmal bummeln in der Stadt, denn heute Nachmittag ging es per Bus 145 km weiter in Richtung Südwesten nach Valdivia, unsere letzte Station in Chile. Wir hatten in Pucón wieder sportliche 29 Grad Celsius, so dass uns die "Abkühlung" in Valdivia auf 24 Grad Celsius schon langsam an die kühlen Temperaturen zu Hause vorbereitet. Nachts sollen ja auch nur 12 Grad sein!
    Wir haben noch einmal den Anblick des Vulkans Villarica genossen, im Garten des Hotels gechillt und uns dann mit einer knapp 3,5-stündigen Fahrt auf den Weg nach Valdivia gemacht.
    Die 150.000-Einwohner-Stadt liegt direkt an mehreren Flüssen, unter anderem am Rio Calle Calle und am Rio Valdivia und nur 15 km vom Pazifik entfernt. Valdivia soll eine der ältesten Städte Chiles und durch Einwanderer im 19. Jahrhundert nach wie vor sehr deutsch geprägt sein - in Architektur, Gastronomie und Kultur. Wir werden sehen und vielleicht auch schmecken...
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  • Ort der Füchse

    1月10日, チリ ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir haben uns für die Zeit in Valdivia zwei Outdoor-Aktivitäten überlegt und die erste davon haben wir heute auch gleich umgesetzt: Kajak fahren. Und zwar auf dem Rio Angachilla, was in der Mapudungunsprache der Mapuche so viel wie "Ort der Füchse" bedeutet.
    Die Feuchtgebiete rund um den Rio Angachilla sind für ihre Artenvielfalt bekannt, unter anderem sollen hier 77 verschiedene Vogelarten heimisch sein, ebenso wie der Andenschakal. Einige der Vogelarten haben wir beobachten können, ansonsten konnten wir die Ruhe, die Natur und die Abgeschiedenheit vom Menschentrubel genießen.
    Wie wir erfuhren, ergab sich die heutige Gestalt des Angachilla-Gebiets durch das Erdbeben von 1960, was zu Bodensenkungen von bis zu 2 Metern und zu einer dauerhaften Überflutung großer Gebiete führte, was wiederum im Laufe der Zeit zu einer deutlich breiteren Vogelpopulation führte.
    Dieses Erdbeben war das stärkste Erdbeben, was je bisher auf der Erde gemessen wurde. Es wird auch "Valdivia-Erdbeben" bezeichnet.
    Wir sind ungefähr 12 km gepaddelt. Sonst waren wir nach unseren Ausflügen fußlahm, heute eher armlahm. Wir hatten daraufhin überlegt, asiatisch essen zu gehen, da man dort beim Essen mit Stäbchen die Arme nicht so weit nach oben nehmen braucht. Auf dem Rückweg ins Hotel hat die Kraft dennoch gereicht, um einen Spieß mit schokolierten frischen Erdbeeren zu halten - und nicht nur zu halten...
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  • Chungungo

    1月11日, チリ ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute waren wir das letzte Mal am Pazifik und zugleich das letzte Mal auf einer Outdoor-Aktivität während der Zeit in Chile.
    Wir sind mit dem Bus bis zum Punta Curiñanco gefahren, eine Landzunge ca. 45 km nördlich von Valdivia. Dort gibt es einen kleinen, aber feinen Naturschutzpark, der uns von Diego, einem guten Bekannten von Elena, als Geheimtipp empfohlen wurde.
    Und wir sind quasi an der Pazifikküste wieder direkt im Regenwald gelandet. Die Runde führte uns durch dichten, immergrünen und heute teils auch wolkenverhangenen Wald. Und wir wurden wieder mit einem Pflanzen- und Tierreichtum verwöhnt, damit ich noch einmal andere Pflanzen und Tiere benennen kann, wie zum Beispiel den Chunungo, auch chilenischer Fischotter genannt, der sich ab und zu an einem der drei Aussichtspunkte im Pazifik zeigte.
    Dann gab es noch Lachs zum Mittag und einen kleinen Strandausflug an den Pazifik, bevor es wieder mit dem Bus zurück nach Valdivia ging.
    Dann ging es an das finale Packen, denn morgen beginnt die erste Etappe unserer Rückreise - per Nachtbus ab 22 Uhr für 11 Stunden und 850 km Richtung Norden nach Santiago.
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  • Deutsche Vorboten

    1月12日, チリ ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute waren wir noch einmal in der Stadt Valdivia unterwegs, die sich bis jetzt noch nicht unbedingt von ihrer attraktivsten Seite gezeigt hat, so von wegen deutsche Architektur und Kultur.
    Deshalb haben wir uns bis zu unserer Abfahrt um 22 Uhr noch verschiedene Sehenswürdigkeiten der Stadt angeschaut. Unter anderem den Fischmarkt, der täglich am Vormittag stattfindet und mit seiner Hauptattraktion, den Seelöwen, aufwartet, den Botanischen Garten auf der Isla Teja oder den Plaza de la República.
    Und es gab tatsächlich ein paar wenige Hinweise auf einen deutschen Einschlag in der Region: z.B. in einem deutschen Restaurant ein Hinweis auf Bratwurst oder eine deutsche Schule.
    Zudem sah Sightseeing so aus, dass wir erneut ca. 147 Schmuck- und Kleidungsstände inspiziert und uns ca. 5546 Paar Ohrringe angeschaut haben, von denen es einige Paar, wenig überraschend, in unser Handgepäck geschafft haben. Hat sich der Ausflug ja gelohnt.
    Nun sitzen wir im Bus und freuen uns auf 11 Stunden Nachtfahrt nach Santiago. Wenn morgen auf der deutschen Botschaft alles reibungslos mit der Abholung des Reisepasses klappt, ist die letzte Hürde für unsere gemeinsame Abreise morgen Abend genommen.
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  • Aufregender Abschied aus Chile

    1月13日, チリ ⋅ 🌙 22 °C

    Gegen 9.30 Uhr sind wir in Santiago angekommen und mit der deutschen Botschaft hat anschließend alles reibungslos funktioniert. Elena hat stolz ihren neuen Reisepass in Empfang genommen und einem entspannten Tag und Rückflug nach Deutschland stand somit nichts entgegen. Wir haben uns extra für den Tag noch einmal ein Hostelzimmer gebucht, um zu duschen und uns auszuruhen. Eigentlich wollte ich Katrin fragen, ob sie unten oder oben liegen mag (habe ich übrigens nur auf das Doppelstockbett bezogen), aber unsere Tochter hat sich dieses Bett gleich zu eigen gemacht.
    Dann bekamen wir am Nachmittag eine Nachricht von Iberia, dass unser Flug von Santiago nach Madrid gecancelt und auf einen anderen Flug umgebucht wurde. Verwirrend war, dass uns auf der Flughafenseite des Flughafens Santiago de Chile der neue Flug nicht angezeigt und der alte nach wie vor als geplant angezeigt wurde. Wieder mal Aufregung und Sorge, ob wir wie geplant zurückkommen.
    Also sind wir eher als geplant zum Flughafen gefahren, um zu klären, ob alles seinen chilenischen Gang geht. Und es ging seinen chilenischen Gang: sowohl der Originalflug als auch der verschobene Flug standen dran, hat aber auch keinen so richtig angehoben. Also haben wir eingecheckt und vier Stunden auf dem Flughafen verbracht und so den Abend ausklingen lassen. Aber bei 34 Grad und UV-Index 12 in Santiago war uns ohnehin nicht mehr zum Flanieren zumute.
    Jetzt sitzen wir am Gate und warten auf das Boarding. Mal sehen, ob wir in Madrid, Panama oder Sydney landen. Die fliegen alle drei relativ gleichzeitig los. Würde uns auch nicht mehr überraschen...
    So endete also unser letzter Tag in Chile - mit erneuten Schweißausbrüchen, die nicht nur am hochsommerlichen Wetter lagen.
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  • Von der Nacht in die Nacht

    1月14日, ドイツ ⋅ ☁️ 7 °C

    Auf Grund unseres verspäteten Abflugs sind wir heute gegen 1.15 Uhr gestartet. Und nachdem alle Gäste an Bord gemästet wurden, kehrte Nachtruhe im Flieger ein. Man konnte in geöffnete Münder, auf Schlafgestörte und auf quer auf ihren Eltern liegende Kinder schauen.
    Als wir pünktlich um 17.40 Uhr nach 12 Stunden und ohne Stau in Madrid landeten, konnten wir noch einen Rest Tageslicht erhaschen, dann war es kurze Zeit später auch hier gleich wieder dunkel. Und dann ging es zwei Stunden später auch schon weiter nach Frankfurt.
    In Zahlen bedeutete das für unseren ersten Flug von Santiago de Chile nach Madrid: 10717 km, maximale Flughöhe: 12.198 m, maximale Fluggeschwindigkeit 1037 km/h.
    Der zweite Flug ging in nicht ganz 3 Stunden glatt über die Bühne.
    So kamen wir auch pünktlich in Frankfurt an und machten uns dann auf zu unserer letzten Übernachtung, bevor uns morgen das nächste und letzte Abenteuer unserer Reise erwartet - die Rückfahrt mit der Deutschen Bahn.
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  • Letzte Etappe: Frankfurt - Bautzen

    1月15日, ドイツ ⋅ ☁️ 4 °C

    Heute hatten wir es "nur" noch mit der Deutschen Bahn zu tun. Aber im Grunde genommen hatten wir es mit der Chilenischen Bahn zu tun - das Zugfahrten funktioniert.... irgendwie. Mal Personen auf dem Gleis, ohne zu erfahren, in wie vielen Teilen, mal Signalstörung, mal Reparaturen an der Weiche, mal zu späte Bereitstellung eines Zuges (was ja meist auch sehr überraschend kommt) oder fehlendes Personal am Zug (was meist auch überraschend ist, dass Personal im Zug gebraucht wird). Also alles wie gehabt. Ankunft in Bautzen war nach ganz viel Gratiszeit von der Deutschen Bahn 19.18 Uhr.もっと詳しく

  • ZDF - Zahlen, Daten, Fakten

    1月16日, ドイツ ⋅ ☁️ 2 °C

    Und hier der letzte Footprint und noch einmal eine Zusammenfassung in Zahlen, Daten und Fakten:

    1. unsere Verkehrsmittel
    Wir waren insgesamt über alle Verkehrsmittel hinweg 37.807 km unterwegs, davon über 30.000 km mit dem Flugzeug, rund 4000 km mit dem Bus, jeweils rund 1000 km mit dem Mietwagen und mit dem Zug, den Rest mit Fahrten über die Uber-App, Metro, Fähre, Standseilbahn und natürlich zu Fuß.
    Noch ca. 2000 km mehr, und wir hätten rechnerisch einmal die Erde am Äquator umrrundet.

    2. ein paar erlebte Superlative, die wir erleben durften:
    - trockenste Wüste der Welt: Atacama-Wüste
    - höchstes Gebäude Südamerikas: der Gran Torre in Santiago
    - höchstes Geothermiegebiet der Welt: El Tatio
    - größtes Feuerwerk Südamerikas in Valparaíso
    - schönste Thermalbadanlage, die wir bisher erlebt haben: Termas Geometrícas
    - größter Obstmarkt, den wir bisher gesehen haben: Vega Central in Santiago
    - südlichster Punkt der Reise: Feuerland
    - nördlichster Punkt der Reise: Atacama-Wüste
    - Distanz zwischen beiden Punkten: ca. 3400 km Luftlinie
    - höchster Aufenthalt: Geothermiegebiet El Tatio
    auf 4300 Meter
    - höchster gemessener UV-Index: 18, in der Atacama-Wüste
    - größter Arsch: der Dieb von Elenas Rucksack!
    - größte Träne der Reise: als Elena ihren Cobi in den Arm nehmen konnte
    - schnellster Herzschlag: regelmäßig bei den Uber-Fahrten durch Santiago

    3. schönstes Reiseerlebnis:
    Elena: "Alles!"
    Cobi: erste gemeinsame Wanderung auf den Cerro Benitez
    Katrin: gemeinsames Lachen zu viert
    Valentin: das Wiedersehen mit Elena am Flughafen in Santiago

    Das war es mit den Reiseaufzeichnungen zu unserer Chile-Reise! Nach der Reise ist vor der Reise...

    und noch eine kleine chilenische Verkehrsschildkunde im Anhang
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    旅行の終了
    2026年1月16日