Zehnter Reisetag, Vasiliki - Preveza
May 11, 2025 in Greece ⋅ ☀️ 18 °C
Schlecht geschlafen, seit 5.30 wach, die beiden Sägewerke,- Nachbarkabine und Bugkabine laufen noch auf Hochtouren( Gottseidank höre ich mich selbst nicht, nehme aber natürlich nur das Beste an)🤣😂🤣😬😎.
Mittlerweile komme ich doch recht gut zurecht mit der deutlich eingeschränkten Bewegungsfreiheit beim Duschen, hinterher schwimmt sowieso immer alles, trocknet von selbst, Männerwirtschaft🧐.
Dia war schon spazieren und bringt tolles, noch warmes Brot mit, Klaus kocht Kaffee, ich schreibe am Blog, so hat jeder etwas zu tun. Wir lassen es gemütlich angehen, wollen später in Porto Katsiki, Lefkada, einen kurzen Badestopp einlegen, da ist es gar nicht so schlecht, wenn die Sonne etwas höher steht.
Marko hat leider immer noch ziemliche Schmerzen rechts thorakal , er ist beim ersten Stop gestürzt, seitdem ein ordentliches Hämatom über den Rippen, nicht so toll, vielleicht hilft ihm eine Arcoxia, ggf. haben wir ja noch unsere komplette Bordapotheke, die Sascha und ich vor dem Törn zusammengestellt haben. Wir sind auf alle medizinischen Notfälle, von der Wiederbelebung bis zur Wundversorgung vorbereitet, in der Hoffnung sie nicht zu brauchen.
Sascha kehrt mit Klaus vom Duschen zurück, unsere Bevorratung für vorabendliche Aperitifs wurde im örtlichen Supermarkt, der auch Toilettengang und Duschen ermöglicht( soviel zu griechischen Supermärkten🇬🇷🤓😂😎) ergänzt.
Ich denke wir können die Leinen los machen.
Klaus fährt den Ableger. Wir fahren der Ankerkette in verschiedenen Linien hinterher und endlich vermeldet der Ankerbeauftragte Heinz. „ Anker oben“.
Also auf in Richtung in Preveza. Noch ist die See ruhig, Wind nicht vorhanden, das ändert sich als wir um das Kap Lefkada kommen und wir den Leuchtturm passieren. Es ist eine S……Fahrt💩💩, Welle querab, Dünung bis zu 2 m (heute morgen habe ich Arcoxia eingeworfen, Schlussfolgerung Coxibe und Seegang vertragen sich nicht). Dünung viel zu hoch, keine Chance in Porto Katsiki zu Ankern, geschweige denn in Ruhe schwimmen zu gehen, Wassertemperatur ist bei 18,8 Grad, nur was für die ganz Harten.
Ich mümmle erstmal ein Stückchen vom guten griechischen Weißbrot auf, setze mich anders hin, so allmählich akzeptieren meine Innereien die Fahrt, dann löse ich Klaus ab am Ruder, endlich habe ich was zu tun und kann meine Augen auf den Horizont und die Umgebung richten. Ein Anflug von aufkommender Seekrankheit wird damit ganz gut abgebügelt.
Inzwischen ist auch der Wind so das man an Segeln ⛵️⛵️denken kann, die Genua wird hochgezogen. Unter Maschine bringt das ein bis eineinhalb Knoten mehr. Maschine abgeschaltet, wir laufen teilweise fünf Knoten allerdings macht der Wind nach etwa einer Stunde Mittagsschlaf und wir müssen wieder unter Maschine laufen. Auf der Strecke nach Norden entdecken wir am Strand eine gestrandete Segelyacht, schlimm eine Yacht aufgeben zu müssen, was da wohl passiert ist? Wir werden es nicht erfahren und laufen weiter unter Motor.
Wir haben noch etwa 10 sm bis nach Preveza, leider unter Motor.
14.30 machen wir unter ablandigem Wind am Kai in Preveza fest, gegenüber dem Kaffee in dem wir bereits letztes Jahr gesessen sind und in dem es zwar sehr leckeren griechischen Kuchen gab, der aber leider derartig sättigend ist das man danach kaum noch etwas verzehren kann.
Also verzichte ich lieber darauf, schließlich wollen wir heute Abend noch in unser Lieblingsrestaurant Treli Garida 🦐🦀( „ Verrückte Krabbe“), mal schauen ob die sich noch an uns erinnern, wir hatten dort letztes Jahr sehr lustige Begebenheiten.
Die anderen gehen Kaffee trinken, ich mach wie des Öfteren einen ausgedehnten Mittagsschlaf. Als ich aufwache verkasematuckeln die anderen gerade eine Pfanne voll Speck mit Weißbrot, dazu hat Sascha wieder eine vermeintliche Art von „Zaubertrank“ angesetzt was gelenzt wird und zur allgemeinen Anhebung der Stimmung beiträgt. Im Prinzip Melone mit diversen alkoholischen Zutaten. Das führt dazu das Musik unserer Geburtsjahrgänge gehört wird, von Uriah Heep, Deep Purple and so on. Sascha ist fassungslos, Marko erträgt es mit Fassung.
Sascha sieht seine Jagd auf „ Stöckelwild“ 💁♀️🙋♀️angesichts unserer musikalischen Entgleisungen als wenig erfolgversprechend an. Die vorbei flanierenden Aborigines scheinen es mit Fassung zu ertragen, Beschwerden, Anzeigen oder Flaschenwürfe erfolgen nicht.
Nach Beendigung der Bowlerunde wird bis zum Besuch der Krabbe von weiteren Getränkedarreichungen in alkoholischer Form abgesehen. Die Chancen steigen das keiner am Tisch einpennt😂😂🤣😎
Um kurz vor acht geht es dann los zur Treli Garida, ich marschiere als Leithammel erstmal vorbei, die anderen loben meinen Bewegungsdrang😬🤣😂, Dia bremst uns wieder ein und wir gelangen zur „Verrückten Krabbe“, bekommen einen guten Tisch und dann wird fürstlich geschlemmt. Das Essen ist wirklich lecker, wir haben die üblichen griechischen Vorspeisen, Dia nimmt Octopus,- whatelse 🐙🦑🤣😎-, Sascha ebenfalls, beide sind begeistert, Heinz bekommt endlich sein Shrimps-Saganaki, Marko ist glücklich endlich ein ganzes Saganaki für sich alleine als Hauptgericht verspeisen zu können. Klaus nimmt gegrillte Garnelen und ich greife auf meine griechische Lieblingsspezialität zurück, Bifteki mit frittierten Zucchini, es ist ein wundervolles Gelage. Zwischenzeitlich bricht bei Sascha das
" Tourette" ( es ist wundervoll mit einer Horde von Simulanten unterwegs zu sein ) mal wieder durch ( kleiner Insider muss sein) , wir liegen fast unter dem Tisch vor Lachen, es ist ein superlustiger und leckerer Abend.
Nachdem alle ausreichend vollgegessen sind und die Betankung mit Rotwein, Bier und Ouzo abgeschlossen ist gelangen alle wohlbehalten wieder auf das Schiff, einzelne nehmen noch ein Bierchen und ein kleinen Schluck Ouzo und dann ist Bettruhe angezeigt.
Dank meines Mittagsschlafes halte ich relativ lange durch und gehe dieser Tage meist als letzter in die Koje🥱😴.
Kalinichta 👍😴Read more





















