Ruta del Cares
August 4 in Spain ⋅ ☁️ 25 °C
Der Wecker klingelt um 6 Uhr, denn der frühe Vogel fängt bekanntlich den Parkplatz und immerhin haben wir uns heute mit der Ruta del Cares eine der schönsten (und beliebtesten) Wanderungen Spaniens ausgesucht.
Als wir aufstehen, ist es noch zappenduster, aber bis in das kleine Bergdorf Poncebos sind es ungefähr 40 min Fahrt und so langsam färbt sich der Himmel im Osten doch rosa und Nebel hängt über den Bergen. Wir sind zu so früher Stunde hier nicht die Einzigen, finden aber problemlos zwei Parkplätze am Straßenrand und können schon gegen 07:30 Uhr loswandern. Noch während des ersten Aufstiegs geht die Sonne hinter den Bergen auf, ein geradezu magischer Anblick! Relativ schnell erreichen wir den höchsten Punkt der Tour, ab hier windet sich der Weg weitgehend eben an der Bergflanke der Schlucht hoch über dem Fluss Cares entlang. Die Ruta del Cares wird auch "Die Göttliche" genannt und tatsächlich ist die Szenerie unglaublich spektakulär! Dieses Licht, die steil abfallenden, schroffen Kalksteinfelsen rundherum, übersall sattgrüne, überlebensentschlossene Vegetation an den Hängen, tief unten der glasklare murmelnde Fluss – das ist schon richtig richtig toll!
Ursprünglich wurde der Weg mal als Wartungsweg für Wasserkanäle vom Kraftwerk in Cain angelegt, immer wieder sehen wir die gemauerten Kanäle mit glasklarem Wasser am Wegesrand.
Insgesamt sind es ca 11 km bis Cain, im Verlauf der Ruta passieren wir die Grenze zur autonomen Region Castilla y León, gleichzeitig wird die Schlucht immer enger und mehrere Brücken lockern den Wegverlauf auf, da man einige Male die Seite wechselt. Kurz vorm Ziel gibt es noch eine spektakuläre Tunnelstrecke durch den Fels, was die Kinder sehr begeistert.
Reichlich fußschwer erreichen wir gegen 10:30 Uhr das kleine Dörfchen Cain und lassen uns für ein zünftiges Picknick nieder – der Mini-Supermarkt in Cain steuert kalte, zuckerhaltige Getränke und ein frisches Baguette bei. Dann halten wir noch die Füße in den erfrischend kalten Fluss bevor wir uns bereits 11:30 Uhr auf den langen Rückweg machen. Jetzt kommt die Sonne richtig raus, was die Bergszenerie vor dem blauen Himmel nochmals um einiges spektakulärer macht; es tauchen im Dunst immer mehr schroffe Felsnadeln auf, es ist einfach gigantisch schön!
Zum Ende hin zieht es sich unter der unbarmherzigen Sonne dann aber doch ganz schön hin, aber die Kinder sind tapfer und extrem diszipliniert. Nach 7 Stunden und 22 Km in den Beinen sind wir um 14:30 Uhr wieder am Auto - nichts ist so schön wie Schuhe ausziehen!
Nach kurzen Einkauf fahren wir zurück, nach einer erfrischenden Dusche wird eine Runde Wäsche gewaschen, dann gibt es einen schönen Kaffee und Kuchen auf der Terrasse, bevor wir gleich zum Aperol-Teil 🍹 des Tages übergehen. 😎 Der Rest des Nachmittags vergeht mit Faulenzen und Lesen sowie der Zubereitung des Abendessens, während die Kinder ihrem Töpferkurs beiwohnen.Read more










































TravelerSuper Bilder von einem tollen Tag