• Getrennte Wege und ein Buchungsfehler

    February 23 in Colombia ⋅ 🌧 23 °C

    Unser Morgen begann entspannt. Wir frühstückten in Ruhe, packten unsere Sachen und checkten gegen 11 Uhr aus. Dann machten wir uns auf den Weg zum Flughafen für unseren Weiterflug von Bogotá nach Armenia. Dort fiel den Jungs plötzlich auf, dass sie sich nicht einchecken konnten. Zuerst dachten wir, es sei nur ein technisches Problem, das sich am Schalter schnell lösen ließe.

    Also standen wir eine ganze Weile am Schalter und warteten, während sie mit den Mitarbeitenden diskutierten. Irgendwann kamen sie dann grinsend auf uns zu – mit einer Nachricht, die gleichzeitig absurd und irgendwie typisch war: Sie hatten den Flug nicht für heute, sondern für den 23. März gebucht. Genau einen Monat später. Und natürlich war der heutige Flug komplett ausgebucht.

    Also blieb uns nichts anderes übrig, als uns aufzuteilen. Wir Mädels flogen zu viert schon mal nach Armenia, während die Jungs sich um eine Umbuchung kümmerten – mit 100 Euro Verlust. Ein teurer Buchungsfehler.

    Wir kamen etwa eine Stunde vor ihnen am Ziel an und fuhren schon mal ins Hotel. Dort nutzten wir die Zeit sinnvoll: Wir erkundeten die Anlage, schauten uns den Pool und die Sauna an und verbrachten den restlichen Nachmittag einfach in der Sonne. Es tat gut, nach den letzten intensiven Tagen einfach mal nichts zu tun.

    Irgendwann wunderten wir uns allerdings, wo die Jungs blieben. Es wurde später und später. Unsere Sorgen waren am Ende – wenig überraschend – völlig unbegründet. Sie waren essen gewesen. Natürlich. Ihre absolute Lieblingsbeschäftigung im Urlaub.

    Am Abend gingen wir noch gemeinsam im Hotelrestaurant essen. Das gestaltete sich etwas schwierig, da die Karte wieder ausschließlich auf Spanisch war und viele Gerichte gar nicht verfügbar waren. Am Ende blieben nur ein paar wenige Optionen übrig – und die Portionen waren eher überschaubar. Da das Hotel mitten im Nirgendwo lag und es keine Alternativen in der Nähe gab, mussten wir uns damit zufriedengeben. Umso besser, dass die Jungs bereits vorab gegessen hatten.

    Danach passierte nicht mehr viel. Wir gingen früh ins Bett – und waren nun endgültig in Armenia angekommen.
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