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Auf der Panam Richtung Alaska

RIDE, HIKE, FISH, DIVE, EAT, EXPLORE the World Leggi altro
  • Inizio del viaggio
    20 ottobre 2024

    Rio de Janeiro - Late post

    14 ottobre 2024, Brasile

    Gefühlt begann unser Panamericana Abenteuer schon in Rio. Deshalb (und da wir nun gerade Zeit haben alle Fotos anständig zu sortieren), folgt nun doch noch unser späte Post zu dieser unglaublichen Stadt.
    Unsere Highlights:
    - Rocinha: Das grösste Favela Brasiliens inkl. nervenaufreibender Motorradfahrt auf dem Sozius
    - Ein Fussball Derby im legendären Maracanã und die anschliessende Fanparty auf den nächtlichen Strassen
    - Das lebendig Santa Teresa mit seinen vielen nostalgischen Bars und Samba Vibes
    - Unsere Unterkunft in einer Kolonialvilla mit einem grandiosen Blick auf den Zuckerhut
    Und wie soll’s andere sein:
    - Die Strände Copacabana & Ipanema
    - Das Weltwunder Cristo Redentor auf dem Corcovado
    - Unzählige Caipirinha, viel Picanha, lachende Menschen und Lebensfreude:)

    Rio wird uns definitiv wieder sehen!
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  • Punta Arenas - Puerto Natales

    23 ottobre 2024, Cile ⋅ ⛅ 7 °C

    Heute konnten wir endlich die ersten 250 km der Panamericana unter die Räder nehmen. Es ging von Punta Arenas ins beschauliche Puerto Natales.
    Die Tage zuvor hat uns der allzeit präsente patagonische Wind (Böen bis 180 km/h!) einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Umso mehr freuen wir uns nun endlich darauf, unser Equipment auf die Bikes zu zurren und loszulegen…
    Die kommenden Tage versprechen besseres Wetter, welches wir definitiv brauchen können für unsere bevorstehende Trekking Tour durch den Torres del Paine Nationalpark.
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  • Torres del Paine

    27 ottobre 2024, Cile ⋅ 🌫 6 °C

    Nach einem kurzen und erfolgreichen Angelstopp am Rio Serrano, ging’s für uns in den eindrücklichen Torres del Paine Nationalpark. Am ersten Tag präsentierte sich der Park in schönstem Wetter. Doch kaum hatten wir uns an die wärmenden Sonnenstrahlen gewöhnt, schlug auch schon wieder das garstige patagonische Wetter mit Sturm und Starkregen zu. Dies trübten nicht nur unsere Stimmung auf der Trekking Tour sondern zog auch unsere Bikes in Mitleidenschaft (3 mal einfach umgeweht).
    Morgen geht’s nach Argentinien wo wir neben schönen Wanderungen und spektakulären Landschaften, auch auf konstanteres Wetter hoffen.
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  • Riders on the Storm

    4 novembre 2024, Argentina ⋅ 🌬 11 °C

    2 Tage - 700 km
    Sieht doch absolut machbar aus! Dachten wir, als wir die Route auf der Karte betrachteten…doch Patagonien sollte uns mal wieder eine Lektion in Sachen Hochmut lehren. Nach dem wir am ersten Tag El Chaltén bei Minusgraden hinter uns liessen, trieben uns die „Los 73 Malditos“ (Die 73 Verfluchten) die Schweissperlen auf die Stirn. Was sich nach einer ulkigen Mariachi Band anhört, ist in der Tat ein berüchtigter 73 km langer, menschenleerer Abschnitt der Ruta 40, bestehen aus knöcheltiefen Schotter gespickt mit faustgrossen Steinen. Die Fahrt hat uns alles abverlangt und auch unsere Bikes mussten leiden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass bei der BMW die Bremse völlig verklemmte.
    Zum Glück fand sich im nächsten kleine Ort ein Mechaniker der die Bremse wieder lösen konnte (heisst nun kein ABS für die nächsten 1500 km).
    Tag zwei begann zuerst einmal ganz friedlich mit guten Strassenbedingungen und passablem Wetter. Doch als wir die topfebene Pampa erreichten, überraschte uns mal wieder der patagonische Wettergott mir heftigem Wind. Diesmal mit einer so brachialen Härte, das wir auf den letzten paar Millimeter der Reifen fahren mussten, um nicht von der Piste geweht zu werde. Der Wind schien aus allen Himmelsrichtungen an uns zu zerren und zu reissen. Unser Rezept: Bossa Nova Musik aufs Ohr und Coolness bewahren (in Wahrheit haben wir Blut und Wasser geschwitzt:). Da wir im letzten Abschnitt so heftigen Gegenwind hatten, mussten wir unsere gesamte Reservekanister vertanken. So erreichten wir mit den letzten Tropfen und völlig erleichtert die Stadt Perito Moreno. Nun gönnen wir uns ein Bierchen und ein letztes argentinisches Steak, bevor es morgen dann wieder über die Anden nach Chile auf die legendäre Carretera Austral geht.

    ….da wir zu aufgeregt waren, haben wir es versäumt auch nur ein Foto der Strecke zu machen. Auch Herden von Guanacos, ein Gürteltier und sogar Flamingos (!!!) wurden nicht fotografisch festgehalten, da wir schlicht nicht gestoppt haben, aus Angst davor, dass die Bikes umfliegen. Darum muss heute Carmen beim Tanken als Sujet hinhalten:)
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  • Unsere Hütte am Rio Cochrane

    6 novembre 2024, Cile ⋅ ☁️ 11 °C
  • Carretera Austral: Cochrane - Coyhaique

    9 novembre 2024, Cile ⋅ ☁️ 6 °C
  • Carretera Austral: Coyhaique - Puyuguapi

    10 novembre 2024, Cile ⋅ 🌫 4 °C
  • Carretera Austral

    14 novembre 2024, Cile ⋅ 🌫 13 °C

    Carretera Austral - oh du wilde,
    ungezähmte, von Furchen durchzogene und von Steinen gespickte Piste im Nirgendwo.
    Mit deinem atemberaubenden Panorama, bezaubernden Menschen, fischreichen Strömen, von Gletschern überzogenen Hängen und von dichten Regenwald gesäumten Wegen hast du unser Herz erobert und unsere Fahrkünste geprüft ;)Leggi altro

  • 4 x Volcán Osorno

    16 novembre 2024, Cile ⋅ ☀️ 4 °C
  • Lago Llanquihue

    19 novembre 2024, Cile ⋅ 🌙 11 °C

    Die BMW GS ist für die nächsten Tage in der Werkstatt. Wir nutzen die Zeit voll aus, um Puerto Varas und den Lago Llanquihue zu entdecken. Es ist eine Naturidyll, gespickt mit pittoresken Siedlungen, welche ihren historischen deutschen Einschlag nicht verbergen können. Die Landschaft erinnert und uns an Zuhause, nur der omnipräsente Kegel des Vulcano Osorno passt dabei nicht ganz ins Bild. Wir fühlen uns pudelwohl hier und verlieren uns in der Szenerie…das Motorrad kann ruhig noch ein wenig warten☺️Leggi altro

  • Ein Tag in Valdivia

    23 novembre 2024, Cile ⋅ ☁️ 14 °C

    Diese Küstenstadt ist keine wirkliche Perle. Trotzdem versprüht sie Charme im Überfluss.
    Ihre deutschen und schweizer Wurzeln sind an jeder Ecke ersichtlich. Neben Strassennamen und schönen alten Herrenhäuser, die ebenso irgendwo im Schwarzwald stehen könnten, zeigt sich dies vorallem an den zig Cervecerías (Brauereien) und der lebhaften Bierkultur. Das absolute Highlight ist aber der Fischmarkt. Woanders findet man streunende Hunde, hier sind es einfach mal 400 kg schwere Seelöwen, welche bettelnd vor den Filetiertischen der Fischer stehen und aufdringlich betteln. Und auch sonst findet man die eindrücklichen Kolosse wortwörtlich auf Schritt und Tritt.

    An der nahen Küste trifft der Pazifik mit voller Wucht auf den valdivianischen Regenwald. Dies gefällt nicht nur uns, sondern auch der Kolonie von Chungungos (Fischotter), welche man beim Spielen und Fressen beobachten kann.

    Noch ein historische Fussnote: 1960 befand sich Valdivia im Epizentrum des stärksten jemals gemessene Erdbebens…und wir fragen uns gerade, wer von uns beiden auf die Idee gekommen ist, für die Nacht ein Apartment im 8. Stockwerk zu buchen😅
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  • Volcán Villarrica

    30 novembre 2024, Cile ⋅ ☁️ 13 °C

    Nach einer Woche Schulbank drücken und "Bueno Vida" in Pucón. Haben wir uns vorgenommen einen der aktivsten Vulkane der Welt, den Vulcàn Villarica, zu erklimmen. Hinauf ging’s mit Steigeisen und Eispickel entlang der steilen, vereisten Hänge. Die Gipfelsicht auf die umliegenden Vulkane und die Seen war jede Anstrengung wert und der Blick in den tiefen rauchenden Schlot war beeindruckend. Runter ging’s dann wesentlich spassiger und zwar auf dem Hintern:)Leggi altro

  • Ein ganz „gewöhnlicher“ Samstag

    7 dicembre 2024, Cile ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir geniessen die sonnigen Frühlingstage in Pucón, besuchen die Sprachschule und lernen fleissig. Ja, wir haben fast schon wieder so etwas wie einen Alltag.
    Doch dann gibt es da die unerwartet ereignisreicheren Tage, die einem vor Augen führen, das man sich für eine Abenteuer entschieden hat.
    So gestern:

    03:30 Uhr - Ein Erdbeben der Stärke 5.8 reisst uns aus dem Tiefschlaf. Alles wackelt und rumpelt für gefühlte 10 Sekunden

    08:00 Uhr - Los gehts mit dem Motorrad in die Berge zum Wandern & Angeln.
    Wir cruisen auf der wunderschön kurvigen Strasse zum grenznahen Lago Quillelhue

    09:30 Uhr - Querfeld bzw. -wald ein. Ich beweise mal wieder meine Fähigkeiten als erfahrener Pfadfinder und führe uns dermassen starrsinnig und orientierungslos in tiefstes Sumpfgebiet, dass wir uns fast 2h aus der Dickicht rauskämpfen müssen. Naja, wenigsten gibts noch eine schöne Forelle zur Belohnung

    11:00 Uhr - Rückkehr zum Motorrad. Nüchtern stellen wir fest, dass unser hinterer Reifen platt wie eine Flunder ist. Hinzukommt, dass wir nur mit einem Bike unterwegs sind, kein Flickzeug dabei haben (mal wieder vergessen) und es Null Handyempfang gibt

    13:00 Uhr - Mit verheissungsvollem Motorrengewummer kündigen sich unsere zwei Rettungengel in Form von Diego & Alina an. Das freundliche argentinische Paar hat nicht nur eine Reperaturset dabei, sondern weiss auch damit umzugehen. So ist der Reifen im Nu geflickt

    13:30 Uhr - Spät aber aber erleichtert starten wir unsere Wanderung. Diese führt uns zu drei Seen welche von uralten und exotisch anmutenden Araukarien gesäumt sind. Es ist eine traumhafte Wanderung und wir versinken in der Stille und Schönheit dieses einzigartigen Ortes

    18:00 Uhr - Wir schliessen die Tour mit einem Besuch der Terma Geométricas ab. Diese besteht aus gut einem Dutzend kleiner Pools, welches sich in einer Schlucht befinden. Die Pools sind durch schmale Stege miteinander verbunden. Das heisse schwefelhaltige Wasser aus der Tiefe vermischt sich mit dem eiskalten Wasser des nahen Vulkan-Gletschers und stürzt in unzähligen Wasserfällen in die Klamm. Oh ja, wieder so ein magischer Ort

    Zurück in Pucon schliessen wir den Abend resümierend bei einem Bier mit Blick auf den rotgefärbten Villarrica ab…was für ein Tag, was für ein Fleckchen Erde😌.
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  • Ein Haus am See

    9 dicembre 2024, Cile ⋅ ☀️ 17 °C

    Für unsere letzte Woche in Pucón haben wir uns der Hektik entzogen und gönnen uns ein paar Tage am Lago Tinquilquo. Die Ruhe und Natur hier ist überwältigend. Unser kleines Häuschen steht mitten in einem Primärwald mit Blick auf den kleinen Natursee (siehe Foto #1). Zur Freude meines Anglerherzens verfügt das Grundstück über einen Steg samt Kayak. Wir geniessen die Einfachheit des Seins ohne Wifi, kochen, lesen, wandern und, wie soll es anders sein, gehen angeln (zumindest einer von uns ;).
    Nächste Woche geht’s dann weiter Richtung Norden…
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  • Valle de Colchagua

    23 dicembre 2024, Cile ⋅ ☀️ 32 °C

    Das Bike scheint wieder zu laufen und so machen wir uns zügig auf den Weg Richtung Norden. Für eine kurzen Weinstopp entscheiden wir uns die Küstenstrasse zu verlassen und ins heisse (40 Grad) Inland zu düsen um das Valle de Colchagua unsicher zu machen. Wir besuchen ein paar Bodegas und verlegen schon mal unser Weihnachtsessen vor;)
    Morgen geht es dann weiter in das bunte, quirlige Valparaíso.
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  • Valparaíso

    25 dicembre 2024, Cile ⋅ ☀️ 18 °C

    Unser erster Eindruck von dieser arbeitsamen Hafenstadt war nicht gerade überschwänglich. Wo man hinschaut; Dreck, heruntergekommene Fassaden, Strassenhunde und wuseliges Treiben.
    Erst am Folgetag erlagen wir dem herben Charme von Valparaíso, als wir die steilen Cerros-Quartiere mit den vielen Galerien, kleinen Cafés und schrulligen Bars erkundeten. Was dies Stadt aber wirklich einzigartig macht, sind die tausenden Streetart-Werke, welche jede noch so heruntergekommene Strasse irgendwie sympathisch erscheinen lässt. Ein buntes Chaos, ein Spielplatz für die Sinne.
    Am treffendsten hat den Charakter dieser Stadt wohl der chilenische Nationaldichter Pablo Neruda eingefangen: „Valparaíso, du bist so unmöglich ... du hast dich nicht gekämmt, du hattest nie die Zeit, dich anzuziehen, immer hat das Leben dich überrascht."
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  • Valle de Elqui & Paso de Agua Negra

    28 dicembre 2024, Cile ⋅ 🌙 15 °C

    Es ist Kilometer fressen angesagt. Der Weg bis San Pedro de Atacama, wo wir uns an die Höhe für das Altiplano akklimatisieren möchten, ist noch weit und die Strecke dorthin monoton. Uns reizt es wiedermal Richtung Anden zu fahren und so entscheiden wir kurzerhand bei La Serena rechts ins Valle de Elqui abzubiegen. Da angekommen berichtet uns unser Gastgeber von der spirituellen Energie dieses Ortes. „Leider“ sind wir nicht ganz so empfänglich für Esoterik, müssen aber beipflichten, dass dieses Tal wirklich aussergewöhnlich ist. So zum Beispiel gehört es weltweit zu den Gegenden mit dem klarsten Nachthimmel. Entsprechend befinden sich hier ein paar der grössten Observatorien. Wir haben Glück, da der Neumond bald bevorsteht, ist die Himmel besonders klar und wir lassen uns vom Firmamenten über uns verzaubern.

    Am nächsten Tag machen wir uns mit den Bikes auf in Richtung Paso de Agua Negra, welcher an seinem Scheitelpunkt auf 4780 m die Grenze zu Argentinien bildet. Die Passstrasse ist lang und auf den letzen 50 km unbefestigt. Zudem kennen die entgegenkommenden Fahrzeug kein Pardon und schneiden mit einer Selbstverständlichkeit bei jeder Kurve unsere Spur. Wir schlucken Staub und beschliessen auf ca. 4000 m kehrt zu machen, da wir eh schon recht spät daran sind. Nichtsdestotrotz war es eine eindrückliche Erfahrung, zum erstenmal Andengipfel jenseits der 6000 m zu erblicken Das Farbspektakel der umliegenden Berge und Lagunen haben noch ihren Teil dazu beigetragen. Wir sind geflasht von den Eindrücken (und wahrscheinlich auch vom Sauerstoffmangel;).
    Am Abend ging es dann noch ins Epizentrum der chilenischen Pisco Herstellung (Traubenbrand) nach Pisco Elqui. Die Landschaft im Tal ist von Gegensätzen geprägt; Steile, wüstenähnliche und mit Katkteen bewachsene Hänge, welche wiederum eine schmale Schneise sattgrüner Weinreben flankieren. So stellen wir uns eine Oase vor. Als dann beim abendlichen Pisco Sour im charmanten Pisco Elqui noch ein Schwarm bunter Papageien laut krächzender über uns in ihr Nachtlager fliegen, sind wir uns einig; Ja, dies ist wahrlich ein besonderer Ort.

    PS: Das Foto von der Milchstrasse ist ohne Nachbearbeitung entstanden. Der Himmel hat sich uns tatsächlich so gezeigt:)
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