Llanes und Playa Cobijeru
August 5 in Spain ⋅ ☁️ 22 °C
Nach der anstrengenden Wanderung gestern ist heute Ausschlafen angesagt. Ich komme ja mit den spanischen Betten nicht gut klar, dieses Laken-Festgestecke macht mich wahnsinnig, außerdem mag ich das Teilen von Decken nicht – dafür brauchen Felix und ich zu unterschiedliche Klimazonen. 😅
Aber der Rest schlummert selig bis 09:30 Uhr, der Wetterbericht hatte schon vorhergesagt, dass man da heute auch wenig verpasst. Dann gibt es erstmal ein schönes Frühstück in großer Runde, bevor wir im schönsten Zubizuri-Niesel in Richtung Llanes aufbrechen.
An der Küste ist es zumindest trocken, aber insgesamt zeigt sich Asturien heute von seiner wolkigen Seite; die Parkplatzsuche in Llanes ist erstaunlich unerfreulich, so dass wir sehr weit voneinander entfernt parken müssen. Wir treffen uns auf dem Paseo de San Pedro, einem schön angelegten Weg an der Steilküste über Llanes und schlendern dann zusammen zurück zum Hafen, wo es überraschend moderne Kunst als Wellenbrecher zu bewundern gibt – Los Cubos de las Memoria des spanischen Künstlers Augustin Ibarrola.
Von hier schlendern wir am Hafen entlang durch das bezaubernde Fischerdorf, viele Boote schaukeln im Wasser und auch an Land ist einiges los in den Geschäften und Cafés. Wir essen was, gucken hier und dort, schlendern durch die Gassen, wo als unterhaltsames Detail immer wieder einzelne Wortfetzen eines Gedichts auf den Pflastersteinen zu sehen sind. Nach Besichtigung der Basilica de Santa Maria del Concejo fahren wir noch nach Buelna. Hier werden sehr viele Katzen bewundert, außerdem beginnt in dem kleinen Dorf ein kleiner Weg zur Playa de Cobijeru, einem Binnenstrand, der im Landesinneren liegt und nur durch eine kleines Loch mit Meerwasser versorgt wird.
Auf dem Weg finden wir eine Höhle (Cueva Las Raíces), wo Nele gleich mal ihren Schuh im Matsch verliert, bei der Rettungsaktion stößt sich Felix derart den Kopf an der Höhlendecke, dass er eine blutenden Platzwunde davonträgt und lässt sein Handy auch noch in den Matsch fallen - läuft!😅
An der Playa de Cobijeru ist gerade Ebbe, was wir strategisch gut geplant haben, denn nach kurzer Baderunde brechen wir auf zur Erkundung der danebenliegenden Cueva de Cobijru. Durch ein kleines Erdloch steigen wir hinauf in die Dunkelheit – ich hätte mich niemals getraut weiterzugehen, wenn ich nicht gewusst hätte, dass der Weg irgendwo hinführt! Schon bald müssen wir aber nicht mehr gebückt kriechen, sondern können aufrecht laufen. Es ist wirklich eine gigantisch schöne Höhle, die schlussendlich am offenen Meer endet. Ein kleiner, glasklarer Felsenpool kurz vor der Brandung lädt bei Ebbe zur Mutprobe "Baden im Dunkeln" ein, was Felix, Nele, Lisbeth, Lea und Helene gleich wahrnehmen. Dahinter wirft sich bereits das Meer in rhythmischen Wellen gegen die Felsen, es ist wirklich unerwartet grandios!!!
Zurück am Tageslicht klettern wir noch ein bisschen auf den umliegenden Felsen herum, die Kinder gehen nochmal kurz baden, bevor wir fürs Abendessen einkaufen und zufrieden nach diesem schönen Tag heimkehren.Read more




































Traveler
Lustig